Firmware eines Zero 2-Controllers aktualisieren

Der Zero 2 ist ein Controller von 8BitDo, welcher über eine eigene Firmware verfügt. Dieses Firmware kann aktualisiert werden. Nachdem die entsprechende Firmware im Support-Bereich heruntergeladen wurde, sollte die heruntergeladene ZIP-Datei entpackt werden.

Der Zero 2 Controller im Vergleich mit den SNES-Controllern von 8BitDo

In dem Archiv befindet sich neben dem eigentlichen Firmware-Update ein Updater für Windows, sowie einer für macOS. Die Variante für macOS lässt sich allerdings im Moment nicht starteten, stattdessen erhält der Nutzer eine Fehlermeldung. Der Updater für Windows funktioniert hingegen ohne Probleme.

Die Update-Applikation unter Windows

Nachdem der Updater gestartet wurde muss der Controller mit einem kurzen Druck der Tastenkombination L + R + Start aktiviert werden. Die eingebaute LED fängt gelb an zu blinken. Sobald dies der Fall ist, kann der Controller an den Rechner angeschlossen werden. Im Updater kann nun der Button USB Update gedrückt werden. Nach der Auswahl des gewünschten Firmware-Updates wird der Controller, nach einer Bestätigung, aktualisiert und ist anschließend auf dem neusten Stand.

wAP ac wird in WinBox per LAN nicht gefunden

Bei dem Anschluss eines wAP ac von MikroTik, wunderte ich mich das dieser nicht über die in WinBox eingebaute Neighbors-Funktionalität gefunden wurde. Der Router war über die LAN-Schnittstelle an das Netzwerk angeschlossen. Bei der Standardkonfiguration des wAP ac als Access Point werden Pakete von der LAN-Schnittstelle allerdings gedroppt, sodass das entsprechende Auffinden des Routers nicht funktioniert.

Nach einem korrekten Reset befindet sich der Router im CAPs-Modus

In meiner Konfiguration sollte der Router als CAP konfiguriert werden, sodass der AP zentral über den CAPsMAN, den eingebauten WLAN-Controller der MikroTik-Router, verwaltet werden kann. Der Versuch die Einstellung über das Quick Set vorzunehmen scheiterte. Der Grund hierfür lag daran, dass der wAP ac für den Betrieb im CAPs-Modus zurückgesetzt werden muss.

So muss der Reset-Button gedrückt werden und das Gerät anschließend mit Strom versorgt werden. Nach fünf Sekunden fangen die LEDs an zu blicken und nach weiteren fünf Sekunden leuchtet sie wieder dauerhaft. An dieser Stelle muss der Reset-Button wieder losgelassen werden. Die Konfiguration des Routers wird zurückgesetzt und anschließend befindet sich der Router in der CAPs-Konfiguration und kann über die LAN-Schnittstelle konfiguriert werden.

Testprogramm für den ESP8266

Beim Setup, zur Nutzung des Mikrocontrollers ESP8266, wird ab und an ein Programm benötigt um die Funktionsweise des Controllers bzw. des Flashvorgangs zu testen. Der einfachste Weg dies zu testen ist es die integrierte LED des Controllers zu nutzen. Dazu wird folgendes Programm benötigt:

void setup() {
  pinMode(2, OUTPUT);
}

void loop() {
  digitalWrite(2, LOW);   
  delay(250);            
  digitalWrite(2, HIGH);  
  delay(250);
}

Das Programm definiert PIN 2 des Controllers als Ausgang und sendet anschließend alle 250 Millisekunden ein Signal an diesem PIN. Dies führt dazu, dass die eingebaute LED des Controllers in kurzen Abständen blinkt und somit das Setup und der Controller getestet werden kann.

LED bei der Nutzung der Raspberry Pi Kamera deaktivieren

Wenn man die Raspberry Pi Kamera nutzt, leuchtet während der Nutzung eine rote LED. Möchte man diese LED deaktivieren so muss die Datei /boot/config.txt bearbeitet werden:

nano /boot/config.txt

Dort muss der Parameter disable_camera_led hinzugefügt werden:

disable_camera_led=1

Anschließend muss der Raspberry Pi mittels:

reboot

neugestartet werden. Nach dem Neustart ist die LED bei Kameraoperationen abgeschaltet.

Fujitsu Server und die CSS Led

Kaum nimmt man einen Server aus dem Serverschrank, zeigt der entsprechende Server einem welche interessanten Fehler er über die LEDs an der Front ausgeben kann. In diesem Fall leuchtete bei einem Fujitsu Server die CSS LED. CSS steht dabei laut Fujitsu für “Customer Self Service”.

Die leuchtende CSS LED

Der erste Schritt führt bei einem solchen Fehler (wenn ein Windows auf dem System läuft) in die “Computerverwaltung” und dort in die “Ereignisanzeige” in den Unterpunkt “Anwendung”. Dort sollte die Quelle “ServerView Agents” einen Fehler geworfen haben:

A critical error happend while BIOS selftest in cabinet 0 of server EXAMPLE. See server management message log (recovery log) for detailed information.

Der Fehler an sich ist nicht sehr aussagekräftig, so das man hier den Fehlerspeicher des Servers auslesen muss. Dies geschieht über die “Fehlerspeicheranzeige” welche Teil der “Fujitsu ServerView Suite” ist. Dort sieht man dann auch das der Fehler in diesem Fall nicht wirklich dramatisch ist:

Ursachen:
• Keyboard error detected during Power-On Self-Test (POST)
Problemlösungen:
• Check in the case of headless mode (without local keyboard) that AVR license is enabled or keyboard check is disabled
• Check keyboard cable
• If problem persists replace keyboard / cable.

Die entsprechende Einstellung wird im BIOS geändert und schon läuft der Server wieder wie am Schnürchen.