Quellcode-Formatierung unter WordPress

Wenn Quelltext in einem WordPress-Beitrag untergebracht wird, so ist dieser in einem pre-Block meist relativ unansehnlich. Im Plugin-Verzeichnis existieren für dieses Problem eine Reihe von Plugins, welche sich der Codeformatierung annehmen.

Mithilfe einer modifizierten Version der Google-Bibliothek code-prettify wird der Quelltext eingefärbt

Problematisch an diesen Plugins ist allerdings, dass der Nutzer in meisten Fällen alle Beiträge entsprechend anpassen muss. Bei einigen Beiträgen mag dies noch funktionieren, aber bei einigen tausenden Beiträgen ist dies relativ unpraktisch. Abhilfe schafft hier das Plugin Code Prettify von Kaspars Dambis.

Code Prettify
Preis: Kostenlos

Mithilfe einer modifizierten Version der Google-Bibliothek code-prettify wird der Quelltext eingefärbt. Alle pre-Blöcke werden entsprechend behandelt und dies führt zu einem ansehnlicheren Quelltext:

public int doFooBar() {
    int prime = generatePrime();
    return prime * 3.14;
}

Die Entwicklung des Plugins findet auf GitHub statt. Lizenziert ist Code Prettify unter der Apache License in der Version 2 und damit freie Software.

Theme und Plugins einer WordPress-Installation ermitteln

WordPress ist einer der meistgenutzten Content-Management-Systeme unserer Zeit. Wenn WordPress für die eigenen Webseiten und Projekte genutzt wird, kann es manchmal von Interesse sein herauszufinden, welche Themes und Plugins andere WordPress-Seiten nutzen. Mit Hilfe des WP-ThemeDetector ist genau so etwas möglich.

Neben dem Theme können auch genutzte Plugins ermittelt werden

Nach der Eingabe der gewünschten Ziel-URL, versucht der WP-ThemeDetector zu ermitteln, welches Theme und welche Plugins auf der Seite verwendet werden. Für das Theme werden die Informationen aus der style.css-Datei des Themes extrahiert. Bei Plugins werden deren Spuren im Quelltext ausgewertet. Dies führt bei den Plugins dazu das nicht alle Plugins ermittelt werden können, da manche Plugins nur im Backend wirken oder keine größeren Spuren im Quelltext der Seite hinterlassen. Der WP-ThemeDetector ist unter wpthemedetector.com zu finden.

Footer zu Beiträgen unter WordPress hinzufügen

Nachdem ein WordPress-Beitrag geschrieben und veröffentlicht wurde, wird er im Normalfall nicht mehr modifiziert. In meinem Fall wollte ich bestehende Beiträge um einen Footer ergänzen, konkret um auf die Möglichkeit hinzuweisen mich auf Steady zu unterstützen. Dazu existieren einige Plugins, welche allerdings in den meisten Fällen veraltet sind, wie z.B. Bottom of every post.

Bottom of every post
Preis: Kostenlos

Wesentlich aktueller ist das weiter gefasste Plugin Head, Footer and Post Injections, welches neben dem Beitragsfooter auch die Seitenheader und Footer anpassen kann.

Mit diesem Plugin kann für alle Beiträge ein Footer definiert werden. Dazu müssen die Einstellungen im Backend mit dem Punkt Header and Footer geöffnet werden und dort der Tab Posts ausgewählt werden. Wenn kein zusätzliches Plugin installiert werden soll, kann stattdessen das Theme angepasst werden. Dafür muss in der Theme-Datei functions.php eine Funktion angelegt werden:

function addPostFooter($content) {
  if(is_single()) {
    $content .= '<hr/>';
    $content .= 'Ich bin ein Testfooter';
  }

  return $content;
}

add_filter('the_content', 'addPostFooter');

Diese Funktion wird anschließend mittels add_filter zu den Filtern hinzugefügt und sorgt dafür dass der Footer an jedem Beitrag zu finden ist.

Datenbank und Medienoptimierung unter WordPress

Im Laufe des Lebens einer WordPress-Installation kann sich dass eine oder andere Datenfragment ansammeln. So existieren Einträge in der Datenbank welche nicht mehr benötigt werden oder es befinden sich Medien in der Mediathek, welche von keinem Eintrag mehr verwendet werden. Um dieser Probleme Herr zu werden existieren eine Reihe von Plugins zur Bereinigung der Installation.

Die Übersicht des Media Cleaners

Das erste Plugin, der Media Cleaner, ermittelt welche Medien sich in der WordPress-eigenen Mediathek befinden, aber nicht mehr genutzt werden. Nicht mehr genutzte Medien können anschließend gelöscht werden. Die Medien sollten allerdings mit Bedacht gelöscht werden; so erkennt der Media Cleaner keine URLs, welche sich normal im Text (sprich ohne a-Tag oder ähnliches) befinden. Auch kann es passieren das Bilder die laut dem Plugin nicht genutzt sind, falsch in den Beiträgen referenziert werden. So kann durch Domainumzüge und ähnliches der falsche Pfad zum Medium in den Beiträgen stehen. Hier muss der entsprechende Beitrag korrigiert werden.

Media Cleaner
Preis: Kostenlos

Ein weiterer Punkt, auf der Liste zur Optimierung, ist die Datenbank. So speichert WordPress z.B. zu jedem Artikel die Revisionen. Pro Artikel können da schon ein halbes Dutzend und mehr Revisionen zusammenkommen. Mit dem Plugin WP-Optimize kann die Datenbank entsprechend bereinigt werden. Neben den Revision, werden die Tabellen optimiert und verwaiste Fragmente ebenfalls entfernt.

WP-Optimize
Preis: Kostenlos

Eine weitere Sache bei der Optimierung von WordPress ist die Überprüfung der Verlinkungen. Mit dem Plugin Broken Link Checker kann dies bewerkstelligt werden. Nach der Installation überprüft das Plugin die Links innerhalb der Installation als auch externe Linkziele und stellt diese entsprechend da.

Broken Link Checker
Preis: Kostenlos

Bevor solche Optimierungen an der WordPress-Installation vorgenommen werden, sollte ein Backup der Datenbank und des Dateisystems erstellt werden. So kann die Installation, im Falle eines Fehler oder einer übereifrigen Optimierung, wieder hergestellt werden.

Plugins in der Custom Firmware der PSP installieren

Sobald auf einer Playstation Portable eine Custom Firmware installiert wurde, kann diese mit Hilfe von Plugins erweitert werden. Es existiert eine Fülle von Plugins für die Playstation Portable. Die meisten Plugins sind für die Version 6.60 der Firmware entwickelt worden. Allerdings laufen Sie meist ohne Probleme mit der letzten Version 6.61. Wenn dies nicht der Fall ist, kann man sich mit einem Plugin behelfen. Dieses sorgt dafür das für die Version 6.60 entwickelte Plugins auch unter der Version 6.61 laufen. Ich persönlich nutze zwei Plugins:

  • PRXShot
  • Game Categories Lite

Das erste Plugin dient dazu Screenshots auf der Playstation Portable zu machen, während das zweite Plugin eine Möglichkeit bietet die installierten Anwendungen zu kategorisieren. Nachdem man ein solches Plugin heruntergeladen hat, stellt sich allerdings die Frage wie dieses installiert wird. Die Plugins selber bestehen meist aus einer PRX-Datei oder einem Ordner mit einer solchen Datei und zusätzlichen Daten. Diese Datei bzw. der Ordner muss in das Verzeichnis SEPLUGINS auf der PSP bzw. dem Memory Stick kopiert werden. Anschließend muss festgelegt werden in welche Kontext das Plugins aktiv sein soll. Die Playstation Portable kennt dabei folgende Kontexte:

  • GAME
  • GAME150
  • POPS
  • VSH

Bei GAME wird das Plugin aktiviert, sobald ein PSP-Spiel gestartet wurde. GAME150 ist der Kontext für Homebrew-Software. Der POPS-Kontext kommt zum tragen wenn ein Playstation 1 gestartet wird. Der letzte Kontext mit dem Namen VSH dürften den meisten Leuten unter dem Namen XMB bekannt sein. Es handelt sich um das Menü der Playstation Portable. Um zu definieren in welchem Kontext das Plugin laufen soll, müssen im SEPLUGINS-Verzeichnis eine Reihe von Dateien angelegt werden:

GAME.TXT
GAME150.TXT
POPS.TXT
VSH.TXT

Soll nun ein Plugin in entsprechenden Kontext aktiv sein, so muss dieses in der dazugehörigen Datei aktiviert werden. Für das Plugin PRXShot würde dies z.B. so aussehen:

ms0:/seplugins/prxshot/prxshot.prx 1

Jedes Plugin kann in mehreren Kontexten aktiviert werden, allerdings ist darauf zu achten, das nicht jedes Plugin in jedem Kontext läuft. Meist ist dies aber in der Dokumentation des entsprechenden Plugins beschrieben. Sobald das Plugin aktiviert ist, kann es in allen Kontexten, für die es aktiviert wurde, genutzt werden.