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Kreativität treibt manchmal seltsame Blüten. So auch bei der App Screentendo, welche einen Screenshoot vom aktuellen Fenster in ein Level für Mario, den wohl berühmtesten Klempner der Welt, verwandelt. Die Techdemo läuft unter Mac OS X und ist recht eindrucksvoll.

In einem Blogbeitrag erlärt Aaron Randall die Technik hinter der Applikation. Der Quelltext ist auf GitHub zu finden, allerdings handelt es nicht um freie Software, da er unter keiner freien Lizenz lizenziert wurde.

MYO

Vor einigen Wochen traf ein MYO bei mir ein. Dabei handelt es sich um ein Armband zur Gestensteuerung welches von Thalmic entwickelt wurde. Befestigt wird das MYO am Unterarm. Dort ließt es die elektrischen Ströme aus, welche von den Muskeln erzeugt werden. Daneben erkennt das MYO seine Position im Raum.

Das MYO im ausgepackten Zustand

Das MYO erkennt dabei eine Reihe von fest definierten Gesten (z.B. Faust oder Spreizen) und nutzt dieser zur Steuerung. Zur MYO-App gibt es sogenannte Konnektoren, mit welchen die Funktionsvielfalt erhöht werden kann. Solche Konnektoren gibt es unter anderem für Keynote, Youtube, verschiedene Browser viele mehr. Zu finden sind die Konnektoren auf dem Myo Market. Durch die Erkennung der Bewegung im Raum eignet sich das Armband auch zur Steuerung von Spielen wie Minecraft, oder zum Fliegen von Drohnen. Die Erkennung funktioniert nach dem Warm-Up überraschend gut, allerdings fehlt mir persönlich noch die Killerapplikation für das MYO.

Mit Hilfe der systemeneigenen Suche Spotlight, kann man unter Mac OS X eine Menge anstellen. So ist es möglich mit Spotlight zu rechnen, Dokumente auf dem System zu suchen oder Anwendungen zu starten. Wem diese Funktionen nicht reichen, der kann Spotlight mittels Plugins erweitern. Mit Hilfe von Flashlight gibt es eine Plattform für solche Plugins.

Die Konfigurationsapp von Flashlight

Um diese nutzen zu können muss die Flashlight–App heruntergeladen und installiert werden. Nach dem Start von Flashlight werden einige empfohlene Plugins installiert. Weitere Plugins und Funktionalitäten können anschließend über die Flashlight–App nachinstalliert werden. Der Großteil der Plugins ist unter der MIT-Lizenz lizenziert, nur einige wenige Plugins und die Flashlight–Applikation als solche ist unter der GPL lizenziert. Damit ist das Gesamtpaket freie Software. Bezogen werden kann Flashlight auf der offiziellen Seite — der Quelltext ist auf GitHub zu finden.

Unter Mac OS X ist ein Backup schnell eingerichtet — Time Machine, die dafür zuständige Applikation wird bei Inbetriebnahme des Mac eingerichtet und verrichtet ihren Dienst anschließend im Hintergrund. Backups werden nun regelmäßig auf ein entsprechendes Medium geschrieben.

Time Machine sichert die Daten

Interessant ist nun, welche Dateien Time Machine sichert — so wird nicht das gesamte Systeme gesichert, sondern nur bestimmte Dinge wie die Programme und Anwendungen des Nutzers. Cache-, Logdateien, der Papierkorb und das eigentliche Betriebsystem werden nicht gesichert. Bei einer vollständigen Wiederherstellung wird stattdessen das System neu installiert und anschließend das Time Machine-Backup wieder eingespielt. Das führt unter anderem dazu das installierte MacPorts, nach dem Rückspielen des Dateisystems nicht mehr vorhanden sind.

Im Film TRON Legacy gab es eine Szene in welcher ein Terminal gezeigt wurde. Colin Devroe hat sich basierend auf diesem Terminal den Spaß erlaubt und einen Terminal Style für Mac OS X entwickelt, welcher das ganze nachahmt.

Der Terminal Style in Aktion

Zu finden ist der Style im entsprechenden GitHub Repository. Er kann über die Einstellungen des Mac OS X Terminals installiert werden.

Gestern war ich auf der Suche nach einem Editor, mit welchem sich ePub-Dateien direkt bearbeiten lassen. Seit 2009 gibt es als Lösung für dieses Problem den freien Editor Sigil, dessen Projektseite auf sigil-ebook.com zu finden ist.

Sigil mit einer geöffneten ePub-Datei

Mit dem Editor ist es möglich ePub-Dateien grafisch oder direkt im Quelltext zu bearbeiten. Sigil ist für Mac OS X und Windows verfügbar. Unter Linux ist der Editor theoretisch lauffähig, wird aber nicht offiziell vom Entwickler unterstützt. Bezogen werden können die aktuellen Releases über GitHub. Lizenziert ist Sigil unter der GPL in der Version 3 — der Quelltext ist ebenfalls auf GitHub zu finden.

Wenn man unter Linux die Zeilenumbrüche einer Datei von DOS zu UNIX ändern möchte, kann man das Kommando dos2unix benutzen. Um das gleiche (ohne Zuhilfenahme von MacPorts) unter Mac OS X zu bewerkstelligen, muss man sich bei dem eingebauten Perl bedienen. Mittels der Kommandozeile:

perl -pe 's/\r\n|\n|\r/\n/g'   input > output

kann man eine Datei in das Unix-Format (LF bzw. \n) umwandeln.

Unter GNU grep gibt es den Parameter –r um rekursiv nach einer Zeichenkette im Verzeichnisbaum zu suchen. Da Mac OS X allerdings eine andere Variante von grep nutzt, funktioniert das ganze leider nicht so einfach. Stattdessen muss man folgende Befehlskette nutzen:

find . -name '*.txt' -print0 | xargs -0 grep -s -l 'Test'

Damit werden in diesem Fall alle Unterverzeichnisse nach Dateien mit der Endung .txt durchsucht. Alle gefundenen Dateien werden anschließend auf den Begriff Test durchsucht. Jede Datei in welcher der Suchbegriff vorkommt wird mit ihrem Pfad ausgeben.

Vor einigen Jahren brachte Microsoft das Framework XNA heraus, dessen Abkürzung für XNA’s Not Acronymed steht. Dabei handelt es sich um ein Framework welches die Spieleentwicklung vereinfacht. Mittlerweile wurde die Entwicklung seitens Microsoft allerdings eingestellt. Dazu trug sicherlich auch die Weigerung bei, das ursprüngliche XNA nicht für andere Systeme wie Android, iOS, Linux und Mac OS X anzubieten.

monogame.net

Da das Framework unter eine freien Lizenz veröffentlicht wurde, gibt es mittlerweile einige Forks, welche XNA weiterentwickeln. Einer dieser Forks ist dabei MonoGame. Neben der Unterstützung für weitere Plattformen, neben denen aus der Windows-Welt bekannten, wurden viele Verbesserungen des Frameworks im Lauf der Versionen eingepflegt. Lizenziert ist MonoGame unter der Microsoft Public License (Ms-PL) und damit freie Software. Die offizielle Projektwebseite ist unter monogame.net zu finden.