Homebrew-Fähigkeit der Nintendo Switch ermitteln

Bestimmte Hardwarerevisionen der Nintendo Switch können dazu genutzt werden Homebrew-Software auf dieser abzuspielen. Möglich wird dies durch einen Fehler in älteren Revisionen der Hardware der Switch.

ismyswitchpatched.com

Anhand der Seriennummer kann festgestellt werden, wie alt die entsprechende Switch ist und dementsprechend abgeschätzt werden, ob es sich um eine ältere Hardwarerevision handelt. Die Webseite ismyswitchpatched.com nimmt einem diese Arbeit ab. Nach der Eingabe der Seriennummer erhält der Nutzer die Information, ob die entsprechende Konsole wahrscheinlich Homebrew fähig ist.

Volume Group auf eine zweite Festplatte erweitern

Wer unter Linux den Logical Volume Manager, kurz LVM nutzt, gewinnt an Flexibilität was die Nutzung von Festplatten und die entsprechende Aufteilung von Partionen und Ähnlichem angeht. So kann zum Beispiel eine Partion einfach auf eine zweite Festplatte erweitert werden. Dazu muss im ersten Schritt ein neues Physical Volume erstellt werden:

pvcreate /dev/sdb

Tritt dabei eine Fehlermeldung auf:

WARNING: Device for PV KT64tM-fAuf-zWoj-WuGQ-c5na-Z4x1-5NNwHq not found or rejected by a filter.
Can’t initialize physical volume “/dev/sdb” of volume group “vgubuntu” without -ff
/dev/sdb: physical volume not initialized.

muss die entsprechende Festplatte vorher mittels des wipefs-Kommandos bereinigt werden:

wipefs -a /dev/sdb

Anschließend kann das Physical Volume erstellt werden. Im nächsten Schritt muss die entsprechende Volume Group um das neue Physical Volume erweitert werden:

vgextend elementary-vg /dev/sdb

Ist die Volume Group nicht bekannt, so können die vorhandenen Volume Groups über das Kommando:

vgs

eingesehen werden. Nachdem dies geschehen ist, solle der Speicherplatz der entsprechenden Partion zugewiesen und das Dateisystem erweitert werden:

lvm lvextend -l +100%FREE /dev/elementary-vg/root
resize2fs -p /dev/mapper/elementary--vg-root

Damit wurde die zweite Festplatte erfolgreich eingebunden und das Dateisystem entsprechend erweitert.

Bildschirmrotation unter Ubuntu deaktivieren

Vor ein paar Tagen habe ich auf einem Laptop von Dell eine aktuelle Version von Ubuntu installiert. Das funktionierte so weit auch ohne größere Probleme, allerdings trat der Effekt auf, dass das Bild gedreht wurde, je nachdem wie der Laptop gehalten wurde.

Über das Menü kann die automatische Bildschirmrotation deaktiviert werden

Abschalten ließ sich dieses Verhalten über das Menü in der Kopfleiste. Dort findet sich der Punkt Lock Screen Rotation. Wird diese Option aktiviert, ist die Rotation fixiert und ändert sich nicht mehr bei Drehung des Gerätes.

Livepatching unter Ubuntu aktivieren

Nach einer Aktualisierung des Linux-Kernels muss der entsprechende Rechner in vielen Fällen neugestartet werden, damit die Änderung wirksam wird. Mithilfe von Livepatching können solche Änderungen des Kernels zur Laufzeit vorgenommen werden.

ubuntu.com/livepatch

Für Ubuntu-Installationen wird hierzu ein Ubuntu-One-Konto benötigt. Für den persönlichen Gebrauch können bis zu drei Systeme mit der Livepatching-Funktionalität versehen werden. Dazu muss ein entsprechendes Token unter ubuntu.com/livepatch bezogen werden. Anschließend kann die Livepatching-Funktionalität über Snap installiert und aktiviert werden:

snap install canonical-livepatch
canonical-livepatch enable abcdefghijklmnopqrstuvwxyz123456

Successfully enabled device. Using machine-token: abcdefghijklmnopqrstuvwxyz123456

Damit ist das Livepatching auf dem System aktiviert. Über den Befehl:

canonical-livepatch status

kann der aktuelle Status des Livepatching eingesehen werden:

last check: 43 minutes ago
kernel: 4.15.0-101.102-generic
server check-in: succeeded
patch state: ✓ all applicable livepatch modules inserted
patch version: 70.1

Standardmäßig wird alle sechzig Minuten überprüft, ob neue Patches vorliegen. Über den Befehl:

canonical-livepatch help

werden die weiteren Möglichkeiten des canonical-livepatch-Kommandos erklärt und auf die entsprechende Konfiguration der Livepatching-Funktionalität eingegangen.

Generator für Melodien

Einige Melodien, vor allem solche die in Songs genutzt werden, sind durch das Urheberrecht geschützt. Auch wurden und werden viele Prozesse geführt, weil ein Künstler die Melodie eines anderen Liedes genutzt hat. Allerdings kann man nur Melodien schützen, wenn sie neu sind.

allthemusic.info

Damien Riehl und Noah Rubin haben sich diesem Problem angenommen. Mithilfe einer Software, welche auf GitHub bezogen werden kann, haben sie alle Melodien, der häufigsten in der Musik vorkommenden Kombinationen generiert und in einer Datenbank gespeichert. Das Werkzeug kann auch genutzt werden, um eigene Melodien anhand bestimmter Parameter zu generieren. Die offizielle Seite des Projektes ist unter allthemusic.info zu finden.