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Wenn man etwas mittels Spotlight sucht, bekommt man eine Liste der gefundenen Ergebnisse angeboten. Beim Klick auf ein Ergebnis wird dieses geöffnet bzw. gestartet wenn es sich um eine ausführbare Datei handelt.

Eine Spotlight Suche

Problematisch wird das ganze erst dann, wenn man herausfinden möchte in welchem Ordner die Datei liegt. Auf den ersten Blick scheint es unter Spotlight keine Möglichkeit zu geben den Ordner anzuzeigen. Klickt man allerdings in Verbindung mit der Command–Taste auf das Suchergebnis, so wird der Ordner mit dem Ergebnis geöffnet und damit befindet man sich im gesuchten Pfad.

Gestern hatte wolle ich eine Projektvorlage in Scrivener importieren. Dazu öffnete ich die scrivtemplate–Datei mittels Scrivener. Anschließend teilte Mac OS X mir mit das die Scrivener-App keine Dateien vom Typ scrivtemplate verarbeiten kann. Das verwundert im ersten Moment natürlich, da die Dateien speziell für Scrivener erstellt wurden.

Der „Neues Projekt“-Dialog unter Scrivener

Statt der intuitiven Variante muss man leider anders vorgehen. Im ersten Schritt wird Scrivener gestartet. Anschließend wird der Neues Projekt–Dialog aufgerufen. In dem Dialog gibt es links unten einen Button mit dem Titel Optionen. In dem sich öffnenden Submenü gibt es dann den Punkt Vorlagen importieren. Mit dieser Funktion kann die scrivtemplate–Datei importiert werden und danach im Neues Projekt–Dialog genutzt werden.

Wer bis vor kurzem eine freie Software für Schnittmuster suchte, wird bei dieser Suche nicht sonderlich erfolgreich gewesen sein. Wenn überhaupt fand man eingeschlafene Projekte wie Clothes. Mittlerweile hat sich dies geändert. Seit knapp einem Jahr gibt es die freie Software Valentina. Mit dieser Software können eigene Schnittmuster entworfen werden. Die ersten Schritte werden dabei in verschiedenen Tutorials erklärt.

Valentina unter Windows

Lizenziert ist Valentina unter der GPL3. Die aktuelle Version ist die Version 0.2.2. Verfügbar ist Valentina für Linux, Mac OS X und Windows. Die offizielle Webseite ist unter valentina-project.org zu finden. Neben dem offiziellen Quellcode auf Bitbucket gibt es auch eine Spiegelung auf GitHub.

Gestern hatte ich mich René Hesse eine Unterhaltung über die unterschiedlichen KeePass-Versionen/Ports. Da die Erklärungen über Twitter etwas mühsam sein können, gibt es das ganze hier nochmal in der Langform. Viele Leute nutzen Passwortmanager wie 1Password — allerdings sehe ich solche Manager zwiespältig, da es sich um proprietäre Software handelt. Der Quellcode ist nicht einsehbar, so das man seine sicherheitsrelevanten Daten einer Blackbox anvertraut. Hier spielt freie Software wie KeyPass ihre Stärken aus.

KeePass in der 2er-Version

Die erste KeePass-Variante ist KeePass, bei welcher es sich um das Original handelt. Keepass liegt dabei aktuell in einer Version 1.27 und in einer Version 2.27 vor. Die 1er Version ist die sogenannte Classic Version, welche wir in dieser Aufstellung gepflegt ignoriert wird, da sie nur noch historischen Wert hat.

Die 2er Version ist in C# geschrieben und plattformunabhägig. Das Problem ist die Behandlung von Windows Forms unter Mono. Dies führt dazu das KeePass unter Linux und Mac OS X sehr bescheiden aussieht, und sich wie ein Fremdkörper anfühlt. Alles in allem muss man aber sagen das die offizielle Variante, sehr benutzerfreundlich ist und Kleinigkeiten wie der Passwort-Generator gefallen. Zu finden ist die offizielle Variante auf keepass.info.

Daneben gibt es auch KeePassX, welcher mittlerweile in der Version 2.0 Alpha 6 vorliegt. Hier sollte man sich von der Versionsnummer nicht verwirren lassen, da das ganze „rock-solid“ läuft. Im Gegensatz zum Original, sieht KeePassX auch unter Linux und Mac OS X gut aus und lässt sich sauber bedienen.

KeyPassX unter Windows

Die gute Integration der Oberfläche ist dem verwendeten Qt-Framework zu verdanken. Von der Funktionalität her, kann KeePassX noch nicht mit dem Original mithalten, allerdings sind die wichtigsten Funktionen für die tägliche Arbeit in KeePassX vorhanden, so das man hier selten etwas vermisst. Zu finden ist KeePassX auf keepassx.org.

Für die Mobilgeräte gibt es auch entsprechende Varianten. So existieren unter anderem Apps für Android, iOS und Windows Phone.

KeePassDroid
Preis: Kostenlos

Gemeinsam haben alle KeePass Varianten, das die Passwort-Datenbanken untereinander kompatibel sind. Eine Ausnahme bildet hier KeePass in der 1er Version (die Classic Version) — diese kann keine Datenbanken im 2er Format lesen. Der Unterschied zwischen den Versionen begrenzt sich meist auf das unterstützte Betriebssystem und die Anzahl der zusätzlichen Features. Eine Auflistung aller KeePass Ports ist dabei auf der offiziellen Seite zu finden.

Bei Pencil handelt es sich um eine freie 2D-Animationsoftware. Während die Software früher nur unter Linux lief, sind mittlerweile auch Versionen für Mac OS X und Windows erhältlich.

Pencil unter Mac OS X

Pencil bietet dabei Funktionen für die Animation, das Zeichnen und den Export. Es ist nicht so mächtig wie das ebenfalls freie Synfig, lässt sich dafür aber wesentlich einfacher bedienen. Der unter der GPL2 lizenzierte Quelltext kann auf GitHub bezogen werden. Zu finden ist Pencil unter pencil-animation.org.

Wer ab und an an mehreren Rechner gleichzeitig arbeiten muss, aber nicht ständig die Peripherie wechseln möchte, der sollte sich Synergy anschauen. Dabei handelt es um eine Software um mit einer Maus und Tastatur mehrere Rechner zu bedienen. Das ganze verhält sich dabei wie ein großes Multi-Monitor-System.

Der Konfigurationsbildschirm von Synergy

Synergy ist für Linux, Mac OS X und Windows verfügbar. Die offizielle Seite des Projektes ist unter synergy-project.org zu finden. Der Quelltext der unter GPL lizenzierten Software kann über das SVN-Repository bezogen werden. Neben der freien Community-Version gibt es auch eine kostenpflichtige Enterprise-Version.

Wenn man unter Mac OS X einen zweiten Bildschirm anschließt, bekommt man auf diesem Bildschirm auch eine zweite Menüleiste. Je nach aktivem Bildschirm wird die eine Menüleiste leicht ausgeblendet, was extrem störend wirkt. Es ist wohl eines von Apples Geheimnissen warum das so ist wie es ist. Wenn man nur eine Menüleiste pro Rechner benötigt, kann man das Problem einfach umgehen, indem man die zweite Leiste deaktiviert. Dazu öffnet man in den Einstellungen den Punkt Mission Control:

Mission Control in den Einstellungen

Dort deaktiviert man den Haken bei „Monitore verwenden verschiedene Spaces“. Damit die Einstellung wirksam wird, muss man sich einmal abmelden und wieder anmelden. Anschließend ist die Menüleiste auf den zusätzlichen Bildschirmen verschwunden.

Bei Enigmail handelt es sich um ein Add-On für den freien Mailclient Mozilla Thunderbird. Mit Hilfe dieses Add-Ons ist es möglich verschlüsselte Mails über GPG zu versenden. Unter Umständen kann es bei Enigmail passieren, das man mit folgender Fehlermeldung begrüßt wird.

Enigmail bekommt Probleme

Das Problem liegt daran das Enigmail die GPG-Installation (im Falle von Mac OS X, die GPG Tools) nicht finden kann. Dies scheint ein bekanntes Problem mit Enigmail zu sein. Abhilfe schafft hier unter Mac OS X ein sehr simpler Vorgang — der Neustart des Systems. Danach sollte Enigmail die GPG Tools wieder ohne Probleme erkennen.

Wer einen EasyCap Videograbber (auch das LogiLink VG0001 fällt darunter) besitzt, wird feststellen müssen das die meisten dieser Modelle nicht unter Mac OS X laufen. Das Problem ist, das dass Gerät mangels Treiber nicht erkannt wird und somit auch nicht genutzt werden kann.

Ein LogiLink VG0001 (intern ein EasyCap DC60)

Mit dem EasyCapViewer gibt es einen entsprechenden Treiber für Mac OS X welcher unter GPL und BSD-Lizenz lizenziert ist. Damit handelt es sich bei dem Treiber um freie Software. Der Download befindet sich auf der offiziellen Seite, der Quellcode auf GitHub. Vor dem Start der Anwendung muss der Videograbber angeschlossen werden. Anschließend kann der EasyCapViewer gestartet werden und mit dem Aufnahmevorgang begonnen werden.

Wenn man unter Mac OS X eine Digitalkamera oder ein iPhone anschließt, öffnet sich iPhoto und möchte die Photos importieren. Wer diese Einstellung ändern möchte, muss die Applikation „Digitale Bilder“ öffnen.

Die Applikation Digitale Bilder

Dort findet man unten links einen Dreieck welches ein Panel öffnet, in welchem man die Standapplikation für den Fotoimport festlegen kann. Dort ist es auch möglich „Kein Programm“ einzustellen, so das entsprechende Geräte angeschlossen werden können, ohne das es zu einer automatischen Aktion kommt.