seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Wenn man beim Auf­räu­men noch einige VMware-Maschinen fin­det, aller­dings nur noch Vir­tual­Box nutzt, stellt sich die Frage, wie man diese Maschi­nen von einem Sys­tem zum Ande­ren migriert. Die Lösung ist dabei ein­fa­cher als sie im ers­ten Moment scheint. Beide Sys­teme unter­stüt­zen als Aus­tausch­for­mat das Open-Virtualisation-Format kurz OVF.

Der Import der OVF-Datei

Wich­tig bei der Migra­tion ist, das die Maschi­nen wirk­lich her­un­ter­ge­fah­ren wur­den. Ein Sus­pend To Disc oder ähn­li­che Stand­by­modi rei­chen hier nicht. Nach­dem dies sicher­ge­stellt ist, wird im VMware Ord­ner das OVFTool gesucht. Auf der Kon­sole kann nun mittels:

ovftool.exe oldMachine.vmx applicance.ovf

die vir­tu­elle VMware-Maschine umge­wan­delt wer­den. Die ent­ste­hende OVF-Datei kann nun in Vir­tual­Box impor­tiert (Datei -> Appli­ance impor­tie­ren) wer­den. Je nach Größe der Maschine kann dies einige Minu­ten dauern.

Möchte man einen dezi­dier­ten WordPress-Blog auf eine Multisite-Installation umzie­hen, so geht dies mit­tels der Board­mit­tel erstaun­lich gut. Im ers­ten Schritt müs­sen dazu im Backend, unter „Werk­zeuge -> Daten expor­tie­ren“ der gesamte Inhalt in eine XML Datei expor­tiert werden.

Der Word­Press Importer

In der Multisite-Installation muss der Word­Press Impor­ter instal­liert sein. Danach kann die XML Datei über „Werk­zeuge -> Daten impor­tie­ren“ wie­der ein­ge­spielt wer­den. Anschlie­ßend ist noch etwas Nach­ar­beit nötig. So soll­ten die Stan­dard­bei­träge und Sei­ten ent­fernt wer­den. Auch Ein­stel­lun­gen von Fremd­plugins und des The­mes wer­den nicht über­nom­men. Wer also z.B. eine Gale­rie betreibt muss diese von Hand umziehen.

Beim Ver­such ein loka­les SVN Repo­sitory mittels:

git svn clone --stdlayout svnrepo gitrepo

in ein Git Repo­sitory zu klo­nen, kam es zu fol­gen­der Fehlermeldung:

E: 'trunk' is not a complete URL and a separate URL is not specified

Die Lösung liegt hier an der rich­ti­gen Syn­tax des Pfa­des, so das es mit

git svn clone --stdlayout file:///home/seeseekey/svnrepo/ gitrepo

funk­tio­niert.

In den letz­ten Mona­ten gab es zwei große Con­tent Manag­ment Sys­teme wel­che in einer neuen Major Ver­sion erschie­nen sind. Das eine ist Dru­pal mit der Ver­sion 7, das andere Joomla mit der Ver­sion 1.6. Nun ist natür­lich die Frage wie man auf diese Ver­sio­nen migriert. Dazu gibt es mitt­ler­weile einige Doku­men­ta­tion. Für Dru­pal emp­fiehlt sich die Seite http://drupal.org/documentation/upgrade/6/7. Für ein Joomla Upgrade sollte man die Seite http://docs.joomla.org/Tutorial:Migrating_from_Joomla_1.5_to_Joomla_1.6 sowie http://blog.blueforce.ch/2010/12/joomla-1–6-upgrade-anleitung/ lesen. Danach kann die Migra­tion beginnen.

Heute erst ein­mal das nor­male Ubuntu mit einer Live CD aus­pro­biert. Erste Mel­dung nach dem Boo­ten… naja man kann es sich den­ken. Also den Rech­ner neu gestar­tet die Kubuntu CD hin­ein­ge­legt gestar­tet und es lief alles. Zumin­des­tens soweit man es in die­sem Moment beur­tei­len konnte. Also gleich mal die Instal­la­tion gestar­tet und erst ein­mal gewar­tet. So etwas dau­ert ja bekannt­lich einen klei­nen Moment :)

Der erste Start dau­erte dann auch einen Moment. Aber nach­dem ich so ziem­li­che alle Effekte abge­schal­tet habe die ich gefun­den habe ging das ganz doch ganz gut. Dann erst­mal dies und das instal­liert haupt­säch­lich Fire­fox, Kru­sa­der und Kden­live. Und natür­lich Samba. Die Samba Pakete zu instal­lie­ren ist kein Pro­blem, eine Frei­gabe ein­zu­rich­ten auch nicht. Das ganze wird dann mit einem Pass­wort ver­se­hen und schon funk­tio­niert alles.

Alles? Naja mal wie­der fast alles. Nach­dem ich den Namen geän­dert hatte (danach funk­tio­nierte es noch) und den Zugriff auf die Frei­gabe auch noch schreib­bar gemacht hatte bliebt die Frei­gabe trotz­dem immer noch „nur les­bar“. Also mit einem beherz­ten sudo /etc/init.d/samba restart den Samba Ser­ver neu­ge­star­tet in der Hoff­nung das es dann geht. Viel­leicht liegt es ja an dem Win­dows Rech­ner aber das wird bis mor­gen war­ten müs­sen. Für heute ist erst­mal wie­der genug.