Leere Ordner im Terminal unter macOS löschen

Beim digitalen Aufräumen unter macOS fiel mir eine Ordnerstruktur auf, in welcher viele leere Ordner waren. Da ich diese nicht von Hand löschen wollte, nutze ich das Terminal:

cd folder/
find . -type d -empty -delete

Im ersten Schritt wechselte ich in das entsprechende Verzeichnis. Anschließend wird die eigentliche Arbeit mit dem find-Befehl erledigt. Mithilfe des Befehls werden in diesem Falle alle leeren Ordner gesucht und postwendend gelöscht.

Standardeditor für die Z shell einstellen

In der neuen macOS-Version Catalina wurde die Standardshell seitens Apple gewechselt. Statt der Bourne-again shell, kurz Bash, wird nun die Z shell, kurz zsh, genutzt. Grund hierfür ist, dass die Lizenz, welche von Bash genutzt wird, aus Sicht von Apple zu restriktiv ist. Aus diesem Grund wurde zur Z shell gewechselt. In dieser ist, unter macOS, standardmäßig vi als Editor eingestellt. Soll der Standardeditor geändert werden so muss die entsprechen Konfigurationsdatei der Z shell im Terminal bearbeitet werden:

nano ~/.zshrc

In diese Datei muss nun folgende Zeile eingetragen werden:

export EDITOR=nano

Damit wird, nachdem die Konfiguration gespeichert wurde und die Shell neu geöffnet wurde, nano als Standardeditor genutzt.

Affinity Suite

Am Markt existieren unzählige Lösungen für die Bearbeitung von Bildern und ähnlichen kreativen Anwendungsfällen. Während ich vor vielen Jahren gerne Photoshop von Adobe genutzt habe, bin ich irgendwann zu GIMP, Inkscape und Scribus umgestiegen. Bei diesen freien Anwendungen handelt es sich um Lösungen für die Bildbearbeitung, die Bearbeitung von Vektorgrafik und für Desktop-Publishing.

Der neueste Sprössling der Affinity Suite, der Affinity Publisher

Seit 2015 fing ich an Affinity Photo zu nutzen, mittlerweile besteht die Suite aus Affinity Designer, Affinity Photo und Affinity Publisher und deckt somit den Kreativ-Workflow vieler Menschen ab. Im Gegensatz zu anderen Herstellern wie Adobe, dessen Anwendungen nur noch im Abonnement zu bekommen sind, können die Anwendungen über einen Einmalkauf erworben werden. Neben den ursprünglichen Versionen für macOS, existieren mittlerweile Windows-Versionen der Suite; für das iPad existiert außerdem eine Version von Affinity Photo.

‎Affinity Designer
Preis: 54,99 €
‎Affinity Photo
Preis: 54,99 €
‎Affinity Publisher
Preis: 54,99 €

Entwickelt wird die Suite von Serif, welche bereits seit 1987 Software entwickelt. Mit der Affinity-Suite wagte Serif einen Neuanfang und entwickelte innerhalb von fünf Jahren die erste Version des Affinity Designer; später folgten die anderen beiden Anwendungen. Im Gegensatz zur beschriebenen freien Lösung bestehend aus GIMP, Inkscape und Scribus, wirken die drei Anwendungen aus einem Guss, auch die Integration untereinander betreffend und sind für den einen oder anderen Nutzer im professionellen Umfeld eine Alternative. Informationen über die Suite finden sich unter affinity.serif.com.

Factorio in HD

Factorio ist ein Spiel, in welchem der Protagonist auf einem Planeten abstürzt und anschließend versucht wieder zu entkommen, indem er eine Rakete baut. Dazu müssen komplexe Fabrikanlagen gebaut werden und diese miteinander verbunden werden.

Factorio
Preis: 25 €

In den bisherigen Versionen wirkte die Grafik eher altgebacken, aber dies hat sich mit der eben erschienenen Version 0.17 geändert. In dieser neuen Version wurde unter anderem die Grafik des Spieles aufpoliert.

Factorio glänzt nun mit neuer Grafik

Daneben gab es viele weitere, kleinere und größere, Änderungen. So wurde die komplette Oberfläche überarbeitet, der Forschungsbaum angepasst, der Mapeditor umgeschrieben, sodass dieser nun direkt im Spiel genutzt werden kann. Auch die Feinde wurden komplett überarbeitet. Unter der Haube wurde unter anderem das komplette Rendering-Backend neugeschrieben. Alles in allem ist mit der neuen Factorio-Version ein großer Wurf gelungen.

iOS-Bibliothek zur Darstellung von TMX-Dateien

Mit dem freien Mapeditor Tiled, gibt es ein sehr mächtiges Werkzeug für die Erstellung und Bearbeitung von Karten. Nachdem eine Karte erstellt wurde und diese im TMX-Format gesichert wurde, soll die Karte in den meisten Fällen genutzt werden. Für die unterschiedlichen Systeme existieren eine Reihe von Bibliotheken zur Nutzung und Darstellung von TMX-Karten.

Ein Demo zur Darstellung einer TMX-Karte im Simulator

Unter iOS und für die Nutzung mittels Swift eignet sich die Bibliothek SKTiled, welche auf GitHub zu finden ist. Mit SKTiled können die unterschiedlichen Varianten von TMX-Dateien, wie isometrische oder rechteckige Maps angezeigt werden. Neben den normalen Tiles, werden auch animierte Tiles in der Anzeige unterstützt. Die Bibliothek funktioniert unter iOS, tvOS und macOS. Lizenziert ist die Bibliothek unter der MIT-Lizenz und damit freie Software.