seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Wenn man unter Scrivener in ein eBook For­mat wie Mobi oder EPUB exporte­ren will, so bekommt man das Pro­blem das bestimmte For­ma­tie­run­gen, wie z.B. die Ein­rü­ckun­gen beim „Blo­ck­quote“ nicht berück­sich­tigt werden.

Die "Compile" Optionen

Die „Com­pile“ Optionen

Für das Pro­blem gibt es eine Lösung, aller­dings ist diese rela­tiv gut ver­steckt. Im „Com­pile“ Fens­ter wählt man dabei den Tab „For­ma­ting“ und betä­tigt dort den But­ton „Opti­ons…“ in der obe­ren rech­ten Ecke. Dort akti­viert man dann den Punkt „Pre­serve tabs and ind­ents“ und schon wer­den die Ein­rü­ckun­gen rich­tig exportiert.

Es ist immer wie­der inter­es­sant auf wel­ches Ver­hal­ten man bei eini­gen Web­diens­ten gesto­ßen wird. So auch bei Twit­ter. Ich benutze ein Skript wel­ches Tweets und Direkt­nach­rich­ten nach einer gewis­sen Zeit wie­der löscht. Das ist soweit nicht ungewöhnlich.

Die Direktnachrichten sind nicht nur beim Empfänger verschwunden

Die Direkt­nach­rich­ten sind nicht nur beim Emp­fän­ger verschwunden

Aller­dings führt das dazu, das man ein inter­es­san­tes Ver­hal­ten ent­de­cken kann. Wenn Per­son A der Per­son B eine Direkt­nach­richt schickt und Per­son B dar­auf antwortet:

Per­son A: Hallo hast du heute Abend Zeit?

Per­son B: Ja klar.

Nun hat löscht Per­son B die Direkt­nach­richt. Dabei kann es auch die Direkt­nach­richt von Per­son A löschen. Soweit ist das kein Pro­blem, aller­dings wird die Direkt­nach­richt auch bei Per­son A gelöscht. Somit berei­nigt man nicht nur sei­nen eige­nen Post­ein­gang, son­dern auch den des Absen­ders. Ob dies so gewollt ist? Selt­sam ist es allemal.

Ich nutze Ever­note unter ande­rem unter Win­dows. Dort wurde es aber mit zuneh­men­der Zahl der Noti­zen immer trä­ger, was natür­lich irgend­wann kein Spaß mehr macht. Eigent­lich sollte dies nicht pas­sie­ren da Ever­note die Daten­bank stän­dig optimiert.

Das Debugmenü von Evernote

Das Debug­menü von Evernote

Glück­li­cher­weise gibt es hier Abhilfe, da die Opti­mie­rung der Daten­bank auch von Hand ange­sto­ßen wer­den kann. Dazu star­tet man Ever­note mit einem zusätz­li­chen Parameter:

evernote.exe /debugmenu

In dem Debug­menü wird dann der Punkt „Daten­bank opti­mie­ren“ aus­ge­wählt, was je nach Größe der sel­ben eine Weile dau­ern sollte. Anschlie­ßend läuft Ever­note wie­der wesent­lich flüssiger.

Man nehme ein frisch instal­lier­ten Kubuntu 12.10 und ver­su­che einen Fire­fox zu instal­lie­ren. Im Worst Case kann dies zu fol­gen­der Feh­ler­mel­dung führen:

(Lese Datenbank ... 163522 Dateien und Verzeichnisse sind derzeit installiert.)
Entpacken von firefox (aus .../firefox_20.0+build1-0ubuntu0.12.10.3_amd64.deb) ...
dpkg: Fehler beim Bearbeiten von /var/cache/apt/archives/firefox_20.0+build1-0ubuntu0.12.10.3_amd64.deb (--unpack):
 Versuch, »/usr/share/applications/firefox.desktop« zu überschreiben, welches auch in Paket kubuntu-firefox-installer 12.04ubuntu1 ist
Es wurde kein Apport-Bericht verfasst, da das Limit MaxReports bereits erreicht ist
Trigger für man-db werden verarbeitet ...
Trigger für desktop-file-utils werden verarbeitet ...
Fehler traten auf beim Bearbeiten von:
 /var/cache/apt/archives/firefox_20.0+build1-0ubuntu0.12.10.3_amd64.deb
E: Sub-process /usr/bin/dpkg returned an error code (1)

Das Pro­blem ist hier­bei ein Bug im Paket „kubuntu-firefox-installer“. Um die­sen zu besei­tig­ten bzw. zu umge­hen wird das Paket mittels:

apt-get remove kubuntu-firefox-installer

dein­stal­liert. Anschlie­ßend kann der Fire­fox mittels:

apt-get install --no-install-recommends firefox

ohne zusätz­li­chen Abhän­gig­kei­ten instal­liert werden.

Da möchte man nichts­ah­nend Mine­craft star­ten und bekommt nur fol­gende Feh­ler­mel­dung an den Kopf geworfen:

Exception in thread "main" java.awt.HeadlessException
        at java.awt.GraphicsEnvironment.checkHeadless(GraphicsEnvironment.java:173)
        at java.awt.Window.(Window.java:546)
        at java.awt.Frame.(Frame.java:419)
        at net.minecraft.LauncherFrame.(LauncherFrame.java:20)
        at net.minecraft.LauncherFrame.main(LauncherFrame.java:167)
        at net.minecraft.MinecraftLauncher.main(MinecraftLauncher.java:13)

In die­sem Fall hilft ein beherztes:

apt-get install openjdk-6-jdk

auf der Kon­sole. Nach der Instal­la­tion sollte Mine­craft ohne wei­tere Pro­bleme starten.

Wenn man sein Visual Stu­dio hin­ter eine Pro­xy­ser­ver betreibt, so kann es pas­sie­ren das die „Online Gal­lery“ nicht funk­tio­niert. Möchte man dies ändern so muss man je nach Visual Stu­dio, eine der fol­gen­den Dateien ändern:

C:\Program Files (x86)\Microsoft Visual Studio 10.0\Common7\IDE\devenv.exe.config (Visual Studio 2010)
C:\Program Files (x86)\Microsoft Visual Studio 11.0\Common7\IDE\devenv.exe.config (Visual Studio 2012)
Die Online Gallery ist offline

Die „Online Gal­lery“ ist offline

Dort fin­det man einen Block der in etwa so aus­se­hen sollte:

<system.net>
  <settings>
    <ipv6 enabled="true"/>
  </settings>
</system.net>

Dort fügt man den Tag:

<servicePointManager expect100Continue="false" />

inner­halb des „set­tings“ Tag hinzu. Nach einem Neu­start des Visual Stu­dios, sollte auch die „Online Gal­lery“ wie­der funktionieren.

Wenn man bei Twit­ter einen Account anlegt, und die­sen mit einer Mail­adresse ver­bin­den will, ist das im Nor­mal­fall kein Pro­blem. Inter­es­sant wird das ganze wenn man dort eine Mail nach dem Schema „example@entität.org“ ange­ben möchte. In die­ser Adresse sind Uni­code­zei­chen ent­hal­ten, in die­sem Fall das „ä“.

Die nicht funktionierende Unicode Variante

Die nicht funk­tio­nie­rende Uni­code Variante

Diese akzep­tiert Twit­ter nicht als „rich­tige“ Mail­adresse. Abhilfe schafft die die Umwan­de­lung in Puny­code z.B. mit dem Tool unter http://idnaconv.phlymail.de. Damit lau­tet die Ent­spre­chung der Bei­spiel­adresse „example@xn--entitt-fua.org“.

Mit der Punycode Umschreibung funktioniert es auch mit Twitter

Mit der Puny­code Umschrei­bung funk­tio­niert es auch mit Twitter

Diese umge­schrie­bene Adresse wird dann auch von Twit­ter akzeptiert.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Punycode

Die freie Video­schnitt­soft­ware Kden­live läuft auch unter Mac OS X. Aller­dings hat sie dort ein Pro­blem wel­ches in der Linux Ver­sion nicht auf­tritt. Möchte man z.B. die Farbe eines Titels ändern, so klickt man ein­fach auf den ent­spre­chen­den But­ton und danach sollte sich ein Fens­ter öff­nen in wel­chem die Farbe geän­dert wer­den kann.

Der Titelgenerator von Kdenlive

Der Titel­ge­ne­ra­tor von Kdenlive

Unter Mac OS X öff­net sich aller­dings im ers­ten Moment kein Fens­ter. Nach dem Druck auf den But­ton pas­siert erst ein­mal nichts. Die Lösung für die­ses Pro­blem ist aller­dings ziem­lich sim­pel. Wenn man das Tit­ler­fens­ter ver­schiebt, sieht man den ent­spre­chen­den Farb­dia­log und kann damit auch unter Mac OS X die Farbe ändern.

In eini­gen Ver­sio­nen hat Inkscape Pro­bleme mit der Fontaus­wahl. Nach­voll­zie­hen kann man das zum Bei­spiel mit den Ubuntu Fonts. Diese gibt es in den Vari­an­ten „Ubuntu“, „Ubuntu Con­den­sed“ und „Ubuntu Light“. Möchte man nun z.B. den Font „Ubuntu Light“ anwäh­len, so funk­tio­niert es nicht. Inkscape springt unver­mit­telt auf den Font „Ubuntu“.

Die Fontauswahl unter Inkscape

Die Fontaus­wahl unter Inkscape

Bei die­sem Pro­blem han­delt es sich um ein Feh­ler in Inkscape, wel­che sich glück­li­cher­weise umschif­fen lässt. Dazu gibt man den Font­na­men, in der Font­leiste ein und hängt ein Komma an den Namen. Aus „Ubuntu Light“ wird dann „Ubuntu Light,“. Damit akzep­tiert Inkscape den Font und man kann wie­der damit arbeiten.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
https://bugs.launchpad.net/inkscape/+bug/595432

Wenn man ein Jenkins auf­setzt kann es pas­sie­ren das man sich beim Tes­ten des Menü­punk­tes „Glo­bale Sicher­heit kon­fi­gu­rie­ren“ aus dem Sys­tem aus­sperrt. Um die­sen Zustand zu ändern, been­det man Jenkins ein­fach und sucht nach der „config.xml“ der Soft­ware. Dort gibt es einen Tag namens „useSe­cu­rity“ des­sen Wert ein­fach auf „false“ setzt. Danach sollte man Jenkins wie­der star­ten und kann ohne Zugriffs­be­schrän­kun­gen auf das Sys­tem zugrei­fen, bis man sich wie­der mal aussperrt.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Jenkins_(Software)