Visualisierung des Sonnensystems in JavaScript

Auf der Suche nach einer akkuraten Simulation des Sonnensystems bin ich auf das Projekt jsOrrery gestoßen. Bei diesem Projekt handelt es sich um eine JavaScript-Simulation, welche das Sonnensystem simuliert. Die Ergebnisse der Simulation stimmen hierbei mit denen des HORIZONS-Systems der NASA überein. In der App selber kann in das Sonnensystem gezoomt werden, die gewüschte Zeit und der Ablauf der selben eingestellt werden.

Das Sonnensystem in der Simulation

Der Quelltext des Projektes ist auf GitHub zu finden. Ausprobiert werden kann die Simulation ebenfalls über GitHub. Das Projekt ist unter der MIT License lizenziert und somit freie Software.

EXIF-Informationen aus Bildern unter Linux entfernen

Die meisten Bilder, welche aus einer Digitalkamera kommen enthalten sogenannte EXIF-Informationen. Die Abkürzung EXIF steht dabei für Exchangeable Image File Format. In diesen Metadaten zum Bild können eine Reihe von Informationen enthalten sein, wie z.B. Datum und Uhrzeit, Koordinaten an welchen das Bild geschossen wurde, die Blendenzahl und viele weitere. Unter Umständen kann es gewünscht sein diese Informationen zu entfernen. Unter Linux, in diesem Fall Ubuntu, kann das mit dem ExifTool erledigt werden. Dazu muss dieses im ersten Schritt installiert werden:

apt install exiftool

Anschließend kann eine einzelne Datei mit dem Befehl:

exiftool -all= image.jpg

bearbeitet werden. Soll das Ganze rekursiv über mehrere Ordner passieren kann folgender Befehl genutzt werden:

cd folder/
find . -iname "*.jpg" -type f -exec exiftool -all= {} \;

Er durchsucht alle Verzeichnisse unterhalb des gewählten Verzeichnisses und entfernt, für jede Datei mit der Endung .jpg, die EXIF-Daten.

Archivierung im Thunderbird funktioniert nicht

In der freien Mailsoftware Thunderbird können Mails archiviert werden. Damit landen diese Mails in einem Archivordner. Innerhalb dieses Ordners sind die Mails in einer Struktur hinterlegt, welche über die Einstellungen des Kontos, unter Kopien & Ordner, konfigurierbar sind. So können alle Mails im Archivordner hinterlegt werden oder in einer Jahres- und oder Monatsstruktur hinterlegt werden.

Die Optionen für die Archivierung

Ich habe diese Struktur vor ein paar Tagen umgestellt. Allerdings nutzte Thunderbird weiterhin die alte Struktur und archivierte die Mails in die falschen Ordner. Die Änderung wurde zwar gespeichert und auch in den Einstellungen angezeigt, allerdings wurden immer noch die alten Einstellungen angewendet. Nach einigem hin und her habe ich das Problem durch das komplette neu aufsetzen des Profils gelöst.

Matomo-Berichte per Cronjob generieren

Matomo ist eine freie Software zur Webanalytik. Früher war Matomo unter dem Namen Piwik bekannt. Wenn Matomo Berichte auf der Weboberfläche anzeigt, so werden diese vorher generiert. Geschieht dies beim Aufruf der Berichte, kann dies, vor allem bei größeren Berichten, zu Problemen führen, da der Server entsprechend viel Zeit für die Erstellung benötigt und dies sich auf die Ladezeit der Weboberfläche auswirkt.

Die Archivierung bei der Anzeige im Browser sollte deaktiviert werden

Als Lösung bietet es sich an die Aufgabe, der Berichterzeugung und Datenaggregierung, an einen Cronjob auszulagern. Dazu muss im ersten Schritt die Crontab-Datei geöffnet werden:

sudo -u www-data crontab -e

Ich die sich öffnende Crontab-Datei wird nun folgende Zeile eingetragen:

*/15 *    * * *   php /var/www/example/matomo/console core:archive > /dev/null

Nachdem die Crontab-Datei gespeichert wurde, wird der Task zur Archivierung und Erstellung der Berichte alle 15 Minuten automatisch gestartet. In den Matomo-Einstellungen unter System -> Allgemeine Einstellungen findet sich der Punkt Archivierungseinstellungen. Hier muss die Archivierung im Browser deaktiviert werden. Damit werden Berichte in Matomo nun per Cronjob erzeugt und beeinflussen die Ladezeiten der Weboberfläche nicht mehr.

Cachify-Cache per Cronjob bereinigen

Cachify ist ein WordPress-Plugin zum einfachen und effektiven Cachen der eigenen WordPress-Instanz. Das Plugin bietet unterschiedliche Methoden für das Caching an. So kann der Cache z.B. in der Datenbank oder auf der Festplatte angelegt werden. Meine bevorzugte Methode ist die Ablage des Caches auf der Festplatte.

Cachify
Preis: Kostenlos

Dies hat einige Vorteile. So kann der Cache, wenn vorhanden, direkt über den Webserver ausgeliefert werden. Die Ausführung von PHP oder die Anfrage auf der Datenbank entfällt. Dies wirkt sich extrem positiv auf die Geschwindigkeit aus. Allerdings funktioniert der automatische Ablauf des Caches bei der Festplatten-Methode leider nicht. Hier muss stattdessen ein Cronjob eingerichtet werden:

sudo -u www-data crontab -e

Im Cronjob soll einmal der Cache bereinigt werden und anschließend die Hauptseite geöffnet werden, damit für diese wieder ein Objekt im Cache angelegt wird:

rm -rf /var/www/example/main/wp-content/cache/cachify/*
curl --silent https://example.net > /dev/null

Beim ersten Befehl wird der Ordner, in welchem der Cache liegt, gelöscht. Anschließend wird mit cURL die Hauptseite aufgerufen, um den Cache wieder aufzufüllen. In der Crontab-Datei sieht dies wie folgt aus:

0    *    * * *   rm -rf /var/www/blankensee/main/wp-content/cache/cachify/* & curl --silent https://blankensee.net > /dev/null

Damit wird der Cache einmal in der Stunde gelöscht und der Cache der Hauptseite wieder neu aufgebaut.