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Win­dows 7 ist nun schon ein paar Tage auf dem Markt und hat doch teil­weise noch haar­sträu­bene Feh­ler. Um fol­gen­des Pro­blem nach­zu­voll­zie­hen benö­tigt man nur fol­gende Komponenten:

  • Win­dows 7 (Pro­fes­sio­nal / 64 Bit)
  • mind. 4 GiB RAM
  • eine Sea­gate (andere wur­den nicht getes­tet) USB Festplatte

Nun möchte man eine 200 GiB große Datei vom Rech­ner auf die USB Fest­platte ver­schie­ben. Dort bekommt man dann Daten­trans­fer­ra­ten von 1,5 MiB/s bis 3 MiB/s. Man kann sich also den Rest des Tages frei­neh­men und der Datei beim kopie­ren zuschauen.

Da die wenigs­ten Leute ewig Zeit haben folgte dann die Probe aufs Exem­pel. Aus der Schreib­tisch­schub­lade wird eine Kubuntu Live CD (10.04) geholt und von die­ser geboo­tet. Dann beginnt der Daten­trans­fer, dies­mal mit Daten­ra­ten von 25 MiB/s bis 30 MiB/s. Mit sol­chen Raten lässt sich leben. Warum es Micro­soft nicht schafft einen sol­chen Feh­ler zu behe­ben ist mir aller­dings schleierhaft…

Man hält es nicht für mög­lich aber USB Net­wor­king ist auch unter Win­dows mög­lich :) Dazu muss man die Datei moko.inf her­un­ter und star­tet sein Moko. Sobald es oben ist steckt man es an den Rech­ner ran. Wich­tig ist es wirk­lich erst dann ran­zu­ste­cken wenn das Sys­tem gela­den ist.

Win­dows erkennt das ganze dann als RNDIS/Ethernet Gad­get und ver­langt nach einem Trei­ber dafür. Hier wird dann die moko.inf ser­viert. Nach der Instal­la­tion warnt uns Win­dows dann das ein­ge­schränkte bzw. keine Kon­nek­ti­vi­tät herrscht. Um die­ses Feh­ler zu behe­ben wech­selt man in die Netz­werk­kon­fi­gu­ra­tion und weißt dem Inter­face die feste IP 192.168.0.200 zu. Danach ist das Moko per SSH unter der IP 192.168.0.202 zu erreichen.