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Die Terminal–Applikation unter Mac OS X kommt schlicht und funktional daher. Wer hier den Wind der vergangenden Jahrzehnte in das Terminal bringen möchte sollte sich die App Cathode anschauen. Dabei handelt es sich um einen Vintage-Terminal-Emulator.

Cathode unter Mac OS X im Fenstermodus

Mit diesem können unterschiedliche Monitor– und Console-Typen emuliert werden, was einen gewissen Retrocharme versprüht. Neben der Mac OS X Version, gibt es eine iOS Version, welche mit dem iPhone und dem iPad kompatibel ist.

Preis: 4,99 €
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Weitere Informationen zu den Apps des Herstellers gibt es auf der offiziellen Seite unter secretgeometry.com.

Im Dock unter Mac OS X befinden sich meist die Shortcuts zu den Applikationen welche schnell gestartet werden sollen — daneben findet man dort auch die aktuell laufenden Applikationen.

Ein Teil des Docks

Unter Umständen möchte man dieses Dock bzw. die in ihm liegenden Symbole wieder auf den Grundzustand zurückversetzen. Dazu muss das Terminal geöffnet werden und dort:

defaults delete com.apple.dock

eingegeben und bestätigt werden. Anschließend wird das Dock wieder auf den Basiszustand zurückgesetzt.

Im Film TRON Legacy gab es eine Szene in welcher ein Terminal gezeigt wurde. Colin Devroe hat sich basierend auf diesem Terminal den Spaß erlaubt und einen Terminal Style für Mac OS X entwickelt, welcher das ganze nachahmt.

Der Terminal Style in Aktion

Zu finden ist der Style im entsprechenden GitHub Repository. Er kann über die Einstellungen des Mac OS X Terminals installiert werden.

Mit dem Tool Logrotate werden unter Linux die Logs periodisch rotiert, damit der Speicherplatz nicht irgendwann durch die Logs erschöpft wird. Beim Schreiben einer neuen Konfiguration für Logrotate kann es vorkommen, das man diese anschließend testen möchte. Dazu gibt man im Terminal:

logrotate --force /etc/logrotate.d/dpkg

ein, womit der Vorgang für die definierte Konfigurationsdatei ausgeführt wird. Eventuelle Fehler und Warnmeldungen werden dabei mit angezeigt.

Wenn man unter Mac OS X ein sh-Skript ausführen möchte und dabei die Meldung:

/bin/sh^M: bad interpreter: No such file or directory

bekommt, kann das Skript nicht ausgeführt werden. Das Problem liegt daran das versucht wird den Interpreter „bin/sh^M“ anstatt „bin/sh“ zu starten. Bei dem ^M handelt es sich um das dreizehnte ASCII-Zeichen, das Carriage Return (im deutschen auch Wagenrücklauf genannt). Um das Problem zu beheben muss das entsprechende Skript einfach um das Carriage Return Zeichen bereinigt werden. Dies kann im Terminal einfach mittels:

perl -i -pe 'y|\r||d' script.sh

bewerkstelligt werden. Anschließend sollte das Skript ohne weitere Probleme durchlaufen.

Wenn man eine Anwendung mittels „screen“ ausführt, kann es passieren das man den Fehler:

Cannot open your terminal '/dev/pts/0' - please check.

zu Gesicht bekommt. Vielfach wird empfohlen bei diesem Fehler die Rechte des Gerätes zu ändern:

chmod 777 /dev/pts/0

Anstatt diese Lösung zu nutzen sollte man vor der Ausführung von „screen“ den Befehl:

script /dev/null

auszuführen. Damit kann „screen“ anschließend ohne Fehlermeldung genutzt werden.

Möchte man wissen wir viele Dateien sich in einem Ordner unter Linux befinden, so kann man dies leicht durch eine Kombination der Befehle „find“ und „wc“ bewerkstelligen:

find /home/seeseekey/manyfiles/ -type f | wc -l

Der „find“-Befehl listet dabei alle Dateien in dem Ordner auf, während „wc“ (word count) die ausgegebenen Zeilen zählt und man somit die Anzahl der Dateien ermittelt.

Manchmal benötigt man ein Image von einer SD-Karte, z.B. dann wenn man eine Installation einer Raspberry Pi Distribution von einer solchen Karte sichern möchte. Im ersten Schritt muss man ermitteln welche Kennung die SD-Karte trägt. Dies geschieht im Terminal mittels:

diskutil list

Die Ausgabe könnte dann in etwa so aussehen:

/dev/disk0
   #:                       TYPE NAME                    SIZE       IDENTIFIER
   0:      GUID_partition_scheme                        *251.0 GB   disk0
   1:                        EFI                         209.7 MB   disk0s1
   2:          Apple_CoreStorage                         250.1 GB   disk0s2
   3:                 Apple_Boot Recovery HD             650.0 MB   disk0s3
/dev/disk1
   #:                       TYPE NAME                    SIZE       IDENTIFIER
   0:                  Apple_HFS Macintosh HD           *249.8 GB   disk1
/dev/disk2
   #:                       TYPE NAME                    SIZE       IDENTIFIER
   0:     FDisk_partition_scheme                        *16.1 GB    disk2
   1:             Windows_FAT_32 NO NAME                 16.1 GB    disk2s1

In diesem Fall ist das Gerät „/dev/disk2“ die SD-Karte ist. Mittels des Befehls „dd“ wird dann das entsprechende Image erzeugt:

sudo dd if=/dev/disk2 of=sdcard.img

Der Vorgang nimmt dabei durchaus einige Zeit in Anspruch, in welcher man keine Ausgaben auf der Konsole sieht. Nach der Erzeugung des Images, gibt „dd“ noch eine Auswertung des Kopiervorganges zum Besten und die Kopie ist komplett.

Möchte man die lokale Revision eines Git Repositories ermitteln so reicht es in der Konsole:

git log -n 1

einzugeben. Das ganze sieht auf dem Terminal dann so aus:

commit 1c40074d28676ec996ec91f1719cff43077f15f6
Author: Example 
Date:   Tue Jan 3 09:52:23 2013 +0800

    Bugfixes in example function.

Soll nur der Hash ausgeben werden so muss die Kommandozeile wie folgt aussehen:

git log -n 1 --pretty=format:"%H"

Damit bekommt man dann nur den entsprechenden Hashwert ausgegeben.

Mit wget ist der Download einer Datei einfach, da das ganze nur aus dem Befehl und der Datei besteht:

wget http://example.com/datei.zip

Bei cURL braucht es da schon etwas mehr:

curl -O http://example.com/datei.zip

Damit lädt cURL die entsprechende Datei auf die Festplatte, anstatt sie nur anzuzeigen.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://en.wikipedia.org/wiki/CURL