seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Für den Servicetechniker baut der Hersteller gerne ein paar Optionen mehr ein. Dank dem Internet, kommt man nun aber auch als normaler Nutzer, in den Genuss solche Einstellungen vornehmen zu können. So gibt es bei den neueren Samsung Modellen ein verstecktes Servicemenü.

Die richtigen Tasten müssen es sein

Dieses kann erreicht werden in dem man bei ausgeschaltetem Gerät folgende Tasten nacheinander auf der Fernbedienung drückt:

Info, Menü, Mute, Power

Danach geht der Fernseher an und öffnet das Service Menü. In diesem sollte man allerdings nur Sachen verstellen, wenn man wirklich weiß was man dort macht. Neben vielen Einstellungen wie einem „Krankenhausmodus“ und einem „Shopmodus“ wird unter anderem die Betriebszeit des Panels angezeigt. Auf den Smart TVs von Samsung läuft im übrigen ein Linux, dort sind also sicherlich noch einige andere Möglichkeiten versteckt.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.samygo.tv
http://www.khoavo.com/technology/2011–03-01/hack-your-samsung-series-c-tvs/

Bei MiniDLNA han­delt es sich um ein UPnP/DLNA Ser­ver, mit wel­chem man z.B. auf einen Fern­se­her strea­men kann. Im Gegensatz zu Mediatomb und uShare arbeitet MiniDLNA problemlos mit Samsung Fernsehern zusammen und bietet so MKV, AVI und noch einige andere Formate. Nur das spulen scheint leider nicht zu funktionieren :(

Möchte man MiniDLNA auf einem Ubuntu Server aufsetzen so sollte man es mittels:

sudo apt-get install minidlna

installieren. Nach der Installation geht es an die Konfiguration. Dazu öffnet man die conf Datei mittels

sudo nano /etc/minidlna.conf

Nach der Konfiguration könnte die Datei dann so aussehen:

# port for HTTP (descriptions, SOAP, media transfer) traffic
port=8200

# network interfaces to serve, comma delimited
network_interface=eth0

# set this to the directory you want scanned.
# * if have multiple directories, you can have multiple media_dir= lines
# * if you want to restrict a media_dir to a specific content type, you
#   can prepend the type, followed by a comma, to the directory:
#   + "A" for audio  (eg. media_dir=A,/home/jmaggard/Music)
#   + "V" for video  (eg. media_dir=V,/home/jmaggard/Videos)
#   + "P" for images (eg. media_dir=P,/home/jmaggard/Pictures)
media_dir=A,/home/seeseekey/share/Media Archiv/Group Musik
media_dir=V,/home/seeseekey/share/Media Archiv/Group Video

# set this if you want to customize the name that shows up on your clients
friendly_name=LEXA

# set this if you would like to specify the directory where you want MiniDLNA to store its database and album art cache
#db_dir=/var/cache/minidlna

# set this if you would like to specify the directory where you want MiniDLNA to store its log file
#log_dir=/var/log

# this should be a list of file names to check for when searching for album art
# note: names should be delimited with a forward slash ("/")
album_art_names=Cover.jpg/cover.jpg/AlbumArtSmall.jpg/albumartsmall.jpg/AlbumArt.jpg/albumart.jpg/Album.jpg/album.jpg/Folder.jpg/folder.jpg/Thumb.jpg/thumb.jpg

# set this to no to disable inotify monitoring to automatically discover new files
# note: the default is yes
inotify=yes

# set this to yes to enable support for streaming .jpg and .mp3 files to a TiVo supporting HMO
enable_tivo=no

# set this to strictly adhere to DLNA standards.
# * This will allow server-side downscaling of very large JPEG images,
#   which may hurt JPEG serving performance on (at least) Sony DLNA products.
strict_dlna=no

# default presentation url is http address on port 80
#presentation_url=http://www.mylan/index.php

# notify interval in seconds. default is 895 seconds.
notify_interval=900

# serial and model number the daemon will report to clients
# in its XML description
serial=12345678
model_number=1

# use different container as root of the tree
# possible values:
#   + "." - use standard container (this is the default)
#   + "B" - "Browse Directory"
#   + "M" - "Music"
#   + "V" - "Video"
#   + "P" - "Pictures"
# if you specify "B" and client device is audio-only then "Music/Folders" will be used as root
#root_container=.

Wenn man mit der Konfiguration fertig ist sollte man die Datenbank einmal neu erstellen. Dies funktioniert mittels:

sudo minidlna -f /etc/minidlna.conf -R -d

Möchte man MiniDLNA neustarten so funktioniert das mittels:

sudo /etc/init.d/minidlna restart

Anschließend kann man sich seine Mediensammlung auf den Fernseher streamen lassen.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/MiniDLNA
http://www.icancode.de/2011/07/samsung_dlna/
http://pario.no/2011/08/29/configure-minidlna-to-work-with-a-sony-bravidia-kdl-40ex711-tv/

Samsung lässt sich ja bekanntlich viel Zeit mit neuen Updates für deren Androidgeräte. Also ist es Zeit da mal selber Hand anzulegen, in diesem Fall durch das aufspielen eines Custom ROMs. Da auf meinem Tab noch Android 2.2 läuft bedeutet dies das der Bootloader nur signierte ROMs akzeptiert. Beim Samsung ROM zu 2.3 ist dies im übrigen nicht der Fall. Es sei nochmal darauf hingewiesen das Brickgefahr bei diesem Vorgang besteht (eigentlich nur beim flashen des Bootloaders und dem Umwandeln des Dateisystemes). Also Vorsicht bei der Sache, nicht das ihr danach einen schönen Ziegelstein habt ;)

Um diesen Schutz zu umgehen wird sich die passende APK unter http://forum.xda-developers.com/showthread.php?t=888071 heruntergeladen. In meinem Fall ist dies die SGT-Bootloader-Patch-v1.00.apk. Damit das allerdings funktioniert muss das Tab gerootet sein.

Diese Anwendung sollte dann auf dem Tablett ausgeführt (sie benötigt root Rechte) werden. Sie überprüft ob der der Bootloader nur signierte ROMs akzeptiert. Ist dies der Fall meldet dies die Anwendung. Nun kann mit der Anwendung einen Bootloader flashen welcher unsignierte ROMs akzeptiert. Nach dem flashen sollte das Pad neugestartet werden und die Anwendung nochmal gestartet werden, dort sieht man dann ob es funktioniert hat.

Der Rest der Anleitung bezieht sich in diesem Fall auf ein Windows System. Nach dem patchen des Bootloaders sollte man Samsung Kies installieren und das Tab mit dem PC verbinden und die Treiberinstallation abwarten. Nun sollte man noch die Daten auf dem internen Speicher sichern und diesen leeren. Anschließend können die entsprechenden Dateien heruntergeladen (Getting The Overcome Files) werden:

  • 001001-GB-Stock-Safe-v5.zip
  • 001003-Overcome_v3.1.0_KRATOS_Wipe.zip
  • 002001-Overcome_Kernel_v3.3.1.tar

Alles in allem sind dies knapp 500 MiB. Nach dem Download muss die Datei 001001-GB-Stock-Safe-v5.zip entpackt werden. In dieser Zip ist unter anderem die Software Odin enthalten. Diese sollte gestartet werden.

Das Tab sollte in den Downloadmodus (Tab mit Volume Down + Power starten) gebracht werden und per USB angeschlossen werden. Sobald das Tab an dem USB Port hängt sollte ID:COM in Odin gelb werden. Nun müssen ein paar Einstellungen in Odin vorgenommen werden:

  • PIT: gt-p1000_mr.pit
  • PDA: GB_Stock_Safe_v5.tar
  • PHONE: JMF Modem/modem.bin (wenn anderes Modem dann andere bin Datei)

Nach diesen Einstellungen kann Start gedrückt werden. Nun wartet man bis PASS grün wird und das Tab neugestartet ist. Damit ist ein Samsung Stock Image drauf gespielt worden. Nun sollte das Tablett gestartet und kurz eingerichtet werden. Unter Drahtlos und Netzwerk -> USB-Einstellungen wird Massenspeicher als Verbindungstyp benutzt.

Nun sollte das Tab wieder per USB an den Rechner angeschlossen werden und die Datei 001003-Overcome_v3.1.0_KRATOS_Wipe.zip auf den internen Speicher kopiert werden. Nachdem dies passiert ist kann das Tab wieder ausgeschaltet und im Downloadmodus gestartet werden.

Nun wird Odin wieder gestartet und unter PDA die Datei 002001-Overcome_Kernel_v3.3.1.tar ausgewählt. Anschließend wird auf Start gedrückt und bis zum Neustart gewartet. Nun teilt einem eine Roboterstimme mit das nun das Dateisystem von RFS auf ext4 umgestellt wird. Dieser Vorgang dauert zirka 5 — 10. Danach startet das Tab neu. Nachdem es neugestartet ist kann man das Tab gleich wieder ausschalten und im Bootloader starten (Volume Up + Power) und dann unter install menu -> choose zip from internal sdcard -> 001003-Overcome_v3.1.0_KRATOS_Wipe.zip die passende Zip geflasht. Das Menü kann dabei mit den Volume Up / Volume Down sowie der Power Taste gesteuert werden.

Nach dem Flashvorgang wird das ganze nochmal neugestartet und fertig ist das neue ROM :) Und wie immer gilt Nachahmung auf eigene Gefahr ;)

Weitere Informationen gibt es unter:
http://p1000.teamovercome.net/?page_id=64
http://www.nextgennetworks.de/index.php?/archives/1405-Alternatives-ROM-auf-das-Samsung-Galaxy-Tab-P1000-GSMUMTS-flashen.html
http://www.nextgennetworks.de/index.php?/archives/1404-Bootloader-Samsung-Galaxy-Tab-P1000-GSMUMTS-patchen-um-unsignierte-ROMs-auszufuehren.html
http://www.nextgennetworks.de/index.php?/archives/1403-Samsung-Galaxy-Tab-P1000-GSMUMTS-rooten.html
http://forum.xda-developers.com/showthread.php?t=1069727

Die Wiimote mit einem Galaxy Tab zu verbinden sollte eigentlich nicht so schwer sein. Das Bluetoothsetup öffnen und das Pairing anwerfen. Das Tab möchte dann allerdings eine PIN, das Problem ist das die Wiimote keine PIN hat. So schlägt das Pairing fehl. Auch andere Anwendungen welche die Wiimote direkt einbinden funktionieren auf den Galaxy Tab nicht. Dies liegt wohl an dem Bluetoothstack auf dem Gerät. Mit einem CyanogenMod 7 auf dem Gerät funktioniert es problemlos. Da kann man nur hoffen das Samsung dies beim nächsten Update nachbessert…

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.golem.de/1108/85586.html
http://forum.xda-developers.com/showthread.php?t=852336

Auf dem Samsung Galaxy Tab (in diesem Fall die Version von o2, nicht gebrandet) ist es mittlerweile möglich das ClockworkMod Recovery laufen zu lassen. Dazu lädt man sich den ROM Manager aus dem Market herunter. Mit diesem kann man das ClockworkMod Recovery anschließend installieren. Ich wählte dabei die T-Mobile Variante. Im Anschluss startete ich in das ClockworkMod Recovery mittels der im ROM Manager angebotenen Funktion. Momentan ist es allerdings so, das das Recovery nicht permanent im Speicher installiert wird. Das Samsung eigene Recovery ist also weiterhin im Gerät enthalten und wird wieder aktiv sobald man das Gerät ausschaltet. Hier ist also noch Bedarf für Verbesserungen ;)

Weitere Informationen gibt es unter:
http://forum.xda-developers.com/showthread.php?p=9770377

Zum rooten des Samsung Galaxy Tab gibt es im großen und ganzen drei Methoden. Die erste Methode ist des das ganze manuell über ADB zu machen. Wie das funktioniert ist hier beschrieben. Einfacher ist es mit der Software SuperOneClick. Nachteil an dieser Variante ist, das man einen Rechner mit Windows benötigt.

Und dann gibt es noch die sehr einfache Variante mittels z4root. Bei dieser Variante lädt man sich unter http://forum.xda-developers.com/showthread.php?t=833953 die Anwendung z4root herunter und installiert diese Software auf dem Tablett. Diese Anwendung startet man nun und nach einigen Minuten und einem Neustart ist das Gerät gerootet. Einfacher geht es nicht :)

Weitere Informationen gibt es unter:
http://forum.xda-developers.com/showthread.php?t=803682
http://forum.xda-developers.com/showthread.php?t=812367
http://www.mydigitallife.info/2010/11/26/how-to-root-samsung-galaxy-tab-via-one-click-app/

CyanogenMod für das Galaxy Tab wäre doch ein schöner Traum. Und mittlerweile werden die ersten Schritte dazu getan. Im XDA Developer Forum (http://forum.xda-developers.com/showthread.php?t=931857) gibt es dazu eine erste Betaversion. Allerdings handelt es sich dabei noch nicht um ein offizielles CyynogenMod, zu mindestens war in der Wiki des Projektes nichts darüber zu finden. Hoffen wir einfach das es bis zur Vorstellung von CyanogenMod 7 offiziell ist :)

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.cyanogenmod.com/
https://github.com/cmsgs
http://www.thegalaxytab.com/2011/02/06/cyanogenmod-7-beta-arrives-on-the-samsung-galaxy-tab/