Wireless Geographic Logging Engine

Bei der Wireless Geographic Logging Engine, kurz WiGLE, handelt es sich um eine Datenbank in welcher WLAN-Netzwerke aufgezeichnet werden. Neben der Position und dem Namen werden anderen Dinge wie die genutzte Verschlüsslung hinterlegt. Mittlerweile sind in der Datenbank über 530 Millionen Netzwerke aufgeführt. Neben dem Fokus auf WLAN, werden ebenfalls Bluetooth-Geräte in der Datenbank aufgeführt.

Die Webseite des Projektes

Eigene Netzwerke können mithilfe der WiGLE-Android-App hinzugefügt werden.

Wigle Wifi Wardriving
Preis: Kostenlos

Für iOS existiert keine WiGLE-App. Allerdings gibt es noch weitere Möglichkeiten Daten zur Datenbank beizutragen. Die Daten selber sind dabei leider nicht unter einer freien Lizenz lizenziert. Zu finden ist das Projekt unter wigle.net.

Freie Schachplattform

Die Möglichkeiten Schach zu Spielen sind im Internet fast unbegrenzt. Mit Lichess gibt es seit 2010 eine freie Schachplattform, auf der gegen den Computer und andere Menschen Schach gespielt werden kann. Neben dem gewöhnlichen Schach werden viele andere Varianten wie Crazyhouse, Horde oder Räuberschach unterstützt. Für gespielte Spiele bietet die Plattform umfangreiche Analysemöglichkeiten an.

Lichess ermöglicht unterschiedliche Spielmodi

Finanziert wird das werbefreie Lichess durch Spenden. Neben der Webseite existieren Apps für iOS und Android.

lichess • Online Chess
Preis: Kostenlos

Auch Spieler wie der aktuelle Weltmeister Magnus Carlsen nutzen Lichess. Die Software hinter Lichess ist auf GitHub zu finden. Lizenziert ist das Ganze unter unterschiedlichen freien Lizenzen und damit freie Software.

Geführten Zugriff unter iOS aktivieren und nutzen

Unter iOS existiert eine Funktion mit dem Namen Geführter Zugriff. Mit dieser Funktion ist es möglich das Gerät auf eine App zu begrenzen. Das ist z.B. dann praktisch wenn man dem eigenen Kind das Gerät mit einer App in die Hand drücken möchte. Der geführte Zugriff sorgt dafür das die entsprechende App nicht mehr verlassen werden kann. Daneben können bestimmte Bereiche von der Bedienung ausgenommen werden.

Der geführte Zugriff wird in den Einstellungen aktiviert

Um den geführten Zugriff zu aktivieren, müssen die Einstellungen geöffnet werden. Dort findet sich unter Allgemein -> Bedienhilfen der Punkt Geführter Zugriff. Nachdem die Einstellung aktiviert wurde, kann der geführte Zugriff genutzt werden. Um den geführten Zugriff zu nutzen, muss die gewünschte App geöffnet werden und dort dreimal der Home-Button (bzw. die Seitentaste bei einigen neueren Modellen) gedrückt werden. Anschließend kann der geführte Zugriff für die App konfiguriert und anschließend gestartet werden. Zum Beenden des geführten Modus muss wieder dreimal der Home-Button gedrückt werden und die Beendigung mit einem Code bestätigt werden.

WebDAV-Unterstützung in Ulysses

Seit einigen Jahren nutze ich zum Schreiben von längeren Texten die Software Ulysses. Die App synchronisiert wahlweise in die iCloud oder in externe Ordner. Durch die Synchronisierung in externe Ordner kann man die entsprechenden Dateien in eine eigene Cloud wie z.B. Nextcloud legen. Problematisch wird dies, wenn man neben der macOS-App auch mit der iOS-App arbeiten möchte. Dieses unterstützt im Moment nur iCloud und Dropbox als Gegenstellen für die Synchronisierung. Somit entfällt die Möglichkeit, Dienste wie Nextcloud für die Synchronisation zwischen iOS und macOS zu nutzen. Behoben werden könnte dies durch eine Nextcloud- oder eine allgemeine WebDAV-Integration.

Ulysses
Preis: Kostenlos+

Ulysses
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Während die WebDAV-Unterstützung 2014 noch ausgeschlossen wurde, mehrten sich in letzter Zeit Hinweise das WebDAV in Zukunft eventuell den Weg in Ulysses findet. Auf Twitter finden sich einige Kommentare welche sich um dieses Thema drehen.

Schon 2016 wurde WebDAV immerhin nicht ausgeschlossen

Das nutzte ich als Anlass, einfach mal beim Ulysses-Support nachzufragen:

Ist es vorgesehen in Zukunft eine Nextcloud bzw. allgemeine WebDAV Unterstützung zur Synchronisation hinzuzufügen? Wenn ja, wann wäre mit der Umsetzung zu rechnen?

Einen Tag später war schließlich die Antwort da:

Wir hoffen, in einer zukünftigen Version allgemeine WebDAV Unterstützung zur Synchronisation anbieten zu können. Wann genau das kommen wird, kann ich leider nicht sagen, aber der Plan besteht.

Leider ließt man aus der Antwort heraus das eine zeitnahe Umsetzung wohl im Moment nicht auf dem Plan steht. Spätestens jetzt, wo Ulysses mit einem Abomodell arbeitet, kann man nur hoffen das den Wünschen der Nutzerschaft Gehör geschenkt wird und nicht ewig auf eine WebDAV-Unterstützung gewartet werden muss.

Enpass als 1Password-Alternative

Seit einigen Jahren nutzte ich als Passwort-Manager 1Password von Agile Bits. Die Gründe hierfür waren die einfache Nutzung über Plattformen hinweg. So existieren für 1Password Clients für Windows, macOS, iOS und Android. Allerdings gefiel mir die Richtung der Firmenpolitik von Agile Bits nicht mehr. So wird immer stärker auf den Cloud-Sync in der Agile Bits eigenen Cloud gesetzt. Die Standalone-Version wird damit irgendwann der Vergangenheit angehören. Ein weiteres Kriterium sich nach einer Alternative zuzuschauen war die Tatsache das 1Password keinen Client für Linux anbietet.

Enpass unter Windows

Nach längerem Suchen habe ich mich schließlich für Enpass entschieden. Die Desktop-Versionen von Enpass sind kostenlos, während man für die Mobilversionen jeweils knapp zehn Euro bezahlen darf. Die Desktop-Variante von Enpass liegt für Windows, Linux und macOS vor; bei den mobilen Plattformen werden Android und iOS unterstützt. Wer Synchronisation benötigt, kann bei Enpass über die üblichen Verdächtigen wie Dropbox und Co. synchronisieren. Auch die Nutzung eigener Dienste wie Nextcloud ist dank der WebDAV-Anbindung problemlos möglich. Hier muss bei der URL allerdings darauf geachtet werden, dass wenn ein benutzerdefinierter Ordner in der URL angegeben wird wie z.B.

https://example.com/remote.php/webdav/Apps

kein Slash an das Ende angehangen wird, da die Verbindungsaufnahme sonst nicht funktioniert. Ansonsten bietet Enpass neben der Synchronisation die klassischen Features eines Passwort-Managers wie die Generierung von Passwörter, eine Integration in die gebräuchlichsten Browser und eine Unterstützung für TOTP; ein Verfahren für die Generierung eines zweiten Faktors, welches viele vor allem im Rahmen des Google Authenticator kennengelernt haben. Bezogen werden kann Enpass über die offizielle Seite unter enpass.io. Standardmäßig wird dort auch eine portable Version des Passwort-Managers angeboten.