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Mittels Optical Character Recognition kurz OCR ist es möglich aus Bildern Text zu extrahieren. Seit einigen Jahren gibt es eine solche automatisch Erkennung auch für Noten. Damit wurde es möglich Werke welche nur in gedruckter Form vorlagen zu digitalisieren. Allerdings gab es bisher keine freie Software für eine solche Aufgabe. Mit Audiveris hat sich dies geändert. Diese in Version 4 vorliegende Optical Music Recognition kurz OMR-Software wandelt gedruckte (bzw. gescannte Noten) in MusicXML um.

audiveris.kenai.com

Wer das Ausprobieren möchte kann dies auf musescore.com/import nach einer Anmeldung tun. Die offizielle Seite ist unter audiveris.kenai.com zu finden. Der Quelltext kann über die Projektverwaltung, welche auf den Namen Kenai hört bezogen werden. Lizenziert ist Audiveris unter der GPL2.

Mittels HTML 5 und den entsprechenden APIs wie WebGL ist mittlerweile eine Menge möglich. Besonders schön sieht man das immer wieder an entsprechenden Demos.

Die Visualisierung der Musik

Eines dieser Techdemos ist dabei unter http://do.adive.in/music/ zu finden. Dabei handelt es sich um eine HTML5 App zur Visualisation von Musik. Die jeweiligen Parameter sind dabei frei einstellbar und das Ergebnis ändert sich dann dementsprechend. Daneben ist es auch möglich die eigenen Presents abzuspeichern um sie später wieder zu benutzen.

Wenn man etwas neues macht, stellen sich immer wieder Fragen auf welche im ersten Moment scheinbar keine Antwort zu finden ist. So z.B. bei der Violine. Das Instrument als solches ist ziemlich laut. Damit man aber auch zu Hause üben kann, gibt es sogenannte Dämpfer, welche das ganze auf eine angenehmere Lautstärke absenken.

Die Violine und ihr Steg

Bei den „normalen“ Dämpfern ist es zumeist so das der Dämpfer auf den Steg aufgesetzt wird. Der Steg ist der Teil des Instrumentes, welches die Schwingungen in bzw. auf den Kropus der Violine transportiert. Die Dämpfer gibt es dabei sowohl als Metallversion, als auch (wie in diesem Fall) als Gummiversion. Die Metallversionen haben dabei meist eine höhere Dämpfung.

Die Violine mit aufgesetztem Dämpfer

Nachdem der Dämpfer auf den Steg gesetzt wurde, kann man die Violine nun auch bei Zimmerlautstärke benutzen.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Violine

Es ist schon erstaunlich was heutzutage alles im Browser funktioniert. So hat Google jetzt mit „Jam with Chrome“ mal wieder gezeigt was alles geht, auch wenn das dazu passende Werbevideo etwas schräg ist:

Wer das ganze selber ausprobieren möchte, kann das unter http://www.jamwithchrome.com/ tun. Google selbst empfiehlt für die Ausführung Chrome. In anderen Browser war es bei mir nicht zur Mitarbeit zu bewegen.

Vor einer Weile schrieb ich ein Review über die Open Goldberg Variationen welche von Kimiko Ishizaka eingespielt wurden. Vor ein paar Tagen erreichte mich die dazu passende CD:

Das ist natürlich ein willkommener Anlass noch einmal auf das Open Goldberg Projekt hinzuweisen, welches unter http://www.opengoldbergvariations.org/ zu finden ist. Natürlich muss man die CD nicht kaufen, sondern kann sich das ganze unter http://www.opengoldbergvariations.org/download herunterladen ;)

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Goldberg-Variationen

Nachdem ich auf der Suche nach einer klassisch gespielten Version des Zelda „Overworld“ Themes war, entdeckte ich auf Youtube die Violistin Lindsey Stirling:

Neben der Musik beeindrucken die Videos Auch durch ihre Bilder. Dabei findet man in ihrem Kanal neben klassischen Stücken auch Dubstep und Hip Hop und andere Musikrichtungen, welche man nicht unbedingt mit einer Violine in Verbindung bringt. Ihr offizieller Youtube Kanal ist dabei unter http://www.youtube.com/user/lindseystomp zu finden. Reinschauen lohnt sich definitiv.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lindsey_Stirling

Neulich begegnete mir in einem Notenblatt für das Klavier ein mir unbekanntes Zeichen, dessen Bedeutung nicht einfach erschlossen werden konnte. Denn die Suche nach „gekreuzter Kreis“ brachte nicht unbedingt das gewünschte Ergebnis ;)

Das Zeichen für die Coda

Nach einer Weile fand sich dann aber doch etwas. So hört das Zeichen auf den Namen „Coda“ und bezeichnet den ausklingenden Teil eines Musikstückes. Bei der entsprechenden Notation gibt das Coda-Zeichen an das die Coda beginnen soll, auch wenn die entsprechende Wiederholung noch nicht zu Ende gespielt wurde.

Ein ♯ (Erhöhungszeichen, nicht zu verwechseln mit der Raute) erhöht den damit ausgewiesenden Ton im übrigen um einen Halbton, so wird wird z.B. aus einem F ein Fis oder aus einem C ein Fis.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Coda_(Musik)
http://en.wikipedia.org/wiki/Coda_(music)