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In dem freien Texteditor Notepad++ gibt es seit Version 6 ein Feature mit dem Namen Session snapshot welches einige Nutzer ratlos zurücklasst. Grund dafür ist die fehlende Abfrage ob eine geänderte Datei gespeichert werden soll, wenn der Editor beendet wird.

Die Einstellungen von Notepad++

In der neuen Version ist das Feature Session snapshot standardmäßig aktiviert, was dazu führt das die Session komplett gespeichert wird. Öffnet man den Editor, so werden alle Dateien und ihre nicht gespeicherten Änderungen wieder angezeigt. Möchte man stattdessen das alte Verhalten wieder herstellen, so kann das Feature in den Einstellungen unter Settings -> Preferences -> Backup deaktiviert werden. Danach fragt Notepad++ beim Beenden wieder, ob ungesicherte Änderungen vor dem Beenden gespeichert werden sollen.

Da läuft der Webserver mit Nginx und PHP (eingebunden über den FastCGI Process Manager) seit vielen Wochen ohne Probleme und plötzlich wird man nur noch mit einem:

502 Bad Gateway

begrüßt. Das ist im ersten Moment verwunderlich, wenn sich nichts an der Konfiguration geändert hat. Dem Nutzer und gestressten Administrator möchte diese Meldung dabei mitteilen, das die Verbindung zum „PHP-Server“ nicht funktioniert. Wenn über ein Unixsocket auf das PHP zugegriffen wird, so kann es zur 502er Fehlermeldung kommen, wenn der Datei keine ausreichenden Rechte mehr zugewiesen sind. Mit einem beherzten:

chmod go+rw /var/run/php5-fpm.sock

verfügt das Socket wieder über die korrekten Zugriffsrechte. Unter Umständen muss die PHP-Engine mit:

service php5-fpm restart

neugestartet werden. Verursacht werden kann dieses Problem unter anderem durch automatisch eingespielte Updates, welche die Berechtigung der Socket-Datei verändern.

Der freie Norton Commander Clone Midnight Commander wird wie sein Vorbild mit der F10-Taste beendet. Bei einem frisch installierten Mac OS X führt diese Taste leider zu Problemen, da das Programmfenster nur verkleinert wird.

Die Mission Control Einstellungen

Grund hierfür sind die Mission Control–Einstellungen. Hier ist die Taste F10 für die Eigenschaft Programmfenster vorgesehen. Wenn man diesen Tastenkombination anderes belegt oder deaktiviert, kann man F10 im Midnight Commander wieder ohne Probleme nutzen. Alternativ kann die Escape-Taste und anschließend die Taste 0 gedrückt werden — dies hat die gleiche Wirkung wie die F10-Taste.

Nach dem Mac OS X ab Lion ohne Datenträger vertrieben wird, hat sich auch die Neuinstallation bzw. die Reperatur etwas verändert. Diese erfolgt nun über das Rettungssystem von Mac OS X. Um dieses System zu starten muss während des Starts des Macs die Tastenkombination:

Command + R

gedrückt werden. Damit wird beim Start automatisch das Rettungssystem geladen. Wird ein Mac mit einer leeren oder neuen Festplatte gestartet so wird das Rettungssystem automatisch aus dem Internet heruntergeladen und anschließend gestartet. Im Rettungssystem kann nun unter anderem die Neuinstallation angestossen werden.

Manchmal ist es bei bestimmten Problemen notwendig den System Management Controller kurz SMC zurückzusetzen. Je nach verwendetem Mac unterscheiden sich die Schritte für diese Operation geringfügig.

Umschalt– Ctrl– und die Wahltaste müssen gedrückt werden

Beim MacBook Air muss im ersten Schritt das MacBook ausgeschaltet werden. Anschließend muss das MacBook mit dem Netzteil verbunden werden. Nun müssen gleichzeitig die Umschalt– Ctrl– und die Wahltaste (Alt) gedrückt und wieder losgelassen werden. Anschließend muss das MacBook wieder gestartet werden. Während der Operation sollte sich die LED im Magsafe-Stecker von grün zu gelb ändern.

Von Hama gab es vor einiger Zeit einen 2in1 Wireless-LAN Adapter. Dieser Adapter kann dabei im Client-Modus betrieben werden. Das bedeutet das mit Hilfe des Adapters kabelgebundene Geräte in ein WLAN gehängt werden können. Bei besagtem Adapter von HAMA gibt es allerdings ein Problem — das Webinterface ist unbrauchbar. So bleibt die Weboberfläche z.B. nach der Durchführung des Konfigurationsassistenten dauerhaft unerreichbar. Mit ein paar Kniffen kann der Adapter allerdings doch konfiguriert werden.

Der Hama Adapter

Im ersten Schritt sollte der Adapter auf seine Grundeinstellungen zurückgesetzt werden. Dazu muss der Reset/WPS Knopf über 10 Sekunden lang gedrückt werden. Der Knopf sollte erst dann losgelassen werden wenn die PWR-LED anfängt zu blinken. Für die anschließende Konfiguration muss der Adapter über die gelbe Buchse mit dem Rechner verbunden werden. Auf dem Adapter läuft ein DHCP Server — der Adapter selbst bzw. die Weboberfläche ist unter der Adresse http://192.168.19.1 zu erreichen. Die Standardanmeldedaten sind dabei admin und 1234. Über die Weboberfläche sollte dem Adapter eine IP-Adresse (im LAN Bereich der Konfiguration) aus dem eigenen Netz zugewiesen werden und der eingebaute DHCP-Server deaktiviert werden. Bei der nächsten Meldung ist darauf zu achten das CONTINUE ausgewählt wird. Bei der anderen Auswahlmöglichkeit startet das Gerät neu, was im Moment noch nicht gewünscht ist.

Die Sicherheitseinstellungen werden vorgenommen

Nun kann der Client Modus unter Wireless -> Basic Settings konfiguriert werden. Hier wird als Mode der Punkt Station (Infrastructure) eingestellt und sich über Site Survey mit dem entsprechenden Netz verbunden. Danach wird das ganze mit Apply und anschließend mit CONTINUE bestätigt. Im nächsten Schritt müssen die Security Settings angesteuert werden. Dort wird das passende WLAN-Passwort eingestellt. Nun kann der Adapter neugestartet werden und im Client-Modus betrieben werden.

Beim TL-WR702N handelt es sich um einen mobilen Access Point von TP-Link für WLAN mit einer Reihe von Zusatzbetriebsmodi. Unter anderem verfügt der Access Point über einen Betriebsmodi namens Client, mit welchem kabelgebundene Geräte in ein WLAN eingebunden werden können. Leider lässt sich dieser Modus nur umständlich aktivieren.

Nach dem Reset des Gerätes kann sich per WLAN mit diesem verbunden werden. Die Einstellung über das Quick Setup funktioniert nicht, da der Client Mode dort zwar eingestellt werden kann, aber anschließend nicht übernommen wird. Stattdessen muss der Modus über das Menü Working Mode eingestellt werden und der AP neugestartet werden.

Der TL-WR702N montiert an einer Wand

Danach ist der TL-WR702N nur noch per Kabel unter der IP-Adresse 192.168.0.254 erreichbar. Die Netzverbindung am Rechner sollte zum Aufbau einer Verbindung auf 192.168.0.1 mit dem Subnetz 255.255.255.0 gestellt werden. Nachdem man sich wieder mit dem Gerät verbinden konnte, kann auf dem Gerät eine statische IP-Adresse im Punkt Network -> LAN eingestellt werden. Nach einem erneuten Neustart ist das Gerät unter der eingestellten IP-Adresse erreichbar. Im letzten Schritt muss in den DHCP Settings der eingebaute DHCP-Server deaktiviert werden. Damit ist der Client Mode nach einem erneuten Neustart nutzbar.

ownCloud aktualisiert regelmäßig Daten im Hintergrund mittels eines Cronjobs. So werden z.B. neue Artikel aus RSS-Feeds bezogen, wenn die App News installiert ist. Während der Cronjob durchgeführt wird, legt ownCloud eine Datei mit dem Namen cron.lock im data–Verzeichnis der ownCloud Installation an. Unter Umständen kann es passieren das der Cronjob nicht zu einem ordentliche Abschluss kommt und die cron.lock–Datei damit bestehen bleibt. Dies führt dazu das ownCloud keine Aktualisierungen mehr vornehmen kann. Als Workaround kann die Sperrdatei mit einem Cronjob regelmäßig entfernt werden. Dazu muss die Crontab bearbeitet werden:

crontab -e

In die sich öffnende Crontab-Datei wird nun folgendes eingetragen:

4    0    * * *   rm /var/www/example/owncloud/data/cron.lock

Damit wird die cron.lock–Datei jeden Tag um 0:04 Uhr gelöscht, falls sie vorhanden sein sollte. Wichtig ist es dabei die Crontab-Datei mit einer Leerzeile abzuschließen und den Pfad an die eigene Installation anzupassen.

Der TL-MR3020 ist ein tragbarer Router von TP-Link. Die initiale Konfiguration erweist sich allerdings etwas komplizierter, da die Angaben im aktuellen Handbuch nicht ganz korrekt sind. Falls die Zugangsdaten nicht bekannt sind, kann der Router mit einem 10-sekundigen Druck auf die WPS-Taste in den Werkzustand versetzt werden.

Der TL-MR3020

Damit ist der Router intern auf die IP 192.168.0.254 mit dem Subnetz 255.255.255.0 konfiguriert. Nun kann der eigene Rechner auf die IP 192.168.0.7 mit dem gleichen Subnetz eingestellt werden. Anschließend muss mit einem Ethernetkabel eine direkte Verbindung zum Rechner hergestellt werden. Der Router ist nun unter der IP 192.168.0.254 erreichbar und kann konfiguriert werden. Das eingestellte Standardpasswort für den Standardnutzer admin, lautet ebenfalls admin.

Vor einigen Tagen ist mir ein Mailserver (bestehend aus Postfix und Dovecot) begegnet, welcher in der mail.err regelmäßig folgende Ausgabe wiederholte:

Apr 2 13:16:35 service dovecot: lda(root): Error: chdir(/root/) failed: Permission denied (euid=65534(nobody) egid=65534(nogroup) missing +x perm: /root, dir owned by 0:0 mode=0700)
Apr 2 13:16:35 service dovecot: lda(root): Error: chdir(/root) failed: Permission denied
Apr 2 13:16:35 service dovecot: lda(root): Error: user root: Initialization failed: Namespace '': stat(/root/Maildir) failed: Permission denied (euid=65534(nobody) egid=65534(nogroup) missing +x perm: /root, dir owned by 0:0 mode=0700)
Apr 2 13:16:35 service dovecot: lda(root): Fatal: Invalid user settings. Refer to server log for more information.

Der Dovecot-Service versucht auf einen Maildir–Ordner im Nutzerverzeichnis des Nutzers root zuzugreifen, was allerdings nicht gelingt. Einfach lösen lässt sich dieses Problem in dem man einen Alias für die Mailzustellung zum Nutzer root anlegt. Dazu wird im ersten Schritt die Datei /etc/aliases bearbeitet. In dieser Datei kann der entsprechende Alias eingetragen werden:

root: webmaster@example.com

Nachdem die Datei gespeichert wurde, muss die Datei in ihre binäre Form überführt werden und die entsprechenden Services neugestartet werden:

newaliases
service dovecot restart
service postfix restart

Damit werden die Mails von root im entsprechenden Postfach hinterlegt und die Fehlermeldung gehört der Vergangenheit an.