seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Für ein klei­nes Expe­ri­ment war ich auf der Suche nach einer .NET Biblio­thek mit wel­cher sich MIDI Dateien schrei­ben las­sen. Auf den ers­ten Blick fin­det man dabei nur Biblio­the­ken wel­che das MIDI Inter­face anspre­chen, aber sol­che wel­che Midi Dateien schrei­ben kön­nen sind eher sel­ten. Abhilfe schuf hier die Biblio­thek NAu­dio, wel­che unter http://naudio.codeplex.com/ zu fin­den ist. Das Pro­blem an der Biblio­thek ist ihre schiere Größe und die feh­lende Platt­for­mu­n­ab­hä­gig­keit, da für einige Stel­len P-Invokes in native DLLs benö­tigt wer­den. Dane­ben bie­tet NAu­dio wesent­lich mehr als nur MIDI-Support, so das die Biblio­thek für mei­nen Zweck nicht zum tra­gen kam.

Dank der freien Lizenz (unter der Ms-Pl) stellte dies kein Pro­blem da und so wurde libmidi.net aus der Taufe geho­ben. Die Biblio­thek bestand am Anfang aus dem Midi Teil von NAu­dio. Im Laufe der Ent­wick­lung wurde alle Mög­lich­kei­ten für den Zugriff auf MIDI-Geräte ent­fernt. Die Biblio­thek ist damit zu einer klei­nen Biblio­thek zum Lesen und Schrei­ben von MIDI-Dateien gewor­den. Dazu wur­den auch einige Dinge wie die „MidiNote“-Enumeration hin­zu­ge­fügt, anhand deren man die Noten als Noten anstatt als Num­mern ange­ben kann. Im Gegen­satz zum Ori­gi­nal, wel­ches haupt­säch­lich auf die Bear­bei­tung bereits exis­tie­ren­der MIDIs abziehlt, soll die Biblio­thek so gestal­tet wer­den, das auch das Erzeu­gen neuer MIDIs leicht von der Hand geht. Zu fin­den ist das Pro­jekt unter https://github.com/seeseekey/libmidi.net.

Bei der Soft­ware hat es die Open Source Bewe­gung schon weit gebracht, für so ziem­lich jeden Anwen­dungs­fall gibt es auch eine freie Appli­ka­tion. Anders sieht das bei der Hard­ware aus. Hier ist vie­les noch pro­prie­tär. Damit das nicht auf ewig so bleibt gibt es Pro­jekte wie Open­Cores wel­ches unter http://opencores.org/ zu fin­den ist.

Die Pro­jekt­über­sicht von OpenCores

Gegrün­det im Okto­ber 1999 von Dam­jan Lam­pret, gibt es auf den Web­sei­ten des Pro­jek­tes eine Reihe von offe­nen Rechen­wer­ken bis hin zu gan­zen Pro­zes­so­ren. Geschrie­ben ist das ganze meist in einer Hard­ware­be­schrei­bungs­spra­che wie VHDL, Veri­log oder Sys­tem­Ve­ri­log. Die Lizen­zen vari­ie­ren je nach Pro­jekt meist zwi­schen der LGPL oder einer BSD Lizenz.

Wer auf der Suche nach einer gra­fi­schen Ent­wick­lungs­um­ge­bung für den Arduino ist, der solle sich ein­mal Mini­bloq anschauen. Das ganze ist dabei für Ein­stei­ger geeig­net da die „Pro­gram­mie­rung“ sehr gra­fisch abläuft. Das kann man sich auch an den Bei­spie­len anschauen. Die Soft­ware selbst ist im Moment für Win­dows und Linux ver­füg­bar und steht unter der RobotGroup-Multiplo Paci­fist License (RMPL), wel­che unter http://multiplo.com.ar/soft/Mbq/Minibloq.Lic.v1.0.en.pdf ein­ge­se­hen wer­den kann. Mini­bloq selbst fin­det man auf der offi­zi­el­len Seite unter http://blog.minibloq.org/.

CIA.VC ist tot. Lang lebe CIA.VC. So könnte man die aktu­elle Lage zusam­men­fas­sen. Bei CIA.VC han­delte es sich um einen Dienst wel­cher die Akti­vi­tät von Open Source Pro­jek­ten anzeigte und auch IRC Bots anbot, wel­che z.B. bei jedem Com­mit eine Nach­richt im IRC Chan­nel des Pro­jek­tes hin­ter­lie­ßen, was recht hilf­reich war. Wenn man nun die Seite auf­ruft wird man nun von einer Mel­dung überrascht.

Die aktu­elle und vor­erst letzte Mel­dung von CIA.VC

Augen­schein­lich gab es ein Pro­blem beim Inter­net Ser­vice Pro­vi­der, wel­cher die CIA.VC Ser­ver betreute, so das diese kom­plett gelöscht wur­den. Auch gibt es keine Back­ups so das der Ser­vice im Moment nicht wie­der her­ge­stellt wer­den kann.

Das „Atheme Team“ möchte sich dabei nicht mehr die Mühe machen das ganze wie­der auf­zu­bauen und hat das ganze an Ilko­tech über­ge­ben, in der Hoff­nung das diese das ganze von Grund auf neu auf­set­zen. Schauen wir was die Zukunft bringt, es wäre schade um die­sen Dienst.

Wie­der ist ein Monat ver­gan­gen und das bedeu­tet das es wie­der Zeit für das monat­li­che Inver­tika Update. Für alle die Inver­tika nicht ken­nen dabei han­delt es sich um ein freies 2D MMORPG wel­ches unter Linux und Win­dows läuft. In die­sem Update wur­den viele Maps wur­den von Feh­lern befreit wie z.B. Objekte im fal­schen Layer, feh­lende Kol­li­sion und wei­tere Klei­nig­kei­ten. Die vie­len Wege in Inver­tika wur­den wei­ter aus­ge­baut und somit bes­sere Ver­bin­dun­gen zwi­schen den Wegen geschaf­fen. Das Wüs­ten­la­ger wurde wei­ter­ge­mappt und sollte im nächs­ten Update kom­plett sein.

Bei der Items gab es einige Ände­run­gen an den Prei­sen, wie z.B. beim Dyna­mit. Auch ein paar neue Items sind hin­zu­ge­kom­men wie z.B. die Axt, wel­che in einem der neuen Quests erstan­den wer­den kann. Dane­ben gibt es auch andere Dinge wie Kir­schen oder die Sei­den­ko­kons. Einige Items haben nun auch pas­sende Skripts bekom­men was man an der Scho­ko­lade tes­ten kann. Auch neue Mons­ter gibt es seit die­sem Update (Vam­pir­fle­der­mäuse, Blobs, Schne­cken und einige mehr) wel­che ihr in den ver­schie­de­nen Gebie­ten fin­det. Beste­hende Mons­ter wurde wei­ter aus­ba­lan­ciert, die Dro­pra­ten teil­weise ange­passt und an man­chen Orten die Spa­wn­ra­ten verändert.

Auf der Skript­seite wurde einige Quests erwei­tert und die Jagd­quests ein­ge­führt über die wir schon berich­tet hat­ten. Auch einige stumme NPCs reden nun wie­der und auch Recht­schreib­feh­ler bei den NPCs wur­den kor­ri­giert. Auch am Post­sys­tem wurde die­sen Monat expe­ri­men­tiert, wobei die­ses erst mit der neuen Ser­ver­ver­sion ein­setz­bar sein wird. Es wur­den in die­sem Monat auch außer­ge­wöhn­lich viele Ver­bes­se­run­gen und Feh­ler­be­richte im Bug­tra­cker ein­ge­reicht, die in die­sem Update hof­fent­lich alle ein­ge­pflegt bzw. beho­ben wor­den sind. Des­halb hier noch­mal ein gro­ßer Dank an alle flei­ßi­gen Bug– und Fea­ture­mel­der :)

Der Inver­tika Edi­tor wurde im letz­ten Monat von eini­gen Feh­lern befreit und um einige Fea­tures berei­chert. Außer­dem wur­den einige sei­ner Funk­tio­nen in eine extra Biblio­thek aus­ge­la­gert. Das Web­in­ter­face für den Test­ser­ver kann nun auch nach Log­le­veln fil­tern, was das debug­gen leich­ter macht. Für den Web­ser­vice gibt es nun auch einen Skript mit wel­chem man Pass­wör­ter zurück­set­zen kann. Auf der Inver­tika Web­seite gab es auch einige Umstel­lun­gen wie ein paar Ände­run­gen am CMS sowie die Inte­gra­tion des Pla­nets und der News auf die Start­seite, so das diese von den Besu­chern bes­ser wahr­ge­nom­men wer­den. Im Wiki gibt es nun eine extra Seite wel­che die Pflan­zen in Inver­tika auf­lis­tet. Im Moment ist dort nur der Baum zu fin­den, aber im Laufe der Zeit wird hier eini­ges zu fin­den sein.

Wer jetzt neu­gie­rig gewor­den ist und in die Welt von Inver­tika ein­tau­chen möchte, der sollte uns ein­fach unter http://invertika.org besuchen.

Wie­der ist der letzte Sonn­tag im Monat, was bedeu­tet das es ein neues Inver­tika Update gibt. Bei Inver­tika han­delt es sich um ein freies 2D-MMORPG wel­ches für Linux, Win­dows und Mac OS X zur Ver­fü­gung steht. Im Gro­ben kann man sagen das in die­sem Update eine Unmenge an Feh­lern besei­tigt wurde, wofür wir uns bei unse­ren flei­ßi­gen Bug­re­por­tern bedan­ken möch­ten :) So wur­den wie­der an vie­len Stel­len Recht­schreib­feh­ler und andere klei­nere Feh­ler wie Kol­li­si­ons– und War­pfeh­ler auf den Maps beho­ben. Auch an den Tile­sets sowie NPCs gab es einige Kor­rek­tu­ren, so heilt z.B. Vale­ria nun nicht mehr unbe­grenzt, son­dern nur noch alle zwei Stun­den kostenlos.

An den Mons­tern wur­den wie­der einige Modi­fi­ka­tio­nen vor­ge­nom­men, wel­che für bes­se­res Balan­cing sorgt. Auch der Bug mit den ess­ba­ren Items wurde beho­ben (einige Items die­ser Klasse konn­ten nicht mehr geges­sen wer­den). Bei den Items wur­den dane­ben auch einige Beschrei­bun­gen erwei­tert bzw. hinzugefügt.

Der Irr­wald wurde in die­sem Update stark erwei­tert, seine Errich­tung ist aber noch lange nicht abge­schlos­sen. In Lau­ria wurde ange­fan­gen die Innen­räume der Häu­ser zu gestal­ten. Auf eini­gen Maps funk­tio­nierte die Hin­ter­grund­mu­sik nicht. Auch die­ser Feh­ler ist in die­sem Update beho­ben. Im Hin­ter­grund wurde an der Thea­ter– sowie der Post­bo­ten­im­ple­men­ta­tion gear­bei­tet, wobei diese bei­den Dinge aller Vor­aus­sicht nach die neue Ser­ver­ver­sion benö­ti­gen, wel­che im Moment noch nicht voll­um­fäng­lich funk­tio­niert. Bei dem Zins­sys­tem in der Bank gibt es nun die Neue­rung, das diese nach einer neuen For­mel arbeitet.

Der Inver­tika Edi­tor wur­den im Backend umge­schrie­ben um ihn in Zukunft leich­ter hand­ha­ben zu kön­nen. Dane­ben wurde eine auto­ma­ti­sche Kol­li­si­ons­set­zung imple­men­tiert, wel­che es erleich­tert einige Dinge wie z.B. grö­ßere Wäl­der zu map­pen. Im gro­ßen und gan­zen diente das Update der Feh­ler­be­he­bung in allen Berei­chen. Einige Neue­run­gen gibt es natür­lich auch wie z.B. das Haus der grau­sa­men Wahr­heit des Lebens. Wer neu­gie­rig gewor­den ist kann uns auf der offi­zi­el­len Seite unter http://invertika.org besuchen.

Das Embed­ded Pro­jects Jour­nal ist in einer neuen Aus­gabe (Num­mer 8) erschie­nen. Es han­delt sich dabei um eine Com­mu­nity Zeit­schrift für den Embed­ded Bereich wel­che kos­ten­los bezo­gen wer­den kann. Zu fin­den ist diese unter https://journal.embedded-projects.net/.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://www.mikrocontroller.net/topic/214370

Ges­tern laß ich bei Golem das es so etwas wie Google Ana­lytics auch als Open Source Soft­ware gibt wel­che man auf sei­nem eige­nen Ser­ver betrei­ben kann. Das ist ja nicht ganz unin­ter­es­sant weil Google Ana­lytics hier­zu­lande ja in einer recht­li­chen Grau­zone ope­riert, unter ande­rem weil die Daten über den gro­ßen Teich gehen. Wer sich Piwik also mal anschauen möchte sollte die offi­zi­elle Seite unter http://de.piwik.org/ besuchen.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://www.webmaster-imho.de/webmaster-stuff/piwik-analytics-installation/

Nach­dem der Link­ver­kür­zer tr.im eigent­lich erst schlie­ßen wollte, soll er nun wohl zu einem Com­mu­ni­ty­pro­jekt umge­baut wer­den, damit das ganze kon­kur­renz­fä­hi­ger zu Diens­ten wie bit.ly ist. Dabei will der Chef von Nambu (dem tr.im im Moment gehört) finan­zi­ell für das Com­mu­ni­ty­pro­jekt ein­ste­hen. Las­sen wir uns überraschen.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://www.golem.de/0908/69124.html