Z-Wave im Home Assistant aktivieren

Die freie Heimautomationslösung Home Assistant verfügt unter anderem über eine Unterstützung des Z-Wave-Protokolls. Möchte man die Unterstützung für Z-Wave hinzufügen, so muss theoretisch nur die passende Konfiguration hinterlegt werden. In der Praxis gibt es allerdings ein paar Kleinigkeiten mehr zu beachten. Hier wird davon ausgegangen, dass Hass.io als Betriebssystem für Home Assistant genutzt wird. Bevor man mit der Konfiguration beginnt, benötigt man Gerät um sich mit dem Z-Wave-Netzwerk zu verbinden. Empfehlenswert ist hier z.B. der Aeotec Z-Stick Series 5. Daneben existieren eine Reihe weiterere Controller, welche vom Home Assistant unterstützt werden.

Die Anzeige der installierten Add-Ons für Hass.io

Im ersten Schritt sollten im Hass.io-Menü die Add-Ons für SSH und Samba aktiviert werden. Dazu wird die Weboberfläche über die URL:

http://hassio.local:8123

aufgerufen. Nach der Installation der Add-Ons ist es wichtig, diese über den Button Start direkt zu aktivieren. Nachdem das Samba-Add-On aktiviert wurde, kann über die Freigabe der Hass.io-Instanz im Ordner config die Konfiguration eingesehen werden. Wichtig ist hierbei die Datei configuration.yaml. An das Ende dieser Datei fügt man folgende Konfiguration ein:

# Z-Wave
zwave:
  usb_path: /dev/ttyACM0

Damit ist die Konfiguration für Z-Wave abgeschlossen. Um das korrekte Gerät für den Z-Wave-Stick zu ermitteln, loggen wir uns per SSH auf der Hass.io-Instanz ein:

ssh root@hassio.local

und geben dort den Befehl:

hassio host hardware

Dieser Befehl zeigt uns, welche Hardware an dem Raspberry Pi angeschlossen ist. Eine Ausgabe könnte dann z.B. so aussehen:

{
  "serial": [
    "/dev/ttyAMA0"
  ],
  "input": [],
  "disk": [],
  "gpio": [
    "gpiochip0",
    "gpiochip100"
  ],
  "audio": {
    "0": {
      "name": "bcm2835 - bcm2835 ALSA",
      "type": "ALSA",
      "devices": {
        "0": "digital audio playback",
        "1": "digital audio playback"
      }
    }
  }
}

Nachdem der Befehl eingegeben wurde, wird der Z-Wave-Stick an den Raspberry Pi angeschlossen:

{
  "serial": [
    "/dev/ttyACM0",
    "/dev/ttyAMA0"
  ],
  "input": [],
  "disk": [],
  "gpio": [
    "gpiochip0",
    "gpiochip100"
  ],
  "audio": {
    "0": {
      "name": "bcm2835 - bcm2835 ALSA",
      "type": "ALSA",
      "devices": {
        "0": "digital audio playback",
        "1": "digital audio playback"
      }
    }
  }
}

Bei dem neuen Gerät im Abschnitt serial handelt es sich um den Z-Wave-Stick. Seine Gerätebezeichnung übernehmen wir in die Konfiguration. Wird der Stick ab- und später wieder angesteckt, so kann sich die Gerätebezeichnung ändern, so dass dieser Prozess anschließend wiederholt werden muss. Im Falle einer falsch konfigurierten Gerätebezeichnung erhält man auf dem Dashboard eine Fehlermeldung das Z-Wave nicht angesprochen werden konnte. Nachdem der Stick angesteckt ist und die Konfiguration entsprechend erweitert wurde, muss Home Assistant neugestartet werden. Dazu wählt man im Menü Einstellungen den Punkt General und wählt dort im Bereich Server Managment den Button Restart. Nach knapp einer Minute sollte die Weboberfläche wieder verfügbar und Z-Wave aktiv sein.

Nintendo NX wurde enthüllt

Gestern um 9 Uhr Ortzeit (16 UHR MEZ) wurde im Nintendo Hauptquartier in Kyōto enthüllt was es mit dem neuen Projekt mit dem Codenamen NX auf sich hat. Der Nintendo CEO Satoru Iwata stellte das Projekt und die dazugehörige Hardware nun ausführlich vor.

Der erste Versuch von Nintendo die virtuelle Realität einzubinden

Der erste Versuch von Nintendo die virtuelle Realität einzubinden

Bei NX handelt es sich um den geistigen Nachfolger des Virtual Boy welchem vor 20 Jahren leider kein Erfolg beschieden war. Die neue Konsole dessen offizieller Name Nintendo Immersion lautet besteht dabei aus einer der VR-Brille, mit integriertem Head- und Positionstracking, sowie zwei VR-Handschuhen und ist dabei als mobiles System konzipiert. Die VR-Brille verfügt über zwei eingebaute Kameras, so das auch Argumented-Reality Anwendungen und Spiele möglich sind. Spiele werden über den integrierten Shop, per WLAN, auf dem internen Speicher (128 GB) installiert. Laut Iwata soll die Akkulaufzeit knapp 8 Stunden betragen.

Offene Kerne

Bei der Software hat es die Open Source Bewegung schon weit gebracht, für so ziemlich jeden Anwendungsfall gibt es auch eine freie Applikation. Anders sieht das bei der Hardware aus. Hier ist vieles noch proprietär. Damit das nicht auf ewig so bleibt gibt es Projekte wie OpenCores welches unter http://opencores.org/ zu finden ist.

Die Projektübersicht von OpenCores

Die Projektübersicht von OpenCores

Gegründet im Oktober 1999 von Damjan Lampret, gibt es auf den Webseiten des Projektes eine Reihe von offenen Rechenwerken bis hin zu ganzen Prozessoren. Geschrieben ist das ganze meist in einer Hardwarebeschreibungssprache wie VHDL, Verilog oder SystemVerilog. Die Lizenzen variieren je nach Projekt meist zwischen der LGPL oder einer BSD Lizenz.

Hört auf zu reden und nehmt mein Geld

Heute morgen blätterte ich so durch das Internet und lass einen Artikel von Golem über ein kleines unscheinbares Kästchen namens “Leap Motion”. Praktisch handelt es sich dabei um einen Kasten der an den Rechner der Wahl angeschlossen wird und dann kann man sich mit einer Genauigkeit von 1/100 Millimeter (laut Hersteller) vor dem Kasten bewegen und das ganze wird dann auf den Rechner übertragen.

https://www.youtube.com/watch?v=1RIh6GdRYjY#!

Überrascht hat mich an dem Gerät nur eines. Der Preis. Sobald es zu kaufen ist soll es gerade mal 70 $ kosten. Da stellt sich nur noch die Frage, wo kann man bestellen? Zu finden ist die Firma unter http://www.leapmotion.com/.

Update:
Mittlerweile sind auch internationale Vorbestellungen möglich.

Explosiver Wecker

Wecker gibt es viele, teils auch mit ausgefallendem Design, aber die Defuseable Clock ist mal was neues:

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=mKXOfAOmzvA

Der Wecker scheint dabei auf einem Arduino aufzubauen. Natürlich kann man ihn morgens stilecht entschärfen muss dann allerdings die Kabel austauschen. Der Nachteil an diesem Wecker ist allerdings die Tatsache das er sich für Flugreisen nicht eignet ;)

Weitere Informationen gibt es unter:
http://nootropicdesign.com/projectlab/2011/09/05/defusable-clock/