Ordner in Discord anlegen

Unter Discord können sogenannte Server erstellt werden. Problematisch wird es, wenn der Nutzer mehr als ein paar Server abonniert oder erstellt hat. Die Anordnung der Server wird dann relativ schnell unübersichtlich.

Die Server in Discord können in Ordner organisiert werden

Seit 2019 gibt es eine Möglichkeit unter Discord Ordner anzulegen, um die einzelnen Server besser zu organisieren. Allerdings ist die Möglichkeit ein wenig versteckt. So existiert kein Menüpunkt, um einen neuen Ordner zu erstellen. Stattdessen muss ein Server auf einen anderen Server gezogen werden. Damit wird ein neuer Ordner angelegt. Dieser kann dann konfiguriert werden; so kann ein Name und eine Farbe definiert werden.

Elasticsearch unter Ubuntu installieren

Elasticsearch ist eine Suchmaschine, welche in vielen Lösungen zum Einsatz kommt. Seit der Lizenzänderung vor ein paar Wochen ist Elasticsearch keine freie Software mehr, wird aber trotzdem in vielen Lösungen genutzt, welche noch nicht auf eventuelle freie Forks ausgewichen sind. Soll Elasticsearch unter Ubuntu installiert werden, so kann dies über den Paketmanager installiert werden. Im ersten Schritt muss das Paket apt-transport-https nachinstalliert werden:

apt install apt-transport-https

Anschließend kann die Fremdpaketquelle hinzugefügt werden:

echo "deb https://artifacts.elastic.co/packages/7.x/apt stable main" | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/elastic-7.x.list

Diese wird benötigt, da Elasticsearch nicht in den offiziellen Paketquellen von Ubuntu enthalten ist. Damit die Installation über das Paket funktioniert, sollte der entsprechende Schlüssel hinzugefügt werden:

wget -qO - https://artifacts.elastic.co/GPG-KEY-elasticsearch | apt-key add -

Sollte beim Aufruf des Kommandos die Meldung:

E: gnupg, gnupg2 and gnupg1 do not seem to be installed, but one of them is required for this operation

erscheinen, muss das entsprechende Paket nachinstalliert werden:

apt install gnupg2

Anschließend kann Elasticsearch installiert werden:

apt-get update && sudo apt-get install elasticsearch

Standardmäßig ist Elasticsearch nach der Installation nur über den Localhost am Port 9200 erreichbar. Um dies zu ändern, muss die Konfiguration angepasst werden. Diese befindet sich im Ordner /etc/elasticsearch/ – sollen hier Änderungen vorgenommen werden, sollte die entsprechende Dokumentation zurate gezogen werden.

Thunderbird-Log unter macOS erzeugen

Für die Suche nach einem Problem mit einem IMAP-Server wollte ich unter anderem das Log des Mail-Clienten sehen. In meinem Fall ist dies Thunderbird. Thunderbird ist in der Lage Log-Dateien zu schreiben. Allerdings müssen dafür im Terminal unter macOS einige Umgebungsvariablen gesetzt werden:

export MOZ_LOG=POP3:4,IMAP:4,SMTP:4
export MOZ_LOG_FILE=~/thunderbird.log

Anschließend kann Thunderbird über das Terminal gestartet werden:

/Applications/Thunderbird.app/Contents/MacOS/thunderbird-bin

Während der Ausführung schreibt Thunderbird die entsprechenden Ereignisse in die konfigurierte Log-Datei.

550-Inconsistent/Missing DNS PTR record

Beim Senden einer Mail an eine Mail des Anbieters Freenet erhielt ich vom Mail-Server folgende Antwort:

host emig.freenet.de[2001:748:100:40::8:115]
said: 550-Inconsistent/Missing DNS PTR record (RFC 1912 2.1)
(exammple.org) 550 [2001:db8:a0b:12f0::1]:34865 (in reply to RCPT TO command)

Der PTR Resource Record, auf den hier verwiesen wird, ist ein wichtiges Element für Durchführung von Reverse DNS-Abfragen. Für die IPv4- und die IPv6-Adresse des Servers hatte ich einen solchen Eintrag gesetzt. Deshalb war ich etwas verwundert, dass diese Meldung gesendet wurde. Bei der Nachforschung stellte ich dann fest, dass der Server eine IPv4-Adresse besitzt, aber ein ganzes IPv6-Subnetz. Das ist nicht weiter verwunderlich, allerdings sendet Postfix nicht mit einer festen IPv6-Adresse, sondern nutzt irgendeine Adresse aus dem Subnetz. Werden die Einstellungen von Postfix geöffnet:

nano /etc/postfix/main.cf

findet sich dort der Eintrag:

inet_interfaces = all

Durch diesen Eintrag ist nicht genau festgelegt welcher IP-Adresse für das Senden genutzt wird. Hier sollten die genauen IP-Adressen festgelegt werden:

inet_interfaces = 82.91.44.12,2001:db8:a0b:12f0::1

Anschließend sollte Postfix neugestartet werden:

service postfix restart

Wird nun erneut eine Mail an den Freenet-Server geschickt, so kann es passieren, dass die Fehlermeldung erneut zurückgesendet wird. In einem solchen Fall muss noch einige Minuten bis Stunden gewartet werden, bevor der Freenet-Server die Mails entgegennimmt.