seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Für ein Win­dows Forms Menü wollte ich einen Short­cut key (für die MFC kun­di­gen auch Acce­le­ra­tor genannt) set­zen. Das funk­tio­niert im Nor­mal­fall auch immer ohne Pro­bleme. Nur bei den Tas­ten Keys.NumPad0 - Keys.NumPad9 funk­tio­niert das nicht.

Auch eine manu­elle Zuweisung:

topToolStripMenuItem.ShortcutKeys = Keys.NumPad5;

schlägt mit einer Excep­tion fehl. Der Trick hier ist es die num­me­ri­schen Tas­ten des Num­pad immer mit Strg oder Alt zu benut­zen. So ist es ohne Pro­bleme mög­lich dem Menü­punkt den Short­cut key Alt + Num­pad 5 zuzu­wei­sen. Ich tippe mal das hängt bei die­sen Tas­ten mit der Dop­pel­be­le­gung (Num aus/an) zusammen.

Der freie Pass­wort­ma­na­ger Kee­Pass ist vor kur­zem in der neuen Ver­sion 2.16 erschie­nen. Im Gegen­satz zu 1er Serie ist die 2er Serie kom­plett neu­ge­schrie­ben wor­den und basiert auf .NET bzw. Mono. Sie läuft somit ohne Pro­bleme auch unter Linux. Damit kann der Mana­ger auch platt­form­über­grei­fend ein­ge­setzt wer­den. Die Soft­ware steht dabei unter GPLv2 und kann unter http://keepass.info/download.html bezo­gen werden.

Es gibt unter http://code.google.com/p/lib3ds/ ein Google Code Pro­jekt wel­ches eine Biblio­thek zum lesen und schrei­ben von 3DS imple­men­tiert. Lei­der gab es bis vor kur­zem keine freie 3DS Biblio­thek für .NET respek­tive Mono. Nun gibt es unter http://code.google.com/p/lib3dsnet/ eine Por­tie­rung der lib3ds, wel­che wie das Ori­gi­nal unter LGPL steht.

Die Biblio­thek unter­stützt dabei nicht nur das lesen und schrei­ben, son­dern auch alle mög­li­chen Arten von 3DS Nodes wie Kame­ras oder Mes­hes. Auch die Trans­for­ma­tion der Objekte zuein­an­der wird in die­ser Biblio­thek vor­ge­nom­men. In Gren­zen kommt lib3ds.Net auch mit defek­ten 3DS Dateien zurecht. Nach den ers­ten Tests funk­tio­niert die Biblio­thek tadel­los :)

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://en.wikipedia.org/wiki/.3ds

Unter .NET bzw. Win­dows Forms gibt es für das Abfra­gen von Tas­ten die Events Key­Down, KeyUp und Key­Press, wel­che am For­mu­lar hän­gen bzw. an den Con­trols. In mei­nem Fall hän­gen sie an einem For­mu­lar bei wel­chem die Key­Pre­view Eigen­schaft auf true gesetzt ist.

Mit die­sen Events kann man pro­blem­los fast alle Tas­ten abfan­gen. Pro­ble­ma­tisch wird es aber bei den Cur­sor­tas­ten. Hier bekomme ich nur ein KeyUp Event. Nun gibt es eine Mög­lich­keit diese Tas­ten trotz­dem abzu­fra­gen in dem die Funk­tion Pro­ces­sCmd­Key über­la­den wird:

protected override bool ProcessCmdKey(ref Message msg, Keys keyData)
{
    bool shift=(keyData&Keys.Shift)!=0;
    bool control=(keyData&Keys.Control)!=0;
    bool alt=(keyData&Keys.Alt)!=0;
    Keys unmodifiedKey=(keyData&Keys.KeyCode);

    if(unmodifiedKey==Keys.Up) DoFoobar(unmodifiedKey);

    return base.ProcessCmdKey(ref msg, keyData);
}

Aller­dings funk­tio­nierte diese Methode nicht wie gewünscht. Eine andere Methode ist die Über­la­dung der Funk­tion IsIn­put­Key. Dort wird dann fest­ge­legt das die Cur­sor­tas­ten wie nor­male Ein­ga­be­tas­ten behan­delt wer­den. Aller­dings brachte es nichts, diese Funk­tion im Haupt­for­mu­lar zu über­la­den, da sie dort nie erreicht wurde. Des­halb wurde sie in dem im For­mu­lar befind­li­chen OpenGL Con­trol überladen:

protected override bool IsInputKey(System.Windows.Forms.Keys keyData)
{
    if((keyData&Keys.KeyCode)==Keys.Up) return true;
    if((keyData&Keys.KeyCode)==Keys.Right) return true;
    if((keyData&Keys.KeyCode)==Keys.Left) return true;
    if((keyData&Keys.KeyCode)==Keys.Down) return true;

    return base.IsInputKey(keyData);
}

Damit kamen die Events für die Cur­sor­tas­ten ganz nor­mal bei den ent­spre­chen­den Events des Haupt­for­mu­la­res an.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://stackoverflow.com/questions/2434834/processcmdkey-wait-for-keyup
http://familie-ottenhaus.de/simon/blog/2009/12/csharp-eigenes-control-keys-up-down-left-right-onkeydown-onkeypress-vs-processcmdkey/

Die neuste Soft­ware­ver­sion (Build­num­mer: FROYO.XWJMI) des Galaxy Tab kann nicht mehr mit z4root geroo­tet wer­den. Hier bie­tet sich dann sie Soft­ware Supe­rOne­Click an, wel­che unter http://forum.xda-developers.com/showthread.php?t=803682 bezo­gen wer­den kann. Da die Soft­ware auf dem .NET Frame­work auf­baut, kann sie auch unter Linux (mit­tels Mono) betrie­ben wer­den. Unter Win­dows 7 sollte die Soft­ware im übri­gen als Admi­nis­tra­tor aus­ge­führt wer­den, da es sonst zu Pro­ble­men kom­men kann.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://shortfuse.org/
http://www.golem.de/1105/83503.html

Ein Sin­gle­ton ist grob gesagt eine Klasse wel­che nur ein­mal initia­li­siert wer­den kann. Dies ist ganz prak­tisch für glo­bale Objekte wie z.B. einen ID Gene­ra­tor, der nur ein­mal exis­tie­ren darf. Doch wie schreibt man ein sol­ches Sin­gle­ton? Laut MSDN-Mag sieht das ganze so aus:

sealed class Singleton
  {
    private Singleton() {}
    public static readonly Singleton Instance = new Singleton() ;
  }

Diese Klasse kann man nun über Singleton.Instance auf­ru­fen. Sie wird dabei bei der ers­ten Benut­zung initia­li­siert. Da der Kon­struk­tor pri­vate ist, kann sie von kei­ner ande­ren Klasse initia­li­siert wer­den. So wird dafür gesorgt das es nur eine Instanz gibt.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Singleton_(Entwurfsmuster)

Ich nutze bei der Ent­wick­lung ein sehr hilf­rei­ches Tool namens Resource Refac­to­ring Tool. Nor­ma­ler­weise taucht die­ses im Menü Refac­tor als Extract to Resource auf. Bei mir ist es aller­dings ein­fach ver­schwun­den. Hier hilft es das Addin zu reset­ten. Dazu geht man in den Ord­ner C:\Program Files (x86)\Microsoft Visual Stu­dio 10.0\Common7\IDE und öffnet dort eine Kom­man­do­zeile. In diese gibt man dann

devenv.exe /resetaddin Microsoft.VSPowerToys.ResourceRefactor.Connect 

ein und schon ist das Pro­blem gelöst :)

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://seeseekey.net/blog/1038

Die Über­set­zung von .NET Pro­gram­men gestal­tet sich doch recht schwie­rig. Wobei schwie­rig in die­sem Fall das fal­sche Wort ist. Umständ­lich trifft es in die­sem Fall bes­ser. Vor allem wenn als Ent­wick­ler das Qt Über­set­zungs­sys­tem mit Qt Lin­gu­ist ken­nen­ler­nen dürfte. Ein Pro­blem bei der Über­set­zung ist, dass man zu jedem Pro­gramm meh­rere Res­sour­cen (resx) Dateien in den unter­schied­lichs­ten Spra­chen hat z.B. translate.resx, translate.de.resx und translate.nl.resx.

An die­ser Stelle ist ein Tool wün­schens­wert wel­ches diese gan­zen Dateien neben­ein­an­der dar­stellt und eini­gen Kom­fort bei der Bear­bei­tung bie­tet. Basie­rend auf dem Resx Resource Trans­la­tor (http://resxtranslator.codeplex.com) von Hakan Lin­des­taf habe ich dabei ein Tool namens Vert­i­mas (litau­isch für Über­set­zung) geschaf­fen wel­ches einem die­sem Arbeit leich­ter von der Hand gehen lässt.

Vert­i­mas ist dabei ein Open Source Pro­jekt wel­ches unter der GPL steht. Die offi­zi­elle Pro­jekt­seite ist dabei unter vertimas.googlecode.com zu fin­den. Über Feed­back, Ver­bes­se­run­gen und Kri­tik freue ich mich :)

Manch­mal sucht man den Feh­ler an der fal­schen Stelle, wie ich ges­tern bei einem Quell­text fest­stel­len dürfte wel­cher auf .NET und Mono lau­fen sollte. Man nehme fol­gen­den C# Code:

    Bitmap bmp=new Bitmap((int)width, (int)height, PixelFormat.Format32bppArgb);
    BitmapData data=bmp.LockBits(new Rectangle(0, 0, (int)width, (int)height), ImageLockMode.ReadOnly, PixelFormat.Format32bppArgb);

    Marshal.Copy(intern.imageData, 0, data.Scan0, (int)(width*height*4));

    bmp.UnlockBits(data);
    data=null;
    return bmp;

Die­ser Code kopiert Daten in ein Bit­map. Unter .NET funk­tio­niert dies tadel­los. Also lag der Gedanke nah das dies ein Mono Pro­blem ist. Nach etli­chen Tests ergab sich dann aber das es genau umge­kehrt ist. Es liegt an der Zeile:

    BitmapData data=bmp.LockBits(new Rectangle(0, 0, (int)width, (int)height), ImageLockMode.ReadOnly, PixelFormat.Format32bppArgb);

und zwar spe­zi­ell an dem ImageLockMode.ReadOnly. Dort könnte z.B. ImageLockMode.ReadWrite ste­hen und schon würde es unter .NET und Mono funk­tio­nie­ren. Doch warum geht es nun bei .NET trotz­dem mit der fal­schen Vari­ante? Die .NET API reicht die Para­me­ter kor­rekt an die GDI+ wei­ter, diese igno­riert sie aber. Aus die­sem Grund funk­tio­nierte es unter .NET. Sprich Mono hat alles rich­tig gemacht :)

Erstaunt stellte ich ges­tern fest das der neue Stan­dard­fo­to­ma­na­ger unter Ubuntu (Shot­well) in Vala geschrie­ben ist. Bei Vala han­delt es sich um eine Pro­gram­mier­spra­che wel­che stark an C# und Java ange­lehnt ist. Dabei benö­tigt sie aber keine Lauf­zeit­um­ge­bung. Man hat dann also eine Spra­che wel­che eine moderne Syn­tax bie­tet und keine Lauf­zeit­um­ge­bung benö­tigt son­dern nativ auf dem Sys­tem läuft. Im Gegen­satz zu .NET/Mono hat die Spra­che kei­nen Gar­bage Collec­tor son­dern imple­men­tiert auto­ma­ti­sche Refe­renz­zäh­lung zur Speicherverwaltung.

Beim durch­schauen der Syn­tax (ver­gli­chen mit C#) sind mir einige Unschön­hei­ten auf­ge­fal­len wel­che einige Kon­strukte nicht sehr ele­gant aus­se­hen las­sen, aber das muss man sich wahr­schein­lich mal in einem klei­nen Pro­jekt anschauen. Es ist mög­lich mit Vala platt­for­mu­n­ab­hän­gige Anwen­dun­gen zu schrei­ben. Als Stan­dard­bi­blio­thek steht einem die glibc sowie die Geelib zur Ver­fü­gung. Der Vala Com­pi­ler wan­delt den Quell­code in C Code um und kom­pi­liert die­sen dann anschlie­ßend. Defi­ni­tiv eine Spra­che die man sich mal anschauen sollte :) Die offi­zi­elle Seite von Vala ist unter http://live.gnome.org/Vala zu finden.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Vala_%28Programmiersprache%29

Im Visual Stu­dio gibt es eine wun­der­bare Funk­tio­na­li­tät zum docken von Fens­tern. Möchte man so etwas nach­bauen kann man natür­lich sein Geld in eine Kom­po­nen­ten­samm­lung inves­tie­ren. Die andere Vari­ante ist es die Dock­Pa­nel Suite zu benut­zen wel­che unter der MIT Lizenz steht. Sie bie­tet dabei eine sehr große Fle­xi­bi­li­tät was das Fens­ter­ma­nage­ment angeht und ist erstaun­lich robust gebaut. Zu fin­den ist die Suite unter http://sourceforge.net/projects/dockpanelsuite/.

Das Ding hat auch ein klei­nes Pro­blem mit dem Rah­men im Full­screen­mo­dus. Dazu kom­men­tiert man ein­fach ein paar Zei­len in der DockWindow.cs aus:

		public virtual Rectangle DisplayingRectangle
		{
			get
			{
				Rectangle rect = ClientRectangle;
				// if DockWindow is document, exclude the border
				if (DockState == DockState.Document)
				{
					//rect.X += 1;
					//rect.Y += 1;
					//rect.Width -= 2;
					//rect.Height -= 2;
				}

                                ...

Danach ist das Pro­blem Geschichte und das Con­trol ange­nehm rah­men­los :)

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
https://sourceforge.net/projects/dockpanelsuite/forums/forum/402316/topic/2011982/index/page/1

Vor ein paar Tagen teste ich eine .NET Anwen­dung auf einem Ubun­tu­sys­tem. Anschlie­ßend wollte ich in eine von der Anwen­dung geschrie­bene Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei hin­ein­schauen. Doch ich fand sie erst ein­mal nicht. Die Anwen­dung ließt sich dabei den Pfad der loka­len Anwen­dungs­da­ten mit­tels SpecialFolder.LocalApplicationData aus. Unter Ubuntu ist das ent­spre­chende Ver­zeich­nis dabei unter ~/.local/share/myapp/ zu finden.

Unter .NET ist es auch mög­lich Funk­tio­nen aus DLLs zu benut­zen. Nur muss man dazu wis­sen wie genau die Funk­tion noch­mal hieß die man aus der DLL impor­tie­ren möchte etc. Bei die­ser Auf­gabe hilft die P-Invoke Wiki wel­che unter http://pinvoke.net zu fin­den ist wei­ter. Wo wir gerade beim Thema .NET sind die Seite http://csharp-source.net/ ist auch sehr inter­es­sant, sie lis­tet Open Source Pro­jekte in C# auf.