IPv6-Paket eines MikroTik-Routers aktivieren

Auf einem MikroTik-Router wollte ich neben dem klassischen IPv4 auch IPv6 nutzen. Im Webinterface sah ich in der Paketübersicht allerdings, dass das betreffende Paket deaktiviert war.

Das IPv6-Paket war deaktiviert

Zur Aktivierung eines Paketes kann unter anderem das Terminal genutzt werden. In diesem muss der Befehl zur Aktivierung des IPv6-Paketes eingegeben werden:

/system package enable ipv6

Anschließend muss das System neugestartet werden:

/system reboot

Nach dem Neustart steht das IPv6-Paket anschließend zur Verfügung.

Stadia Unboxing und Einrichtung

Neben dem eigentlichen Dienst erhalten die Vorbesteller von Stadia eine Box mit einem Chromecast Ultra und dem Stadia-Controller. Dieses Paket sollte in den letzten Tagen bei den Vorbestellern der Founders-Edition eingegangen sein. Geliefert wird das Paket in einer weißen Box mit dem Stadia-Schriftzug.

Das Stadia-Set

Im Paket enthalten sind der Stadia-Controller, ein USB-C Kabel, ein Netzteil für den Stadia-Controller sowie ein Chromecast Ultra und ein Netzteil zu diesem. Daneben befindet sich ein kurzes Handbuch und eine kleine Karte in der Kiste.

Zur Nutzung muss im ersten Schritt der Chromecast Ultra eingerichtet werden. Dazu wird die Google Home-App benötigt. Diese steht für Android und iOS zur Verfügung.

‎Google Home
Preis: Kostenlos
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Nachdem der Chromecast Ultra am Fernseher angeschlossen wurde und das Netzteil ebenfalls angeschlossen wurde, sollte der Fernseher angeschaltet werden und die Google Home-App gestartet werden. Anschließend wird der Nutzer durch die Einrichtung geleitet. Im Rahmen der Einrichtung wird der Chromecast Ultra mit einer neuen Firmware-Version versehen. Nach der Aktualisierung der Firmware ist die Einrichtung des Chromecast Ultra abgeschlossen. Im nächsten Schritt muss der Stadia-Controller eingerichtet werden. Hierzu wird die Stadia-App benötigt.

‎Google Stadia
Preis: Kostenlos
Stadia
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In der Stadia-App wird der Controller eingerichtet. Auch hierbei wird ein Firmware-Update für den Controller installiert. Daneben wird der Controller mit dem WLAN verbunden. Nachdem die Einrichtung des Controllers abgeschlossen ist, muss der Chromecast Ultra dem Stadia-Konto zugewiesen werden. Dies geschieht in der Stadia-App über die Einstellungen unter dem Punkt Konto zu Chromecast hinzufügen.

Nach der Reduzierung der Qualitätseinstellungen funktionierte Stadia in Verbindung mit dem Chromecast Ultra

Während Stadia auf meinem MacBook Air bzw. iMac ziemlich gut lief, fror beim Chromecast immer wieder das Bild ein. Nach der Reduzierung der Qualitätseinstellungen in der Stadia-App funktionierte Stadia in Verbindung mit dem Chromecast Ultra wieder ohne größere Aussetzer. Bei der mittleren Einstellung wird die Auflösung auf 1080p begrenzt.

apt vs. apt-get

Wurde früher unter Debian oder Ubuntu ein Paket installiert, so wurde das Kommando apt-get dazu genutzt:

apt-get install mc

Seit Ubuntu 14.04 gibt es neben den Kommandos rund um apt-get, das Kommando apt. Ab Ubuntu 16.04 wurde offiziell empfohlen apt anstatt von apt-get und apt-cache zu nutzen. Da stellt sich natürlich die Frage wie sich die Kommandos voneinander unterscheiden? Bei den alten Kommandos musste für die Paketverwaltung mit apt-get und apt-cache gearbeitet werden, je nachdem welche Operation benötigt wurde. Die Installation wurde mit apt-get install vorgenommen. Für eine Suche über die Pakete wurde stattdessen apt-cache benötigt:

apt-cache search mc

Mit dem damals neu eingeführten Kommando apt gibt es nun ein einheitliches Interface für die Paketverwaltung:

apt install mc
apt search mc

Neben der Vereinheitlichung, bietet apt einige weitere Vorteile, so kann unter anderem der Fortschritt einer Operation angezeigt werden.

apt zeigt unter anderem den Fortschritt der Operation an

Im Grunde ist apt eine Zusammenführung der am häufigsten genutzten Kommandos zur Paketverwaltung unter einem Kommando. Bestimmte obskure Low-Level-Operationen, welche bei apt-get und apt-cache noch zu finden waren, wurden bei apt zugunsten der Benutzbarkeit weggelassen. Zusätzlich dazu sind die Standardeinstellungen von apt sinnvoller gesetzt.

Composer für PHP nutzen

Composer ist ein Paket- bzw. Dependency-Manager für PHP. Damit ist es möglich die Abhängigkeiten von PHP-Projekten komfortabel zu verwalten und aktuell zu halten. Dazu wird in dem Projekt eine Datei mit dem Namen composer.json angelegt. In dieser Datei finden sich die Abhängigkeiten für das Projekt:

{
  "minimum-stability": "RC",
  "require": {
    "slim/slim": "3.*"
  }
}

Um diese Abhängigkeiten initial dem Projekt hinzuzufügen, muss der Befehl:

composer install

eingegeben werden. Anschließend werden die Abhängigkeiten aufgelöst und heruntergeladen:

Loading composer repositories with package information
Updating dependencies (including require-dev)
Package operations: 6 installs, 0 updates, 0 removals
  - Installing psr/container (1.0.0): Loading from cache
  - Installing container-interop/container-interop (1.2.0): Loading from cache
  - Installing nikic/fast-route (v1.3.0): Loading from cache
  - Installing psr/http-message (1.0.1): Loading from cache
  - Installing pimple/pimple (v3.2.3): Loading from cache
  - Installing slim/slim (3.12.1): Loading from cache
Writing lock file
Generating autoload files

Nach der initialen Installation, finden die sich die Abhängigkeiten im Ordner vendor. Daneben wird eine composer.lock-Datei angelegt. In dieser sind die genauen Versionsnummern, der installierten Abhängigkeiten hinterlegt. Würde das Projekt nun nochmal mit der install-Option aufgerufen werden, so würden exakt diese Versionen installiert. Sollen diese Abhängigkeiten später aktualisiert werden, kann dafür der Befehl:

composer update

genutzt werden. Dabei werden die Versionen, welche sich in der composer-lock-Datei befinden ebenfalls aktualisiert.

getcomposer.org

Bezogen werden kann Composer unter anderem auf der offiziellen Seite unter getcomposer.org. Der Quelltext von Composer ist auf GitHub zu finden. Die Software ist unter der MIT-Lizenz lizenziert und damit freie Software.

Tests bei Maven überspringen

Wenn man unter Maven mittels:

mvn package

mal schnell ein Paket bauen möchte ohne das dabei die komplette Testsuite eines Paketes ausgeführt wird, kann dies durch den Parameter:

-Dmaven.test.skip=true

erreichen. Alternativ kann der Parameter gekürzt werden:

-Dmaven.test.skip

Komplett würde das ganze dann so aussehen:

mvn package -Dmaven.test.skip