Alternative zu Xee unter macOS Big Sur

Normalerweise nutze ich als leichtgewichtigen Bildbetrachter unter macOS die App Xee. Unter macOS Big Sur, kann Xee immer öfter bestimmte Bilder nicht öffnen. Auch die letzte Aktualisierung der App ist leider schon einige Jahre her. Also musste eine Alternative her.

‎Pixea
Preis: Kostenlos

Fündig geworden bin ich bei Pixea. Die App zeigt Bilder an, bietet eine Slideshow-Funktionalität und es ist auch möglich Bilder beim schnellen Durchschauen zu löschen.

Die Einstellungen von Pixea

Etwas nervig ist die ständige Abfrage, ob auf einen bestimmten Ordner zugegriffen werden darf. Bedingt ist diese Abfrage durch die Beschränkungen der Sandbox, in welcher die App läuft. Hier reicht es leider nicht aus das Wurzelverzeichnis anzugeben. Stattdessen muss jeder Ordner neu freigegeben werden. Zwar kann diese Abfrage in den Einstellungen deaktiviert werden, allerdings funktioniert dann das Anschauen aller Bilder in dem jeweiligen Ordner nicht mehr.

Firmware eines Zero 2-Controllers aktualisieren

Der Zero 2 ist ein Controller von 8BitDo, welcher über eine eigene Firmware verfügt. Dieses Firmware kann aktualisiert werden. Nachdem die entsprechende Firmware im Support-Bereich heruntergeladen wurde, sollte die heruntergeladene ZIP-Datei entpackt werden.

Der Zero 2 Controller im Vergleich mit den SNES-Controllern von 8BitDo

In dem Archiv befindet sich neben dem eigentlichen Firmware-Update ein Updater für Windows, sowie einer für macOS. Die Variante für macOS lässt sich allerdings im Moment nicht starteten, stattdessen erhält der Nutzer eine Fehlermeldung. Der Updater für Windows funktioniert hingegen ohne Probleme.

Die Update-Applikation unter Windows

Nachdem der Updater gestartet wurde muss der Controller mit einem kurzen Druck der Tastenkombination L + R + Start aktiviert werden. Die eingebaute LED fängt gelb an zu blinken. Sobald dies der Fall ist, kann der Controller an den Rechner angeschlossen werden. Im Updater kann nun der Button USB Update gedrückt werden. Nach der Auswahl des gewünschten Firmware-Updates wird der Controller, nach einer Bestätigung, aktualisiert und ist anschließend auf dem neusten Stand.

MikroTik-Router über das Terminal aktualisieren

Anfang des letzten Jahres schrieb ich einen Artikel darüber, wie ein MikroTik-Router über das Webinterface aktualisiert werden kann. Neben der Aktualisierung über das Webinterface, kann dieser Prozess auch direkt über das Terminal durchgeführt werden. Dazu muss sich per SSH mit dem Gerät verbunden werden:

ssh admin@192.168.1.1

Nachdem der Prompt erschienen ist, werden im ersten Schritt die Pakete aktualisiert und anschließend das System neu gestartet:

/system package update check-for-updates
/system package update download
/system reboot

Der Neustart des Routers muss hierbei bestätigt werden. Anschließend startet das System neu und installiert die aktuellen Pakete. Nach spätestens einigen Minuten sollte der Router wieder verfügbar sein, sodass sich wieder per SSH mit diesem verbunden werden kann. Im letzten Schritt wird der Bootloader des Routers aktualisiert. Die aktuelle Version kann hierbei über den Befehl:

/system routerboard print

eingesehen werden. Dabei werden eine Reihe von Informationen ausgegeben:

routerboard: yes
board-name: hAP lite
model: RouterBOARD 941-2nD
serial-number: XXXXXXXXXXXX
firmware-type: qca9531L
factory-firmware: 3.33
current-firmware: 3.33
upgrade-firmware: 6.46.1

Interessant ist hier vor allem der Eintrag current-firmware. Das eigentliche Update wird mit dem Befehl:

/system routerboard upgrade

nach einer Sicherheitsabfrage durchgeführt. Anschließend muss das System abermals neu gestartet werden:

/system reboot

Nachdem Neustart ist der Router damit auf die aktuellste Version aktualisiert.

Stadia Unboxing und Einrichtung

Neben dem eigentlichen Dienst erhalten die Vorbesteller von Stadia eine Box mit einem Chromecast Ultra und dem Stadia-Controller. Dieses Paket sollte in den letzten Tagen bei den Vorbestellern der Founders-Edition eingegangen sein. Geliefert wird das Paket in einer weißen Box mit dem Stadia-Schriftzug.

Das Stadia-Set

Im Paket enthalten sind der Stadia-Controller, ein USB-C Kabel, ein Netzteil für den Stadia-Controller sowie ein Chromecast Ultra und ein Netzteil zu diesem. Daneben befindet sich ein kurzes Handbuch und eine kleine Karte in der Kiste.

Zur Nutzung muss im ersten Schritt der Chromecast Ultra eingerichtet werden. Dazu wird die Google Home-App benötigt. Diese steht für Android und iOS zur Verfügung.

‎Google Home
Preis: Kostenlos
Google Home
Preis: Kostenlos

Nachdem der Chromecast Ultra am Fernseher angeschlossen wurde und das Netzteil ebenfalls angeschlossen wurde, sollte der Fernseher angeschaltet werden und die Google Home-App gestartet werden. Anschließend wird der Nutzer durch die Einrichtung geleitet. Im Rahmen der Einrichtung wird der Chromecast Ultra mit einer neuen Firmware-Version versehen. Nach der Aktualisierung der Firmware ist die Einrichtung des Chromecast Ultra abgeschlossen. Im nächsten Schritt muss der Stadia-Controller eingerichtet werden. Hierzu wird die Stadia-App benötigt.

‎Google Stadia
Preis: Kostenlos
Stadia
Preis: Kostenlos

In der Stadia-App wird der Controller eingerichtet. Auch hierbei wird ein Firmware-Update für den Controller installiert. Daneben wird der Controller mit dem WLAN verbunden. Nachdem die Einrichtung des Controllers abgeschlossen ist, muss der Chromecast Ultra dem Stadia-Konto zugewiesen werden. Dies geschieht in der Stadia-App über die Einstellungen unter dem Punkt Konto zu Chromecast hinzufügen.

Nach der Reduzierung der Qualitätseinstellungen funktionierte Stadia in Verbindung mit dem Chromecast Ultra

Während Stadia auf meinem MacBook Air bzw. iMac ziemlich gut lief, fror beim Chromecast immer wieder das Bild ein. Nach der Reduzierung der Qualitätseinstellungen in der Stadia-App funktionierte Stadia in Verbindung mit dem Chromecast Ultra wieder ohne größere Aussetzer. Bei der mittleren Einstellung wird die Auflösung auf 1080p begrenzt.

Selfhosting komplett überarbeitet

In den letzten Monaten überarbeitete ich mein Buch Selfhosting: Server aufsetzen und betreiben. Wie der Name es andeutet, handelt das Buch vom Betrieb eines eigenen Servers. Im Grunde geht es darum einen Server und seine Dienste aufzusetzen und zu betreiben. Als Betriebssystem wird Ubuntu 18.04 LTS genutzt. Die erste Version erschien im Juli 2015, was mittlerweile knapp vier Jahre her ist. Unter anderem deswegen wurde das Buch komplett überarbeitet.

Der Umfang des Buches hat um 65 Prozent, gegenüber der ersten Version zugenommen. Neben der kompletten Umstellung auf Ubuntu 18.04 LTS wurden viele weitere Themen in das Buch aufgenommen, so wird nun detailliert auf die Erzeugung von Zertifikaten mittels Let’s Encrypt eingegangen, es wird die Aktualisierung des Servers oder die Nutzung von MariaDB genauer beleuchtet und es wurde auf viele weitere Themen genauer und umfangreicher eingegangen.

Die neue Version von Selfhosting ist nun verfügbar

Nach einer kurzen Einleitung behandelt das Buch die Beschaffung eines Servers, die anschließende Installation und Grundeinrichtung. Dazwischen werden benötigte Linux-Grundlagen vermittelt. Nach der Grundeinrichtung werden speziellere Setups, wie Virtualisierung mittels KVM und verschlüsselte Server, beschrieben. Anschließend geht es an die Einrichtung unterschiedlichster Servertypen, wie Mail-, Game- oder Webserver. Neben diesen werden weitere Dienste wie Git und XMPP besprochen. In den weiteren Abschnitten des Buches wird auf Themen wie das Backup von Servern, der Sicherheit, Wartung und Verwaltung derselben eingegangen.

Erhältlich ist das Buch unter anderem bei Amazon, Beam, Google Play, eBook.de und iTunes. Bei den meisten Anbietern, wird das Buch, wenn es bereits gekauft wurde, automatisch aktualisiert. Weitere Informationen über das Buch befinden sich auf der entsprechenden Seite.