Tasten bei der Nutzung von NoMachine durchreichen

Wenn die Remote-Desktop-Lösung NoMachine genutzt wird um z.B. von einem Windows-Rechner auf einen macOS-Rechner zuzugreifen, so kann es passieren das nicht alle Tasten und Tastenkombinationen korrekt zum macOS-Rechner transferiert werden. Wird z.B. die Windows-Taste und die Taste C gedrückt, so wird das auf dem macOS-Rechner nicht als Befehl zum Kopieren verstanden. Stattdessen öffnet sich das Startmenü der Windows-Installation.

Mit der entsprechenden Einstellung werden die Tasten durchgereicht

Damit alle Tasten an den macOS-Rechner durchgereicht werden, müssen die Einstellungen von NoMachine auf dem Windows-Rechner angepasst werden. Dort findet sich unter Eingabe der Punkt Tastatureingabe erfassen. Ist dieser aktiv, wird die Tastatur an das NoMachine-Fenster gebunden, so das die gedrückten Tasten schlussendlich beim macOS-Rechner landen und nicht vom Windows-Rechner ausgewertet werden. Trotz der Einstellungen werden Tastenkombinationen leider nicht immer zuverlässig erkannt; in den meisten Fällen funktioniert das Ganze aber.

Interactive Fiction mittels Twine

Interactive Fiction, also Geschichten in denen vom Leser Entscheidungen getroffen werden können, existieren seit Jahrzehnten. Im Laufe der Zeit haben sich die Werkzeuge verbessert, mit deren Hilfe solche Geschichten erstellt werden können. Eines dieser Werkzeuge ist Twine. Mithilfe von Twine können solche interaktiven Geschichten mit ihren unterschiedlichen Verzweigungen geschrieben werden.

Twine kann auch online genutzt werden

Nachdem die Geschichte geschrieben ist, kann sie in ein HTML exportiert werden und so in jedem Browser erlebt werden. Twine ist verfügbar für Windows, Linux und macOS. Daneben kann Twine direkt online genutzt werden. Die offizielle Seite des Projektes ist unter twinery.org zu finden. Der Quelltext der unterschiedlichen Subprojekte von Twine findet sich in unterschiedlichen Repositorys ([1], [2] [3]). Ein Großteil der Subprojekte ist unter GPL in Version 3 lizenziert und damit freie Software.

Aufzeichnung von Problemen unter Windows 10

Wenn ein Problem unter Windows 10 beschrieben werden soll, kann der Anwender natürlich viel Prosa schreiben. Allerdings ist dies nicht nötig, vor allem wenn es sich um komplizierte Fälle handelt. In Windows 10 existiert für diesen Anwendungsfall eine Anwendung mit dem Namen Schrittaufzeichnung. Unter älteren Version wie Windows 7 ist der Vorgänger dieses Werkzeuges unter dem Namen Problemaufzeichnung zu finden.

Die Schrittaufzeichnung unter Windows 10

Mit dieser Anwendung ist es möglich die Schritte, die zu dem Problem führen, aufzuzeichnen. Dazu wird die Aufzeichnung gestartet und die jeweiligen Schritte können durchgeführt werden. Daneben ist es möglich zu jedem Schritt Kommentare zu hinterlegen. Als Ergebnis erhält der Nutzer eine automatisierte textuelle Beschreibung, welche mit Screenshots und Kommentaren angereichert ist. Abgespeichert wird das Ganze anschließend als mht-Datei, bei welcher es sich um eine einfache HTML-Datei mit integrierten Bildern handeln. Dank der Schrittaufzeichnung kann ein Problem bzw. die Schritte zu diesem schnell beschrieben werden.

Windows 10 mit integriertem SSH-Client

Seit mittlerweile einigen Monaten findet sich in Windows 10 ein eigener SSH-Client so dass auf Alternativen wie PuTTY zur Not verzichtet werden kann. Ob der Client bereits auf dem Windows-System installiert ist, kann über Systemsteuerung überprüft werden. Dort findet sich der Punkt Optionale Features verwalten.

In der Systemsteuerung kann überprüft werden, welche optionalen Features installiert sind

Ist dort der Punkt OpenSSH-Client aufgeführt so kann dieser, wie der gewöhnliche SSH-Client unter Linux, genutzt werden:

ssh root@example.org

Ist der SSH-Client nicht installiert, muss das entsprechende Feature erst hinzugefügt werden. Das Projekt bzw. der Quelltext desselben findet sich auf GitHub.

Windows Build-Version unter Windows 10 ermitteln

Wer nach der Version des Windows-Betriebssystems gefragt wird, kann seit einigen Jahren mit Windows 10 antworten. Allerdings ist dies nur die halbe Wahrheit. Mittlerweile ist nicht nur die Hauptversion wichtig, sondern ebenfalls die konkrete Version. Unter Windows 10 gibt es einen einfachen Weg diesen zu ermitteln. Dazu muss in der Kommandozeile oder über das Ausführen-Fenster, welcher mittels Windows + R geöffnet werden kann der Befehl:

winver

eingegeben werden. Anschließend öffnet sich ein Fenster mit den verschiedenen Informationen zur Windows-Version.

Der sich öffnende Dialog mit den Versionsinformationen

Neben der Hauptversion, ist dort die eigentliche Version und die Buildnummer zu finden. Daneben findet sich in dem Dialog die Information, wer die Kopie von Windows lizenziert hat.