seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Open Source sei Danke, gibt es seit 2012 einen Fork von Cube 2: Sau­er­bra­ten wel­cher auf den Namen Tes­ser­act hört und dem Genre der Shoo­ter zuord­nen lässt. Ziel der Abspal­tung ist es dabei moder­nere Ren­der­tech­ni­ken wie dyna­mi­sches Licht und andere Dinge zu nut­zen. Das wirkt sich sehr posi­tiv auf das Aus­se­hen der Level aus. Das Spiel als sol­ches ist sehr schnell, so das man durch­aus ein paar brauch­bare Reflexe mit­brin­gen sollte. Eine wei­tere Beson­der­heit von Tes­ser­act ist der inte­grierte Edi­tor­mo­dus, mit wel­chem man in der First Per­son Ansicht alleine oder koope­ra­tiv die Level bauen kann.

Eine Tesseract-Map

Bezo­gen wer­den kann Tes­ser­act auf der offi­zi­el­len Web­seite. Das Spiel ist für Mac OS X, Linux und Win­dows ver­füg­bar. Der Quell­text ist in einer Subversion-Instanz zu fin­den. Lizen­ziert ist das ganze dabei unter der zlib-Lizenz.

Der freie Fun­ra­cer Super­Tu­xKart hat mitt­ler­weile einige Jahre auf dem Buckel. Das macht sich natür­lich auch an der gra­fi­schen Pracht des Spie­les bemerk­bar. Aller­dings gibt es Bestre­bun­gen in die­sem Punkt für Bes­se­rung zu sor­gen. So wird die Engine im Moment einer Über­ar­bei­tung unterzogen.

Die über­ar­bei­tete Engine bie­tet dabei dich­tere Vege­ta­tion durch Instan­cing, ent­hält ver­bes­serte Licht­ef­fekte (unter ande­rem Strah­len­bü­schel) und Par­ti­kel­sys­teme sowie Deep of Field. Lei­der sind diese Ände­run­gen noch nicht in die offi­zi­elle Ver­sion ein­ge­flos­sen, da sich die Ver­bes­se­rung der Engine noch in vol­lem Gange ist. Bezo­gen wer­den kann die aktu­elle Ver­sion von Super­Tu­xKart auf der offi­zi­el­len Web­seite.

Es gibt Spiele die machen Spaß und es gibt Spiele wel­che zum Nach­den­ken anre­gen. Eines die­ser Spiele ist „Some­ti­mes You Die“.

I AM PLAYINGGAME

In die­sem „Spiel“ geht es um das Wesen von Spie­len und der Spie­ler in ihm. Auch der Tod wird the­ma­ti­siert, denn es ist nicht mög­lich ohne zu ster­ben zu gewin­nen — viel­leicht aber doch. Diese und wei­tere Gedan­ken sind in die­sem wun­der­ba­ren Spiel zu finden.

Sometimes You Die
Preis: 1,79 €

Es kann für 1,79 € im Apps­tore bezo­gen wer­den und fällt defi­ni­tiv in die Kate­go­rie „must have“.

Bom­ber­man kann mitt­ler­weile auf eine lange Geschichte zurück­bli­cken. Man nehme ein paar Mit­spie­ler und ver­su­che sich mit Bom­ben das Leben so schwer wie mög­lich zu machen. Mit Bom­ber­mine gibt es nun auch eine Imple­men­tie­rung des Spiel­prin­zips wel­che im Brow­ser spiel­bar ist.

Bom­ber­mine im Browser

Das Spiel setzte dabei unter ande­rem auf Node.js und HTML5 Tech­ni­ken auf. Im Gegen­satz zu den klas­si­schen Imple­men­ta­tio­nen kann man bei Bom­ber­mine mit bis zu 1000 Mit­spie­lern auf der glei­chen Karte spie­len. Zu fin­den ist das Spiel auf bombermine.com.

In den letz­ten Tagen fin­det man in den sozia­len Medien oft einen Link zu einem Spiel namens 2048. Ziel des Spie­les ist es dabei immer höhere Zwei­er­po­ten­zen zu einer Kachel zusam­men­zu­füh­ren, bis man eine 2048er Kachel sein eigen nennt.

2048 in Aktion

Spie­len kann man das Spiel unter ande­rem unter gabrielecirulli.github.io/2048/. Das beson­dere an die­ser Ver­sion ist das es sich dabei um freie Soft­ware han­delt. Der Quell­text kann im ent­spre­chen­den Repo­sitory bezo­gen wer­den. Lizen­ziert ist das ganze dabei unter der MIT-Lizenz.

Vor ein paar Stun­den schlug bei mir Gran Turismo 6 für die Play­Sta­tion 3 auf. Nach­dem das Paket aus­ge­packt war ging es an den Start. In die­sem Fall bedeu­tete das ein 1,2 GiB gro­ßes Update auf die Ver­sion 1.01 über sich erge­hen zu las­sen. Nach­dem das Update her­un­ter­ge­la­den und instal­liert wurde, darf man die Lizenz­be­din­gun­gen abni­cken. Danach legt man sei­nen Fah­rer an. Hier­bei muss sowohl ein Vor­name, als auch ein Nach­name ange­ge­ben wer­den. Nick­na­mes sind damit nicht ohne Wei­te­res mög­lich. Aller­dings kann man als Vor­name auch ein @ ange­ben, so das man sei­nen Twitter-Nutzername abbil­den kann.

Gran Turismo 6

Nach­dem der Fah­rer ange­legt wurde, geht es auch gleich an die erste Runde. Im Gegen­satz zu Gran Turismo 5, wird man nicht zur Instal­la­tion der Spiel­da­ten auf­ge­for­dert, son­dern kann gleich los­fah­ren. Auf der Stre­cke wird man mit­tels Auto­pi­lot aus der Boxen­gasse geführt und kann seine erste Runde dre­hen. Gelei­tet wird das ganze dabei von einer Art Mini-Tutorial wel­che in die Grund­la­gen der Bedie­nung ein­führt. Dabei fällt auf das die Gra­fik im Gegen­satz zum Vor­gän­ger wesent­li­cher hüb­scher wirkt. Auch die Phy­sik wirkt nun wesent­lich rea­lis­ti­scher, beim Vor­gän­ger hatte man manch­mal ein selt­sa­mes Gefühl was diese betraf unter ande­rem wenn man gegen Hin­der­nisse stieß. Das Fah­ren und Drif­ten auf dem Stra­ßen­be­lag und die damit ver­bun­dene Kon­trolle über das Fahr­zeug wirkt hier wesent­lich durch­dach­ter und deckt sich bes­ser mit der Alltagserfahrung.

Wenn man die erste Ein­füh­rungs­runde erfolg­reich bewäl­tigt hat lan­det man im neuen Menü. Die­ses wirkt wesent­lich auf­ge­räum­ter als das der Vor­gän­ger. Man fin­det sich hier sofort zurecht und sieht auf den ers­ten Blick wel­che Stre­cken zur Ver­fü­gung ste­hen und wel­che Stre­cken noch gesperrt sind.

Von den Vision GT Autos ist im Moment nur das Exem­plar von Mer­ce­des AMG ver­füg­bar, alle ande­ren Autos wer­den in spä­te­ren Updates nach­ge­reicht. Es han­delt sich dabei um Ent­würfe wel­che anläss­lich den 15ten Jubi­lä­ums der Gran Turismo Reihe von den Her­stel­lern ange­fer­tigt wur­den. Ins­ge­samt sind im neuen Teil um die 1200 Autos ver­füg­bar. Alles in allem macht der neue Teil von Anfang an Spaß und kann bedin­gungs­los für den Ein­stieg in die Gran Turismo Reihe emp­foh­len werden.

Mine­craft ist mitt­ler­weile mil­lio­nen­fach ver­kauft wor­den. Wer von den Klotz­wel­ten nicht genug bekom­men kann, der sollte sich Scrum­ble­Ship anschauen. Dabei han­delt es sich um eine Raum­schiffs­si­mu­la­tion, wel­che aus­sieht als ob der Minecraft-Welt ent­sprun­gen wäre. Das Spiel wel­ches mitt­ler­weile erfolg­reich über Kick­star­ter finan­ziert wurde sam­melte dabei ins­ge­samt $12,093 ein.

Ein Schiff im All

Die offi­zi­elle Seite des Spie­les ist unter https://www.scrumbleship.com zu fin­den. Dort kann das Spiel in drei Edi­tio­nen her­un­ter­ge­la­den wer­den. Bei der ers­ten Edi­tion han­delt es sich um die Demo-Version wäh­rend es dane­ben noch die Voll– und die Deluxe-Version gibt. Sie unter­schei­den sich dabei durch einige Fea­tures. Allen Ver­sio­nen (bis auf die Demo) ist gemein, das der Quell­text mit­ge­lie­fert wird, was aller­dings nicht bedeu­tet, das es sich dabei um freie Soft­ware han­delt. Erhält­lich ist das Spiel dabei für Linux, Win­dows und Mac OS X, wobei die Mac OS X Ver­sion auf einem Maverick noch zu Pro­ble­men führt.

Neben F-Zero und des­sen Able­gern, wird es schwie­rig wei­tere ver­nünf­tige Sci­ence Fic­tion Racer zu fin­den. Das Spiel Quan­tum Rush möchte dies ändern. Es han­delt sich dabei um kei­nen rei­nen Racer wie bei F-Zero, son­dern die Glei­ter ver­fü­gen auch über Waf­fen­sys­teme ähn­lich Extreme G. Ein Ein­spie­ler­mo­dus ist lei­der nicht vor­ge­se­hen, aller­dings soll man über das Netz mit ande­ren Spie­len um die Wette fah­ren können.

Quan­tum Rush

Ent­wi­ckelt wird das ganze vom Ber­li­ner Game­Art Stu­dio und soll zuerst als Win­dows Ver­sion erschei­nen. Da Quan­tum Rush mit­tels Unity3D ent­wi­ckelt wird, sind auch Ver­sio­nen für Mac, Linux, XBox, Play­Sta­tion, Android und iOS geplant. Viel­leicht springt auch noch eine Ver­sion für die OUYA heraus.

Das Pro­jekt sucht dabei noch Unter­stüt­zer auf Kick­star­ter wel­che die Ent­wick­lung finan­zie­ren. Ziel sind dabei $100,000 und im Moment sind noch 18 Tage Zeit um die rest­li­chen knapp $95.000 aufzutreiben.

Beim Spie­len von Star­craft 2 wird man irgend­wann den Begriff „Build Order“ oder Bau­rei­hen­folge gehört haben. Dabei han­delt es sich um eine je nach Spiel­rasse ver­wen­dete feste Rei­hen­folge für den initia­len Auf­bau der Basis. Für die Stan­dard­vor­ge­hens­wei­sen gibt es dabei durch­aus einige erprobte Strategien.

Inter­es­sant wird es wenn man eine eigene Build Order ent­wi­ckeln möchte. Das kann man natür­lich von Hand tun oder spe­zia­li­sierte Tools dafür benut­zen. Eine sol­che Build Order könnte dann z.B. so aussehen:

0:02,00: 50M 0G 3L 6/ 10S — Build Drone
0:13,63: 50M 0G 2L 7/ 10S — Build Drone
0:24,70: 50M 0G 2L 8/ 10S — Build Drone
0:29,75: 25M 0G 1L 9/ 10S — Build Extrac­tor
1:07,65: 200M 0G 3L 8/ 10S — Build Spa­w­ning Pool
1:07,65: 0M 0G 3L 7/ 10S — Move Three Dro­nes To Gas
1:25,56: 50M 26G 3L 7/ 10S — Build Drone
2:12,65: 160M 116G 3L 8/ 10S — Rese­arch Meta­bo­lic Boost
2:12,65: 60M 16G 3L 8/ 10S — Build Extrac­tor
2:12,65: 35M 16G 3L 7/ 10S — Build Extrac­tor
2:12,65: 10M 16G 3L 6/ 10S — Can­cel Extrac­tor
2:12,65: 29M 16G 3L 7/ 10S — Build Extrac­tor
2:12,65: 4M 16G 3L 6/ 10S — Can­cel Extrac­tor
2:12,65: 23M 16G 3L 7/ 10S — Can­cel Extrac­tor
2:12,65: 42M 16G 3L 8/ 10S — Build Extrac­tor
2:12,65: 17M 16G 3L 7/ 10S — Can­cel Extrac­tor
2:17,58: 50M 18G 3L 8/ 10S — Build Zer­g­ling
2:37,78: 100M 31G 3L 9/ 10S — Build Over­lord
2:47,88: 50M 37G 2L 9/ 10S — Build Zer­g­ling
3:02,78: 74M 46G 2L 10/ 18S — Build Zer­g­ling
3:08,08: 50M 50G 2L 11/ 18S — Build Zer­g­ling
3:18,18: 50M 56G 1L 12/ 18S — Build Zer­g­ling
3:28,28: 50M 63G 1L 13/ 18S — Build Zer­g­ling
3:38,38: 50M 69G 1L 14/ 18S — Build Zergling

Way­po­int 1 satis­fied:
4:02,65: 120M 84G 1L 15/ 18S
Income: 297M 38G
Buil­dings: 1 Hat­chery 1 Extrac­tor 1 Spa­w­ning Pool
Units: 8 Drone 2 Over­lord 14 Zer­g­ling
Rese­arch: Meta­bo­lic Boost

Bei jedem die­sen Tools gibt man das Ziel an (z.B. 12 Zer­g­linge) und diese pro­bie­ren das ganze so lange durch bis eine mög­lichst opti­male Lösung gefun­den wurde. Spe­zi­ell für Zerg gibt es dabei das auf Java basie­rende Tool „Evo­lu­tion Cham­ber“ wel­ches unter http://code.google.com/p/evolutionchamber/ zu fin­den ist.

Star­craft Fusion beim Erstel­len einer Build Order

Für Win­dows gibt es das Tool „Star­craft Fusion“. Im Gegen­satz zu „Evo­lu­tion Cham­ber“ kön­nen mit „Star­craft Fusion“ auch Build Order für die Ter­ra­ner und die Pro­tos ange­legt wer­den. Bei der Benut­zung sollte man immer beach­ten, das jede Bedin­gung die man defi­niert sich auf die Rechen­zeit aus­wirkt. Bei kom­ple­xen Zusam­men­stel­lun­gen kann eine sol­che Berech­nung schon mal einige Wochen dau­ern, wäh­rend es sich bei ein paar Zer­g­lin­gen nur um einige Minu­ten handelt.

3D im Brow­ser war bis vor eini­gen Jah­ren noch eine undenk­bare Sache. Das höchste der Gefühle war zu die­ser Zeit eine Lösung wel­che auf Flash oder Java basierte. Mitt­ler­weile ist das mit APIs wie WebGL bes­ser gewor­den. Was mit WebGL alles mög­lich ist zeigt unter ande­rem das 3D-MMO Ironbane.

Das Tuto­rial von Ironbane

Dort bewegt man sich mit einer zwei­di­men­sio­na­len Figur in eine drei­di­men­sio­na­len Welt. Wie MMO schon dezent andeu­tet, spielt man mit ande­ren Spie­lern zusam­men. Das ganze ist dabei freie Soft­ware und auf Git­Hub zu fin­den. Tech­nisch basiert es dabei auf Node.js. Zu fin­den ist das Spiel unter http://www.ironbane.com/.