seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Bei Fire­fox 31 hat sich an der Ober­flä­che nicht viel geän­dert. Statt­des­sen wur­den eine Ände­run­gen am Kern vor­ge­nom­men. Eine diese Ände­run­gen betrifft den Konfigurationschlüssel:

browser.tabs.closeButtons

Die­ser Schlüs­sel wird in der der neuen Ver­sion nicht mehr aus­ge­wer­tet. Dies führt dazu das jeder Tab nun stan­dard­mä­ßig sei­nen eige­nen But­ton zum Schlie­ßen des Tabs besitzt. Frü­her könnte der Nut­zer über diese Option den But­ton zum Schlie­ßen von Tabs auch nach rechts oben legen. Dies ist nun ohne wei­tere Hilf­mit­tel nicht mehr möglich.

Hier kommt das Add-On Clas­sic Theme Res­to­rer zum Ein­satz. Mit die­sem ist es mög­lich, wie­der einen But­ton zum Schlie­ßen aller Tabs an das Ende der Tableiste zu legen. Ein ande­res Pro­blem in der neuen Ver­sion behebt das Add-On lei­der nicht. So merkt sich der neue Fire­fox nicht mehr seine Posi­tion, wenn er geschlos­sen wird. Dies ist beson­ders auf Multi-Monitor-Systemen ärger­lich, da der Fire­fox beim Öff­nen auf dem fal­schen Bild­schirm aufgeht.

Ges­tern hatte ich mich René Hesse eine Unter­hal­tung über die unter­schied­li­chen KeePass-Versionen/Ports. Da die Erklä­run­gen über Twit­ter etwas müh­sam sein kön­nen, gibt es das ganze hier noch­mal in der Lang­form. Viele Leute nut­zen Pass­wort­ma­na­ger wie 1Password — aller­dings sehe ich sol­che Mana­ger zwie­späl­tig, da es sich um pro­prie­täre Soft­ware han­delt. Der Quell­code ist nicht ein­seh­bar, so das man seine sicher­heits­re­le­van­ten Daten einer Black­box anver­traut. Hier spielt freie Soft­ware wie Key­Pass ihre Stär­ken aus.

Kee­Pass in der 2er-Version

Die erste KeePass-Variante ist Kee­Pass, bei wel­cher es sich um das Ori­gi­nal han­delt. Kee­pass liegt dabei aktu­ell in einer Ver­sion 1.27 und in einer Ver­sion 2.27 vor. Die 1er Ver­sion ist die soge­nannte Clas­sic Ver­sion, wel­che wir in die­ser Auf­stel­lung gepflegt igno­riert wird, da sie nur noch his­to­ri­schen Wert hat.

Die 2er Ver­sion ist in C# geschrie­ben und platt­for­mu­n­ab­hä­gig. Das Pro­blem ist die Behand­lung von Win­dows Forms unter Mono. Dies führt dazu das Kee­Pass unter Linux und Mac OS X sehr beschei­den aus­sieht, und sich wie ein Fremd­kör­per anfühlt. Alles in allem muss man aber sagen das die offi­zi­elle Vari­ante, sehr benut­zer­freund­lich ist und Klei­nig­kei­ten wie der Passwort-Generator gefal­len. Zu fin­den ist die offi­zi­elle Vari­ante auf keepass.info.

Dane­ben gibt es auch Kee­PassX, wel­cher mitt­ler­weile in der Ver­sion 2.0 Alpha 6 vor­liegt. Hier sollte man sich von der Ver­si­ons­num­mer nicht ver­wir­ren las­sen, da das ganze „rock-solid“ läuft. Im Gegen­satz zum Ori­gi­nal, sieht Kee­PassX auch unter Linux und Mac OS X gut aus und lässt sich sau­ber bedienen.

Key­PassX unter Windows

Die gute Inte­gra­tion der Ober­flä­che ist dem ver­wen­de­ten Qt-Framework zu ver­dan­ken. Von der Funk­tio­na­li­tät her, kann Kee­PassX noch nicht mit dem Ori­gi­nal mit­hal­ten, aller­dings sind die wich­tigs­ten Funk­tio­nen für die täg­li­che Arbeit in Kee­PassX vor­han­den, so das man hier sel­ten etwas ver­misst. Zu fin­den ist Kee­PassX auf keepassx.org.

Für die Mobil­ge­räte gibt es auch ent­spre­chende Vari­an­ten. So exis­tie­ren unter ande­rem Apps für Android, iOS und Win­dows Phone.

KeePassDroid
Preis: Kos­ten­los

Gemein­sam haben alle Kee­Pass Vari­an­ten, das die Passwort-Datenbanken unter­ein­an­der kom­pa­ti­bel sind. Eine Aus­nahme bil­det hier Kee­Pass in der 1er Ver­sion (die Clas­sic Ver­sion) — diese kann keine Daten­ban­ken im 2er For­mat lesen. Der Unter­schied zwi­schen den Ver­sio­nen begrenzt sich meist auf das unter­stützte Betriebs­sys­tem und die Anzahl der zusätz­li­chen Fea­tures. Eine Auf­lis­tung aller Kee­Pass Ports ist dabei auf der offi­zi­el­len Seite zu fin­den.

Bei Pen­cil han­delt es sich um eine freie 2D-Animationsoftware. Wäh­rend die Soft­ware frü­her nur unter Linux lief, sind mitt­ler­weile auch Ver­sio­nen für Mac OS X und Win­dows erhältlich.

Pen­cil unter Mac OS X

Pen­cil bie­tet dabei Funk­tio­nen für die Ani­ma­tion, das Zeich­nen und den Export. Es ist nicht so mäch­tig wie das eben­falls freie Syn­fig, lässt sich dafür aber wesent­lich ein­fa­cher bedie­nen. Der unter der GPL2 lizen­zierte Quell­text kann auf Git­Hub bezo­gen wer­den. Zu fin­den ist Pen­cil unter pencil-animation.org.

Wer ab und an an meh­re­ren Rech­ner gleich­zei­tig arbei­ten muss, aber nicht stän­dig die Peri­phe­rie wech­seln möchte, der sollte sich Syn­ergy anschauen. Dabei han­delt es um eine Soft­ware um mit einer Maus und Tas­ta­tur meh­rere Rech­ner zu bedie­nen. Das ganze ver­hält sich dabei wie ein gro­ßes Multi-Monitor-System.

Der Kon­fi­gu­ra­ti­ons­bild­schirm von Synergy

Syn­ergy ist für Linux, Mac OS X und Win­dows ver­füg­bar. Die offi­zi­elle Seite des Pro­jek­tes ist unter synergy-project.org zu fin­den. Der Quell­text der unter GPL lizen­zier­ten Soft­ware kann über das SVN-Repository bezo­gen wer­den. Neben der freien Community-Version gibt es auch eine kos­ten­pflich­tige Enterprise-Version.

Wenn man eine AVI Datei unter C# schrei­ben möchte, wird man fest­stel­len das es zwar viele Wege gibt, aber kei­ner die­ser Wege führt nach Rom. Jede vor­ge­schla­gende Vari­ante hat meist Abhän­gig­kei­ten, wel­che man nicht haben möchte. So wird bei vie­len Vari­an­ten FFMPEG als DLL genutzt, bei ande­ren wer­den Win­dows DLLs genutzt, was dazu führt das der Quell­code nicht unab­hän­gig von der Platt­form ist. Abhilfe schafft hier die freie unter der MIT-Lizenz lizen­zierte Biblio­thek Shar­pAvi. Um eine AVI-Datei zu schrei­ben sind mit Hilfe der Biblio­thek nur einige Zei­len Quell­text nötig:

//AviWriter anlegen
AviWriter writer=new AviWriter("test.avi");
writer.FramesPerSecond=25;

//Videostream anlegen
IAviVideoStream stream=writer.AddVideoStream();
stream.Width=1920;
stream.Height=1080;
stream.Codec=KnownFourCCs.Codecs.Uncompressed;
stream.BitsPerPixel=BitsPerPixel.Bpp24;

//Encode für Kompression anlegen
//Ohne Encoder wird die Datei unkomprimiert gepsiechert (stream.WriteFrame)
var encoder=new MotionJpegVideoEncoderWpf(stream.Width, stream.Height, 100);
var encodingStream=new EncodingVideoStreamWrapper(stream, encoder);

//Schwarzen Frame anlegen
byte[] frameData=new byte[stream.Width*stream.Height*3];

//Frames schreiben
for(int i=0;i<25; i++)
{
    encodingStream.WriteFrame(frameData, 0);
}

//Writer schließen
writer.Close();

In diesem Beispiel wird eine AVI Datei mit 25 schwarzen Frames erzeugt, was bei der angegebenen Framerate exakt einer Sekunde entspricht. Zu finden ist SharpAvi auf der offiziellen Webseite. Alternativ kann der Spiegel auf GitHub genutzt werden.

Wer eine Rest-API tes­ten möchte, der kann dies natür­lich im Brow­ser tun. Ein­fa­cher funk­tio­niert das ganze mit­tels REST­Cli­ent. Dabei han­delt es sich eine freie Anwen­dung um die REST-API auf­zu­ru­fen und anschlie­ßend das Ergeb­nis auszuwerten.

RESTClient

Dabei hat man volle Kon­trolle über die gesen­de­ten Para­me­ter, die HTTP Methode, den Hea­der und einige andere Ein­stel­lun­gen. Nach einem aus­ge­führ­ten Request kön­nen die Ergeb­nisse der Anfrage ein­ge­se­hen wer­den. REST­Cli­ent ist unter der Apa­che Lizenz lizen­ziert. Neben der offi­zi­el­len Seite, gibt es den Down­load auf Foss Hub. Der Quell­text (sowie der Bug­tra­cker) ist auf Git­Hub zu fin­den. Da REST­Cli­ent in Java ent­wi­ckelt wurde ist es unter Linux, Mac OS X und Win­dows lauffähig.

Open Source sei Danke, gibt es seit 2012 einen Fork von Cube 2: Sau­er­bra­ten wel­cher auf den Namen Tes­ser­act hört und dem Genre der Shoo­ter zuord­nen lässt. Ziel der Abspal­tung ist es dabei moder­nere Ren­der­tech­ni­ken wie dyna­mi­sches Licht und andere Dinge zu nut­zen. Das wirkt sich sehr posi­tiv auf das Aus­se­hen der Level aus. Das Spiel als sol­ches ist sehr schnell, so das man durch­aus ein paar brauch­bare Reflexe mit­brin­gen sollte. Eine wei­tere Beson­der­heit von Tes­ser­act ist der inte­grierte Edi­tor­mo­dus, mit wel­chem man in der First Per­son Ansicht alleine oder koope­ra­tiv die Level bauen kann.

Eine Tesseract-Map

Bezo­gen wer­den kann Tes­ser­act auf der offi­zi­el­len Web­seite. Das Spiel ist für Mac OS X, Linux und Win­dows ver­füg­bar. Der Quell­text ist in einer Subversion-Instanz zu fin­den. Lizen­ziert ist das ganze dabei unter der zlib-Lizenz.

Unter Mac OS X erstellt man ein Back­slash mit­tels Umschalt + Alt + 7. Führt man aller­dings einen Windows-Gast in der freien Vir­tua­li­sie­rungs­lö­sung Vir­tual­Box aus, so wird man fest­stel­len das inner­halb des Gas­tes kein Back­slash erscheint.

Vir­tual­Box unter Windows

Der Grund hier­für ist ein ande­res Map­ping der Tas­ta­tur. So liegt das Back­slash bei Windows-Gästen auf der Tas­ten­kom­bi­na­tion Rechte Alt Taste + ß. Damit klappt es auch mit dem Backslash.

Wollte man unter älte­ren Windows-Version die Sys­tem­par­tion ver­grö­ßern bzw. ver­klei­nern so hatte man ohne 3rd-Party Werk­zeuge schlechte Chan­cen. In einem sol­chen Fall war die Linux-Live CD immer der Ret­ter in der Not.

Die Com­pu­ter­ver­wal­tung unter Win­dows 7

Unter Win­dows 7 gibt es für diese Ope­ra­tion mitt­ler­weile eine Alter­na­tive. Dazu ruft man die Daten­trä­ger­ver­wal­tung aus der Sys­tem­steue­rung her­aus auf und sucht die zu änderne Par­tion. Mit einem rech­ten Maus­klick über der Par­tion öff­net sich das Kon­text­menü mit den Punk­ten „Volume erwei­tern“ und „Volume ver­klei­nern“. Wählt man einen die­ser Menü­punkte aus, öff­net sich ein Dia­log in wel­chem man die kon­krete Größe ange­ben kann. Anschlie­ßend wird die Größe dyna­misch geändert.

Manch­mal legt man eine vir­tu­elle Maschine mit­tels Vir­tual­Box an und stellt lei­der erst zu spät fest das die gewählte Größe für die Fest­platte zu klein gewählt wurde. In der gra­fi­schen Umge­bung der Vir­tual­Box fin­det man lei­der keine Option um die Fest­platte anzu­pas­sen. Statt­des­sen muss man hier­bei auf die Kom­man­do­zeile zurück­grei­fen. Beschrie­ben wird hier­bei der Fall von Mac OS X als Host­ma­schine und Win­dows als Gast-System. Das Tool der Wahl hört dabei auf den Namen VBox­Ma­nage und wird bei der VirtualBox-Installation mitgeliefert:

VBoxManage modifyhd festplatte.vdi --resize 49152

Nach dem „modi­fyhd“ wird der Pfad zur Image-Datei (die vir­tu­elle Fest­platte) und am Ende die gewünschte Größe in Mega­byte ange­ge­ben. Der Vor­gangs ist dabei inner­halb weni­ger Sekun­den abge­schlos­sen. Anschlie­ßend kann man seine vir­tu­elle Maschine wie­der star­ten. Das Datei­sys­tem muss in der Gast­ma­schine aller­dings noch ange­passt wer­den, da mit dem Befehl nur die Fest­platte ver­grö­ßert wird und man somit noch Platz auf der Par­tion übrig hat.