Cachify-Cache per Cronjob bereinigen

Cachify ist ein WordPress-Plugin zum einfachen und effektiven Cachen der eigenen WordPress-Instanz. Das Plugin bietet unterschiedliche Methoden für das Caching an. So kann der Cache z.B. in der Datenbank oder auf der Festplatte angelegt werden. Meine bevorzugte Methode ist die Ablage des Caches auf der Festplatte.

Cachify
Preis: Kostenlos

Dies hat einige Vorteile. So kann der Cache, wenn vorhanden, direkt über den Webserver ausgeliefert werden. Die Ausführung von PHP oder die Anfrage auf der Datenbank entfällt. Dies wirkt sich extrem positiv auf die Geschwindigkeit aus. Allerdings funktioniert der automatische Ablauf des Caches bei der Festplatten-Methode leider nicht. Hier muss stattdessen ein Cronjob eingerichtet werden:

sudo -u www-data crontab -e

Im Cronjob soll einmal der Cache bereinigt werden und anschließend die Hauptseite geöffnet werden, damit für diese wieder ein Objekt im Cache angelegt wird:

rm -rf /var/www/example/main/wp-content/cache/cachify/*
curl --silent https://example.net > /dev/null

Beim ersten Befehl wird der Ordner, in welchem der Cache liegt, gelöscht. Anschließend wird mit cURL die Hauptseite aufgerufen, um den Cache wieder aufzufüllen. In der Crontab-Datei sieht dies wie folgt aus:

0    *    * * *   rm -rf /var/www/blankensee/main/wp-content/cache/cachify/* & curl --silent https://blankensee.net > /dev/null

Damit wird der Cache einmal in der Stunde gelöscht und der Cache der Hauptseite wieder neu aufgebaut.

ownCloud und Nextcloud

Mit ownCloud gab es ab 2010 eine Lösung Daten in der Cloud zu lagern, welche nicht bei einem dritten Dienstleister, wie z.B. Dropbox, hinterlegt werden mussten. Im Gegensatz zu anderen Lösungen aus der damaligen Zeit ließ sich ownCloud relativ unkompliziert auf einem einfachen Webspace, welcher über PHP und eine Datenbank verfügte, installieren. Einige Jahre entwickelte sich ownCloud prächtig, bis es zu Meinungsverschiedenheiten über die Ausrichtung von ownCloud kam. Darauf hin verließen Frank Karlitschek, der Hauptentwicker von ownCloud, und einige weitere Entwickler die Firma ownCloud GmbH und spalteten das Projekt unter dem Namen Nextcloud ab.

Eine ownCloud-Installation wird zu Nextcloud migriert

Damit lief die Entwicklung der beiden Lösungen eine Weile parallel, wobei die Community und ein Großteil der Entwicklerkapazitäten gefühlt in Nextcloud steckten. Vor ein paar Tagen kündigte die ownCloud GmbH an, seine Architektur komplett umzustellen, womit die ursprüngliche ownCloud wohl tot ist und Nextcloud der mehr als legitime Nachfolger ist.

Passwort eines MariaDB-Nutzers zurücksetzen

Um sich mit einer MariaDB-Datenbank zu verbinden wird ein Nutzer und ein Passwort benötigt. Wenn das Passwort verloren gegangen ist, ist dies allerdings kein Beinbruch, solange es sich um die eigene Installation handelt. In diesem Fall kann das Passwort einfach auf der Konsole zurückgesetzt werden. Dazu muss sich per SSH auf dem entsprechenden Server eingeloggt werden und dort das mysql-Tool mit dem Nutzer root gestartet werden:

mysql -u root

Nachdem dies geschehen ist, wird in der Kommandozeile auf die Tabelle mysql geschwenkt:

use mysql;

In dieser Tabelle finden sich die Verwaltungsdaten des Datenbanksystems. Über diese Tabelle ist es nun möglich den Nutzer mit einem neuen Passwort zu versehen:

update user set password=PASSWORD("geheim123") where User='username';
flush privileges;

Damit ist das Passwort für den entsprechenden Nutzer zurückgesetzt und das mysql-Tool kann mittels:

exit

verlassen werden. Anschließend kann der Nutzer mit dem neuen Passwort genutzt werden.

Datenbank der verhängten DSGVO-Bußgelder

Seit Einführung der Datenschutz-Grundverordnung bzw. der Gültigkeit derselben ist es europaweit möglich bei Verstößen gegen das entsprechende Recht Bußgelder zu verhängen. Mittlerweile wurden viele entsprechende Bußgelder verhangen.

enforcementtracker.com

Eine Übersicht der verhängten Bußgelder findet sich auf dem GDPR Enforcement Tracker, welcher unter enforcementtracker.com zu finden ist. Mittlerweile finden sich um die 25 Einträge in der Datenbank. Neben dem verhängten Bußgeld findet sich in der Datenbank die rechtliche Grundlage für das Bußgeld und eine Zusammenfassung des Sachverhaltes. Die Datenbasis für den GDPR Enforcement Tracker bilden öffentliche Daten, wie Zeitungsartikel oder entsprechende Berichte.

Wireless Geographic Logging Engine

Bei der Wireless Geographic Logging Engine, kurz WiGLE, handelt es sich um eine Datenbank in welcher WLAN-Netzwerke aufgezeichnet werden. Neben der Position und dem Namen werden anderen Dinge wie die genutzte Verschlüsslung hinterlegt. Mittlerweile sind in der Datenbank über 530 Millionen Netzwerke aufgeführt. Neben dem Fokus auf WLAN, werden ebenfalls Bluetooth-Geräte in der Datenbank aufgeführt.

Die Webseite des Projektes

Eigene Netzwerke können mithilfe der WiGLE-Android-App hinzugefügt werden.

Wigle Wifi Wardriving
Preis: Kostenlos

Für iOS existiert keine WiGLE-App. Allerdings gibt es noch weitere Möglichkeiten Daten zur Datenbank beizutragen. Die Daten selber sind dabei leider nicht unter einer freien Lizenz lizenziert. Zu finden ist das Projekt unter wigle.net.