Notenschlüssel berechnen lassen

Ab und an benötige ich für Tests, die ich kontrolliere, einen Notenschlüssel. Bei einem solchen Test werden am Ende eine bestimmte Anzahl Punkte vergeben. Anhand dieser Punkte soll nun ein Notenschlüssel errechnet werden. Natürlich kann ein solcher Notenschlüssel problemlos per Hand berechnet werden.

Als Ergebnis wird ein Notenschlüssel bereitgestellt

Einfacher funktioniert das Ganze mit etwas Hilfe. Unter lehrerfreund.de finden sich entsprechende Notenschlüsselrechner. Nach Eingabe der Punktzahl wird unkompliziert ein entsprechender Notenschlüssel berechnet. Dabei werden, je nach Rechner, unterschiedliche Verfahren genutzt.

Incantation

Der Streamingdienst Spotify bietet unter anderem automatisierte Listen, so z.B. eine Liste mit dem Namen Dein Mix der Woche. Anhand der Hörgewohnheiten ermittelt der Algorithmus welche Songs dem Hörer noch gefallen könnten; und liegt damit meistens falsch. Aber ab und an findet sich doch eine Perle in den Titeln der Woche. So entdeckte ich dadurch den Pianisten David Hicken und sein Stück Incantation:

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=YftAYq1AHiE

Das Stück ist technisch anspruchsvoll, aber nicht unmöglich. Aufgrund der Länge kommt es eher auf die Ausdauer des Pianisten an. Auf der offiziellen Seite des Pianisten unter davidhicken.com, können unter anderem die Noten zu seinen Stücken erworben werden.

Freie OCR Software für Noten

Mittels Optical Character Recognition kurz OCR ist es möglich aus Bildern Text zu extrahieren. Seit einigen Jahren gibt es eine solche automatisch Erkennung auch für Noten. Damit wurde es möglich Werke welche nur in gedruckter Form vorlagen zu digitalisieren. Allerdings gab es bisher keine freie Software für eine solche Aufgabe. Mit Audiveris hat sich dies geändert. Diese in Version 4 vorliegende Optical Music Recognition kurz OMR-Software wandelt gedruckte (bzw. gescannte Noten) in MusicXML um.

audiveris.kenai.com

audiveris.kenai.com

Wer das Ausprobieren möchte kann dies auf musescore.com/import nach einer Anmeldung tun. Die offizielle Seite ist unter audiveris.kenai.com zu finden. Der Quelltext kann über die Projektverwaltung, welche auf den Namen Kenai hört bezogen werden. Lizenziert ist Audiveris unter der GPL2.

Notenanzeige für das iPad

Für das iPad gibt es ja eine ganze Reihe von Apps zum Anzeigen von Noten. So gibt es z.B. von MuseScore eine solche App, welche allerdings in der Darstellung zu langsam ist. Ein weiteres Problem ist das sich das Umblättern meist schwierig gestaltet.

Eine App die es anders macht ist piaScore. Bei dieser App kann man die Noten per Dropbox kopieren, sie aus der IMSLP (International Music Score Library Project) herunterladen, oder im angeschlossenen Shop kaufen.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=knSdzPZ61vI

Zum Umblättern gibt es verschiedene Möglichkeiten. So kann man mit einer Wischgeste umblättern, eine spezielle iPhone App dafür verwenden, oder einfach den Kopf etwas drehen um zu blättern. Die offizielle Seite ist unter http://piascore.com/ zu finden.

Coda

Neulich begegnete mir in einem Notenblatt für das Klavier ein mir unbekanntes Zeichen, dessen Bedeutung nicht einfach erschlossen werden konnte. Denn die Suche nach „gekreuzter Kreis“ brachte nicht unbedingt das gewünschte Ergebnis ;)

Das Zeichen für die Coda

Nach einer Weile fand sich dann aber doch etwas. So hört das Zeichen auf den Namen „Coda“ und bezeichnet den ausklingenden Teil eines Musikstückes. Bei der entsprechenden Notation gibt das Coda-Zeichen an das die Coda beginnen soll, auch wenn die entsprechende Wiederholung noch nicht zu Ende gespielt wurde.

Ein ♯ (Erhöhungszeichen, nicht zu verwechseln mit der Raute) erhöht den damit ausgewiesenden Ton im übrigen um einen Halbton, so wird wird z.B. aus einem F ein Fis oder aus einem C ein Fis.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Coda_(Musik)
http://en.wikipedia.org/wiki/Coda_(music)