ownCloud cron.lock Probleme abmildern

ownCloud aktualisiert regelmäßig Daten im Hintergrund mittels eines Cronjobs. So werden z.B. neue Artikel aus RSS-Feeds bezogen, wenn die App News installiert ist. Während der Cronjob durchgeführt wird, legt ownCloud eine Datei mit dem Namen cron.lock im data-Verzeichnis der ownCloud Installation an. Unter Umständen kann es passieren das der Cronjob nicht zu einem ordentliche Abschluss kommt und die cron.lock-Datei damit bestehen bleibt. Dies führt dazu das ownCloud keine Aktualisierungen mehr vornehmen kann. Als Workaround kann die Sperrdatei mit einem Cronjob regelmäßig entfernt werden. Dazu muss die Crontab bearbeitet werden:

crontab -e

In die sich öffnende Crontab-Datei wird nun folgendes eingetragen:

4    0    * * *   rm /var/www/example/owncloud/data/cron.lock

Damit wird die cron.lock-Datei jeden Tag um 0:04 Uhr gelöscht, falls sie vorhanden sein sollte. Wichtig ist es dabei die Crontab-Datei mit einer Leerzeile abzuschließen und den Pfad an die eigene Installation anzupassen.

Owncloud als vollwertige Cloudlösung

Die freie Software ownCloud hat mittlerweile die Version 5.0.7 erreicht. Im Standardumfang gibt es dabei eine Lösung um Dateien zu synchronisieren, ein Adressbuch, einen Kalender, eine Aufgabenverwaltung und Funktionen für Musik und Bilder. Allerdings fehlen noch einige Dinge für den täglichen Bedarf. Dabei stellt sich natürlich die Frage welche dies sind. Aus meiner Sicht sollte ownCloud folgendes beherrschen:

  • Aufgaben
  • Kalender
  • Synchronisation
  • Mail
  • News Reader
  • Notizen

Einige der aufgezählten Anwendungen lassen sich dabei über das App Repository einspielen. Apps wie der News Reader und die Lesenzeichenverwaltung werden dabei mitgeliefert und müssen nur noch installiert werden. Viel interessanter ist es allerdings sich das ownCloud Repository auf GitHub anzuschauen. Dort finden sich unter anderem Apps für Notizen (“Notes”) und Mail (“Mail”), welche augenscheinlich offiziell unterstützt werden, was zu mindestens in der Zukunft das Paket abrunden sollte.

Daneben gibt es in der aktuellen Version die (wiedereingeführte) Möglichkeit die Dateien auf dem Server zu verschlüsseln. Allerdings befindet sich diese Funktion noch in der Testphase so das man hier besondere Vorsicht walten lassen sollte. Natürlich ist das meine Vorstellung davon, was man benötigt um eine vollwertige Lösung sein eigen zu nennen. Deshalb die Frage: Wofür nutzt ihr ownCloud und welche Dienste und Funktionen vermisst ihr?

Google entfernt gekaufte Apps

Ich hatte ja schon einmal über den Android Market und die Problematik gekaufter und später gelöschter Apps berichtet. Und nun hat Google mal wieder zugeschlagen. Ich wollte einen Emulator von yongzh aktualisieren. Der Entwickler bot eine ganze Reihe von Emulatoren (SNESoid, NESoid, Atarioid, et cetera) an, welche ich alle käuflich erwarb.

Gestern stellte ich dann fest, das es die Emulatoren nicht mehr im Market gibt. Keine Meldung das diese Apps entfernt wurden, keine Entschädigung. So hat man eine App gekauft die man nicht mehr herunterladen kann. Das investierte Geld ist verloren. Wenn ich schon eine App kaufe, so erwarte ich doch von Google eine vernünftige Informations- und Kundenpolitik. Nicht das was sie im Moment mit dem Kunden treiben…

Die Emulatoren gibt es in übrigen zur Zeit ohne Aufpreis (bis auf N64oid) im alternativen Slide ME Market (http://slideme.org/).

Weitere Informationen gibt es unter:
https://seeseekey.net/archive/3502
http://www.android-hilfe.de/news-ankuendigungen/108956-google-entfernt-einige-spielekonsolen-emulatoren-aus-dem-market.html
http://www.android-hilfe.de/android-spiele/107470-emulatoren-von-yongzh-nicht-mehr-im-market-gameboid-snesoid-n64.html