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Vor ein paar Stunden ist die neue WordPress Version 3.8 erschienen. Das erste was einem nach der Installation ins Auge sticht, ist das überarbeitete Backend. Dieses ist in der Standardeinstellung nun in einem Mix aus schwarz und weiß gehalten und somit wesentlich kontrastreicher.
Die benutzte Farbpalette ist dabei anpassbar, so das zwischen verschiedenen Farbschemen gewechselt werden kann.

Das überarbeitete WordPress-Backend

Typografisch setze das neue Backend dabei voll auf die freie Schriftart Open Sans. An unterschiedliche Displaygrößen und Geräte passt sich das Backend nun besser an, unter anderem durch die Nutzung von vektorisierten Icons. Die Theme– und Widgetverwaltung wurde überarbeitet und soll nun besser funktionieren. Mit dem Update auf die Version 3.8 zieht auch das neue Standardtheme Twenty Fourteen ein, bei welchem sich es um ein Magazin-Theme handelt. WordPress kann auf der offiziellen Seite bezogen werden.

Wie unter anderem Heise berichtete, hat das MacBook Air in der 2012er Version unter Umständen ein Problem mit der verbauten SSD. Dies tritt bei den Modellen mit 64er und den 128 GiB SSDs auf. Probleme machen dabei nur SSDs von Toshiba. Von Samsung verbaute Festplatten aus dem gleichen Zeitraum sind nicht betroffen.

FileVault muss für das Update deaktiviert werden

Apple hat zur Lösung der Probleme das „MacBook Air Flash Storage Firmware Update 1.1″ herausgebracht. Beim Einspielen des entsprechenden Updates kann es allerdings auf manchen Systemen zu Problemen kommen. Diese äußern sich darin, das nach dem augenscheinlich erfolgreichen Einspielen des Updates, dieses ein zweites Mal angeboten wird. Der Verursacher dieses Problems ist dabei FileVault. Dieses muss temporär deaktiviert werden. Nach der Entschlüsselung des Laufswerkes kann das Update eingespielt werden. Nach dem erfolgreichen Update kann FileVault wieder aktiviert werden.

Vor ein paar Tagen erschien das erste Systemupdate für die OUYA welches einen Codenamen trägt. Die größte Neuerung im „Ogopogo“ genannten Update dürfte dabei die „External Storage“ Funktion sein. Gemeint ist damit die Möglichkeit, Spiele für die OUYA auch auf einem angeschlossenen USB-Stick oder einer externen Festplatte zu speichern. Die Funktionalität ist allerdings noch nicht für alle Nutzer verfügbar, sondern wird im Rahmen einer Closed Beta getestet. Nach einer erfolgreichen Anmeldung, kann man das ganze allerdings ausprobieren.

Die OUYA im Karton

In der Detailansicht der Spiele, können nun auch bereitgestellte Videos abgespielt werden. Der Bildschirm zum Login enthält seit dem Update eine Möglichkeit das Passwort zurückzusetzen, für den Fall das man dieses vergessen hat. Die Beschriftung des Download-Button wurde von „Download“ auf „Free Download“ geändert, um dem Nutzer klarer zu zeigen, das bei diesem keine Kosten entstehen. Neben diesem größeren Features wurde eine Menge Fehler behoben, unter anderem ein Fehler durch welchen die OUYA vom HDMI Signal des angeschlossenen Fernsehers geweckt wurde. Neben der Verbesserung der Suchfunktion gab es auch einige Verbesserungen für Entwickler. Der komplette Changelog kann auf der offiziellen OUYA Seite eingesehen werden.

Lange hat es gedauert, bis die OUYA den Weg in die heimischen Gefilde fand. Den Controller hatte ich ja bereits vor einiger Zeit besprochen. Auch die OUYA selbst wirkt recht solide verarbeitet, wenn man von der nachgebenden Platine, beim Einstecken des Ethernetkabels absieht. Nach dem Start wird man begrüßt und kann gleich seine Controller aktivieren. Die OUYA unterstützt dabei bis zu vier Controller.

Die OUYA im Karton

Nachdem der OUYA Account angelegt (http://gamers.ouya.tv/) ist, geht es an die Zahlunginformationen. Diese müssen angegeben werden. Man kann sich dabei zwischen einer Kreditkarte und einer Prepaidkarte entscheiden. Wenn das erledigt ist, sucht die OUYA nach einem Systemupdate. In meinem Fall spielte sie gleich das aktuelle Update ein. Beim Update erfolgt natürlich die obligatorische Warnung, das dass Gerät auf keinen Fall während der Aktualisierung abgeschaltet werden darf. Das Update selbst geht relativ zügig von statten. Länger als zwei Minuten sollte dieses nicht dauern. Danach wird man vom Startschirm begrüßt.

Die Anschlüsse auf der Rückseite

Die Oberfläche lässt sich dabei gut mit dem Controller bedienen. Die Reaktionszeit ist dabei kurz, so das man de Controller als verlängertes Werkzeug empfindet. Problematisch wird es, wenn man das erste mal versucht aus einem Spiel auszusteigen (in meinem Fall „Another World“) und wieder auf die „Home“-Oberfläche zu kommen. Hier hilft es den mittleren „Smiliebutton“ auf der Konsole länger zu drücken. Nach drei bis vier Sekunden landet man wieder in der Spieleauswahl. Alternativ kann man diesen zwei Mal nacheinander kurz zu drücken.

Was sehr schön an der OUYA ist, ist die Tatsache das man jedes Spiel kostenlos ausprobieren kann. Einige Spiele skalieren ihre Bildschirminhalte manchmal nicht richtig. Auch gelegentliche Abstürze waren zu verzeichnen. Alles in allem bekommt man für das Geld eine solide Konsole, die sicherlich an einigen Ecken und Kanten noch abgeschliffen werden muss.

Vor kurzem ist die ownCloud Version 5.0.10 erschienen. Heute gibt es auch das Update für den Sync Client. Verfügt man bereits über einen installierten Client, so wird man auf dieses Update hingewiesen. Die Änderungen in dieser Version sind unter anderem das neue Einstellungsfenster, in welchen man endlich die Desktopbenachrichtigungen ausschalten kann. Auch hat der Sync Client nach langer Zeit eine Fortschrittsanzeige bekommen. So muss man nun nicht mehr Raten wie lange die Synchronisation noch dauert. Das Kontextmenü des Clients erinnert dabei ein wenig an Dropbox.

Das neue Einstellungsfenster

Im Einstellungsmenü sind daneben einige hilfreiche Kleinigkeiten zu finden, unter anderem die Möglichkeit den Client in den Autostart zu legen. Auch eine Bandbreitenkontrolle wurde hinzugefügt, so das nun nicht mehr die ganze Leitung belegt wird, wenn dies nicht gewünscht ist. Mit dieser Version des Sync Client ist ein großer Schritt in Richtung mehr Benutzerfreundlichkeit und Komfort gemacht worden. Bezogen werden können die Clients unter http://owncloud.org/sync-clients/.

Der Kindle Paperwhite kann einem Jailbreak unterzogen werden. Das bedeutet das man auf dem Gerät volle „root“-Rechte hat und somit schalten und walten kann wie man möchte. Im Gegensatz zu anderen Geräten wie solche mit iOS oder Android ist der Jailbreak bei einem Kindle eine sehr einfache Angelegenheit. Im ersten Schritt sollte man nachschauen welche Firmwareversion auf dem Gerät vorhanden ist (die aktuelle Version ist 5.3.6). Diese Informationen erreicht man durch einen Druck auf die Menütaste -> Einstellungen -> Menütaste -> Geräteinfo. Der aktuelle Jailbreak arbeitet dabei nicht mit den Versionen 5.3.3 und 5.3.6 zusammen.

Versionen welche unterstützt werden, sind 5.2.0, 5.3.0, 5.3.1, 5.3.4, und 5.3.5. Allerdings ist es trotz einer inkompatiblen Version möglich einen Jailbreak durchzuführen. Dazu muss der Kindle einem Downgrade unterzogen werden. Dazu lädt man sich eine kompatible Version herunter. Diese packt man per USB-Kabel auf den Kindle und installiert sie mittels Menütaste -> Einstellungen -> Kindle aktualisieren. Nach dem Jailbreak kann der Kindle dann wieder auf die aktuelle Version aktualisiert werden.

Für den Jailbreak selbst benötigt man diese Zip-Datei (Original). Diese Datei entpackt man und kopiert die Dateien „jailbreak.sh“ und „MOBI8_DEBUG“ auf den Kindle. Das neu erscheinende Dokument wird geöffnet und schon wird der Kindle einem Jailbreak unterzogen. Ein Neustart des Kindles ist empfehlenswert, damit die Entwicklerzertifikate erkannt werden.

Wenn man nun ein Update durchführt, müssen die Entwicklerzertifikate und das „Rescue Pack“ neu installiert werden. Der Jailbreak selbst sollte nach dem Update erhalten bleiben. Möchte man den Jailbreak wieder rückgängig machen, so geht in den Einstellungen über den Menüpunkt „Gerät zurücksetzen“. Danach sollte das offizielle 5.3.1 Update installiert werden.

Im Endeffekt stellt sich die Frage ob und wozu man einen Jailbreak auf diesem Gerät benötigt. Den angebotenen Paketen fehlt das Killerfeature für welches sich ein solches Jailbreak lohnen würde. Zum Lesen eignet sich der Kindle auch hervorragend ohne Jailbreak.

Gestern ist die neue ownCloud Version 5.0.8 erschienen. Im Updater von ownCloud taucht sie leider noch nicht auf, kann aber auf der Webseite heruntergeladen werden. Sie enthält einige sicherheitsrelevante Änderungen und Bugfixes, und sollte deshalb möglichst zeitnah eingespielt werden.

In dem Update wurde eine XSS Lücke im Share Interface sowie ein Problem mit der Authentifikation im Modul „user_webdavauth“ behoben. Auch der Passwort-Bug sollte in dieser Version nicht mehr auftreten. Im experimentellen Verschlüsselungssystem wurden eine Reihe von Fehlern beseitigt. Daneben gab es Bugfixes für LDAP, den Internet Explorer und die Kontakte App.

Neben den Fehlerbehebungen gibt es auch einige neue Features wie der anonyme Upload von Dateien. Der interne Updatemachanismus wurde nun wesentlich robuster gemacht, so das es hier in Zukunft weniger Probleme geben sollte. Das komplette Changelog kann unter http://owncloud.org/changelog/ eingesehen werden.

Möchte man seine über MacPorts installierte Software auf den aktuellen Stand bringen, so muss man dafür im Terminal folgende Befehle eingeben:

sudo port selfupdate
sudo port upgrade outdated

Der erste Befehl sorgt dabei dafür das MacPorts selbst auf den aktuellen Stand gebracht wird. Mit dem zweiten Befehl werden anschließend die installierten Pakete aktualisiert. Dies kann je nach Menge durchaus einige Minuten bis Stunden dauern.

Während das Linux auf einem Raspberry Pi ohne Probleme geupdatet werden kann, sieht dies bei der Firmware etwas anders aus. Hier ist Handarbeit gefragt. Dazu wird im ersten Schritt Git installiert:

sudo apt-get install git

Damit das Update der Firmware nicht in Arbeit ausartet, sollte man „rpi-update“ nutzen, welches unter https://github.com/Hexxeh/rpi-update/ zu finden ist. Mittels:

sudo wget http://goo.gl/1BOfJ -O /usr/bin/rpi-update && sudo chmod +x /usr/bin/rpi-update

wird das ganze auf dem Raspberry Pi installiert. Nun kann das Firmware Update mit:

sudo rpi-update

angestoßen werden. Die Dauer eines Updates beträgt etwa fünf Minuten. Nach dem erfolgreichen Update muss der Raspberry Pi neugetstartet werden.

Bei mir auf der Festplatte liegen einige Quelltext in Form von Subversion und Git Repositories. Da es mühsam wäre jedes einzelne Repository zu aktualisieren, habe ich mir ein kleines Skript geschrieben, welches diese Aufgabe abnimmt:

#bash

#Update repositories script
#Copyright (c) 2012 by seeseekey <seeseekey@gmail.com>
#
#This program is free software: you can redistribute it and/or modify
#it under the terms of the GNU General Public License as published by
#the Free Software Foundation, either version 3 of the License, or
#(at your option) any later version.
#
#This program is distributed in the hope that it will be useful,
#but WITHOUT ANY WARRANTY; without even the implied warranty of
#MERCHANTABILITY or FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE.  See the
#GNU General Public License for more details.
#
#You should have received a copy of the GNU General Public License
#along with this program.  If not, see <http://www.gnu.org/licenses/>.

SCRIPTPATH=$(pwd);

#Git
for directory in `find $SCRIPTPATH -name ".git" -type d`;
do
  echo $directory;
  cd $directory/..;
  git pull;
done

#Subversion
for directory in `find $SCRIPTPATH -name ".svn" -type d`;
do
  echo $directory;
  cd $directory/..;
  svn update;
done

#Pfad zurücksetzen
cd $SCRIPTPATH;

Das Skript selbst steht dabei unter GPLv3 und kann auch direkt auf Github unter https://github.com/seeseekey/archive/blob/master/Bash/Git/updateRepositories.sh gefunden werden.