Nginx unter macOS mittels Homebrew installieren und nutzen

Nginx wird für gewöhnlich unter Linux genutzt. Für Entwicklungszwecke kann es interessant sein Nginx unter macOS zu betreiben. Zur Installation von Nginx wird Homebrew benötigt. Homebrew ist ein Paketmanager für macOS, mit welchem viele Open-Source-Projekte unter macOS installiert werden können. Ist Homebrew installiert kann Nginx auf dem Terminal mittels:

brew install nginx

installiert werden. Standardmäßig läuft Nginx bei der Installation über Homebrew auf dem Port 8080. Hintergrund ist das der Webserver somit ohne root-Rechte bzw. ohne sudo genutzt werden kann. Wird der Port auf 80 oder generell auf einen Port kleiner 1024 gestellt, werden wieder entsprechende administrative Rechte benötigt. Soll der verwendete Port geändert werden, muss die Konfigurationsdatei angepasst werden:

nano /usr/local/etc/nginx/nginx.conf

In dieser findet sich folgender Block:

server {
  listen       8080;
  server_name  localhost;

Dort kann anschließend der Port geändert werden. Neben dem Port kann dort die Default-Location geändert werden. Dazu wird der server-Block bzw. dessen Unterblock, der location-Block angepasst:

location / {
  root /Users/seeseekey/Web;
  autoindex on;

Die root-Direktive gibt den Pfad an, welcher über den Webserver ausgeliefert wird. Die Option autoindex sorgt für das entsprechende Directory-Listing, was für Entwicklungszwecke nützlich sein kann. Gestartet und gestoppt werden kann der Service mittels:

brew services start nginx

bzw.

brew services stop nginx

Natürlich kann dies mittels restart in einem Rutsch erledigt werden:

brew services restart nginx

Anschließend kann Nginx mit der veränderten Konfiguration genutzt werden.

sudo mit anderem Nutzer durchführen

Wenn ein Kommando auf der Linux-Konsole mit vorangestellten sudo ausgeführt wird, wie z.B.

sudo apt install mc

wird das Kommando in Normalfall mit den Rechten und im Kontext des Nutzers root ausgeführt. Manchmal soll eine solche Operation jedoch mit einem anderen Nutzer durchgeführt werden. Dazu dient die sudo-Option -u:

sudo -u www-data crontab -e

Nach der Option muss der Nutzer angegeben werden, in dessen Kontext gewechselt werden soll. In diesem Beispiel würde die Crontab-Datei des Nutzers www-data geöffnet.

Image vom internen Speicher eines gerooteten Androidgerätes erstellen

Wenn man ein Android-Gerät gerootet hat, sind mit diesem einige Dinge möglich welche vorher nicht machbar waren. Unter anderem kann man den internen Speicher eines solchen Gerätes dumpen, das bedeutet ihn Bit für Bit in eine Image-Datei schreiben. Dazu verbindet man das gerootete Gerät mit dem Rechner und öffnet die ADB-Shell. ADB steht dabei für die Android Debug Bridge und befindet sich in den Plattform Tools des Android SDKs:

./adb remount
./adb shell

Kann die Verbindung nicht hergestellt werden, weil der ADB-Server bereits läuft, hilft es diesen vorher noch einmal zu beenden:

./adb kill-server

In der ADB-Shell gibt man nun su ein damit man auf der Root-Konsole landet. Anschließend kann man das Blockgerät welches für den internen Speicher steht auf die eingelegte SD-Karte schreiben. Dies geschieht dabei mit Hilfe des Befehls dd:

dd if=/dev/block/mmcblk0 of=/storage/extSdCard/imageInternalStorage.img

Probleme bekommt man bei diesem Prozess wenn das Image größer als 4 GiB ist. Da die SD-Karten meist standardmäßig mittels FAT32 formatiert sind, erlauben sie keine Dateien größer 4 GiB. Abhilfe schafft es hier die SD-Karte mit dem Dateisystem ext3 zu formatieren. Dieses kann von Android genutzt werden und erlaubt größere Dateien. Unter Umständen muss das ext3-Dateisystem dabei nochmals neu mit Schreibrechten eingebunden werden:

mount -t ext3 /dev/block/mmcblk1p1 /storage/extSdCard

Anschließend sollte das Image ohne Probleme geschrieben werden können. Je nach Größe und Geschwindigkeit der SD-Karte, kann der Prozess dabei einige Zeit in Anspruch nehmen. Nach der erfolgreichen Operation meldet dd-Vollzug und zeigt einige Statistiken zum Prozess an. Das Image kann nun von der SD-Karte auf den Rechner kopiert werden und dort z.B. dem FTK Imager gemountet und analysiert werden.

Samsung S5 mini rooten

Möchte man ein Samsung S5 mini rooten, so kann man dies einfach mit dem Tool CF-Auto-Root bewerkstelligen. Dazu wird auf der Webseite das entsprechende AP/PDA heruntergeladen. Unter Windows sollten zusätzlich noch die Samsung Mobile Drivers for Mobile Phones heruntergeladen und installiert werden. Ist dies geschehen kann Odin gestartet werden.

Odin

Odin

Unter AP (früher PDA) wird nun die entsprechende Datei für das rooten eingestellt. Nun muss das Gerät abgeschaltet werden und in den Odin-Download-Modus versetzt und mit dem Rechner verbunden werden. Dazu schaltet man das Gerät mit der Kombination Volume Down + Home + Power an. Anschließend muss die eingeblendete Warnung mit Volume Up bestätigt werden. Wenn das Gerät von Odin erkannt wurde, kann der Rooting-Prozess mittels des Start-Buttons gestartet werden.

“root”-Nutzer unter Ubuntu aktivieren

Unter Ubuntu gibt es in einer Stan­dard­in­stal­la­tion kei­nen akti­vier­ten „root“-Nutzer. Das bedeu­tet aller­dings nicht das der Nut­zer nicht vor­han­den ist. Statt­des­sen wird für den „root“-Nutzer ein­fach kein Pass­wort ver­ge­ben, was dazu führt das man ihn nicht nut­zen kann. Möchte man ihn doch nut­zen, so ver­gibt ein­fach ein Passwort:

sudo passwd root

Anschlie­ßend ver­fügt man über einen „root“-Nutzer und kann sich mit die­sem ein­log­gen. Möchte man das ganze wie­der rück­gän­gig machen, so muss die Datei „/etc/shadow“ bear­bei­tet wer­den. Dort wird der Hashwert des Nut­zers „root“ ein­fach durch ein Aus­ru­fe­zei­chen ersetzt. Danach ist der Nut­zer wie­der deak­ti­viert und kann nur mit­tels „sudo“ genutzt werden.