seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Einen Ser­ver auf seine SSL-Fähigkeiten zu über­prü­fen ist für den Laien nicht ohne wei­te­res mög­lich. Durch das Bash-Skript testssl.sh sieht dies nun anders aus.

testssl.sh in Aktion

Das freie, unter der GPL2 lizen­zierte Skript, dient dazu die Sicher­heit der SSL-Implementation eines ent­fern­ten Ser­vers zu tes­ten. Die Syn­tax für den Test ist dabei ein­fach gehalten:

./testssl.sh example.com

Dane­ben ver­fügt „testssl.sh“ über wei­tere Optio­nen, wie man der Doku­men­ta­tion ent­neh­men kann. Dem Autor des Skrip­tes kann auf Twit­ter gefolgt werden.

Möchte man in einer .NET respek­tive Mono­spra­che einen Anwen­dung schrei­ben wel­che mit der Twit­ter API inter­agiert, so sollte man hier­für eine Biblio­thek nut­zen um den Auf­wand in Gren­zen zu halten.

tweetinvi.codeplex.com

Eine emp­feh­lens­werte Bibli­to­thek in die­sem Bereich ist dabei Tweet­invi wel­che auf Code­P­lex zu fin­den ist. Tweet­invi ist dabei unter der Micro­soft Public License lizen­siert und somit freie Soft­ware. Die Biblio­thek ist dabei pro­blem­los in der Lage meh­rere Mil­lio­nen Tweets zu ver­ar­bei­ten und befin­det sich in akti­ver Ent­wick­lung. Ein ein­fa­ches Bei­spiel um einen Tweet abzu­set­zen könnte dabei so aussehen:

IToken token=new Token(twitterAccessToken, twitterAccessTokenSecret, twitterConsumerKey, twitterConsumerSecret);
ITweet tweet=new Tweet(tweetText, token);
bool success=tweet.Publish();

Damit hätte man den ers­ten Tweet mit die­ser Biblio­thek abgesendet.

Mit der Twitter-API und einer Daten­quelle kann man eini­ges anstel­len. Und da man es bekannt­lich nicht nur bei der grauen Theo­rie belas­sen sollte, habe ich das ganze in die Pra­xis umgesetzt.

Nekro­lo­gium auf Twitter

Her­aus­ge­kom­men ist dabei der Twitter-Account Nekro­lo­gium wel­cher auto­ma­tisch twit­tert, wenn eine bekannte Per­son ver­stor­ben ist. Als Daten­quelle dient dabei der Nekro­log der Wiki­pe­dia, wel­cher aus­ge­wer­tet und auf neue Todes­fälle unter­sucht wird. Wenn dies der Fall ist, wird ein Tweet abgesetzt.

Es ist immer wie­der inter­es­sant auf wel­ches Ver­hal­ten man bei eini­gen Web­diens­ten gesto­ßen wird. So auch bei Twit­ter. Ich benutze ein Skript wel­ches Tweets und Direkt­nach­rich­ten nach einer gewis­sen Zeit wie­der löscht. Das ist soweit nicht ungewöhnlich.

Die Direkt­nach­rich­ten sind nicht nur beim Emp­fän­ger verschwunden

Aller­dings führt das dazu, das man ein inter­es­san­tes Ver­hal­ten ent­de­cken kann. Wenn Per­son A der Per­son B eine Direkt­nach­richt schickt und Per­son B dar­auf antwortet:

Per­son A: Hallo hast du heute Abend Zeit?

Per­son B: Ja klar.

Nun hat löscht Per­son B die Direkt­nach­richt. Dabei kann es auch die Direkt­nach­richt von Per­son A löschen. Soweit ist das kein Pro­blem, aller­dings wird die Direkt­nach­richt auch bei Per­son A gelöscht. Somit berei­nigt man nicht nur sei­nen eige­nen Post­ein­gang, son­dern auch den des Absen­ders. Ob dies so gewollt ist? Selt­sam ist es allemal.

Ein Tweet ist schnell geschrie­ben und ver­öf­fent­licht. Unter Umstän­den schreibt man dabei Sachen die man eigent­lich lie­ber las­sen sollte. Bei einem unbe­kann­ten Nut­zer stört dies im Nor­mal­fall nie­man­den. Inter­es­sant wird es wenn sol­che Aus­sa­gen von Poli­ti­kern kommen.

politwoops.de

Genau das kann man sich auf der Web­seite http://www.politwoops.de/ anschauen. Dort wer­den die gelösch­ten Tweets von Poli­ti­kern archi­viert, mit der Angabe nach wie vie­len Stun­den, Minu­ten oder auch Sekun­den der ent­spre­chende Tweet gelöscht wurde. Das ist an eini­gen Stel­len durch­aus erhellend.

Wenn man bei Twit­ter einen Account anlegt, und die­sen mit einer Mail­adresse ver­bin­den will, ist das im Nor­mal­fall kein Pro­blem. Inter­es­sant wird das ganze wenn man dort eine Mail nach dem Schema „example@entität.org“ ange­ben möchte. In die­ser Adresse sind Uni­code­zei­chen ent­hal­ten, in die­sem Fall das „ä“.

Die nicht funk­tio­nie­rende Uni­code Variante

Diese akzep­tiert Twit­ter nicht als „rich­tige“ Mail­adresse. Abhilfe schafft die die Umwan­de­lung in Puny­code z.B. mit dem Tool unter http://idnaconv.phlymail.de. Damit lau­tet die Ent­spre­chung der Bei­spiel­adresse „example@xn--entitt-fua.org“.

Mit der Puny­code Umschrei­bung funk­tio­niert es auch mit Twitter

Diese umge­schrie­bene Adresse wird dann auch von Twit­ter akzeptiert.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Punycode

Seit eini­ger Zeit ist im Thun­der­bird eine Funk­tio­na­li­tät ein­ge­baut, wel­che Instant Mes­sa­ging erlaubt. Ab Thun­der­bird 15 ist diese auch stan­dard­mä­ßig akti­viert. Wer nicht war­ten kann und es schon in der aktu­el­len Ver­sion aus­pro­bie­ren will muss dazu ein­fach in den Ein­stel­lun­gen auf den But­ton „Kon­fi­gu­ra­tion bear­bei­ten…“ klicken.

Der Weg zur erwei­ter­ten Kon­fi­gu­ra­tion im Thunderbird

Dort sucht man dann dann nach dem String „mail.chat.enabled“ und setzt den ent­spre­chen­den Wert auf „true“. Anschlie­ßend ist noch ein Neu­start der Anwen­dung not­wen­dig und schon ist das neue Fea­ture aktiv. Über das Menü bzw. auf einen Druck des But­tons Chat kön­nen nun neue Kon­takte ange­legt werden.

Einen neuen Kon­takt anlegen

Im Moment las­sen sich dabei Face­book, Google Talk, IRC und Twit­ter ein­rich­ten, wobei das ganze sicher­lich mit der Zeit (Thun­der­bird 15) noch erwei­tert wird.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
https://wiki.mozilla.org/Features/Thunderbird/Instant_messaging_in_Thunderbird

Vor eini­ger Zeit hatte ich beschrie­ben wie man den „twitter-eraser“ unter Ubuntu instal­liert. Heute gibt es das ganze für Mac OS X. Dazu öff­nen wir das Ter­mi­nal und geben dort fol­gen­des ein:

git clone https://github.com/ilf/twitter-eraser
git clone git://github.com/tweepy/tweepy.git
cd tweepy
sudo python setup.py install
cd ..
sudo rm -r tweepy/

Die wei­tere Ein­rich­tung ist im Arti­kel der Instal­la­tion für Ubuntu aus­rei­chend beschrie­ben. Nun müs­sen wir nur noch einen Cron­job ein­tra­gen, damit das Skript regel­mä­ßig aus­ge­führt wird. Dafür geben wir im Terminal:

EDITOR=nano crontab -e

ein und fül­len die Datei mit fol­gen­dem Inhalt:

*/45 *    * * *   python /Users/seeseekey/radiergummi.py

Danach muss das ganze nur noch gespei­chert wer­den (Strg + O) und anschlie­ßend kann „nano“ wie­der been­det (Strg + X) wer­den. Damit ist das Skript eingerichtet.

In die­sem Blog sind mit der Zeit einige Arti­kel zusam­men­ge­kom­men. Das Pro­blem an alten Arti­keln ist das man sie eher sel­ten zu Gesicht bekommt. Glück­li­cher­weise gibt es für jede Lösung ein Pro­blem und so habe ich mir ein­mal das Word­Press Plu­gin „Tweet old post“ angeschaut.

Die Ein­stel­lungs­seite des Plugins

Mit die­sem Plu­gin kann man alte Bei­träge auf Twit­ter neu ankün­di­gen. Dabei kann man auch ein­stel­len wie alt die Bei­träge sein dür­fen oder auch bestimmte Bei­träge ganz aus­schlie­ßen. Auch die Häu­fig­keit der Ankün­di­gun­gen lässt sich ohne Pro­bleme ein­stel­len. Alles in allem eine schöne Sache wenn man auch als Autor seine alten Bei­träge ange­zeigt bekommt. Die offi­zi­elle Seite des Autors fin­det man unter http://www.ajaymatharu.com/.

Heute fin­det um 15 Uhr die Stadt­ver­tre­ter­sit­zung der Stadt Neu­bran­den­burg im Rat­hause (Rats­saal) statt. Es wird wie­der live auf Twit­ter (http://twitter.com/seeseekey) unter dem Hash­tag #SVSNB berichtet.

Die Tages­ord­nung kann dabei im Infor­ma­ti­ons­sys­tem der Stadt ein­ge­se­hen wer­den. Zur Zeit sind es 26 Tages­ord­nungs­punkte wel­che behan­delt wer­den sollen.