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Vor kurzem stand ich vor dem Problem, das ich eine Menge Git-Repositories auf der Festplatte hatte und diese um den .git Ordner bereinigen wollte. Unter Linux und Mac OS X kann man sich für diese Aufgabe mit der Kommandozeile behelfen. Dazu wechselt man in den entsprechenden Ordner und gibt im Terminal folgendes ein:

find . | grep .git | xargs rm -rf

Damit werden sämtliche .git Ordner rekursiv gesucht und gelöscht. Was übrig bleibt sind die aktuellen Arbeitskopien der jeweiligen Git-Repositores.

Auf vielen unixoiden Systemen gibt es den Texteditor nano. Im Standardmodus ist die Anzeige der Zeilennummerierung unter nano deaktiviert. Möchte man dies ändern so muss der Parameter -c beim Aufruf des Editors angetragen werden:

nano -c config.cfg

nano mit aktivierter Anzeige der Zeilennummerierung

Damit zeigt nano im unteren Bereich unter anderem die Zeilennummer an, so das man eine bestimmte Zeile bei Fehlern schnell finden kann.

Unter Mac OS X gibt es eine Sprachausgabe welche qualitativ gesehen zu den besseren Sprachausgaben gehört. Diese Sprachausgabe kann dabei auch über das Terminal bedient werden. Ein:

say "Hallo Welt"

würde dabei Hallo Welt mit der Standardsystemstimme ausgeben. Möchte man eine bestimmte Stimme nutzen, so kann man dies über den Parameter -v angeben:

say -v "Anna" "Hallo Welt"

Dabei gibt es neben den normalen Stimmen eine ganze Reihe von speziellen Stimen (Albert, Bad News, Bahh, Bells, Boing, Bubbles, Cellos, Deranged, Good News, Hysterical, Pipe Organ, Trinoids, Whipser, Zarvox):

say -v "Cellos" "Lalala Hahaha Dadada dadada"

Möchte man die Stimmenausgabe in einer Datei speichern, so nutzt man den Parameter -o:

say "Hallo." -o hallo.aiff

Damit wird die Ausgabe direkt in der Datei gespeichert und kann somit später verwendet werden.

Die Terminal-Applikation unter Mac OS X kommt schlicht und funktional daher. Wer hier den Wind der vergangenden Jahrzehnte in das Terminal bringen möchte sollte sich die App Cathode anschauen. Dabei handelt es sich um einen Vintage-Terminal-Emulator.

Cathode unter Mac OS X im Fenstermodus

Mit diesem können unterschiedliche Monitor- und Console-Typen emuliert werden, was einen gewissen Retrocharme versprüht. Neben der Mac OS X Version, gibt es eine iOS Version, welche mit dem iPhone und dem iPad kompatibel ist.

Preis: 4,99 €
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Weitere Informationen zu den Apps des Herstellers gibt es auf der offiziellen Seite unter secretgeometry.com.

Im Dock unter Mac OS X befinden sich meist die Shortcuts zu den Applikationen welche schnell gestartet werden sollen – daneben findet man dort auch die aktuell laufenden Applikationen.

Ein Teil des Docks

Unter Umständen möchte man dieses Dock bzw. die in ihm liegenden Symbole wieder auf den Grundzustand zurückversetzen. Dazu muss das Terminal geöffnet werden und dort:

defaults delete com.apple.dock

eingegeben und bestätigt werden. Anschließend wird das Dock wieder auf den Basiszustand zurückgesetzt.

Im Film TRON Legacy gab es eine Szene in welcher ein Terminal gezeigt wurde. Colin Devroe hat sich basierend auf diesem Terminal den Spaß erlaubt und einen Terminal Style für Mac OS X entwickelt, welcher das ganze nachahmt.

Der Terminal Style in Aktion

Zu finden ist der Style im entsprechenden GitHub Repository. Er kann über die Einstellungen des Mac OS X Terminals installiert werden.

Mit dem Tool Logrotate werden unter Linux die Logs periodisch rotiert, damit der Speicherplatz nicht irgendwann durch die Logs erschöpft wird. Beim Schreiben einer neuen Konfiguration für Logrotate kann es vorkommen, das man diese anschließend testen möchte. Dazu gibt man im Terminal:

logrotate --force /etc/logrotate.d/dpkg

ein, womit der Vorgang für die definierte Konfigurationsdatei ausgeführt wird. Eventuelle Fehler und Warnmeldungen werden dabei mit angezeigt.

Wenn man unter Mac OS X ein sh-Skript ausführen möchte und dabei die Meldung:

/bin/sh^M: bad interpreter: No such file or directory

bekommt, kann das Skript nicht ausgeführt werden. Das Problem liegt daran das versucht wird den Interpreter „bin/sh^M“ anstatt „bin/sh“ zu starten. Bei dem ^M handelt es sich um das dreizehnte ASCII-Zeichen, das Carriage Return (im deutschen auch Wagenrücklauf genannt). Um das Problem zu beheben muss das entsprechende Skript einfach um das Carriage Return Zeichen bereinigt werden. Dies kann im Terminal einfach mittels:

perl -i -pe 'y|\r||d' script.sh

bewerkstelligt werden. Anschließend sollte das Skript ohne weitere Probleme durchlaufen.

Wenn man eine Anwendung mittels „screen“ ausführt, kann es passieren das man den Fehler:

Cannot open your terminal '/dev/pts/0' - please check.

zu Gesicht bekommt. Vielfach wird empfohlen bei diesem Fehler die Rechte des Gerätes zu ändern:

chmod 777 /dev/pts/0

Anstatt diese Lösung zu nutzen sollte man vor der Ausführung von „screen“ den Befehl:

script /dev/null

auszuführen. Damit kann „screen“ anschließend ohne Fehlermeldung genutzt werden.

Möchte man wissen wir viele Dateien sich in einem Ordner unter Linux befinden, so kann man dies leicht durch eine Kombination der Befehle „find“ und „wc“ bewerkstelligen:

find /home/seeseekey/manyfiles/ -type f | wc -l

Der „find“-Befehl listet dabei alle Dateien in dem Ordner auf, während „wc“ (word count) die ausgegebenen Zeilen zählt und man somit die Anzahl der Dateien ermittelt.