Systemeinstellungen unter Windows en bloc

Seit Windows 7 ist es unter Windows möglich die Systemeinstellungen in einem einzelnen Menü zu benutzen. Aus naheliegenden Gründen hat sich der Name God-Mode für dieses Menü eingebürgert.

Das GodMode-Menü

Um das Menü aufzurufen, muss ein Ordner mit einer speziellen UUID angelegt werden:

GodMode.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}

Der Name vor dem Punkt kann frei gewählt werden; wichtig ist nur das die UUID komplett erhalten ist. Das Menü funktioniert seit Windows 7 in jeder Windows-Version so auch unter der aktuellen Windows 10-Version. Allerdings kann es nur im Explorer aufgerufen werden. Wird es mit anderen Dateimanagern aufgerufen, so sehen diese nur einen leeren Ordner.

MQTT Explorer

Für die unterschiedlichsten Betriebssysteme existieren eine Reihe von Clients für MQTT. MQTT Explorer ist einer dieser Clients, welcher plattformübergreifend (Linux, macOS, Windows) verfügbar ist. Der MQTT Exporer ist auf Performanz optimiert und kommt mühelos mit mehreren tausend Nachrichten pro Minute zurecht. Damit eignet er sich unter anderem für das Debugging größerer Installationen, in welchen unterschiedlichste Topics definiert sind.

Der MQTT Explorer unter macOS

Bezogen werden kann der Client über die Projektseite unter mqtt-explorer.com. Der Quellcode dies Clients kann über GitHub bezogen werden. Lizenziert ist der Quellcode unter der Creative Commons-Lizenz CC-BY-ND und damit keine freie Software.

Zeit unter Linux manuell synchronisieren

Unter Umständen kann es passieren, dass ein Linux-System mit der falschen Uhrzeit läuft. Soll ein solches System manuell die aktuelle Uhrzeit gebracht werden, so kann hierfür der Befehl ntpdate genutzt werden. Dazu muss im ersten Schritt das passende Paket installiert werden:

apt install ntpdate

Anschließend kann der Befehl genutzt werden. Er muss hierbei mit einem NTP-Server aufgerufen werden:

ntpdate pool.ntp.org

Damit wurde die Zeit anhand des NTP-Servers neu gesetzt. Wichtig ist es das der Befehl mit administrativen Rechten ausgeführt wird.

Code-Formatierung unter IntelliJ IDEA selektiv deaktivieren

IntelliJ IDEA bietet, wie wahrscheinlich jede brauchbare IDE, eine Funktionalität um den Quelltext automatisch zu formatieren. Manchmal kann es allerdings notwendig sein die Funktionalität für bestimmte Dateien oder Abschnitte zu deaktivieren. IntelliJ IDEA bietet dem Nutzer eine Möglichkeit dies zu tun. Dazu muss in den Einstellungen unter Code Style im Tab Formatter Control das entsprechende Feature aktiviert werden. Im Beispiel sieht das Ganze wie folgt aus:

// @formatter:off
try {
  // Do something wrong
} catch(Exception e) {
  // Gotta Catch 'Em All
}
// @formatter:on

Durch den einleitenden Kommentar @formatter:off wird die Code-Formatierung deaktiviert; am Ende des Blockes wird er mittels @formatter:on wieder aktiviert. Damit ist es mögliche Abschnitte und Dateien von der Code-Formatierung auszunehmen.

Chronologische Abfrage unter Elasticsearch

Elasticsearch ist eine quelloffene Suchmaschine. Über eine Query kann eine Suche spezifiziert werden, welche für die entsprechenden Ergebnisse sorgt. Manchmal soll allerdings die Ausgabe der Daten eines Index von Elasticsearch chronologisch erfolgen. Dies ist z.B. sinnvoll, wenn Logdaten oder ähnliches in diesem gespeichert werden. In einem solchen Fall sollen sie unter Umständen chronologisch ähnlich dem Aufruf tail -f angezeigt werden. Dazu dient folgender Request:

GET https://elastic.example.org:9200/index/_search

Zusätzlich muss die eigentliche Query im Body der Anfrage, als JSON hinterlegt werden:

{
  "query": {
    "match_all": {}
  },
  "size": 10,
  "sort": [
    {
      "timestamp": {
        "order": "desc"
      }
    }
  ]
}

Das hier für die Sortierung genutzte Feld timestamp muss in den Daten enthalten sein, sonst funktioniert die Sortierung nicht. Nach dem Absetzen der Query, erhält der Nutzer zehn Einträge, beginnend mit den neusten Einträgen.