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Der Veröffentlichen-Button im WordPress-Editor ist groß und auffällig gestaltet. Manchmal führt dies dazu, das man den Button drückt obwohl der Artikel noch nicht veröffentlicht werden soll. Falls dies öfter geschieht, kann das Problem mit dem Plugin Publish Confirm aus der Welt geschafft werden.

Publish Confirm in Aktion

Publish Confirm schaltet vor die Veröffentlichung noch einen Dialog, der beim Nutzer fragt ob diese Aktion wirklich beabsichtigt war. Das Plugin kann direkt über die WordPress Plugin Verwaltung installiert werden oder über das WordPress Plugin Repository bezogen werden. Der unter der GPL lizenzierte Quelltext ist auf GitHub zu finden.

Wer den Titel dieses Beitrages ließt, könnte sich sicherlich einige Fragen stellen — so z.B. die Frage wozu man einen Flugzeug-Modus in WordPress benötigt und was genau dieser Flugzeug-Modus bietet. Besagter Modus wird mittels des WordPress-Plugins Airplane Mode realisiert. Das Plugin deaktiviert, sämtliche Abhängigkeiten an externe Server, wie z.B. Gravatar und andere HTTP-Requests. Damit eignet es sich für Entwickler, welche ein WordPress lokal auf dem Rechner nutzen möchten und dabei keine Internetverbindung zur Verfügung haben.

Das Projekt auf GitHub

Im Moment befindet sich das Plugin noch nicht im WordPress Plugin Repository, so das es manuell installiert werden muss. Die entsprechenden Plugin-Dateien sind auf GitHub zu finden. Lizenziert ist das Plugin unter der MIT-Lizenz und damit freie Software.

Wenn man seine eigene WordPress Installation betreibt, kann es unter Umständen passieren, das man Dienste von Google benutzt. Grund hierfür kann unter anderem die Nutzung von Webfonts sein. Viele Themes verweisen bei Webfonts gerne auf den Google Dienst Google Fonts, anstatt die Fontdatei in das Theme zu integrieren.

Das Plugin im WordPress Plugin Repository

Mit dem WordPress Plugin Disable Google Fonts, kann man dieses Problem beseitigen. Das Plugin deaktiviert das Laden von Fonts über Google Fonts. Der Quelltext des Plugins ist auf GitHub zu finden. Das Plugin selbst kann direkt über WordPress oder über das WordPress Plugin Repository bezogen werden.

Unter WordPress ist es ohne Probleme möglich Videos (z.B. von Youtube) und ähnliches einzubetten. Das Video wird dabei immer in einer Standardgröße dargestellt. Möchte man diese Standardgröße ändern, so kann man dies ohne Probleme bei der jeweiligen Einbettung tun. Alternativ kann man die functions.php des Themes um folgende Zeilen ergänzen:

add_filter( 'embed_defaults', 'set_embed_size' );

function set_embed_size() {
    return array('width' => 720, 'height' => 480);
}

Damit wird in diesem die Größe von eingebetteten Videos global festgelegt, so das jedes Video ohne weitere Konfiguration die gewünschte Größe besitzt.

Wenn man in seiner WordPress-Installation eine Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen möchte, so geschieht dies am einfachsten mit dem Plugin „Google Authenticator for WordPress“ welches über Pluginsuche im WordPress Backend installiert werden kann.

Die Einstellungen des „Google Authenticator for WordPress“

Nach der Installation muss das Plugin in den Einstellungen aktiviert werden. Hier kann auch eingestellt werden ob alle Nutzer die Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen müssen. In der jeweiligen Benutzerseite kann anschließend das Token und der Barcode für die Authentifizierung erstellt werden. Das Plugin ist dabei unter der GPL3 lizenziert — der Quelltext ist auf GitHub zu finden. Den passenden Authentifikator gibt es im jeweiligen Appstore für die gewünschte Plattform.

Google Authenticator
Preis: Kostenlos
Google Authenticator
Preis: Kostenlos

Wer das ganze nicht mit einer App, sondern in Form einer HTML5 Anwendung nutzen möchte, kann den Quelltext dafür ebenfalls auf GitHub beziehen.

Manchmal schaut man sich eine Webseite an und fragt sich welches CMS sich hinter der Webseite versteckt. Natürlich kann man sich nun den Quelltext anschauen und es ermitteln. Einfacher geht das ganze mit Webseiten wie isitwp.com.

Is It WordPress? in Aktion

Mittels „Is it WordPress?“ kann getestet werden ob eine Webseite WordPress nutzt. Dabei sollte man sich natürlich im Klaren sein, das diese Erkennung eher rudimentär ist. Mit Hilfe einiger Schnippsel Quelltext kann die Erkennung ausgehebelt werden. Dies ist unter anderem der Fall wenn bestimmte Information mit Hilfe eines Plugins nicht mehr ausgegeben werden.

Möchte man ein WordPress Plugin auch im offiziellen Pluginverzeichnis veröffentlichen sind einige Arbeitsschritte nötig. Dafür hat man anschließend der Vorteil, sein Plugin direkt über WordPress installieren zu können. Zuerst sollte man schauen ob das eigene Plugin die wichtigsten Anforderungen erfüllt:

  • das Plugin muss unter einer GPL2 kompatiblen Version lizenziert sein
  • das Plugin darf nichts illegales tun

Genauere Informationen zu den Anforderungen findet man auf der entsprechenden Seite. Wenn das Plugin die Anforderungen erfüllt kann es hinzugefügt werden.

Der Dialog um ein Plugin hinzuzufügen

Hierbei muss neben einem Namen auch eine Beschreibung des Plugins sowie ein Link zu einer ZIP-Datei mit allen Daten des Plugins angegeben werden. Wichtig ist hierbei das in dieser gepackten Datei eine WordPress konforme „readme.txt“-Datei beiliegt. Mit dem Readme-Validator kann das ganze auch online überprüft werden. Alternativ gibt es einen Generator welcher valide Dateien erzeugt. Nachdem das Formular abgeschickt wurde bekommt man eine Meldung:

Please note: Your plugin request(s) below are currently pending review. You will get an email from us when we approve/reject a plugin, or if we have any questions. Please whitelist the plugins AT wordpress.org email address to ensure you receive our communications. Do NOT email us asking for status updates as that only serves to distract us from reviewing plugins. Sorry, we are unable to provide an estimate as to how long it may take to review a given plugin.

Currently there are 44 plugins in the review queue, 19 of which are awaiting their initial review. We appreciate your patience.

Nun heißt es warten bis das Plugin bestätigt wird. Wenn dies geschehen ist, erhält man Zugriff zu einem Subversion Repository in welches man den Quelltext des Plugins packt. Wenn der Quelltext dort angekommen ist, kann das Plugin einige Zeit später im Pluginverzeichnis gefunden und installiert werden.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wordpress.org/plugins/about/faq/

Bei der Theme-Entwicklung für WordPress wird man des öfteren mit der „functions.php“-Datei in Kontakt kommen. Viele Funktionen welche man selbst im Schweiße seines Angesichts entwickelt hat wurden meist schon von einem anderen Entwickler in ähnlicher Form fabriziert. Hier setzt die Seite wpfunction.me an.

wpfunction.me

Auf dieser Seite findet man Snippets für häufig verwendete Funktionalitäten, wie dem Entfernen der Admin Bar oder dem Registrieren eigener Menüs. Im Idealfall kann man durch solche Codeschnippsel eine Menge Zeit sparen und sich somit auf die wichtigen Sachen bei der Entwicklung seines Themes konzentrieren.

In meiner WordPress Plugin Serie geht es heute um das Plugin Crazy Lazy. Dabei handelt es sich um ein Plugin für sogenanntes Lazy Loading. Diese Technik beschreibt den Vorgang Bilder auf einer Webseite erst dann zu laden wenn sie sich im Sichtbereich des Betrachters befinden. Dies spart Bandbreite und Ladezeit, da die wenigsten Nutzer eine Seite von oben bis unten lesen, vor allem wenn es sich um eine Übersichtsseite mit mehreren Artikeln handelt.

Bilder außerhalb des Sichtbereiches werden noch nicht geladen

Das Plugin wird dabei von Sergej Müller entwickelt, welcher als Basis Unveil.js für WordPress nutzte. Das schöne an dem Plugin ist, das es selbst bei deaktiviertem Javascript keine negativen Auswirkungen hat, da die Bilder auch dann mittels des „noscript“-Tags darstellt werden. Crazy Lazy kann auf der offiziellen Pluginseite oder über die WordPress Pluginverwaltung bezogen werden.

Eines der nützlichsten Plugins für WordPress ist „WordPress Editorial Calendar“. Dieses Plugin fügt im Menü unter Beiträge einen neuen Punkt mit dem Namen „Kalender“ ein.

WordPress Editorial Calendar

In diesem Kalender können die Beiträge problemlos per Drag und Drop verschoben, angelegt und editiert werden. Damit wird die Planung von Beiträgen wesentlich vereinfacht. Bezogen werden kann das Plugin über die offizielle Pluginseite oder über die WordPress Pluginverwaltung.