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Es gibt Dienste auf deren Ankunft haben wir nur gewartet. Einer dieser Dienste ist sicherlich First Tweet — welcher in Verbindung mit Twitter-API das erste Aufkommen eines Tweets ermittelt.

First Tweet an einem Beispiel

Mit dem Dienst ist es möglich nachzuvollziehen, ob es sich bei einem bestimmten Tweet um ein Original handelt, oder ob der Tweet an anderer Stelle bereits aufgetreten ist. Ausprobiert werden kann der Dienst unter ctrlq.org/first/.

Eine IDE im Browser ist in den meisten Fällen immer eine recht durchwachsene Idee. Bei der IDE ASM80 kann sich das ganze, beschränkt auf ihren Einsatzbereich, allerdings sehen lassen. Die IDE ist für 8-Bit Computer gedacht, wobei sie sich hauptsächlich auf die Prozessoren 8080, 8085, Z80 und 6502 fokussiert. Neben einem Editor besteht die IDE aus dem entsprechenden Assembler, einem Debugger und passenden Emulatoren.

Die IDE mit einem geöffneten Programm

Entwickelt wurde die IDE von Martin Malý, welcher ASM80 unter der MIT-Lizenz lizenziert hat. Die von ihm genutzen Bibliotheken stehen teilweise unter anderen, ebenfalls freien, Lizenzen. Genutzt und ausprobiert werden kann ASM80 unter asm80.com.

Zwanzig Prozent (etwa 4 Millionen Songs) der Bibliothek von Spotify wurden bisher nicht angehört. Damit das nicht so bleibt gibt es den Dienst Forgotify. Der Dienst spielt einem nur Songs vor, welche noch nie abgespielt werden. Anschließend sind sie bei Forgotify nicht mehr zu finden.

Der Forgotify Player

Der Dienst ist dabei unter forgotify.com zu finden. Damit kann die Entdeckungsreise in die unbekannten Gefilde der Musik beginnen.

Wer Scrabble spielt, wird immer wieder an den Punkt kommen, an welchem ein Wort angefechtet wird. Natürlich kann jetzt stundenlang diskutiert und der Duden konsultiert werden.

scrabblemania.de

Einfacher ist es mit der Webseite Scrabble Mania welche unter scrabblemania.de zu finden ist. Dort kann man Wörter mittels der offiziellen Liste des SCRABBLE DEUTSCHLAND e.V. überprüfen. Auch lassen sich die Wörter suchen, welche mit bestimmten Buchstaben erzeugt werden können. Damit lassen sich lästige Diskussionen über bestimmte Wörter schnell abkürzen.

Wer kennt das nicht — der Tag ist noch lang und man sucht dringend nach einer Möglichkeit möglichst sinnlos Zeit zu verplempern, um so mit maximaler Effizienz der Prokrastination zu frönen. Genau aus diesem Grund wurde aller Wahrscheinlichkeit nach This is sand erfunden.

This is sand

In diesem Spiel ohne Ziel, was damit wohl eher ein Spielzeug ist, kann man mit dem Mauscursor Sand auf den Boden rieseln lassen. Die Farbe des Sandes kann dabei durch Druck auf die Taste C farblich angepasst werden. Wenn man diese grundlegenden Aktionen begriffen hat, kann man anfangen und seine eigenen Sandbilder kreieren.

Thisissand
Preis: Kostenlos

Neben der offiziellen Webversion, welche unter thisissand.com zu finden ist, gibt es auch eine kostenlose App für iOS.

Wer testen möchte ob der IPv6 Zugang funktioniert, kann natürlich einen per IPv6 erreichbaren Webserver besuchen. Etwas ausführlicher ist das ganze auf der Webseite test-ipv6.com.

Ein erfolgreicher Test auf IPv6

Der Test überprüft dabei nicht nur ob man eine IPv6-Verbindung herstellen kann, sondern zeigt auch den Weg an. So kommt es häufig vor das man eine Verbindung über 6to4 oder ähnliche Tunnelmechanismen aufbaut. Das Projekt ist freie Software, so das jeder einen eigenen IPv6 Test aufsetzen kann. Der Quelltext kann über GitHub bezogen werden. Dort firmiert das ganze unter dem Namen „The Falling-Sky Project“.

Im heißen Sommern wie diesem gibt es ab und an heftige Gewitter und damit verbundene Blitzeinschläge. Über eine größere Fläche betrachtet sind das eine ganze Menge. Wer sich das ganze mal etwas genauer anschauen möchte, sollte lightningmaps.org besuchen.

lightningmaps.org

Dort findet man eine Karte welche in Echtzeit Blitzeinschläge aufzeigt. Die Karte basiert dabei auf der Software MyBlitzortung und einem Messnetzwerk, welches von Freiwilligen betreut wird. Realisiert wird das Messnetzwerk mit VLF Empfängern welche ihre Daten an einen zentralen Server senden, welcher die Position der Blitzeinschläge extrapoliert. Weitere Hintergrundinformationen dazu gibt es auf blitzortung.org.

Wer sich ein paar Minuten vertreiben möchte, der sollte sich „Draw A Stickman“ anschauen. In den beiden Episoden geht es darum einem Strichmänchen zu helfen, indem man ihm einige Sachen zeichnet, welche dem Männchen beim fortkommen helfen.

Das Strichmännchen auf einem Baum

Ausprobiert werden kann das ganze dabei unter drawastickman.com. Einige Lösungen sich dabei in der Galerie zu finden.

Für ein kleineres Webprojekt war ich auf der Suche nach einem brauchbaren Hintergrund. Allerdings wollte ich kein klassisches Hintergrundmuster, sondern etwas was wie aus einem Stück wirkte, ohne das es sich dabei um ein Bild handelt welcher nur gestretcht wird.

Der Generator

Fündig geworden bin ich beim Zen Background Generator welcher unter mudcu.be/bg/ zu finden ist. Dort kann man in einigen wenigen Schritten den gewünschten Hintergrund erzeugen. Dazu werden die Textur, der Gradient und einige andere Kleinigkeiten eingestellt. Anschließend erzeugt der Generator den passenden Hintergrund. Das ganze kann das als Bild, oder als CSS Anweisungen mit den entsprechenden Kacheln exportiert werden.