EPC-QR-Code mittels qrencode erstellen

Vor etlichen Jahren hatte ich mit qrencode ein Werkzeug vorgestellt, um QR-Codes auf der Kommandozeile zu generieren. Neben normalen QR-Code können mit dem Werkzeug auch andere Codes wie EPC-QR-Codes erstellt werden. Dazu muss im ersten Schritt eine Textdatei erzeugt und entsprechend befüllt werden:

BCD
001
1
SCT
BIC12345678
Ada Lovelace
DE07123412341234123412
EUR3.14


Verwendungszweck

Der Wert in der ersten Zeile ist der Service Tag, welcher immer BCD ist und in der nächsten Zeile von einer Versionsnummer ergänzt wird. Anschließend folgt die Zeichenkodierung, in diesem Fall ist es UTF-8. Daraufhin folgt die Identifikation für den SEPA Credit Transfer, anschließend die BIC und der Name des Zahlungsempfängers. Mit dem Zahlungsbeitrag folgen die optionalen Werte, welche bei Bedarf ausgelassen werden dürfen, indem eine Leerzeile genutzt wird.

Der generierte EPC-QR-Code

Anschließend kann aus der Datei der entsprechende QR-Code erstellt werden:

cat epc.txt | qrencode -o epc.png -l M -s 24

Gedacht sind diese Codes, um Überweisung auf mobilen Endgeräten schnell vorzunehmen, indem die entsprechenden Daten über den QR-Code eingelesen werden.

mov-Dateien mittels ffmpeg zu mp4-Dateien konvertieren

Im Internet und den Appstores existieren eine Reihe unzählige Anzahl von Konvertierungstools für Video- und Audiodateien. Und meist sind diese Werkzeuge aufgeblasen oder schlimmer mit unerwünschter Software versehen. Glücklicherweise kann die Konvertierung mittels ffmpeg auch einfach von der Hand gehen. Dazu muss ffmpeg im ersten Schritt installiert werden, z.B. unter macOS mittels Homebrew:

brew install ffmpeg

Anschließend kann im Terminal die eigentliche Konvertierung stattfinden:

ffmpeg -i example.mov -vcodec h264 -acodec aac example.mp4

Je nach Größe der Datei ist die Konvertierung nach einigen Minuten abgeschlossen.

LibreOffice druckt nur weiße Seiten

Unter macOS hatte ich mit LibreOffice seit einiger Zeit das Problem, dass es nur weiße Seiten ausdruckte. Auch die entsprechende Druckvorschau unter macOS war leer. Das Erzeugen von PDFs und der anschließende Druck hingegen funktionierten ohne Probleme.

Die Druckvorschau zeigt nur leere Seiten

Verursacht wird der Fehler wohl durch die Bibliothek Skia, bei welcher es sich um eine freie 2D-Grafik Bibliothek handelt, welcher seit der 7er-Version der Office-Suite genutzt wird. Glücklicherweise kann die Nutzung dieser Bibliothek in den Einstellungen von LibreOffice deaktiviert werden.

In den Einstellungen kann die Nutzung der Bibliothek deaktiviert werden

Dort findet sich unter dem Punkt LibreOffice > View, die Option Use Skia for all rendering welche deaktiviert werden sollten. Nach einem Neustart von LibreOffice kann auch unter macOS wieder gedruckt werden. In der kommenden Version 7.3.1 soll diese Option unter macOS standardmäßig deaktiviert sein.

Konfiguration der DOSBox unter macOS

Ab und an nutze ich die DOSBox, um ein paar alte Klassiker unter macOS wieder zu spielen. In letzter Zeit ist dies öfter passiert, sodass mir zwei Dinge an der DOSBox störend aufgefallen sind. Das erste ist die englische Tastaturbelegung und das zweite ist das manuelle mounten des Ordners mit den entsprechenden Spielen. Glücklicherweise können diese beiden Probleme durch die DOSBox-Konfiguration gelöst werden. Diese befindet sich unter macOS im Library-Ordner. In einem Editor der Wahl geöffnet:

nano "~/Library/Preferences/DOSBox 0.74-3-3 Preferences"

können die entsprechenden Optionen aktiviert werden. Für ein deutsches Tastaturlayout ist dies der Parameter keyboardlayout=gr in der Sektion dos:

[dos]
xms=true
ems=true
umb=true
keyboardlayout=gr

Damit das gewünschte Verzeichnis automatisch gemountet wird, gibt die autoexec-Sektion:

[autoexec]
mount c: /Users/seeseekey/Games/

Dort kann ein entsprechender mount-Befehl definiert werden, welcher in diesem Fall das Verzeichnis an den Laufwerksbuchstaben C bindet und es damit innerhalb der DOSBox beim Start derselbigen sofort verfügbar macht.

Themes für Visual Studio Code an Systemvorgabe anpassen

Mittlerweile unterstützen viele Betriebssysteme einen Dark-Modus, in welchem das System ein dunkles Theme wählt, mit welchem der Nutzer in den dunklen Stunden nicht geblendet werden soll. Auch die automatische Umstellung, je nach Tageszeit, ist in den meisten Betriebssystemen, wie z.B. macOS einstellbar. Die entsprechenden Apps können dann auf diese Systemvorgabe reagieren. Der freie Codeeditor Visual Studio Code, ist standardmäßig mit einem dunklen Theme konfiguriert.

Die entsprechende Einstellung im Editor

Allerdings unterstützt Visual Studio Code auch die automatische Auswahl des Themes auf Basis der Systemvorgabe. Dazu muss in den Einstellungen nach dem Wert:

window.autoDetectColorScheme

gesucht werden und dieser gesetzt werden. Anschließend wählt Visual Studio Code das passende helle oder dunkle Theme anhand der Systemvorgabe. Wem die Standardthemes nicht zusagen, der kann über die Parameter workbench.preferredLightColorTheme und workbench.preferredDarkColorTheme in den Einstellungen die entsprechenden Themes setzen.