Nethack im Browser

Nethack, einer der Klassiker des Roguelike, wird im Normalfall im Terminal gespielt. Allerdings hat man nicht zu jeder Zeit ein Terminal in Reichweite. Einfacher ist es den Browser zu starten und BrowserHack zu spielen. Diese Implementation bzw. Portierung von Nethack findet sich unter coolwanglu.github.io/BrowserHack/. Im Gegensatz zum klassischen Nethack auf dem Terminal, werden bei BrowserHack entsprechende Tilesets unterstützt. Dadurch wird es für Einsteiger einfacher, einen Weg in das Spiel zu finden.

Mit BrowserHack kann Nethack im Browser gespielt werden

Der Quelltext von BrowserHack ist auf GitHub zu finden. Lizenziert ist das Ganze unter der NetHack General Public License kurz NGPL, welches eine von der Open Source Initiative zertifizierte freie Lizenz ist.

Warnung vor Beendigung unter Chrome deaktivieren

Seit einigen Wochen kann Chrome unter macOS nicht mehr einfach per Tastenkombination beendet werden. Statt die gewöhnliche Tastenkombination, namentlich Cmd + Q, kurz zu drücken, muss diese Kombination nun wesentliche länger gedrückt werden. Dies ist ein Feature, welches in den aktuellen Chrome-Versionen standardmäßig aktiviert ist. Dienen soll das Feature dazu, das versehentliche Schließen des Browsers über besagte Tastenkombination zu verhindern. Das Problem an diesem Feature ist, das es suboptimal ist, immerhin wird hiermit ein Betriebsystemstandard einfach überschrieben.

Über das Menü kann das Feature deaktiviert werden

Glücklicherweise kann das Feature einfach wieder abgeschaltet werden. Dazu wird im Menü Chrome der Punkt Vor Beenden warnen deaktiviert. Anschließend zeigt Chrome wieder sein gewöhnliches Verhalten, bei der Nutzungen der Tastenkombination Cmd + Q.

Idle-Game rund um die Stromerzeugung

Idle-Games, also Spiele die man nebenbei ohne ständige Interaktion spielen kann, gibt es eine ganze Menge. Eine besondere Perle unter diesen Spielen ist Reactor Game. Ziel dieses Spieles ist es immer mehr Strom zu produzieren und damit Einnahmen zu generieren. Mit Hilfe dieser Einnahmen können schließlich neue Ländereien gekauft werden und dort ebenfalls die Stromproduktion angekurbelt werden.

Stromproduktion ist das A und O in diesem Spiel

Das Spiel reizt durch den Aufbau der Infrastruktur, denn dort gibt es immer wieder Optimierung zu erledigen bis ein Maximum an Ertrag aus der jeweiligen Technologie herausgeholt werden kann. Zu finden ist das Spiel unter reactoridle.com.

BRUH.IO

Das Genre des Battle Royal ist spätestens seit dem Erfolg von Playerunknown’s Battlegrounds kurz PUBG den meisten Leuten ein Begriff. Mit BRUH.IO wird das Spielprinzip in die 2D-Welt übertragen. Auf einer Karte kämpft man gegen die anderen Spieler, bis am Ende nur noch Spieler auf dem Spielfeld zu finden ist. Im Laufe einer fünf bis sieben Minuten langen Partie, wird man von einer Gaswolke, welche sich ausbreitet, gezwungen sich immer mehr in Richtung Zentrum zu bewegen. Bis auf gelegentliche Lags, lässt sich das Spiel für eine Runde zwischendurch problemlos nutzen. Gesteuert wird das Spiel mit der Maus und der klassischen WASD-Belegung. Möchte man die Erfolge dauerhaft speichern, bietet es sich an einen Account für das Spiel anzulegen.

bruh.io

Entwickelt wurde BRUH.IO von Bitfox Games. Bei dem Spiel handelt es sich um das Debüt von Bitfox Games. Zu finden ist das Spiel unter bruh.io, wo es kostenlos gespielt werden kann. Die Macher finanzieren sich im Moment über unaufdringliche Werbung im Menü. Neben BRUH.IO gibt es mit Surviv.io noch eine weitere Übertragung des Spielprinzipes in zwei Dimensionen. Im Gegensatz zu BRUH.IO wirkt Surviv.io allerdings sehr abstrakt.

Webseite im Kiosk-Modus auf dem Raspberry Pi darstellen

Für einen speziellen Anwendungsfall wollte ich eine Webseite im Kiosk-Modus mittels eines Raspberry Pi darstellen. Der Raspberry Pi sollte hochfahren und anschließend die Webseite anzeigen. In diesem Fall wurde Midori als Browser und Raspbian als Distribution ausgewählt. Im ersten Schritt werden die entsprechenden Pakete installiert:

apt-get install xorg matchbox midori unclutter

Nachdem die benötigten Pakete installiert wurden, geht es an die Konfiguration. Dazu wird Home-Verzeichnis des Nutzers pi die Datei .xinitrc angelegt und mit folgendem Inhalt befüllt:

#!/bin/sh
/usr/bin/unclutter &
/usr/bin/matchbox-window-manager &
xset -dpms
xset s off
while true; do
/usr/bin/midori -e Fullscreen -a https://example.org
done

Mittels unclutter wird der Mauscursor ausgeblendet; anschließend wird der Window-Manager gestartet. Danach geht es an die Konfiguration von X11 – die Energiesparoptionen und der Bildschirmschoner werden deaktiviert. Zum Abschluss folgt der eigentliche Start des Browsers in einer Schleife. Dies führt dazu dass Midori nach einem Absturz sofort wieder neugestartet wird. Die aufzurufende URL sollte dabei natürlich angepasst werden. Damit X11 automatisch gestartet wird, editieren wir wir ebenfalls die Datei .bashrc – dort fügen wir an das Ende Datei folgenden Befehl hinzu:

# Start X11
startx

In diesem speziellen Fall war der Anzeigemonitor um 90 Grad gedreht, so das der Inhalt des Bildschirms ebenfalls gedreht werden musste. Dazu muss die Datei /boot/config.txt bearbeitet werden und folgender Wert hinzugefügt werden:

display_rotate=1

Nun muss nur noch dafür gesorgt werden, dass der Raspberry Pi nach dem Start automatisch in den Nutzer pi einloggt. Dazu kann das Konfigurationswerkzeug raspi-config genutzt werden.

Die Einstellung um automatisch mit dem Nutzer pi zu starten

Die entsprechende Einstellung befindet sich in den Boot Options und dort im Punkt Desktop / CLI. An dieser Stelle muss Console Autologin ausgewählt werden. Anschließend kann der Raspberry Pi neugestartet werden und das ganze getestet werden.