Google Fonts herunterladen

Im Rahmen der DSGVO wird unter anderen Datensparsamkeit gefordert; bei vielen Webseiten ist dies leider nicht immer gegeben. So findet häufig die Einbindung der Google Fonts vor. Jetzt ist es per se nicht verwerflich Google Fonts zu nutzen, allerdings sollten diese Fonts lokal eingebunden werden. Wenn dies nicht geschieht und sie direkt über das CDN von Google eingebunden werden, überträgt man bei jedem Aufruf entsprechende Daten an Google.

fonts.google.com

Um dies zu unterbinden, sollte die gewünschte Schriftart heruntergeladen werden und anschließend lokal in die eigene Webseite bzw. das eigene Projekt eingebunden werden. Hierfür bietet sich der google-webfonts-helper von Mario Ranftl an. Dort wählt man die gewünschte Schriftart aus und kann diese anschließend herunterladen. Neben dem eigentlichen Font wird auch entsprechendes CSS zu Einbindung bereitgestellt. Genutzt werden kann der google-webfonts-helper nicht nur über die Weboberfläche, sondern auch über eine entsprechende REST-API.

Der google-webfonts-helper

Der Quelltext des google-webfonts-helper kann über GitHub bezogen werden. Lizenziert ist das Projekt unter der MIT Lizenz und damit freie Software.

Datenschutzerklärung per Generator erzeugen

Das Schreckgespenst der Datenschutzgrundverordnung kurz DSGVO rückt immer näher; immerhin ist der 25. Mai 2018 nicht mehr weit. Wer seine Datenschutzerklärung bis zum heutigen Tag noch nicht aktualisiert hat, der kann den Generator von Dr. Schwenke, einem Berliner Rechtsanwalt, nutzen.

Nach einer Reihe von Fragen steht die Datenschutzerklärung

Der Generator führt durch eine Reihe von Fragen, welche im Bezug auf die eigene Webseite beantwortet werden müssen. Am Ende steht eine fertige Datenschutzerklärung, welche für Privatpersonen und Kleinunternehmer kostenlos genutzt werden kann. Alle andern können eine Lizenz erwerben; der Preis ist mit 99 € entsprechend human gestaltet. Zu finden ist der Generator unter datenschutz-generator.de.

Wer sich grundsätzlich für Rechtsthemen interessiert, der sollte in den Podcast von Thomas Schwenke und Marcus Richter hineinhören; zu finden unter rechtsbelehrung.com.

Webseite auf Datenschutzprobleme abklopfen

Die meisten Webseiten in der heutigen Zeit beziehen ihre Daten nicht nur vom eigenen Server, sondern nutzen Dienste von Drittanbietern wie Google Fonts oder ähnliche. Daneben gibt es andere Probleme, welche im Zusammenhang mit dem Datenschutz (und der DSGVO) auf einer Webseite auftreten können. Überprüfen kann man seine Website mit dem Tool Webbkoll. Das unter webbkoll.dataskydd.net zu findende Werkzeug nimmt eine URL entgegen und analysiert diese.

Die Ergebnisse der Analyse

Analysiert werden unterschiedlichste datenschutzrelevante Dinge, wie Third-Party-Requests, Cookies, Referrer und bestimmte Einstellung welche für mehr Sicherheit sorgen. Die Analyse glänzt mit eine Fülle von Informationen über die jeweiligen Probleme sowie Vorschläge zu dessen Lösung. Webbkoll ist unter der MIT Lizenz lizenziert und damit freie Software. Der entsprechende Quelltext befindet sich auf GitHub.