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Vor einigen Jahren brachte Microsoft das Framework XNA heraus, dessen Abkürzung für XNA’s Not Acronymed steht. Dabei handelt es sich um ein Framework welches die Spieleentwicklung vereinfacht. Mittlerweile wurde die Entwicklung seitens Microsoft allerdings eingestellt. Dazu trug sicherlich auch die Weigerung bei, das ursprüngliche XNA nicht für andere Systeme wie Android, iOS, Linux und Mac OS X anzubieten.

monogame.net

Da das Framework unter eine freien Lizenz veröffentlicht wurde, gibt es mittlerweile einige Forks, welche XNA weiterentwickeln. Einer dieser Forks ist dabei MonoGame. Neben der Unterstützung für weitere Plattformen, neben denen aus der Windows-Welt bekannten, wurden viele Verbesserungen des Frameworks im Lauf der Versionen eingepflegt. Lizenziert ist MonoGame unter der Microsoft Public License (Ms-PL) und damit freie Software. Die offizielle Projektwebseite ist unter monogame.net zu finden.

Beginnend mit dem Jahre 2003 wurde an der Universität Lausanne in der Schweiz eine Software für interaktive Whiteboards entwickelt und eingesetzt. Diese Software trug dabei den Namen Uniboard. Auf Betreiben der gemeinnützigen Interessenvereinigung für Digitale Bildung in Afrika wurden alle Rechte dieser Software von der französischen Regierung gekauft.

open-sankore.org

Seitdem wird die Software unter dem Namen Open-Sankoré weiterentwickelt. Es handelt sich dabei um die erste freie Software für interaktive Whiteboards. Technisch basiert die Software dabei auf C++, QT und HTML5 und ist unter der GPL in der Version 3 lizenziert. Open-Sankoré ist für Linux, Mac OS X und Windows verfügbar. Bezogen werden kann die Software auf der offiziellen Seite unter open-sankore.org.

Unter Mac OS X lässt sich vieles mit den vorhandenen Standardanwendungen lösen, wo man z.B. bei Windows zusätzliche Tools benötigt. So auch bei der Aufgabe PDF-Dateien in ihrer Dateigröße zu optimieren.

Die Optionen im Speichern-Dialog

Dazu muss die entsprechende PDF in der Vorschau geöffnet werden. Anschließend wird die Datei über Ablage -> Exportieren exportiert. Bevor dort der Sichern–Button betätigt wird, muss der Quartz-Filter Reduce File Size aktiviert werden. Damit landet die PDF anschließend in reduzierter Dateigröße auf der Festplatte.

Musik per Algorithmus zu erzeugen klingt im ersten Moment abwegig, allerdings gibt es einige Personen und Projekte welche sich genau damit beschäftigen. Eines dieser Projekte ist dabei SoundHelix. Bei dieser in Java geschriebenen Anwendung handelt es sich um ein System mit welchem Musik algorithmisch erzeugt werden kann. Die erzeugte Musikstücke klingen dabei durchaus angenehm. Konfiguriert wird das System und deren Musik über eine XML-Datei.

soundhelix.com

Lizenziert ist SoundHelix unter der GPL und damit freie Software. Der Quelltext kann auf SourceForge bezogen werden. Zu finden ist das Projekt auf der offiziellen Seite unter soundhelix.com. Es ist dabei unter Linux, Mac OS X und Windows lauffähig.

Normalerweise nutze ich für die Audiobearbeitung einzelner Dateien, die freie Software Audacity. Aber da man auch mal über den Tellerrand hinaus schauen soll, schaute ich mir den Editor ocenaudio an. Er wirkt dabei wie eine frische Variante von Audacity, auch wenn der Funktionsumfang noch nicht an den von Audacity heranreicht, eignet er sich dennoch für die tägliche Arbeit mit Audiodateien.

ocenaudio unter Mac OS X

Bezogen werden kann ocenaudio über die offizielle Webseite, welche unter ocenaudio.com.br zu finden ist. Dort werden Versionen für Linux, Mac OS X und Windows bereitgestellt. Leider handelt es sich bei dem Editor nicht um eine freie Software, so das ich weiterhin bei Audacity bleiben werden. Die Übersetzungen des Editors sind auf GitHub zu finden und unter einer CC-BY Lizenz zu finden.

Auf der Suche nach einer Digital Audio Workstation habe ich vor ein paar Tagen Traverso entdeckt. Da die gesuchte Anwendung unter Linux, Mac OS X und Windows laufen sollte, fiel Ardour als Kandidat leider aus. Im Gegensatz zu anderen Systemen arbeitet Traverso hauptsächlich mit Tasturbefehlen. Bedingt dadurch ist die Lernkurve etwas steiler, allerdings geht die Arbeit anschließend wesentlich schneller von der Hand. Das System liefert Funktionen für die Aufnahme von beliebig vielen Spuren und grundlegende Misch– und Exportfunktionen.

Traverso mit einem geöffneten Projekt

Lizenziert ist Traverso unter der GPL und damit freie Software. Der Quelltext und die Entwicklungsinfrastruktur ist auf Savannah zu finden. Bezogen werden kann Traverso im Normalfall unter traverso-daw.org. Im Moment befindet sich die Webseite allerdings im Wartungsmodus, so das man in einigen Tagen nochmal vorbei schauen sollte. Der Download ist aber unter anderem über SourceForge möglich.

Unter Windows kann man Unicode-Zeichen eingeben, indem man die Alt-Taste gedrückt hält und den entsprechenden Zahlencode auf dem Numpad eingibt. Unter Mac OS X ist das etwas komplizierter gelöst. Im ersten Schritt muss das Tastaturpanel in den Einstellungen mit dem Tab Eingabequellen geöffnet werden.

Die Tastatur-Einstellungen

Dort fügt man nun eine neue Sprache und Eingangsquelle hinzu. Diese hört dabei auf den Namen Unicode Hex-Eingabe. Wenn diese hinzugefügt wurde, erscheint in der Menüleiste ein Symbol zum Umschalten der Eingabequelle. Wenn man dort Unicode Hex-Eingabe aktiviert, kann man Unicode-Zeichen mittels der gewohnten Alt + nummerischer Code-Notation eingeben.

Wer auf der Suche nach einem freien GIS-System ist, sollte sich einmal QGIS (früher unter dem Namen Quantum GIS bekannt) anschauen. Technisch basiert QGIS auf dem Qt-Framework. Das GIS-System verfügt unter anderem über Informationen zur Visualisierung, Abfrage und Analyse von Daten.

QGIS mit einem DGM

Lizenziert ist QGIS unter der GPL und damit freie Software. Bezogen werden kann es auf der offiziellen Seite unter qgis.org. Dort stehen im Moment Versionen für Linux, Mac OS X und Windows zur Verfügung. Daneben existiert auch eine Version für Android.

In meinem gestrigen Artikel ging es um eine Command & Conquer Version für den Browser. Neben dem Original gibt es eine Reihe von Projekte welche sich mehr oder weniger mit Command & Conquer beschäftigen. Eines dieser Projekte ist OpenRA. Dabei handelt es sich um eine Engine welche das Feeling und die Spielmechanik von Command & Conquer nachbaut. So kann die Engine unter anderem die Spieldaten der alten Command & Conquer Teile nutzen. Angeboten werden dabei aber im Moment nur einzelne Missionen und keine zusammenhängende Kampagne. Neben dem Singleplayermodus gibt es auch einen Multiplayermodus.

Der Titelschirm von OpenRA

OpenRA ist unter der GPLv3 lizenziert und damit freie Software. Der Quelltext ist auf GitHub zu finden. Geschrieben ist das ganze in C#. Damit ist ist OpenRA unter Linux, Mac OS X und Windows lauffähig. Die offizielle Seite des Projektes ist unter openra.net zu finden.

Der Weltraum – unendliche Weiten. So fing es an und viele packte damals der Wunsch einmal Captian auf einem Raumschiff zu sein. Mit Artemis von Incandescent Workshop LLC kann man sich diesen Traum nun erfüllen. Bei diesem Spiel handelt es sich um die Simulation einer Schiffsbrücke. Daraus resultiert auch eine Besonderheit des Spieles — es kann nur mit mehreren Spielern gespielt werden. Ein Single Player Modus ist nicht vorgesehen.

Verfügbar ist Artemis für Windows, iOS und Android. Im Moment gibt es das ganze auch im Humble Bundle vergünstigt. Die offizielle Seite kann unter artemis.eochu.com besucht werden.