Stadia Unboxing und Einrichtung

Neben dem eigentlichen Dienst erhalten die Vorbesteller von Stadia eine Box mit einem Chromecast Ultra und dem Stadia-Controller. Dieses Paket sollte in den letzten Tagen bei den Vorbestellern der Founders-Edition eingegangen sein. Geliefert wird das Paket in einer weißen Box mit dem Stadia-Schriftzug.

Das Stadia-Set

Im Paket enthalten sind der Stadia-Controller, ein USB-C Kabel, ein Netzteil für den Stadia-Controller sowie ein Chromecast Ultra und ein Netzteil zu diesem. Daneben befindet sich ein kurzes Handbuch und eine kleine Karte in der Kiste.

Zur Nutzung muss im ersten Schritt der Chromecast Ultra eingerichtet werden. Dazu wird die Google Home-App benötigt. Diese steht für Android und iOS zur Verfügung.

‎Google Home
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Nachdem der Chromecast Ultra am Fernseher angeschlossen wurde und das Netzteil ebenfalls angeschlossen wurde, sollte der Fernseher angeschaltet werden und die Google Home-App gestartet werden. Anschließend wird der Nutzer durch die Einrichtung geleitet. Im Rahmen der Einrichtung wird der Chromecast Ultra mit einer neuen Firmware-Version versehen. Nach der Aktualisierung der Firmware ist die Einrichtung des Chromecast Ultra abgeschlossen. Im nächsten Schritt muss der Stadia-Controller eingerichtet werden. Hierzu wird die Stadia-App benötigt.

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Stadia
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In der Stadia-App wird der Controller eingerichtet. Auch hierbei wird ein Firmware-Update für den Controller installiert. Daneben wird der Controller mit dem WLAN verbunden. Nachdem die Einrichtung des Controllers abgeschlossen ist, muss der Chromecast Ultra dem Stadia-Konto zugewiesen werden. Dies geschieht in der Stadia-App über die Einstellungen unter dem Punkt Konto zu Chromecast hinzufügen.

Nach der Reduzierung der Qualitätseinstellungen funktionierte Stadia in Verbindung mit dem Chromecast Ultra

Während Stadia auf meinem MacBook Air bzw. iMac ziemlich gut lief, fror beim Chromecast immer wieder das Bild ein. Nach der Reduzierung der Qualitätseinstellungen in der Stadia-App funktionierte Stadia in Verbindung mit dem Chromecast Ultra wieder ohne größere Aussetzer. Bei der mittleren Einstellung wird die Auflösung auf 1080p begrenzt.

Ulysses und Probleme mit der Synchronisation unter iOS

Das Schreibprogramm Ulysses erschien vor einigen Wochen in der Version 18. Neben der macOS-Version erschien zeitgleich die entsprechende iOS-Version. Die beiden Versionen können über iCloud oder per Dropbox synchronisiert werden.

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Bei der Dropbox-Variante wurden bis zur Version 18 ausschließlich Markdown-Dateien synchronisiert, welche allerdings nicht alle Features von Ulysses abdecken. Mit der neuen Version können nun auch die internen von Ulysses genutzten Dateien zur Synchronisierung genutzt werden.

Im ersten Schritt müssen die Einstellungen für den Ordner geöffnet werden

Allerdings werden, nachdem der Ordner aus der Dropbox unter iOS hinzugefügt wurde, nur die Ordner und nicht die Texte synchronisiert. Verantwortlich hierfür ist ein Bug, welcher in einer der nächsten Versionen behoben werden soll. Zum Glück kann sich mit einem Workaround beholfen werden.

Anschließend kann auf das interne Format umgestellt werden

Dazu müssen die Einstellungen des Dropbox-Ordners unter iOS geöffnet werden. Anschließend sollte dort das Feld Markdowndateien lesen und schreiben deaktiviert werden. Danach beginnt die Synchronisierung der internen Ulysses-Dateien. Der Fortschritt lässt sich am besten über das Statistikfenster beobachten. Manchmal scheint die Synchronisation erst zu starten, wenn ein Ordner geöffnet wurde, in welchem das Cloud-Symbol angezeigt wird.

Was leider auch mit der neuen Ulysses-Version immer noch nicht funktioniert, ist die Einbindung über WebDAV, sodass der Nutzer im Moment immer noch gezwungen ist fremde Cloud-Dienste zu nutzen. Eine Anbindung an eine eigene Nextcloud-Instanz (über WebDAV) ist somit immer noch Zukunftsmusik und wird vom Ulysses-Team gefühlt sehr stiefmütterlich behandelt. Stattdessen wird der Nutzer immer wieder auf unbestimmte Zeit vertröstet. Bei einer Software die vom Nutzer abonniert werden muss und somit dauerhaft zur Finanzierung der Firma beiträgt, darf der Nutzer erwarten, dass solche Anwendungsszenarien Beachtung finden.

Standardeditor für die Z shell einstellen

In der neuen macOS-Version Catalina wurde die Standardshell seitens Apple gewechselt. Statt der Bourne-again shell, kurz Bash, wird nun die Z shell, kurz zsh, genutzt. Grund hierfür ist, dass die Lizenz, welche von Bash genutzt wird, aus Sicht von Apple zu restriktiv ist. Aus diesem Grund wurde zur Z shell gewechselt. In dieser ist, unter macOS, standardmäßig vi als Editor eingestellt. Soll der Standardeditor geändert werden so muss die entsprechen Konfigurationsdatei der Z shell im Terminal bearbeitet werden:

nano ~/.zshrc

In diese Datei muss nun folgende Zeile eingetragen werden:

export EDITOR=nano

Damit wird, nachdem die Konfiguration gespeichert wurde und die Shell neu geöffnet wurde, nano als Standardeditor genutzt.

Xbox-Controller und iOS 13

Die 13 ist ja bekanntlich eine Glückszahl und so ist es nicht weiter verwunderlich, das ab iOS 13 auch Xbox-Controller per Bluetooth gekoppelt und mit dem iOS-Gerät genutzt werden können.

Der Xbox-Controller kann nun unter iOS genutzt werden

Unterstützt werden hierbei alle Controller ab der Modellnummer 1708. Zum Pairing muss der Controller angeschaltet werden und anschließend die Sync-Taste auf der Rückseite gedrückt werden, bis die Statusleuchte anfängt schnell zu blinken. Auf dem iOS-Gerät sollten nun die Bluetooth-Einstellungen aktiviert werden. Dort sollte unter Andere Geräte ein Gerät mit dem Namen Xbox Wireless Controller oder ähnlich auftauchen. Nachdem der Controller in den iOS-Einstellungen ausgewählt wurde, ist das Pairing abgeschlossen und der Controller kann genutzt werden.

Bei angeschlossenem Controller werden in manchen Spielen die Steuerungsmöglichkeiten angezeigt

Zum Spielen mit dem Controller empfiehlt sich meist noch eine Halterung in welche das iPhone und der Controller eingespannt werden kann. Im Appstore finden sich eine Reihe von Spielen, welche die Steuerung mit dem Controller anbieten.

‎Graveyard Keeper
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‎Stardew Valley
Preis: 8,99 €

So lassen sich z.B. die Spiele Graveyard Keeper und ‎Stardew Valley problemlos mit dem Controller spielen.

Matomo-Berichte per Cronjob generieren

Matomo ist eine freie Software zur Webanalytik. Früher war Matomo unter dem Namen Piwik bekannt. Wenn Matomo Berichte auf der Weboberfläche anzeigt, so werden diese vorher generiert. Geschieht dies beim Aufruf der Berichte, kann dies, vor allem bei größeren Berichten, zu Problemen führen, da der Server entsprechend viel Zeit für die Erstellung benötigt und dies sich auf die Ladezeit der Weboberfläche auswirkt.

Die Archivierung bei der Anzeige im Browser sollte deaktiviert werden

Als Lösung bietet es sich an die Aufgabe, der Berichterzeugung und Datenaggregierung, an einen Cronjob auszulagern. Dazu muss im ersten Schritt die Crontab-Datei geöffnet werden:

sudo -u www-data crontab -e

Ich die sich öffnende Crontab-Datei wird nun folgende Zeile eingetragen:

*/15 *    * * *   php /var/www/example/matomo/console core:archive > /dev/null

Nachdem die Crontab-Datei gespeichert wurde, wird der Task zur Archivierung und Erstellung der Berichte alle 15 Minuten automatisch gestartet. In den Matomo-Einstellungen unter System -> Allgemeine Einstellungen findet sich der Punkt Archivierungseinstellungen. Hier muss die Archivierung im Browser deaktiviert werden. Damit werden Berichte in Matomo nun per Cronjob erzeugt und beeinflussen die Ladezeiten der Weboberfläche nicht mehr.