seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Der Weltraum – unendliche Weiten. So fing es an und viele packte damals der Wunsch einmal Captian auf einem Raumschiff zu sein. Mit Artemis von Incandescent Workshop LLC kann man sich diesen Traum nun erfüllen. Bei diesem Spiel handelt es sich um die Simulation einer Schiffsbrücke. Daraus resultiert auch eine Besonderheit des Spieles — es kann nur mit mehreren Spielern gespielt werden. Ein Single Player Modus ist nicht vorgesehen.

Verfügbar ist Artemis für Windows, iOS und Android. Im Moment gibt es das ganze auch im Humble Bundle vergünstigt. Die offizielle Seite kann unter artemis.eochu.com besucht werden.

The Legend of Zelda: Ocarina of Time hat mittlerweile einige Jahre auf dem Buckel — das haben sich auch einige Fans des Spieles gedacht und arbeiten an einer Neuauflage. Allerdings nicht wie man das ganze im ersten Moment erwarten würde. Statt epochaler 3D-Grafik wird das ganze Spiel in 2D aufgelegt.

Die Grafik ist dabei angelehnt an das für das Super Nintendo erschienene The Legend of Zelda: A Link to the Past. Aktuell sind zirka 10 Prozent des Originalspieles umgesetzt. Die offizielle Seite, auf welcher auch eine Demo-Version für Windows zu finden ist, ist unter oot-2d.com zu erreichen.

Wer sich gerne ab und an die Sterne anschaut und der Astronomie nicht abgeneigt ist, sollte sich die freie Software Celestia anschauen. Bei dieser Software handelt um eine 3D-Simulation des bekannten Universums. Im Gegensatz zu vielen anderen Astronomieprogrammen kann man sich bei Celestia frei im Raum bewegen. Über hunderttausend Sterne sind in der Datenbank von Celestia zu finden.

Celestia unter Windows.

Celestia kann auf der offiziellen Seite für Linux, Mac OS X und Windows bezogen werden. Lizenziert ist Celestia unter der GPL. Der Quelltext ist auf SourceForge zu finden.

Wer beim Kopieren oder dem Öffnen einer Datei unter Windows mit der Meldung:

Nicht genügend Serverspeicher verfügbar

begrüßt wird, sollte den Registry-Editor öffnen. Dort wird der Pfad:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\LanmanServer\Parameters

geöffnet. In diesem Pfad muss der Schlüssel IRPStackSize als DWORD angelegt werden. Dieser sollte anschließend auf den Wert 50 (Dezimal) gesetzt werden. Damit wird der Wert für den Zwischenspeicher auf den höchsten erlaubten Wert gesetzt — höher sollte man ihn nicht setzen, da Windows sonst den Minimalwert annimmt. Nach einem Neustart ist die neue Einstellung gesetzt und die Fehlermeldung sollte der Vergangenheit angehören.

Wenn man seine Windows-Installation über das Telefon aktivieren möchte bzw. aktivieren muss werden einem zwei Telefonnummern für Deutschland angeboten. Eine Nummer ist kostenlos die andere ist es nicht:

0800/2848283 (kostenlos)
069/22225494 (kostenpflichtig)

Wenn man nun versucht die kostenlose Nummer von einem Mobiltelefon aus anzurufen, wird man abgewiesen. Das gleiche passiert bei der Wahl der kostenpflichtigen Nummer. Ohne einen Festnetzanschluss kann man seine Windows-Kopie somit nicht aktivieren. Das hat Microsoft natürlich sehr gut durchdacht… Allerdings gibt es einen Workarround wie man die Aktivierung doch nutzen kann. Dazu muss das Senden der Rufnummer auf dem Gerät deaktiviert werden. Anschließend kann die Aktivierung normal durchgeführt werden.

Microsoft kauft Mojang und damit Minecraft. Wenn man sich andere Akquisitionen von Microsoft im Spielebereich anschaut, bekommt man bei dieser Vorstellung ein mulmiges Gefühl. Entweder Sie fahren das Spiel gegen die Wand, oder es läuft demnächst nur noch auf Microsoft-Betriebssystemen. Natürlich kann auch alles funktionierten und unsere Befürchtungen erweisen sich als gegenstandslos. Allerdings zeigt der Aufkauf von Mojang eine Abhängigkeit auf. So haben viele Menschen riesige Bauwerke geschaffen, welche unter Umständen bald nicht mehr verfügbar sind. Minecraft ist nicht nur ein Spiel, es ist ein Kreativbetriebssystem. In einem solchem Fall spielt freie Software ihre Vorteile aus. Bei einer solchen Software, kann man das ganze einfach forken und in seinem Sinne weiterentwickeln. Bei proprietärer Software wird dies schwierig.

Eine von vielen Minecraft-Welten

Mit Minetest gibt es einen durch Minecraft inspirierten Clone, welcher für Mac OS X, Linux und Windows verfügbar ist. Das Spiel ist im Gegensatz zur aktuellen Minecraft-Version etwas rudimentär, was Dinge wie verfügbare Blöcke und ähnliches angeht. Allerdings relativiert sich das ganze wenn man sich die API-Schnittstelle anschaut. Mit Hilfe der API, kann man alle möglichen Erweiterungen wie Loren, TNT, Mobs oder Pyramiden ins Spiel holen. Die maximale Weltgröße ist auf −30912 zu 30927 in allen Dimensionen (auch Z) beschränkt. Etwas seltsam erscheint mir allerdings die Speicherung der Map in einer SQLite-Datenbank — dort muss sich zeigen ob dies bei großen Welten wirklich performant ist. Auch für Server-Backups ist dieses Verfahren nicht wirklich gut geeignet. Minetest ist in C++ entwickelt, was sich positiv auf die allgemeine Performance auswirkt, so das es auch auf schwächeren Rechnern genutzt werden kann — so gibt es schon Versuche das ganze auch auf dem Raspberry Pi zum laufen zu bringen.

Minetest in Aktion

Die Entwicklung von Minetest sieht dabei vielversprechend aus, so das man in Zukunft viele Verbesserungen und neue Features erwarten darf. Neben dem Client ist auch ein Server für den Mehrspieler-Betrieb verfügbar. Der unter der LGPL lizenzierte Quellcode kann über GitHub bezogen werden. Die offizielle Seite von Minetest ist unter minetest.net zu finden.

Manchmal kommt es vor, das man Applikationen nicht über die Systemsteuerung deinstallieren kann. Im entsprechenden Fenster Programme und Funktionen fehlt für die Anwendung im Kontextmenü die Option Deinstallieren. Mit Hilfe des Registry Editors, kann man diese Applikationen trotzdem deinstallieren. Dazu öffnet man den Pfad:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall

Von diesem Pfad ausgehend sucht man mit Hilfe der Suchfunktion die entsprechende Applikation. Für jede Applikation gibt es einen Eintrag in welchem sich auch der Schlüssel UninstallString befindet. Diese enthält einen Wert:

MsiExec.exe /X{90140000-002A-0409-1000-0000000FF1CE}

Diese Zeile muss kopiert werden und in der Kommandozeile ausgeführt werden. Damit wird dann der Deinstallationvorgang für die entsprechende Applikation gestartet.

Unter Windows werden Dateien im Explorer seit Windows XP natürlich sortiert. Das bedeutet das folgende Dateinamenliste:

1.txt
10.txt
2.txt
20.txt
3.txt

seitdem wie folgt aussieht:

1.txt
2.txt
3.txt
10.txt
20.txt

Möchte man dieses Verhalten abschalten muss der Registry Editor geöffnet werden und dort der Pfad:

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer

aufgesucht werden. Dort muss der DWORD-Schlüssel NoStrCmpLogical angelegt und mit dem Wert 1 versehen. Anschließend ist die natürliche Sortierung im Explorer abgeschaltet.

Ab und an kommt man in die Situation etwas nachschlagen zu wollen, aber der Netzzugang streikt aus irgendwelchen Gründen. Für solche Fälle gibt es eine große Auswahl an Lösungen um die Wikipedia offline genießen zu können. Eine Lösung welche aus der Auswahl positiv heraussticht ist dabei Kiwix.

Kiwix mit der deutschen Wikipedia unter Mac OS X

Bei Kiwix handelt es sich um eine Applikation welche für Mac OS X, Linux, Windows und Android verfügbar ist. Mit Hilfe von Kiwix ist es möglich sich Webseiten offline anzuzeigen. Nach der Installation der App kann man innerhalb der App die verschiedensten Seiten wie die Wikipedia oder die Ubuntuusers-Wiki herunterladen. Wenn der Download komplett ist kann das ganze dann ohne ein verfügbares Netzwerk genutzt werden. Kiwix ist freie Software und unter der GPL lizenziert. Bezogen werden kann Kiwix unter kiwix.org.

Unter Windows wird für jedes Laufwerk beim Start eine administrative Freigaben angelegt (die berühmten C$, D$). Diese Freigaben können in der Computerverwaltung gelöscht werden, allerdings werden sie beim Neustart wieder neu angelegt. Möchte man dies verhindern, muss der Registry Editor gestartet werden und dort der Pfad:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\services\LanmanServer\Parameters

geöffnet werden. Je nach System (Server-Betriebssystem oder Workstation) muss dann ein neuer DWORD-Schlüssel anlegt werden. Für Server (z.B. Windows Server 2012) ist dies der Schlüssel:

AutoShareServer

Bei den normalen Systemen (z.B. Windows 7) hingegen muss der Schlüssel:

AutoShareWks

genutzt werden. Diese Schlüssel müssen auf den Wert 0 gesetzt werden. Nach einem Neustart des Betriebsystems sind die administrativen Freigaben dauerhaft verschwunden.