seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Mit­tels HTML 5 und den ent­spre­chen­den APIs wie WebGL ist mitt­ler­weile eine Menge mög­lich. Beson­ders schön sieht man das immer wie­der an ent­spre­chen­den Demos.

Die Visua­li­sie­rung der Musik

Eines die­ser Tech­de­mos ist dabei unter http://do.adive.in/music/ zu fin­den. Dabei han­delt es sich um eine HTML5 App zur Visua­li­sa­tion von Musik. Die jewei­li­gen Para­me­ter sind dabei frei ein­stell­bar und das Ergeb­nis ändert sich dann dem­ent­spre­chend. Dane­ben ist es auch mög­lich die eige­nen Pres­ents abzu­spei­chern um sie spä­ter wie­der zu benutzen.

Wenn man etwas neues macht, stel­len sich immer wie­der Fra­gen auf wel­che im ers­ten Moment schein­bar keine Ant­wort zu fin­den ist. So z.B. bei der Vio­line. Das Instru­ment als sol­ches ist ziem­lich laut. Damit man aber auch zu Hause üben kann, gibt es soge­nannte Dämp­fer, wel­che das ganze auf eine ange­neh­mere Laut­stärke absenken.

Die Vio­line und ihr Steg

Bei den „nor­ma­len“ Dämp­fern ist es zumeist so das der Dämp­fer auf den Steg auf­ge­setzt wird. Der Steg ist der Teil des Instru­men­tes, wel­ches die Schwin­gun­gen in bzw. auf den Kro­pus der Vio­line trans­por­tiert. Die Dämp­fer gibt es dabei sowohl als Metall­ver­sion, als auch (wie in die­sem Fall) als Gum­mi­ver­sion. Die Metall­ver­sio­nen haben dabei meist eine höhere Dämpfung.

Die Vio­line mit auf­ge­setz­tem Dämpfer

Nach­dem der Dämp­fer auf den Steg gesetzt wurde, kann man die Vio­line nun auch bei Zim­mer­laut­stärke benutzen.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Violine

Es ist schon erstaun­lich was heut­zu­tage alles im Brow­ser funk­tio­niert. So hat Google jetzt mit „Jam with Chrome“ mal wie­der gezeigt was alles geht, auch wenn das dazu pas­sende Wer­be­vi­deo etwas schräg ist:

Wer das ganze sel­ber aus­pro­bie­ren möchte, kann das unter http://www.jamwithchrome.com/ tun. Google selbst emp­fiehlt für die Aus­füh­rung Chrome. In ande­ren Brow­ser war es bei mir nicht zur Mit­ar­beit zu bewegen.

Vor einer Weile schrieb ich ein Review über die Open Gold­berg Varia­tio­nen wel­che von Kimiko Ishiz­aka ein­ge­spielt wur­den. Vor ein paar Tagen erreichte mich die dazu pas­sende CD:

Das ist natür­lich ein will­kom­me­ner Anlass noch ein­mal auf das Open Gold­berg Pro­jekt hin­zu­wei­sen, wel­ches unter http://www.opengoldbergvariations.org/ zu fin­den ist. Natür­lich muss man die CD nicht kau­fen, son­dern kann sich das ganze unter http://www.opengoldbergvariations.org/download her­un­ter­la­den ;)

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Goldberg-Variationen

Nach­dem ich auf der Suche nach einer klas­sisch gespiel­ten Ver­sion des Zelda „Over­world“ The­mes war, ent­deckte ich auf Youtube die Vio­lis­tin Lind­sey Stirling:

Neben der Musik beein­dru­cken die Videos Auch durch ihre Bil­der. Dabei fin­det man in ihrem Kanal neben klas­si­schen Stü­cken auch Dub­step und Hip Hop und andere Musik­rich­tun­gen, wel­che man nicht unbe­dingt mit einer Vio­line in Ver­bin­dung bringt. Ihr offi­zi­el­ler Youtube Kanal ist dabei unter http://www.youtube.com/user/lindseystomp zu fin­den. Rein­schauen lohnt sich definitiv.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lindsey_Stirling

Neu­lich begeg­nete mir in einem Noten­blatt für das Kla­vier ein mir unbe­kann­tes Zei­chen, des­sen Bedeu­tung nicht ein­fach erschlos­sen wer­den konnte. Denn die Suche nach „gekreuz­ter Kreis“ brachte nicht unbe­dingt das gewünschte Ergeb­nis ;)

Das Zei­chen für die Coda

Nach einer Weile fand sich dann aber doch etwas. So hört das Zei­chen auf den Namen „Coda“ und bezeich­net den aus­klin­gen­den Teil eines Musik­stü­ckes. Bei der ent­spre­chen­den Nota­tion gibt das Coda-Zeichen an das die Coda begin­nen soll, auch wenn die ent­spre­chende Wie­der­ho­lung noch nicht zu Ende gespielt wurde.

Ein ♯ (Erhö­hungs­zei­chen, nicht zu ver­wech­seln mit der Raute) erhöht den damit aus­ge­wie­sen­den Ton im übri­gen um einen Halb­ton, so wird wird z.B. aus einem F ein Fis oder aus einem C ein Fis.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Coda_(Musik)
http://en.wikipedia.org/wiki/Coda_(music)

Bach ist gemein­frei. Also lasst ihn uns hören. Das ist lei­der ein­fa­cher gesagt als getan, denn das bedeu­tet nicht das wir uns ein­fach ein Stück von Bach anhö­ren kön­nen, da die Ein­spie­lung des­sel­ben dem Urhe­ber­recht unter­lie­gen könnte (was ziem­lich wahr­schein­lich ist, da die Tech­nik der Tonauf­zeich­nung ja rela­tiv neu ist). Natür­lich kann man die Noten ein­fach selbst ein­spie­len, aber es gibt da ein paar Dinge die einen davon abhal­ten. So könnte das eigene Spiel nicht all zu gut sein und auch die per­fekte Auf­zeich­nung des gan­zen will geübt sein. Und auch die meis­ten gesetz­ten Noten unter­lie­gen im Moment dem Urhe­ber­recht so das es auch hier nur wenige freie Alter­na­ti­ven gibt.

Einige Leute fan­den nun das dies ein untrag­ba­rer Zustand ist und star­te­ten ein Kick­star­ter Pro­jekt um die Gold­berg Varia­tio­nen von Johann Sebas­tian Bach pro­fes­sio­nell auf­zu­neh­men und das ganze unter Public Domain (respek­tive CC Zero) zu stellen.

Die neu gesetz­ten Noten

Zusam­men­ge­kom­men sind statt der gewünsch­ten 15000 US-Dollar am Ende über drei­und­zwan­zig­tau­send US-Dollar. Damit wur­den die Noten mit­tels MuseS­core neu gesetzt, sowie die Varia­tio­nen im Teldex Stu­dio pro­fes­sio­nell auf­ge­nom­men. Ein­ge­spielt wurde das ganze von der Pia­nis­tin Kimiko Ishiz­aka wel­che nicht nur Kla­vier spielt son­dern auch Gewichte stemmt. Das ganze geschah dabei auf einem Kla­vier der Firma Bösen­dor­fer.

Die Auf­nah­men sind dabei als hoch qua­li­ta­tive MP3 Dateien mit varia­bler Bitrate sowie als ver­lust­lose FLAC Dateien ver­füg­bar, deren Down­load mit knapp 1,4 GiB zu Buche schlägt. Neben dem direk­ten Down­load wird das ganze dabei auch als Tor­rent ange­bo­ten. Für das Anhö­ren der Varia­tio­nen sollte man sich ruhig etwas Zeit neh­men, da dies den Genuss inten­si­viert. Die Auf­nah­men sind dabei qua­li­ta­tiv hoch­wer­tig und klin­gen auch wenn man sie etwas lau­ter hört als den Nach­barn lieb ist ;) Zu fin­den ist Pro­jekt unter opengoldbergvariations.org.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Goldberg-Variationen
http://en.wikipedia.org/wiki/Kimiko_Douglass-Ishizaka
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Goldberg-Variationen-Johann-Sebastian-Bach-als-Creative-Commons-Zero-1585806.html