seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

In den letzten Wochen habe ich öfter ein Spiel gespielt als es mir lieb war. Das Spiel mit dem fast meditativen Charakter trägt hört auf den Namen Desert Golfing. Das Spielprinzip ist dabei simpel. Es wird eine prozedurale 2D-Welt generiert — in dieser Welt kann man nun Golf spielen. Die Welt besteht dabei nur aus Sand und einem Golfball. Den Ball kann man über den Touchscreen mit einem Impuls versehen. Ziel ist es ein den Ball von einem Loch zum nächsten zu befördern.

Kleinigkeiten wie ein Stein überraschen ab und an

Die Welt besteht dabei stets nur aus Sand und noch mehr Sand. Ab und an wird die Welt allerdings aufgefrischt durch Wasserbecken oder einen Stein — Kleinigkeiten, welche die Welt spannender machen.

Preis: 1,99 €
Preis: 1,41 €

Bezogen werden kann Desert Golfing über den Appstore bzw. die Android-Version über die Play Store.

Zu DOS-Zeiten spielte ich ab und an Spiele aus der X-COM-Serie — eine Strategiespieleserie, welches sich um die Bedrohung durch Außerirdische drehte. Wer die originären Spieldaten noch auf der Festplatte hat, kann mit OpenXcom erneut in diese Welt eintauchen.

openxcom.org

Dabei handelt es sich um eine neu implementierte Engine, welche als Laufzeitumgebung für die originalen Spieledaten fungiert. Daneben gibt es einen Bugfix-Patch für die Spieledaten, sowie MODs welche das Spiel verändern. Lizenziert ist OpenXcom unter der GPL und damit freie Software. Auf der Projektseite kann die Engine unter anderem für Linux, Mac OS X und Windows bezogen werden.

Seit einigen Tagen kann das Ende 2015 erscheinende StarCraft 2 — Legacy of the Void vorbestellt werden. Damit bekommt man einige (zeitlich) exklusive Prolog-Missionen und kann die Multiplayer-Beta von Legacy of the Void spielen.

Der Battle.net Starter

Nach der Vorbestellung steht man allerdings vor dem Problem, Legacy of the Void zu starten. Versucht man es über den Battle.net Starter wird man immer Heart of the Swarm starten. Möchte man stattdessen Legacy of the Void starten, so muss dies unter Region / Account ausgewählt werden. Nach der Installationen der benötigten Spieldaten kann anschließend mit dem Spiel begonnen werden.

Bei dem Spiel Osmos geht es vereinfacht darum eine Kugel zu vergrößern, indem man kleinere Kugeln in sich aufnimmt und somit an Masse gewinnt.

Agar.io

Mit Agar.io wird dieses Prinzip auf die Spitze getrieben. Auch hier geht es darum an das Ende der Nahrungskette aufzusteigen, allerdings werden die anderen Kugeln ebenfalls von Menschen gesteuert. Mittlerweile wurde das Projekt bei Steam GreenLight ebenfalls aufgenommen, so das man eine erweiterte Version bald auf Steam finden wird.

Mit dem Kerbal Space Program gibt es seit einigen Jahren eine äußert eindrucksvolle und spaßige Simulation für den Flug in den Weltraum. Für das Spiel gibt es eine unzählige Mods, die das Spiel erweitern und verbessern.

Die GUI von CKAN unter Mac OS X

Im Normalfall müssen diese Mods von Hand installiert und aktualisiert werden, was natürlich einen gewissen Aufwand bedeutet. Mit dem Comprehensive Kerbal Archive Network kurz CKAN wird einem dieser Aufwand abgenommen. Bei dem CKAN handelt es sich um einen Paketmanager für Kerbal Space Program Mods, welcher für Linux, Mac OS X und Windows bereitgestellt wird. Bezogen werden kann er über die Release-Seite des GitHub-Repositories. CKAN ist unter der MIT-Lizenz lizenziert und damit freie Software.

Ab Minecraft 1.8 gibt es ein „fill“-Kommando, mit welchem größere Bereiche mit Blöcken ausgefüllt werden können. Im Gegensatz zu Mods wie WorldEdit gibt es unter Minecraft keinen (sichtbaren) Zauberstab um Bereiche zu definieren. Stattdessen müssen die Positionen von Hand eingeben werden.

Das „fill“-Kommando wird eingegeben

Allerdings gibt es ein Hilfsmittel um die Koordinaten schneller und einfacher einzugeben. Dazu wird nach dem „fill“ einfach die Tab-Taste gedrückt. Damit schreibt Minecraft die Koordinate des Blockes, auf welchen der Spieler schaut, auf. Nach jeder Koordinate muss ein Leerzeichen eingefügt werden, anschließend kann die Tab-Taste wieder genutzt werden.

Viele Menschen tun sich mit dem Programmieren schwer. Damit das nicht so bleibt kann man sich mit Lightbot spielerisch dem Thema nähern. Bei dem Spiel geht es darum die Figur auf bestimmte Felder zu dirigieren und dort das Licht anzustellen.

Ein Lightbot-Level

Von Level zu Level werden dem Spieler dabei immer komplexere Aufgaben gestellt, so das er unterschwellig an unterschiedliche Programmiertechniken herangeführt wird. Zu finden ist Lightbot unter lightbot.com. Daneben gibt es dort auch Apps für iOS und Android.

In meinem gestrigen Artikel ging es um eine Command & Conquer Version für den Browser. Neben dem Original gibt es eine Reihe von Projekte welche sich mehr oder weniger mit Command & Conquer beschäftigen. Eines dieser Projekte ist OpenRA. Dabei handelt es sich um eine Engine welche das Feeling und die Spielmechanik von Command & Conquer nachbaut. So kann die Engine unter anderem die Spieldaten der alten Command & Conquer Teile nutzen. Angeboten werden dabei aber im Moment nur einzelne Missionen und keine zusammenhängende Kampagne. Neben dem Singleplayermodus gibt es auch einen Multiplayermodus.

Der Titelschirm von OpenRA

OpenRA ist unter der GPLv3 lizenziert und damit freie Software. Der Quelltext ist auf GitHub zu finden. Geschrieben ist das ganze in C#. Damit ist ist OpenRA unter Linux, Mac OS X und Windows lauffähig. Die offizielle Seite des Projektes ist unter openra.net zu finden.

Das erste Command & Conquer hat mittlerweile knapp 20 Jahre auf dem Buckel. Damit war es Zeit das ganze für den Browser umzusetzen. Aditya Ravi Shankar machte sich an die Arbeit und schuf eine solche Umsetzung, welche mittlerweile in der Version 0.8.3 vorliegt. Aus dieser Umsetzung heraus ist auch das Buch Pro HTML5 Games entstanden.

Command & Conquer im Browser

Ausprobieren kann man das ganze auf der entsprechenden Seite des Autors. Dabei wird nicht nur der Single-Player Modus sondern auch der Multi-Player Modus unterstützt. Auch die Missionsbesprechungen und Zwischensequenzen sind enthalten.