WinBox unter macOS nutzen

WinBox ist ein Werkzeug zur Verwaltung und Konfiguration von MikroTik-Routern. Neben den gewöhnlichen Werkzeugen zur Verwaltung eines MikroTik-Routers, ist es mittels WinBox möglich, sich über die MAC-Adresse mit dem Router zu verbinden. Dies ist immer dann relevant und praktisch, wenn der entsprechende Router über keinerlei IP-Konfiguration verfügt.

WinBox unter macOS

Verfügbar ist WinBox leider nur für Windows. Allerdings kann WinBox durchaus unter macOS genutzt werden. Im Netz gibt es dafür eine Reihe von Anleitungen, um WinBox mittels Wine unter macOS auszuführen. Wesentlich praktischer ist es beim Projekt WinBox-Mac vorbeizuschauen, welches auf GitHub entwickelt wird. WinBox-Mac ist ein Paket, welches Wine und andere benötigte Komponenten bereits enthält. Installiert werden kann WinBox-Mac über den Paketmanager Homebrew:

brew cask install nrlquaker-winbox

Nach der Installation kann WinBox-Mac wie eine gewöhnliche macOS-Applikation gestartet und genutzt werden. Der Wrapper selbst ist unter der MIT-Lizenz lizenziert und damit freie Software.

Wine-“Apps” unter Mac OS X erstellen

Möchte man Wine unter Mac OS X nutzen, so kann man sich mittels Homebrew oder Macports das entsprechende Paket installieren. Anschließend kann man die gewünschte Windows App mittels Wine auf der Konsole starten:

wine calc.exe

Manchmal möchte man aber einen anderen Weg gehen und eine Windows-Applikation in eine Mac-App verpacken. Hierfür wurde die App WineBottler von Mike Kroenenberg entwickelt.

Die Konfiguration einer Applikation im WineBottler

Die Konfiguration einer Applikation im WineBottler

Mit dem WineBottler ist es möglich die Windows-Applikation in eine Mac-App zu Kapseln. Nach der Konfiguration der entsprechenden Applikation wird diese in eine solche “.app”-Struktur gepackt und kann anschließend einfach unter Mac OS X gestartet werden. Auf Wunsch ist es auch möglich Wine selbst in diese App zu packen, so das die App auf einem anderen Rechner ohne Abhängigkeiten gestartet werden kann.

Wasteland 2

Gestern versuchte ich Fallout 3 auf einem Mac OS X und anschließend auf einem Linux System zu installieren. Das ganze sollte mittels Wine zum laufen gebracht werden, was grundsätzlich kein Problem darstellen sollte. Allerdings stellte sich das dank DRM aller SecuROM und DVD Überprüfung als ein Ding der Unmöglichkeit heraus, vor allem dann wenn man kein CD/DVD-ROM Laufwerk im entsprechenden Rechner hat. Nun gut wer nicht will, der hat schon.

Der Übertäter in Form von Fallout 3

Wenn Fallout schon nicht funktioniert, so kann man sich ja immerhin noch am geistigen Vater des Spieles bedienen: Wasteland. Allerdings muss man sich nicht mit dem Original von 1987 begnügen sondern kann ab Oktober 2013 mit deren Nachfolger Wasteland 2 vorlieb nehmen. Das ganze würde über Kickstarter mit einer Summe von $ 2.933.252 finanziert.

Das Spiel wird es in einer Linux, Windows und Mac OS X Version geben und auch als DRM freie Version angeboten. Neben der englischen Originalsprache soll das Spiel mindestens in die Sprachen Französisch, Italienisch, Deutsch und Spanisch übersetzt werden.

Technisch wird das ganze auf der Unity Engine aufsetzen, welche dafür um eine Linux Unterstützung erweitert wird. Den entsprechenden Entwicklerblog findet man unter http://wasteland.inxile-entertainment.com/blog/.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wasteland

Interessante Piano Software

Es gibt ja durchaus Menschen welche Piano spielen und keine Noten lesen können. Oder man steht vor dem Problem das man ein Musikstück spielen möchte, von diesem aber nur eine Midi Datei besitzt. Oder man möchte ein Musikstück Stück für Stück üben und dabei gleich automatisch die Spielfehler angezeigt bekommen. Dafür gibt es einige Software:

Bei Midi Sheet Music handelt es sich um eine Anwendung welche die Midi als Noten und als Klaviatur darstellt. Im Menü kann man einzelne Tracks aktivieren bzw. deaktivieren. Die Software selbst ist dabei in C# geschrieben, Open Source und läuft unter Linux und Windows.

Synthesia erinnert durch seine Oberfläche an Guitar Hero und Co. und bietet eine Notenansicht, eine Klaviatur sowie die Anzeige der nächsten Noten in Form von Rechtecken welche von oben auf die Klaviatur fallen. Im Learning Pack (25 $) sind weitere nützliche Spielmodi enthalten. Synthesia war ursprünglich ein Open Source Projekt, ist aber nun Closed Source. Die letzte Open Source Version ist dabei unter http://sourceforge.net/projects/pianohero/ zu finden. Synthesia gibt es nur für Windows ist aber unter WINE lauffähig.

Die letzte Software im Bunde ist Linthesia bei welcher es sich um eine Portierung der Open Source Version von Synthesia auf Linux handelt. Linthesia ist z.B. in Ubuntu als Paket enthalten, wird aber anscheinend nicht wirklich weiterentwickelt.

Die beste Figur macht grafisch sowie vom Funktionsumfang Synthesia auf mich, da die anderen Anwendungen leider einige Defizite haben. Schade das sich niemand der Weiterentwicklung von Linthesia annimmt sonst wäre das meine erste Wahl gewesen.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://en.wikipedia.org/wiki/Synthesia

X-Force Online

Eines der Spiele welche ich unter Ubuntu vermisse ist X-Force Online. Dabei handelt es sich um einen Clone (sowie deren Weiterentwicklung) von den alten XCOM Spielen von Microprose. Bei X-Force Online handelt es sich dabei um Open Source Software welche unter http://www.xforce-online.de/ bezogen werden kann. Geschrieben ist das ganze unter Delphi.

Leider habe ich es noch nicht so richtig unter Wine zum laufen bekommen. Wer da Tipps hat wie man es unter Wine (inklusive funktionierendem Onlineupdate) zum laufen bekommt, immer her damit :)