Dark Mode auf Webseiten

In vielen Betriebssystemen wie z.B. macOS oder iOS zog in den letzten Versionen ein sogenannter Dark Mode ein. Bei diesem Modus werden die Elemente des Betriebssystems auf dunklere Farben eingestellt. Damit wird der Nutzer am Abend bzw. in der Dunkelheit nicht mehr so stark geblendet. Wird allerdings bei aktiviertem Dark Mode eine Webseite aufgerufen, welche von Haus aus mit hellen Farben arbeitet, so wird der Nutzer wieder geblendet. Mittlerweile können Webseiten sich allerdings dem gewünschten Farbschema anpassen. Dazu muss im CSS eine entsprechende Media Query definiert werden:

@media (prefers-color-scheme: dark) {
body {
    background-color: rgb(24, 26, 27);
    color: rgb(214, 211, 205);
}
}

Ist nun der Dark Mode im Betriebssystem aktiviert, wird das präferierte Farbschema übermittelt und kann dann CSS entsprechend umgesetzt werden.

seeseekey.net im Dark Mode

Wer die eigene Webseite mit einem dunklen Farbschema sehen möchte, kann dazu die Firefox-Erweiterung Dark Reader nutzen.

Dark Reader
Preis: Kostenlos

Mit dieser Erweiterungen können Webseiten automatisch in ihre dunklen Versionen überführt werden. Für die Entwicklung einer eigenen dunklen Variante können die neuen Farbwerte nun mittels der Entwicklertools des Browsers aus der Ausgabe der Erweiterung extrahiert werden.

Freie Grammatik- und Rechtschreibprüfung

Vor einigen Jahren schrieb ich einen kurzen Artikel über die Nutzung von LanguageTool in der freien Office-Lösung LibreOffice. LanguageTool ist eine freie Software zur Rechtschreib- und Grammatikprüfung, ähnlich dem wahrscheinlich im deutschen Raum bekannteren Duden Korrektor. Allerdings ist LanguageTool weit mehr als eine Erweiterung für LibreOffice. Es handelt sich um eine in Java entwickelte Software, welche mittlerweile über 30 Sprachen unterstützt. Mittlerweile gibt es neben der freien Version, einen Dienst, welcher weitere Korrekturen gegen Entgelt bereitstellt (languagetoolplus.com).

LanguageTool in der Standalone-Version

Neben der Standalone-Desktop-Version existieren unzählige Integrationen, wie z.B. für LibreOffice, Firefox und Chrome in Form von Add-ons. Neben den offiziellen Add-ons existieren weitere Add-ons, welche durch die Community bereitgestellt werden. Die offizielle Seite des Projektes ist unter languagetool.org zu finden. Die Entwicklung findet auf GitHub statt. Dort ist ebenfalls der Quelltext von LanguageTool und etwaiger Erweiterungen zu finden. Lizenziert ist LanguageTool unter der LGPL.

Dock für GNOME 3

GNOME 3, als Desktop-Oberfläche für ein grafisches Linux, gefällt mir in den Grundzügen relativ gut. Allerdings gibt es einige Kleinigkeiten, welche mich stören. Als macOS-Nutzer bin ich ein großer Freund des dortigen Docks und möchte ein solches auch unter GNOME 3 nutzen können. Glücklicherweise gibt es die Erweiterung Dash to Dock, welche eine solche Funktionalität anbietet.

Die Erweiterung kümmert sich um das Dock

Dash to Dock bietet eine Fülle von Einstellungen um es optimal an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Die Optionen reichen von der bevorzugten Position auf dem Bildschirm über die Größe der Icons, die Darstellung laufender Anwendungen und dem Erscheinungsbild.

Die Einstellungen von Dash to Dock

Die Erweiterung kann über die GNOME-Extension-Seite heruntergeladen bzw. direkt installiert werden.

Zusätzliche Wörterbücher für die Notepad++ Rechtschreibprüfung

Der freie Editor Notepad++, bietet unter anderem eine Rechtschreibprüfung an. In der Standardinstallation ist für diese Prüfung nur ein englisches Wörterbuch vorinstalliert. Möchte man hier weitere Wörterbücher nachinstallieren, so geschieht dies über die Erweiterung DSpellCheck.

Die Auswahl der Wörterbücher

Dazu wird im Menü Erweiterung der Punkt DSpellCheck -> Change Current Language -> Download More Languages ausgewählt. Anschließend öffnet sich ein Dialog in welchem neue Wörterbücher heruntergeladen werden können. Über den Punkt Change Current Language können die installierten Sprachen gewechselt werden.