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Den Raspberry Pi kann auf viel­fäl­tige Weise genutzt wer­den. Meist möchte man für einen Test nicht gleich die Hard­ware raus­kra­men, son­dern statt­des­sen das ganze erst ein­mal im Emu­la­tor aus­pro­bie­ren. Die ent­spre­chende ARM-Architektur lässt sich ohne Pro­bleme mit­tels QEMU emu­lie­ren, aller­dings ist die Kon­fi­gu­ra­tion eines Raspberry Pi etwas anspruchsvoller.

Die Emu­la­tion mit­tels QEMU

Ein­fa­cher wird es durch das Pro­jekt „Raspberry Pi emu­la­tion for Win­dows“ wel­ches auf SourceF­orge zu fin­den ist. Das Pro­jekt stellt eine knapp 550 MiB große Zusam­men­stel­lung bereit, in wel­cher eine kom­plette Raspberry Pi Emu­la­tion zu fin­den ist. Das Paket muss nur ent­packt wer­den, anschlie­ßend kann der Raspberry Pi Emu­la­tor durch Start der „run.bat“ aus­ge­führt werden.

Möchte man Wine unter Mac OS X nut­zen, so kann man sich mit­tels Home­brew oder Mac­ports das ent­spre­chende Paket instal­lie­ren. Anschlie­ßend kann man die gewünschte Win­dows App mit­tels Wine auf der Kon­sole starten:

wine calc.exe

Manch­mal möchte man aber einen ande­ren Weg gehen und eine Windows-Applikation in eine Mac-App ver­pa­cken. Hier­für wurde die App Wine­Bott­ler von Mike Kroen­en­berg entwickelt.

Die Kon­fi­gu­ra­tion einer Appli­ka­tion im WineBottler

Mit dem Wine­Bott­ler ist es mög­lich die Windows-Applikation in eine Mac-App zu Kap­seln. Nach der Kon­fi­gu­ra­tion der ent­spre­chen­den Appli­ka­tion wird diese in eine sol­che „.app“-Struktur gepackt und kann anschlie­ßend ein­fach unter Mac OS X gestar­tet wer­den. Auf Wunsch ist es auch mög­lich Wine selbst in diese App zu packen, so das die App auf einem ande­ren Rech­ner ohne Abhän­gig­kei­ten gestar­tet wer­den kann.

Wer ohne das bekannte Mac OS X Dock auch unter Win­dows nicht aus­kom­men mag, der sollte einen Blick auf Rocket­Dock wer­fen. Dabei han­delt es sich um eine Kopie des Mac OS X Docks für Win­dows. Ent­wi­ckelt wurde das ganze dabei von Punk Labs.

Rocket­Dock in Aktion

Zu fin­den ist Rocket­Dock unter rocketdock.com. Auf der Web­seite wer­den auch Erwei­te­run­gen, soge­nannte Dock­lets, Skins und andere Erwei­te­run­gen ange­bo­ten. Lizen­ziert ist die Anwen­dung unter einer Crea­tive Com­mons Lizenz (BY-NC-SA). Möchte man das Dock so kon­fi­gu­rie­ren, das die Fens­ter es nicht über­de­cken, sollte man zusätz­lich das Tool Max­Max instal­lie­ren. Mit die­sem kann man die Berei­che ein­stel­len, in wel­che die Fens­ter maxi­mie­ren. Damit wird das Dock anschlie­ßend nicht mehr überdeckt.

Unter Win­dows gehört der Taskma­na­ger zu den bekann­tes­ten Werk­zeu­gen, wenn man ein­mal nach dem Rech­ten sehen will. Auch unter Mac OS X gibt es ein sol­ches Tool. Auf­ge­ru­fen wer­den kann die­sen, indem man mit­tels Spot­light nach der „Akti­vi­täts­an­zeige“ sucht.

Die Akti­vi­täts­an­zeige unter Mac OS X

Im Gegen­satz zu sei­nen Win­dow­spen­dant zeigt er nicht nur den „CPU-Verbrauch“, son­dern auch andere Dinge wie den Ener­gie­be­darf ein­zel­ner Anwen­dun­gen an. So bie­tet die Akti­vi­täts­an­zeige Info­ma­tio­nen über die CPU, den Spei­cher, den Ener­gie­be­darf, die Fest­platte und über die Netzwerkkommunikation.

Benutzt man eine Frei­gabe, so hat man unter Win­dows im ers­ten Moment zwei Mög­lich­kei­ten. Die erste Mög­lich­keit ist es die Frei­gabe direkt im Explo­rer auf­zu­ru­fen. Die zweite Mög­lich­keit besteht darin Frei­gabe als Netz­lauf­werk ein­zu­bin­den. Irgendwo dazwi­schen befin­det sich die dritte Mög­lich­keit. Bei die­ser wird die Frei­gabe mit­tels einer sym­bo­li­schen Ver­knüp­fung in einen loka­len Ord­ner eingebunden:

mklink /d E:\FreigabeX\ \\Server\Freigabe

Dazu wird das inte­grierte Tool „mklink“ benö­tigt, mit wel­chem die unter­schied­lichs­ten Arten von Datei­ver­knüp­fun­gen ange­legt wer­den kön­nen. Durch den Para­me­ter /d wird eine Ver­lin­kung des Ver­zeich­nis­ses gewähr­leis­tet. Wenn man nun den Ord­ner „Frei­gabeX“ auf­sucht wird man fest­stel­len das sich in die­sem alle Dateien der Frei­gabe befin­den. Für die Aus­füh­rung des Befehls benö­tigt man admi­nis­tra­tive Rechte, so das man die Kon­sole für die­sen Fall mit sol­chen Rech­ten star­ten sollte.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://technet.microsoft.com/de-de/library/cc753194%28v=ws.10%29.aspx

Möchte man ein Betriebs­sys­tem auf einem USB-Stick auf­spie­len, so kann man dies je nach Betriebs­sys­tem mit unter­schied­li­chen Mit­teln wie z.B. „dd“ bewerk­stel­li­gen. Mit UNet­boo­tin gibt es ein Werk­zeug für Linux, Mac OS X und Win­dows, mit wel­chem sich dies über eine gra­fi­sche Ober­flä­che erle­di­gen lässt.

Das Dia­log­fens­ter von UNetbootin

Neben der Mög­lich­keit eine ISO-Datei auf einen USB-Stick zu spie­len, ist es auch mög­lich aus einer Liste von Sys­te­men zu wäh­len. Das gewählte Sys­tem wird her­un­ter­ge­la­den und anschlie­ßend auf dem USB-Stick instal­liert. Bei UNet­boo­tin han­delt es sich um freie Soft­ware wel­che unter GPL in der Ver­sion 2 und höher lizen­ziert ist. Es kann auf der offi­zi­el­len Seite her­un­ter­ge­la­den wer­den.

Möchte man einen Git Branch ent­fer­nen, so ist dies auf der Kon­sole mit einer Zeile erledigt:

git branch -D alterBranch

Unter Tor­toi­se­Git, einer freien Git Inte­gra­tion für Win­dows ist dies etwas kom­pli­zier­ter, da das ganze etwas ver­steckt ist. Um einen Branch zu löschen, öff­net man mit­tels des Kon­text­me­nüs den Switch/Checkout-Dialog. Dort klickt man auf den But­ton mit den drei Punkten.

Switch/Checkout

Anschlie­ßend öff­net sich ein Dia­log wel­cher eine Über­sicht über alle Repository-Branches anzeigt. Dort kann der gewünscht Branch mit­tels Kon­text­menü gelöscht werden.

Beim offi­zi­el­len Cli­ent für ELSTER han­delt es sich um Free­ware. Möchte man sich dar­auf nicht ver­las­sen und statt­des­sen freie Soft­ware nut­zen, so sollte man sich die Soft­ware Gei­er­lein anschauen.

Der geöff­nete Client

Dabei han­delt es sich um einen freien Cli­ent für ELSTER. Der Cli­ent selbst ist dabei in Java­script geschrie­ben und unter der APGLv3 ver­füg­bar. Gei­er­lein ist der Nach­fol­ger von Tax­bird. Neben der offi­zi­el­len Seite ist auch der Quell­code auf Git­Hub zu fin­den.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
https://de.wikipedia.org/wiki/ELSTER

Wer schon immer das tiefe und uner­klär­li­che Bedürf­nis hatte, Win­dows in der ers­ten Ver­sion aus­zu­pro­bie­ren, der kann dies nun tun. Mög­lich wird dies mit der Web­seite jsmachines.net. Das ganze basiert dabei auf dem unter GPL ste­hen­den PCjs. Dabei han­delt es sich um einen IBM PC Emu­la­tor, wel­cher in Java­script geschrie­ben ist. Der Quell­text soll spä­ter auf Git­Hub zur Ver­fü­gung stehen.

Der Win­dows 1 Emu­la­tor in Aktion

Die Windows-Emulation ist neben eini­gen ande­ren Emu­la­tio­nen (unter ande­rem Zork I und DONKEY.BAS) auf der Web­seite zu fin­den.

Seit eini­ger Zeit gibt es die Schreib­soft­ware Scrivener auch für Win­dows. Unter Umstän­den kann es in Zusam­men­spiel mit der Mac-Version zu Pro­ble­men kommen.

Die Win­dows­ver­sion von Scrivener

Diese äußern sich darin, das man Scrivener Mac-Projekte nicht unter Win­dows öff­nen kann. Dabei gibt es auch keine Feh­ler­mel­dun­gen oder ähn­li­ches. Statt­des­sen lan­det man nach dem Öff­nen wie­der im Start­dia­log. Das Pro­blem schei­nen die mit dem Punkt begin­nen­den Dateien im Pro­jekt zu sein. Ent­fernt man diese, kann Scrivener das Pro­jekt auch unter Win­dows öffnen.