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Wenn man in sei­ner WordPress-Installation eine Zwei-Faktor-Authentifizierung nut­zen möchte, so geschieht dies am ein­fachs­ten mit dem Plu­gin „Google Authen­ti­ca­tor for Word­Press“ wel­ches über Plug­in­su­che im Word­Press Backend instal­liert wer­den kann.

Die Ein­stel­lun­gen des „Google Authen­ti­ca­tor for WordPress“

Nach der Instal­la­tion muss das Plu­gin in den Ein­stel­lun­gen akti­viert wer­den. Hier kann auch ein­ge­stellt wer­den ob alle Nut­zer die Zwei-Faktor-Authentifizierung nut­zen müs­sen. In der jewei­li­gen Benut­zer­seite kann anschlie­ßend das Token und der Bar­code für die Authen­ti­fi­zie­rung erstellt wer­den. Das Plu­gin ist dabei unter der GPL3 lizen­ziert — der Quell­text ist auf Git­Hub zu fin­den. Den pas­sen­den Authen­ti­fi­ka­tor gibt es im jewei­li­gen Apps­tore für die gewünschte Plattform.

Google Authenticator
Preis: Kos­ten­los
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Wer das ganze nicht mit einer App, son­dern in Form einer HTML5 Anwen­dung nut­zen möchte, kann den Quell­text dafür eben­falls auf Git­Hub bezie­hen.

Manch­mal schaut man sich eine Web­seite an und fragt sich wel­ches CMS sich hin­ter der Web­seite ver­steckt. Natür­lich kann man sich nun den Quell­text anschauen und es ermit­teln. Ein­fa­cher geht das ganze mit Web­sei­ten wie isitwp.com.

Is It Word­Press? in Aktion

Mit­tels „Is it Word­Press?“ kann getes­tet wer­den ob eine Web­seite Word­Press nutzt. Dabei sollte man sich natür­lich im Kla­ren sein, das diese Erken­nung eher rudi­men­tär ist. Mit Hilfe eini­ger Schnipp­sel Quell­text kann die Erken­nung aus­ge­he­belt wer­den. Dies ist unter ande­rem der Fall wenn bestimmte Infor­ma­tion mit Hilfe eines Plugins nicht mehr aus­ge­ge­ben werden.

Möchte man ein Word­Press Plu­gin auch im offi­zi­el­len Plu­gin­ver­zeich­nis ver­öf­fent­li­chen sind einige Arbeits­schritte nötig. Dafür hat man anschlie­ßend der Vor­teil, sein Plu­gin direkt über Word­Press instal­lie­ren zu kön­nen. Zuerst sollte man schauen ob das eigene Plu­gin die wich­tigs­ten Anfor­de­run­gen erfüllt:

  • das Plu­gin muss unter einer GPL2 kom­pa­ti­blen Ver­sion lizen­ziert sein
  • das Plu­gin darf nichts ille­ga­les tun

Genauere Infor­ma­tio­nen zu den Anfor­de­run­gen fin­det man auf der ent­spre­chen­den Seite. Wenn das Plu­gin die Anfor­de­run­gen erfüllt kann es hin­zu­ge­fügt wer­den.

Der Dia­log um ein Plu­gin hinzuzufügen

Hier­bei muss neben einem Namen auch eine Beschrei­bung des Plugins sowie ein Link zu einer ZIP-Datei mit allen Daten des Plugins ange­ge­ben wer­den. Wich­tig ist hier­bei das in die­ser gepack­ten Datei eine Word­Press kon­forme „readme.txt“-Datei bei­liegt. Mit dem Readme-Validator kann das ganze auch online über­prüft wer­den. Alter­na­tiv gibt es einen Gene­ra­tor wel­cher valide Dateien erzeugt. Nach­dem das For­mu­lar abge­schickt wurde bekommt man eine Meldung:

Please note: Your plu­gin request(s) below are cur­rently pen­ding review. You will get an email from us when we approve/reject a plu­gin, or if we have any ques­ti­ons. Please whi­te­list the plugins AT wordpress.org email address to ensure you receive our com­mu­ni­ca­ti­ons. Do NOT email us asking for sta­tus updates as that only ser­ves to dis­tract us from review­ing plugins. Sorry, we are unable to pro­vide an esti­mate as to how long it may take to review a given plugin.

Cur­rently there are 44 plugins in the review queue, 19 of which are await­ing their initial review. We app­re­ciate your patience.

Nun heißt es war­ten bis das Plu­gin bestä­tigt wird. Wenn dies gesche­hen ist, erhält man Zugriff zu einem Sub­ver­sion Repo­sitory in wel­ches man den Quell­text des Plugins packt. Wenn der Quell­text dort ange­kom­men ist, kann das Plu­gin einige Zeit spä­ter im Plu­gin­ver­zeich­nis gefun­den und instal­liert werden.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://wordpress.org/plugins/about/faq/

Bei der Theme-Entwicklung für Word­Press wird man des öfte­ren mit der „functions.php“-Datei in Kon­takt kom­men. Viele Funk­tio­nen wel­che man selbst im Schweiße sei­nes Ange­sichts ent­wi­ckelt hat wur­den meist schon von einem ande­ren Ent­wick­ler in ähn­li­cher Form fabri­ziert. Hier setzt die Seite wpfunction.me an.

wpfunction.me

Auf die­ser Seite fin­det man Snip­pets für häu­fig ver­wen­dete Funk­tio­na­li­tä­ten, wie dem Ent­fer­nen der Admin Bar oder dem Regis­trie­ren eige­ner Menüs. Im Ide­al­fall kann man durch sol­che Code­schnipp­sel eine Menge Zeit spa­ren und sich somit auf die wich­ti­gen Sachen bei der Ent­wick­lung sei­nes The­mes konzentrieren.

In mei­ner Word­Press Plu­gin Serie geht es heute um das Plu­gin Crazy Lazy. Dabei han­delt es sich um ein Plu­gin für soge­nann­tes Lazy Loading. Diese Tech­nik beschreibt den Vor­gang Bil­der auf einer Web­seite erst dann zu laden wenn sie sich im Sicht­be­reich des Betrach­ters befin­den. Dies spart Band­breite und Lade­zeit, da die wenigs­ten Nut­zer eine Seite von oben bis unten lesen, vor allem wenn es sich um eine Über­sichts­seite mit meh­re­ren Arti­keln handelt.

Bil­der außer­halb des Sicht­be­rei­ches wer­den noch nicht geladen

Das Plu­gin wird dabei von Ser­gej Mül­ler ent­wi­ckelt, wel­cher als Basis Unveil.js für Word­Press nutzte. Das schöne an dem Plu­gin ist, das es selbst bei deak­ti­vier­tem Java­script keine nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen hat, da die Bil­der auch dann mit­tels des „noscript“-Tags dar­stellt wer­den. Crazy Lazy kann auf der offi­zi­el­len Plug­in­seite oder über die Word­Press Plu­gin­ver­wal­tung bezo­gen werden.

Eines der nütz­lichs­ten Plugins für Word­Press ist „Word­Press Edi­to­rial Calen­dar“. Die­ses Plu­gin fügt im Menü unter Bei­träge einen neuen Punkt mit dem Namen „Kalen­der“ ein.

Word­Press Edi­to­rial Calendar

In die­sem Kalen­der kön­nen die Bei­träge pro­blem­los per Drag und Drop ver­scho­ben, ange­legt und edi­tiert wer­den. Damit wird die Pla­nung von Bei­trä­gen wesent­lich ver­ein­facht. Bezo­gen wer­den kann das Plu­gin über die offi­zi­elle Plug­in­seite oder über die Word­Press Pluginverwaltung.

In der Reihe nütz­li­cher Word­Press Plugins ist heute das Plu­gin mit dem sper­ri­gen Titel „Sub­scribe To „Double-Opt-In“ Com­ments“ an der Reihe. Das von Tobias Koel­li­gan ent­wi­ckelte Plu­gin dient dazu das Abon­nie­ren von Kom­men­ta­r­ant­wor­ten siche­rer zu gestalten.

Ant­wor­ten auf Kom­men­tare kön­nen abon­niert werden

Wenn man alle Ant­wor­ten zu einem Kom­men­tar abon­nie­ren möchte, bekommt man dank des Plugins eine Mail an die hin­ter­legte Mail­adresse, in wel­cher man die­ses Abo noch ein­mal bestä­ti­gen muss. Damit wird ver­hin­dert das fremde Mail­adres­sen mit Kom­men­ta­ra­bos zuge­spammt wer­den. Bezo­gen wer­den kann das Plu­gin über die Plu­gin­ver­wal­tung von WordPress.

In mei­ner Word­Press Plu­gin Reihe geht es heute um das Plu­gin „PJW Mime Con­fig“. Mit die­sem las­sen sich die von Word­Press fest­ge­leg­ten MIME-Types beim Upload erwei­tern. Damit kön­nen auch andere For­mate mit dem Uploa­der hoch­ge­la­den werden.

Die Ober­flä­che des Plugins

Möchte man einen neuen MIME-Typ hin­zu­fü­gen, so muss man nur in die Ein­stel­lun­gen des Plugins gehen. Den pas­sen­den MIME-Typ kann man unter ande­rem unter Linux ermit­teln. Nach­dem der Typ hin­zu­ge­fügt wurde, kön­nen die ent­spre­chen­den Dateien hoch­ge­la­den wer­den. Zu fin­den ist das Plu­gin auf der offi­zi­el­len Plug­in­seite oder über die Word­Press Pluginverwaltung.

In mei­ner Serie über nütz­li­che Word­Press Plugins geht es heute um ein Plu­gin zu Erstel­lung von XML Site­maps. Diese wer­den unter ande­rem von Google und Yahoo zur bes­se­ren Indi­zie­rung genutzt. Damit wird man im Ide­al­fall bes­ser gefun­den und die Such­ma­schine weiß wie oft sie wel­che Sei­ten abgra­sen muss.

Ein Aus­zug aus der sitemap.xml von seeseekey.net

Besag­tes Plu­gin trägt dabei den Namen „Google XML Site­maps“ und ist auf der offi­zi­el­len Seite oder über die Word­Press Plu­gin­ver­wal­tung zu fin­den. Wenn man es nutzt und eine „robots.txt“-Datei in der WordPress-Installation vor­han­den ist, so kann man die Site­map dort mittels:

Sitemap: http://example.org/sitemap.xml

bekannt geben. Dadurch erfährt die Such­ma­schine, wo es eine ent­spre­chende Site­map fin­det. Ist keine „robots.txt“-Datei vor­han­den, trägt das Plu­gin sie in die vir­tu­elle „robots.txt“-Datei von Word­Press ein, womit sie auch bekannt­ge­ge­ben wird.