QGLWidget im Qt Designer hinzufügen

Möchte man im Qt Designer ein QGLWidget für OpenGL in den Dialog einsetzen so wird man feststellen das keines existiert. Darum setzt man zunächst ein Widget in das Formular. Anschließend klickt man mit der rechten Maustaste auf das Formular und wählt dort Promote to… aus. Anschließend öffnet sich folgender Dialog:

Dort gibt man dann bei Promoted class name QGLWidget (das Header File wird automatisch eingetragen) ein und drückt anschließend auf Add und beendet den Dialog mit Promote. Schon hat man das entsprechende Widget im Qt Designer angelegt.

Qt Integration in Visual Studio

Möchte man das Qt Framework und Visual Studio benutzen so sollte man sich das entsprechende Addin unter http://qt.nokia.com/downloads/visual-studio-add-in anschauen. Neben dem Addin wird dann noch das Framework benötigt welches unter http://qt.nokia.com/downloads/windows-cpp-vs2008 bezogen werden kann. Anschließend findet man im Visual Studio einen neuen Menüpunkt Qt. Das Addin ist damit installiert.

Nun sollte noch die Umgebungsvariable Path um das bin Verzeichnis des Qt Framworks erweitert werden (z.B. C:\Qt\4.6.3\bin) sowie eine neue Umgebungsvariable namens QTDIR angelegt werden in welcher der Pfad des gesamten Framworks steht (z.B. C:\Qt\4.6.3\). Nun kann mit Qt gearbeitet werden.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://mm-werkstatt.informatik.uni-augsburg.de/documents/tutorials/qt2005.pdf

SNES Emulatoren unter Linux

SNES Emulatoren unter Linux sind so eine Sache. Wir haben da einmal SNES9x, ZSNES und noch einen Emulator den ich aber erst später nennen möchte :) Unter Windows benutze ich immer SNES9x. Das war dort für mich das Non Plus Ultra. Ein schöne Oberfläche und er machte wofür er gemacht ist: Spiele emulieren. Leider sieht es mit der Oberfläche für SNES 9x nicht ganz so rosig aus. Und Fullscreen wollte er bei mir auch nicht laufen. Von der Controllerunterstützung unter Linux in Verbindung mit SNES9x fange ich jetzt gar nicht erst an. Für Windows ist SNES9x unter http://www.snes9x.com/ zu finden.

Also musste eine Alternative her. Diese Alternative war ZSNES. Beim ersten Mal ist die Oberfläche gewöhnungsbedürftig, aber besser als gar keine Oberfläche ;) ZSNES ist dabei zu großen Teilen in Assembler geschrieben, was sich spürbar auf die Geschwindigkeit auswirkt. Die Controllerunterstüzung ist auch spitze, es funktioniert einfach. Und für Netbooks ist es dank der geringen Resourcenbelastung ideal. ZSNES ist dabei unter http://www.zsnes.com/ zu finden.

So und nun zum dritten Emulator im Bunde den ich persönlich bevorzuge (wenn ich nicht gerade auf dem Netbook spiele). Dieser Emulator emuliert das SNES dabei so genau wie möglich und verzichtet vollständig auf irgendwelche Hacks. Nachteil an dieser Philosophie ist, das der Emulator einen recht leistungsstarken Rechner benötigt. Der Vorteil ist, das bis auf drei Spiele (deren Spezialchips noch nicht emuliert werden) alle anderen Spiele ohne Probleme laufen. Die Rede ist hierbei von bsnes welcher unter http://byuu.org/bsnes/ zu finden ist. Es gibt ihn dabei für Windows und Linux und er baut auf dem Qt Framework auf. Der Code steht dabei unter GPL.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/SNES
http://de.wikipedia.org/wiki/SNES-Emulator

Nethack

Ich spiele seit einigen Tagen Nethack. Eines dieses Spiele wo man sich sagt: “Warum habe ich nur damit angefangen?” ;) Dabei begibt man sich in Dungeon und sucht nach einem Amulet. Bei diesem Spiel merkt man das es schon etliche Jahre auf dem Buckel hat und das DevTeam hat an wirklich alles gedacht :) Eine kurze Einleitung gibt es unter http://www.plenz.com/nethack_german. Wer das ganze unter Ubuntu ausprobieren möchte kann die Pakete nethack-console bzw. nethack-qt installieren. Es gibt auch eine GTK Version dessen Paketname mir gerade entfallen ist. Und nethack-console sieht aus wie ein wichtiges Systemtool ;)

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/NetHack

HDR Fotos mittels Open Source Software

Möchte man aus einer unter-, normal- und überbelichteten Motiv ein HDR (High Dynamic Range) Bild machen, so stehen einem eine Menge Softwarelösungen zur Verfügung. Den meisten dieser Softwarelösungen ist gemein dass sie proprietär sind. Zum Glück existiert mit Qtpfsgui eine Open Source Lösung bereit. Wer sich über den Namen wundert, dieser besteht aus Qt (Toolkit), pfs (die Programme deren sich Qtpfsgui bedient) und GUI (für die Oberfläche). Das Programm besticht durch seine einfach und sehr durchdachte Oberfläche so das es auch für Anfänger leicht ist HDR Bilder zu erzeugen. Bezogen werden kann die Anwendung unter http://qtpfsgui.sourceforge.net/.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/High_Dynamic_Range
http://de.wikipedia.org/wiki/Qtpfsgui