seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Bei einem C# Pro­jekt von mir, wel­ches ich in Visual Stu­dio und Mono­De­ve­lop bear­beite, gab es einige Pro­bleme mit dem debug­gen. Unter Mono­De­ve­lop reichte es die Haupt­klasse anzu­ge­ben, so das er in diese sprin­gen konnte.

Bei Visual Stu­dio fruch­tete dies lei­der nicht. Dort stellt sich die Frage ob es even­tu­ell eine Inkom­pa­ti­bi­li­tät zwi­schen den Pro­jekt­da­teien gibt. Hier ist wohl wei­tere For­schung nötig.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/MonoDevelop
http://de.wikipedia.org/wiki/Visual_Studio

Man nehme eine .NET/Mono Biblio­thek wel­che als Ziel­f­rame­work .NET 4 benutzt. Nun erstelle man noch eine neue Anwen­dung und binde in diese Anwen­dung besagte Biblio­thek ein. Nun kann es vor­kom­men das man beim kom­pi­lie­ren der Anwen­dung fol­gende Feh­ler­mel­dung bekommt:

The type or namespace name 'FooBar' could not be found (are you missing a using directive or an assembly reference?)

Augen­schein­lich hat man eine Refe­renz ver­ges­sen. Zumin­dest könnte man genau dies bei der ent­spre­chen­den Mel­dung den­ken. Aller­dings ist das ganze in die­sem Fall ein Stück gemei­ner. Die neu erstellte .NET Anwen­dung hat als „Tar­get Frame­work“ nicht „.NET 4 Frame­work“ ein­ge­stellt, son­dern „.NET 4 Frame­work Cli­ent Profile“.

Und die­sem Pro­fil feh­len ein paar Assem­bly­re­fe­ren­zen und wenn man Pech hat benö­tigt eine Biblio­thek genau diese. Hier hilft es dann ein­fach das „Tar­get Frame­work“ auf „.NET 4 Frame­work“ zu stel­len. Danach sollte es dann ohne Pro­bleme funktionieren.

Manch­mal kann einen die Soft­ware­ent­wick­lung schon in den Wahn­sinn trei­ben, vor allem wenn es um tri­viale Dinge geht. So sollte es ja eigent­lich selbst­ver­ständ­lich sein, das der Debug­ger an einem Hal­te­punkt hält. Mein ers­ter Gedanke war, das es daran liegt das ich das Pro­jekt im Debug­mo­dus auf „Any CPU“ ein­ge­stellt habe. Sobald ich es auf „x86“ oder „x64“ gestellt habe, hielt der Debug­ger an der gewünsch­ten Stelle. Aller­dings hatte ich ein ähnli­ches Pro­jekt mit fast den sel­ben Ein­stel­lun­gen (auch „Any CPU“), doch dort funk­tio­nierte es mit dem Debug­ger. Also sollte es ein Ver­gleich der Pro­jekt­da­teien rich­ten. Nach eini­ger Zeit war hier auch kein Erfolg zu melden.

Beim Star­ten des Pro­jek­tes fiel mir aller­dings auf das die Hal­te­punkte aus­ge­blen­det wurden:

Im Tool­tip zu den Hal­te­punk­ten stand dann:

No sym­bols have been loa­ded for this document

Dies brachte mich dazu in das „bin/Debug“ Ver­zeich­nis zu schauen und siehe da, es gab keine pdb Dateien für das Pro­jekt. Um die pdb Dateien für das Pro­jekt anzu­le­gen, geht man in die Pro­jekt­ein­stel­lun­gen, dort auf „Build“ und dann auf „Advanced“.

In dem sich dar­auf öffnen­den Dia­log stellt man die „Debug info“ auf „full“. Damit soll­ten die PDB Dateien erzeugt wer­den und das debug­gen wie­der funktionieren.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://en.wikipedia.org/wiki/Program_database
http://msdn.microsoft.com/en-us/library/yd4f8bd1%28v=vs.71%29.aspx
http://geekswithblogs.net/dbutscher/archive/2007/06/26/113472.aspx
http://www.wintellect.com/CS/blogs/jrobbins/archive/2009/05/11/pdb-files-what-every-developer-must-know.aspx

Eine gewöhn­li­che .NET Anwen­dung benö­tigt keine Admi­nis­tra­tor­rechte und bekommt diese meist auch nicht. Doch was wenn man doch mal sol­che Rechte benö­tigt um z.B. die Zuord­nun­gen zu einem Datei­for­mat in der Regis­try vor­neh­men zu kön­nen? Unter XP ist dies kein Pro­blem da der Nut­zer dort meist mit Admi­nis­tra­tor­rech­ten unter­wegs ist. Unter Win­dows Vista und höher muss man diese Rechte aller­dings anfordern.

Lei­der ist es nicht mög­lich, sich diese Rechte nur für eine bestimmte Funk­tion anzu­for­dern. Ent­we­der man holt sie sich die Rechte (per Mani­fest Datei) für die ganze Anwen­dung oder gar nicht. Bei der Anfor­de­rung der Rechte für die ganze Anwen­dung wird man von Win­dows jedes­mal gefragt ob man die ent­spre­chende Anwen­dung mit Admi­nis­tra­tor­rech­ten star­ten möchte, was natür­lich unschön ist.

Eine wei­tere Mög­lich­keit ist es für die Fälle wel­che admi­nis­tra­tive Rechte benö­ti­gen eine extra Anwen­dung zu schrei­ben, wel­che dann z.B. die Datei­er­wei­te­run­gen regis­triert. Der Vor­teil die­ser Vari­ante ist es, das man nur nach den ent­spre­chen­den Rech­ten gefragt wird, wenn es nötig ist. Diese Vari­ante kann man nun auch aus­bauen, indem man keine Fremd­an­wen­dung auf­ruft, son­dern sich sel­ber mit ein paar Kommandozeilenparametern:

ProcessStartInfo processInfo=new ProcessStartInfo();
processInfo.Verb="runas";
processInfo.FileName=FileSystem.ApplicationPathWithFilename;
processInfo.Arguments="-reg:.bat;.xml";
Process.Start(processInfo);

In der Program.cs wer­tet man diese Argu­mente dann in der

static void Main(string[] args)

aus und führt die ent­spre­chende Aktion aus. Danach been­det man die Anwen­dung gleich wie­der. Somit kann man die Teile wel­che sol­che Rechte benö­ti­gen in der eige­nen Anwen­dung „auslagern“.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://www.vbarchiv.net/workshop/workshop_115.html
http://victorhurdugaci.com/using-uac-with-c-part-1/
http://victorhurdugaci.com/using-uac-with-c-part-2/
http://victorhurdugaci.com/using-uac-with-c-part-3/

Wenn man in Mono­De­ve­lop eine GTK# Anwen­dung schreibt und sie zwingt auf „jeder CPU“ zu lau­fen so wird diese Anwen­dung beim Start abstürz­ten. Meist sieht das dann so aus:

Unbehandelte Ausnahme: System.TypeInitializationException:
Der Typeninitialisierer für "Gtk.Application" hat eine Ausnahme verursacht.
System.BadImageFormatException: Es wurde versucht, eine Datei mit einem falschen Format zu laden.
(Ausnahme von HRESULT: 0x8007000B)

 bei GLib.Thread.glibsharp_g_thread_supported()
 bei GLib.Thread.get_Supported()
 bei Gtk.Application..cctor()

--- Ende der internen Ausnahmestapelüberwachung ---
 bei Gtk.Application.Init()
 bei testapp.MainClass.Main(String[] args) in d:\testapp\Main.cs:Zeile 10.

Das Pro­blem ist wohl das es noch keine x64 GTK# Biblio­thek für Win­dows gibt. Aus die­sem Grund sollte man seine Assem­blys auf x86 stel­len, dann klappt es auch mit Win­dows 7.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://mono.1490590.n4.nabble.com/windows-7-x64-and-gtk-app-td1516626.html

Auf Sourcef­orge gibt es das Pro­jekt Midi Sheet Music (http://sourceforge.net/projects/midisheetmusic/, http://midisheetmusic.sourceforge.net/). Dabei han­delt es sich um eine Soft­ware in wel­che man eine MIDI Datei ein­la­den kann und anschlie­ßend eine Noten­an­sicht bekommt. Beim Abspie­len zeigt die Soft­ware dann an wel­che Tasten(kombinationen) für wel­che Noten gespielt wer­den müs­sen. Die Soft­ware läuft dabei auf Win­dows, Linux und MacOS, ist in C# geschrie­ben und steht unter der GPL.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/MIDI

Wenn man grö­ßere Anwen­dun­gen schreibt, so haben diese meist eine Undo & Redo­funk­tion. Damit man das Rad nicht neu erfin­den muss, gibt es soge­nannte Undo Frame­works. Ein schö­nes Frame­work für .NET ist das Undo Frame­work wel­ches unter http://undo.codeplex.com/ zu fin­den ist. Es basiert dabei auf dem Ent­würfs­mus­ter Kom­mando (http://de.wikipedia.org/wiki/Kommando_%28Entwurfsmuster%29) und ist rela­tiv ein­fach zu benutzen.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://blogs.msdn.com/b/kirillosenkov/archive/2009/06/29/new-codeplex-project-a-simple-undo-redo-framework.aspx
http://blogs.msdn.com/b/kirillosenkov/archive/2009/07/02/samples-for-the-undo-framework.aspx

Man nehme fol­gen­des Stück C# Quelltext:

HashSet test=new HashSet();

Das Pro­blem an einem sol­chen Hash­Set ist, das man nicht mit­tels eines Indi­cies auf die­ses zugrei­fen kön­nen. Die Zeile:

string tmp=test[5];

würde also nicht funk­tio­nie­ren. Abhilfe schafft hier die Klasse Sor­ted­Set:

SortedSettest=new SortedSet();

Nun kann man mit­tels Ele­men­tAt über einen Indice selek­tiert werden:

string tmp=test.ElementAt(5);

Wich­tig ist dabei das der Namess­pace System.Linq ein­ge­bun­den ist da diese Funk­tio­na­li­tät über eine Exten­sion imple­men­tiert wird.

In .NET/Mono kann man ja eine Varia­ble nach ihrem Typ fragen:

bool test=true;
test.GetType().FullName;

Die Full­Name Eigen­schaft gibt dabei einen String mit der Bezeich­nung des Daten­ty­pes zurück. Da ich ab und an eine Liste die­ser „Full­na­mes“ benö­tigt, gibt es das ganze nun hier:

  • bool -> Boolean-> System.Boolean
  • byte -> Byte -> System.Byte
  • DateTime -> DateTime -> System.DateTime
  • dou­ble -> Dou­ble -> System.Double
  • int -> Int32 -> System.Int32
  • long -> Int64 -> System.Int64
  • short -> Int16 -> System.Int16
  • string -> String -> System.String
  • uint -> UInt32 -> System.UInt32
  • ulong -> UInt64 -> System.UInt64
  • ushort -> UInt16 -> System.UInt16

Es han­delt sich dabei jeweils um den C# Alias, die .NET Bezeich­nung und den Fullname.

Obfu­sca­to­ren für .NET gibt es einige, die teu­ers­ten kos­ten bis zu 4000 $, die güns­ti­ge­ren so um die 300 - 700 $. Es gibt aber auch die Preis­klasse Null. In der Open Source Liga gibt es dabei zwei (soweit ich das ent­deckt habe) Anwendungen:

Das Pro­blem an die­sen bei­den Pro­gram­men ist das sie mit mei­nem .NET 4 Assem­blies nicht funk­tio­nie­ren. Also schaute ich mich nach einer Alter­na­tive um und bin auf EazFuscator.net gesto­ßen. Diese Soft­ware ist Free­ware, ein­fach zu bedie­nen, exzel­lent doku­men­tiert und sie funk­tio­niert ein­fach. Zu fin­den ist die Soft­ware dabei unter http://www.foss.kharkov.ua/g1/projects/eazfuscator/dotnet/Default.aspx. Sie lässt sich auch in Visual Stu­dio Pro­jekt integrieren.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Obfuscator
http://stackoverflow.com/questions/805549/free-obfuscation-tools-for-net

Ich stelle vor ein paar Tagen ein .NET Pro­jekt von .NET 2 auf .NET 4 um. An dem Pro­jekt hin­gen einige Biblio­the­ken wel­che wei­ter­hin auf .NET 2 basier­ten (und dies auch wei­ter­hin tun sol­len). Nach der Umstel­lung ergab sich nun das Pro­blem, das ich die Anwen­dung nicht mehr mit dem Debug­ger star­ten konnte.

Das Pro­blem hängt dabei damit zusam­men das das Visual Stu­dio für .NET 1 bis .NET 3.5 sowie für .NET 4 jeweils eine eigene Debu­gen­gine benutzt. Um das Pro­blem zu umge­hen schal­tete ich in den Pro­jekt­ei­gen­schaf­ten unter Debug den Ein­trag Enable the Visual Stu­dio hos­ting pro­cess aus. Danach konnte ich auch mit dem gemisch­ten Pro­jekt wie­der debuggen.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://blogs.msdn.com/b/debugger/archive/2010/04/30/can-t-hit-breakpoints-in-a-plug-in-or-can-t-debug-net-2-0-3-0-3-5-from-a-mixed-mode-exe-project-with-visual-studio-2010.aspx

Wenn man ein Zahl unter .NET spei­chern (bzw. mit ihr arbei­ten) möchte kann man einen Int benut­zen. Sollte die Zahl grö­ßer wer­den könnte man einen Int64 neh­men. Doch was wenn die Zah­len noch grö­ßer wer­den? Für die­sen Fall gibt es seid .NET 4 eine Klasse namens Big­In­te­ger wel­che sich im Name­space System.Numerics befindet:

BigInteger bigNumber=BigInteger.Parse("998877665544332211");
bigNumber+=1001;
bigNumber*=2;
MessageBox.Show(bigNumber.ToString());

Damit sind dann auch sehr große Zah­len kein Pro­blem :)

Für ein Win­dows Forms Menü wollte ich einen Short­cut key (für die MFC kun­di­gen auch Acce­le­ra­tor genannt) set­zen. Das funk­tio­niert im Nor­mal­fall auch immer ohne Pro­bleme. Nur bei den Tas­ten Keys.NumPad0 - Keys.NumPad9 funk­tio­niert das nicht.

Auch eine manu­elle Zuweisung:

topToolStripMenuItem.ShortcutKeys = Keys.NumPad5;

schlägt mit einer Excep­tion fehl. Der Trick hier ist es die num­me­ri­schen Tas­ten des Num­pad immer mit Strg oder Alt zu benut­zen. So ist es ohne Pro­bleme mög­lich dem Menü­punkt den Short­cut key Alt + Num­pad 5 zuzu­wei­sen. Ich tippe mal das hängt bei die­sen Tas­ten mit der Dop­pel­be­le­gung (Num aus/an) zusammen.

Der freie Pass­wort­ma­na­ger Kee­Pass ist vor kur­zem in der neuen Ver­sion 2.16 erschie­nen. Im Gegen­satz zu 1er Serie ist die 2er Serie kom­plett neu­ge­schrie­ben wor­den und basiert auf .NET bzw. Mono. Sie läuft somit ohne Pro­bleme auch unter Linux. Damit kann der Mana­ger auch platt­form­über­grei­fend ein­ge­setzt wer­den. Die Soft­ware steht dabei unter GPLv2 und kann unter http://keepass.info/download.html bezo­gen werden.

Es gibt unter http://code.google.com/p/lib3ds/ ein Google Code Pro­jekt wel­ches eine Biblio­thek zum lesen und schrei­ben von 3DS imple­men­tiert. Lei­der gab es bis vor kur­zem keine freie 3DS Biblio­thek für .NET respek­tive Mono. Nun gibt es unter http://code.google.com/p/lib3dsnet/ eine Por­tie­rung der lib3ds, wel­che wie das Ori­gi­nal unter LGPL steht.

Die Biblio­thek unter­stützt dabei nicht nur das lesen und schrei­ben, son­dern auch alle mög­li­chen Arten von 3DS Nodes wie Kame­ras oder Mes­hes. Auch die Trans­for­ma­tion der Objekte zuein­an­der wird in die­ser Biblio­thek vor­ge­nom­men. In Gren­zen kommt lib3ds.Net auch mit defek­ten 3DS Dateien zurecht. Nach den ers­ten Tests funk­tio­niert die Biblio­thek tadel­los :)

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://en.wikipedia.org/wiki/.3ds

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