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Auch die Deutsche Telekom treibt sich in der FOSS-Welt herum. Und so begab es sich, das sich die Telekom daran mache und ein Tool entwickelte, welches auf den Namen Oscad hört. Der Name steht dabei für Open Source Compliance Advisor und ist ein Formular welches wesentliche Fragen zu bestimmten freien Lizenzen klären möchte. Als Datenbasis dafür dient wiederum Oslic was das Kürzel für Open Source License Compendium ist. Dabei handelt es sich um ein bei der Deutschen Telekom erstelles Paragraphenwerk, welches die Lizenzimplikationen der unterschiedlichen freien lizenzen erläutert. Mit Hilfe des Tools kann diese Datenbasis einfach und ohne Jura-Studium abgefragt werden.

oscad.fodina.de

Das ganze ist unter der AGPL lizenziert ist und damit freie Software. Der Quelltext ist auf GitHub zu finden — die offizielle Seite unter oscad.fodina.de.

Wer auf der Suche nach einem Verwaltungswerkzeug für SQLite-Datenbanken ist, sollte sich den freien Database Browser for SQLite anschauen. Mit Hilfe der Anwendung können die Datenbanken gelesen und bearbeitet werden.

Die Oberfläche mit geöffneter Oberfläche

Verfügbar ist der SQLite Browser für Linux, Mac OS X und Windows. Die freie Software ist unter der GPL in der Version 2 und höher lizenziert. Der Quelltext ist auf GitHub zu finden. Die Kompilate können über die offizielle Webseite unter sqlitebrowser.org bezogen werden.

Manchmal möchte man bei einer eBay Auktion erst in den letzten Sekunden bieten. Wenn man dies von Hand macht kann es sein, das man den passenden Zeitpunkt verpasst. Abhilfe schaffen hier Tools wie JBidwatcher. Das ganze basiert dabei auf Java und ist für Mac OS X, Linux und Windows verfügbar.

JBidwatcher

Der Quellcode von JBidwater ist auf Github zu finden. JBidwater kann allerdings nicht als freie Software betrachtet werden, da die Lizenz CC-BY-NC-SA ist und somit eine kommerzielle Nutzung ausschließt. Auf der offiziellen Seite http://www.jbidwatcher.com/ finden sich die entsprechenden Downloadmöglichkeiten.

Neben den Full-HD Geräten werden irgendwann in den nächsten Jahren auch 4K Fernseher und Monitore in die Haushalte einziehen. Die Frage die sich hier natürlich stellt, ob dies sinnvoll ist.

Der Onlinerechner für den minimalen Betrachtungsabstand

Unter http://carltonbale.com/does-4k-resolution-matter/ findet man dazu einen interessanten Beitrag von Carlton Bale, welcher das Problem bei höheren Auflösungen erläutert. Am Ende des Beitrages gibt es einen Formular, mit dem man anhand der Bildschirmdiagonale ausrechnen kann, wie nah man am Bildschirm sitzen muss, um die volle Auflösung auszukosten.

Es gibt nützliche und nicht ganz so nützliche Tools. In die zweite Kategorie fällt sicherlich der Buchtitelgenerator welchen man unter http://www.buchtitelgenerator.de finden kann. Allerdings kann er als Inspiration dienen, wenn man sich mal einige der vorgeschlagenen Titel anschaut:

Arm mit Seele
Die Prinzessin der Zeit
Hohe Männer und amerikanische Winter
Keine Suche ohne Turm
Der Schnee ohne Kämpfer
Intensiver Kuss, trauriges Blech

Da entwickeln sich beim lesen der Titel bereits die ersten Ideen. Diese müssen dann nur noch umgesetzt werden.

Im Auslieferungszustand handelt es sich bei der Magic Mouse um eine Eintastenmaus. Da damit kein vernünftiger Mensch klar kommt, kann man in den Einstellungen eine rechte Maustaste hinzufügen. Schwieriger wird das ganze wenn man auch eine Mitteltaste sein eigen nennen möchte. Während das Scrollen noch eingebaut ist, sieht es bei der Mitteltaste ohne Drittsoftware Mau aus. Genau hier springt das Tool „MagicPrefs“ ein.

Die „MagicPrefs“ Konfiguration

Neben der Möglichkeit die Mitteltaste zu konfigurieren, gibt es noch unzählige andere Möglichkeiten, die Tasten und Gesten zu konfigurieren. Dabei funktioniert „MagicPrefs“ nicht nur mit der Magic Mouse, sondern auch mit dem Magic Trackpad und dem eingebauten Trackpad in den MacBooks. Neben den vielen eingebauten Möglichkeiten, kann „MagicPrefs“ auch durch Plugins erweitert werden. Das Tool ist dabei Freeware und kann unter http://magicprefs.com/ bezogen werden.

Wenn man Nutzer von einer Active Directory Domäne in andere Domäne migriert, kann das sehr zeitaufwändig sein. Vor allem die Umstellungen des lokalen Profiles kann dabei einige Zeit in Anspruch nehmen. Abhilfe schafft hier das Tool „User Profile Wizard“ welches unter http://www.forensit.com/de/downloads.html bezogen werden kann. Mit diesem ist es möglich ein bestehendes Profil in wenigen Minuten auf einen neuen Nutzer umzuschreiben. Dabei wird das Profil nicht kopiert, sondern die entsprechenden Rechte werden so geändert, das dass Profil dem neuen Nutzer gehört. Die Übernahme funktioniert dabei unter Windows XP, Vista und 7 problemlos. Nur mit der 64-Bit Version von Windows XP gibt es Probleme, welche sich in darin äußern das das Profil nicht umgeschrieben werden kann.

Festplatten, egal welcher Größe haben eine unangenehme Eigenschaft. Irgendwann sind sie voll und man fragt sie wo der ganze Platz hin ist. Um sich das ganze übersichtlich anzuschauen gibt es für Windows „WinDirStat“, für Linux „KDirStat“ und für Mac OS X gibt es „GrandPerspective“ welches unter http://grandperspectiv.sourceforge.net/ zu finden ist.

Eine GrandPerspective Analyse

Nach dem Start von „GrandPerspective“ wählt man einen Ordner aus und bekommt anschließend eine Analyse aus welcher sich optisch erschließt welches die größten Brocken auf der Festplatte sind. Die Software wird aktiv weiter entwickelt und steht dabei unter der GPL. Es existieren auch lokalisierte Versionen, allerdings werde diese augenscheinlich nicht mehr gepflegt, so das man mit der englischen Version Vorlieb nehmen sollte.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://en.wikipedia.org/wiki/GrandPerspective
http://de.wikipedia.org/wiki/WinDirStat
http://de.wikipedia.org/wiki/KDirStat

Wenn man an einem Design oder ähnlichem arbeitet, steht man oft vor dem Problem das man zueinander passende Farben finden muss. Wer das nicht immer von Hand erledigen möchte der sollte sich den Color Schema Designer unter http://colorschemedesigner.com/ anschauen.

Neben der Auswahl eines Farbschemas, ist es möglich den Farbraum einzuschränken, bestimmte Formen von Sehstörungen zu simulieren und das ganze zu Exportieren. Als Formate stehen dabei HTML + CSS, XML, Text sowie Photoshop– und Gimppaletten zur Verfügung. Ein Tool welches definitiv in die Werkzeugkiste gehört ;)

Wie ich in einem früheren Artikel bereits schrieb, hat iMovie Probleme damit reine MTS Dateien zu öffnen. Das gleiche trifft auch auf Final Cut Pro zu, was ich persönlich als Armutszeugnis empfinde. Schließlich geht es besser wie z.B. das freie Kdenlive zeigt.

Wer es dennoch nicht lassen kann bzw. darauf angewiesen ist der sollte sich das Tool „AVCCAM Restorer“ von Panasonic anschauen welches auf der Panasonic Seite bezogen werden kann. Dort gibt es jeweils eine Version für Windows, sowie eine Version für Mac OS X. Das Tool stellt dabei die Kameraverzeichnisse wieder her, so das auch die entsprechenden Apple Produkte die MTS Dateien anschließend wieder importieren können.