sudo mit anderem Nutzer durchführen

Wenn ein Kommando auf der Linux-Konsole mit vorangestellten sudo ausgeführt wird, wie z.B.

sudo apt install mc

wird das Kommando in Normalfall mit den Rechten und im Kontext des Nutzers root ausgeführt. Manchmal soll eine solche Operation jedoch mit einem anderen Nutzer durchgeführt werden. Dazu dient die sudo-Option -u:

sudo -u www-data crontab -e

Nach der Option muss der Nutzer angegeben werden, in dessen Kontext gewechselt werden soll. In diesem Beispiel würde die Crontab-Datei des Nutzers www-data geöffnet.

Image vom internen Speicher eines gerooteten Androidgerätes erstellen

Wenn man ein Android-Gerät gerootet hat, sind mit diesem einige Dinge möglich welche vorher nicht machbar waren. Unter anderem kann man den internen Speicher eines solchen Gerätes dumpen, das bedeutet ihn Bit für Bit in eine Image-Datei schreiben. Dazu verbindet man das gerootete Gerät mit dem Rechner und öffnet die ADB-Shell. ADB steht dabei für die Android Debug Bridge und befindet sich in den Plattform Tools des Android SDKs:

./adb remount
./adb shell

Kann die Verbindung nicht hergestellt werden, weil der ADB-Server bereits läuft, hilft es diesen vorher noch einmal zu beenden:

./adb kill-server

In der ADB-Shell gibt man nun su ein damit man auf der Root-Konsole landet. Anschließend kann man das Blockgerät welches für den internen Speicher steht auf die eingelegte SD-Karte schreiben. Dies geschieht dabei mit Hilfe des Befehls dd:

dd if=/dev/block/mmcblk0 of=/storage/extSdCard/imageInternalStorage.img

Probleme bekommt man bei diesem Prozess wenn das Image größer als 4 GiB ist. Da die SD-Karten meist standardmäßig mittels FAT32 formatiert sind, erlauben sie keine Dateien größer 4 GiB. Abhilfe schafft es hier die SD-Karte mit dem Dateisystem ext3 zu formatieren. Dieses kann von Android genutzt werden und erlaubt größere Dateien. Unter Umständen muss das ext3-Dateisystem dabei nochmals neu mit Schreibrechten eingebunden werden:

mount -t ext3 /dev/block/mmcblk1p1 /storage/extSdCard

Anschließend sollte das Image ohne Probleme geschrieben werden können. Je nach Größe und Geschwindigkeit der SD-Karte, kann der Prozess dabei einige Zeit in Anspruch nehmen. Nach der erfolgreichen Operation meldet dd-Vollzug und zeigt einige Statistiken zum Prozess an. Das Image kann nun von der SD-Karte auf den Rechner kopiert werden und dort z.B. dem FTK Imager gemountet und analysiert werden.

Samsung S5 mini rooten

Möchte man ein Samsung S5 mini rooten, so kann man dies einfach mit dem Tool CF-Auto-Root bewerkstelligen. Dazu wird auf der Webseite das entsprechende AP/PDA heruntergeladen. Unter Windows sollten zusätzlich noch die Samsung Mobile Drivers for Mobile Phones heruntergeladen und installiert werden. Ist dies geschehen kann Odin gestartet werden.

Odin

Odin

Unter AP (früher PDA) wird nun die entsprechende Datei für das rooten eingestellt. Nun muss das Gerät abgeschaltet werden und in den Odin-Download-Modus versetzt und mit dem Rechner verbunden werden. Dazu schaltet man das Gerät mit der Kombination Volume Down + Home + Power an. Anschließend muss die eingeblendete Warnung mit Volume Up bestätigt werden. Wenn das Gerät von Odin erkannt wurde, kann der Rooting-Prozess mittels des Start-Buttons gestartet werden.

“root”-Nutzer unter Ubuntu aktivieren

Unter Ubuntu gibt es in einer Stan­dard­in­stal­la­tion kei­nen akti­vier­ten „root“-Nutzer. Das bedeu­tet aller­dings nicht das der Nut­zer nicht vor­han­den ist. Statt­des­sen wird für den „root“-Nutzer ein­fach kein Pass­wort ver­ge­ben, was dazu führt das man ihn nicht nut­zen kann. Möchte man ihn doch nut­zen, so ver­gibt ein­fach ein Passwort:

sudo passwd root

Anschlie­ßend ver­fügt man über einen „root“-Nutzer und kann sich mit die­sem ein­log­gen. Möchte man das ganze wie­der rück­gän­gig machen, so muss die Datei „/etc/shadow“ bear­bei­tet wer­den. Dort wird der Hashwert des Nut­zers „root“ ein­fach durch ein Aus­ru­fe­zei­chen ersetzt. Danach ist der Nut­zer wie­der deak­ti­viert und kann nur mit­tels „sudo“ genutzt werden.

ClockworkMod Recovery auf dem Samsung Galaxy Tab

Auf dem Samsung Galaxy Tab (in diesem Fall die Version von o2, nicht gebrandet) ist es mittlerweile möglich das ClockworkMod Recovery laufen zu lassen. Dazu lädt man sich den ROM Manager aus dem Market herunter. Mit diesem kann man das ClockworkMod Recovery anschließend installieren. Ich wählte dabei die T-Mobile Variante. Im Anschluss startete ich in das ClockworkMod Recovery mittels der im ROM Manager angebotenen Funktion. Momentan ist es allerdings so, das das Recovery nicht permanent im Speicher installiert wird. Das Samsung eigene Recovery ist also weiterhin im Gerät enthalten und wird wieder aktiv sobald man das Gerät ausschaltet. Hier ist also noch Bedarf für Verbesserungen ;)

Weitere Informationen gibt es unter:
http://forum.xda-developers.com/showthread.php?p=9770377