Slim Framework

Für wahrscheinlich jede Programmiersprache existieren mehr oder weniger viele Frameworks, welche dem Entwickler bestimmte Aufgaben abnehmen und somit die Entwicklung beschleunigen. Neben den größeren Framework existieren auch eine Reihe von Frameworks mit einem minimalistischeren Ansatz. Eines dieses sogenannten Microframeworks ist Slim. Entwickelt wird und wurde Slim für PHP.

slimframework.com

Slim eignet sich sehr gut für die Umsetzung für REST-APIs bzw. RESTful Webservices. Um ein Projekt zu erstellen, kann der Paket- bzw. Dependency-Manager Composer genutzt werden:

composer create-project slim/slim-skeleton exampleapp

Damit wird ein Grundprojekt angelegt mit welchem gearbeitet werden kann. Auch von seitens des Swagger-Toolings wird Slim unterstützt. So kann eine API über den Swagger-Editor definiert werden und anschließend für das Slim-Framework exportiert werden. Der Quelltext des Frameworks ist auf GitHub zu finden. Es ist unter MIT-Lizenz lizenziert und damit freie Software. Die offizielle Seite des Projektes ist unter slimframework.com zu finden.

Metallzuschnitt beim Dienstleister

In den seltensten Fällen verfügt der geneigte Bastler über eine CNC-Maschine im trauten Heim. Wenn nun doch mal ein Stück Stahl und Aluminium zugeschnitten und mit Löchern versehen werden muss, ist ein Dienstleister nicht die schlechteste Idee. Ein solcher Dienstleister ist John Steel.

Der Editor von John Steel

Nach der Auswahl des passenden Materials, von Aluminium über Stahl und Edelstahl, geht es an die genaue Definition des Werkstoffes. Soll er gebürstet sein oder gegen Salzsäure resistent? Die Auswahl lässt keine Wünsche übrig. Anschließend wird die Größe der Platte definiert und mithilfe eines Editors im Browser kann nun das Werkstück mit entsprechenden Aussparungen versehen werden. Auch der direkte Import von DXF-Dateien ist möglich. Zu finden ist der Dienst unter john-steel.com.

Schriftarten zum Programmieren

Bei der Entwicklung von Software wird in den meisten Fällen ein wie auch immer gearteter Editor bzw. eine IDE genutzt. Innerhalb dieser IDE ist zur Darstellung des Quelltextes eine Monospace-Schriftart gesetzt. In einer solchen Schriftart sind alle Zeichen gleich breit. In folgendem Beispiel wird das deutlich:

www
iii

Sowohl das w als auch das i haben in einer Monospace-Schriftart die gleiche Breite. Bei der Entwicklung ist dies natürlich sehr praktisch, da dadurch der Quelltext an Übersichtlichkeit gewinnt. Jede IDE liefert in der Voreinstellung eine bestimmte Monospace-Schriftart mit. Soll diese Voreinstellung geändert werden, so findet sich eine große Auswahl an freien Monospace-Schriftarten im Netz. Die Programming Fonts-App erleichtert die Auswahl der passenden Schriftart.

In der App konnten die unterschiedlichen Schriftarten ausprobiert werden

In dieser App können die unterschiedlichen Fonts ausgewählt werden und in einem Editor schnell auf ihre Eignung geprüft werden. Der Quelltext der App ist auf GitHub zu finden. Lizenziert ist das Ganze unter der MIT-Lizenz und damit freie Software.

Standard-Editor für Git setzen

Wenn das Versionsverwaltungsystem Git im Terminal bzw. auf der Konsole genutzt wird, so wird unter anderem im Falle des Befehls:

git commit

ein Editor geöffnet (in diesem Fall, zur Eingabe der Commit-Nachricht). Der betreffende Editor wird durch die Git-Konfiguration bestimmt. Innerhalb der Konfiguration definiert der Parameter core.editor den zu nutzenden Editor. Um einen Editor zu setzen, z.B. nano muss folgender Befehl genutzt werden:

git config --global core.editor "nano"

Damit wird der Editor nano in der globalen Git-Konfiguration hinterlegt und fortan als Standard-Editor für Git im Terminal genutzt.

Wo befinden sich die Crontab-Dateien?

Wenn Cronjobs auf einem Linux-System angelegt werden sollen, so geschieht dies meist mit dem Befehl:

crontab -e

Damit wird die Crontab-Datei des aktuellen Nutzern in einem Editor geöffnet. Leider verschleiert der Befehl den Ort an dem die eigentlichen Crontab-Dateien liegen. Dies ist z.B. dann interessant wenn ein Backup der Cronjobs eingespielt werden soll. Die entsprechenden Crontab-Dateien befinden sich hierbei im Ordner:

/var/spool/cron/crontabs

Für jeden Nutzer existiert dort eine Datei mit dem entsprechenden Nutzernamen, in welchem die Cronjobs hinterlegt sind. Meistens wird ein solches Backup nach dem Befehl:

crontab -r

benötigt werden. Dieses Befehl löscht die Crontab-Datei des aktuellen Nutzers. Leider ist die E-Taste ein direkter Nachbar der R-Taste. Dies führt dazu das die Crontab-Datei beim Versuch sie zu bearbeiten, bedingt durch einen kleinen Vertipper, ohne Rückfrage gelöscht wird.