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Vor kurzem stand ich vor dem Problem, das ich eine Menge Git-Repositories auf der Festplatte hatte und diese um den .git Ordner bereinigen wollte. Unter Linux und Mac OS X kann man sich für diese Aufgabe mit der Kommandozeile behelfen. Dazu wechselt man in den entsprechenden Ordner und gibt im Terminal folgendes ein:

find . | grep .git | xargs rm -rf

Damit werden sämtliche .git Ordner rekursiv gesucht und gelöscht. Was übrig bleibt sind die aktuellen Arbeitskopien der jeweiligen Git-Repositores.

Wenn man ein HDMI-Display unter Mac OS X an den Rechner anschließt, so wird die Ausgabe um das zusätzliche Bild erweitert. Anders sieht es beim Audio aus. Der Ton wird weiterhin über das Standardgerät ausgegeben. Möchte man dies ändern und auch den Ton über HDMI ausgeben muss ein Blick in die Systemeinstellungen geworfen werden.

Die entsprechenden Einstellungen unter Mac OS X

Dort findet man unter Ton im Tab Ausgabe die entsprechende Option um den Ton über das HDMI-Gerät ausgeben zu lassen. Nach Auswahl dieser Option wird der Ton anschließend nur noch über das HDMI-Gerät ausgegeben. Wird das HDMI-Gerät entfernt wird die Ausgabe wieder auf das Standardgerät zurückgesetzt.

Auf vielen unixoiden Systemen gibt es den Texteditor nano. Im Standardmodus ist die Anzeige der Zeilennummerierung unter nano deaktiviert. Möchte man dies ändern so muss der Parameter -c beim Aufruf des Editors angetragen werden:

nano -c config.cfg

nano mit aktivierter Anzeige der Zeilennummerierung

Damit zeigt nano im unteren Bereich unter anderem die Zeilennummer an, so das man eine bestimmte Zeile bei Fehlern schnell finden kann.

Möchte man unter Mac OS X komplexe Projekte brennen, reicht die integrierte Unterstützung in manchen Fällen nicht aus. Wer dabei auf freie Software setzen möchte, sollte die die Applikation Burn anschauen. Neben Daten-CD/DVDs kann Burn auch Audio und Video-Discs brennen.

Burn unter Mac OS X

Bezogen werden kann Burn über die offizielle Seite, dort ist auch der Quellcode zu finden. Lizenziert ist Burn unter der GPL2 und damit freie Software.

Viele Dinge funktionieren unter Mac OS X, ohne das man zusätzliche Software benötigt. So ist es auch beim Brennen von CDs und DVDs, speziell wenn man ein ISO-Image auf einen solchen Datenträger bringen möchte. Allerdings sind manche dieser Funktionen gut versteckt.

Das Kontextmenü im Finder

Um das zu bewerkstelligen muss (bei angeschlossenem Brenner mit eingelegtem Rohling) auf eine ISO-Datei im Finder mit der rechten Maustaste geklickt werden. Im Kontextmenü erscheint nun eine Option um das ISO-Image auf den Datenträger zu brennen. Nach der Auswahl der Option öffnet sich ein Dialog mit den Einstellungen für den Brennvorgang. Wenn der Dialog bestätigt wurde, beginnt der Brennvorgang und nach einigen Minuten ist der Datenträger fertig.

Das CHM-Format ist vielen bekannt als das Windows-Hilfedatei-Format. Auch wenn das Format mittlerweile aus der Mode gekommen ist, findet man ab und an eine solche Datei und möchte sie anzeigen. Unter Linux und Mac OS X gibt es dafür die freie Anwendung xCHM.

xCHM unter Mac OS X

Lizenziert ist xCHM unter der GPL in Version 2 und damit freie Software. Bezogen werden kann xCHM über die offiziellen Seite. Unter Mac OS X kann es alternativ über MacPorts (Port xCHM) installiert zu werden.

Normalerweise nutze ich als grafische Git-Oberfläche für Mac OS X, die freie Software GitX. Allerdings scheint die Entwicklung des Clients (wieder mal) eingeschlafen zu sein, so das ich mich nach Alternativen umgeschaut habe.

SourceTree unter Windows

Fündig geworden bin ich dann bei SourceTree vom Hersteller Atlassian, welcher vor allem durch seine Projekmanagmentlösungen bekannt geworden ist. Der Client verfügt über eine Menge Funktionalität, welche der normale Anwender sicherlich nicht auf Anhieb benötigen wird, ist aber ansonsten sehr solide aufgebaut. Neben Git unterstützt der Client auch das Versionsverwaltungssystem Mercurial. Der Client selbst ist dabei neben Mac OS X auch für Windows verfügbar.

Möchte man unter Mac OS X doppelte Dateien finden, hat man eine Reihe von Möglichkeiten. Bevorzugt man freie Software, so bietet sich die Software dupeGuru an. Neben der normalen Suche nach Dateiduplikaten, gibt es auch Versionen für Bilder und Musik. Zur Duplikatssuche gibt man der Applikation einfach einen Ordner an und schon werden die Duplikate gesucht und anschließend angezeigt, so das sie auf Wunsch gelöscht werden können.

Das Auswahlfenster von dupeGuru

Lizenziert ist dupeGuru unter der GPL3 – der Quelltext findet sich auf GitHub. Alternative Möglichkeiten wären unter anderem die (unfreie) App Gemini, welche im Appstore zu finden ist.

Preis: 9,99 €

Unter Mac OS X gibt es eine Sprachausgabe welche qualitativ gesehen zu den besseren Sprachausgaben gehört. Diese Sprachausgabe kann dabei auch über das Terminal bedient werden. Ein:

say "Hallo Welt"

würde dabei Hallo Welt mit der Standardsystemstimme ausgeben. Möchte man eine bestimmte Stimme nutzen, so kann man dies über den Parameter -v angeben:

say -v "Anna" "Hallo Welt"

Dabei gibt es neben den normalen Stimmen eine ganze Reihe von speziellen Stimen (Albert, Bad News, Bahh, Bells, Boing, Bubbles, Cellos, Deranged, Good News, Hysterical, Pipe Organ, Trinoids, Whipser, Zarvox):

say -v "Cellos" "Lalala Hahaha Dadada dadada"

Möchte man die Stimmenausgabe in einer Datei speichern, so nutzt man den Parameter -o:

say "Hallo." -o hallo.aiff

Damit wird die Ausgabe direkt in der Datei gespeichert und kann somit später verwendet werden.

Seit einiger Zeit verfügt die Schreibapp Ulysses über eine integrierte Backupfunktion. Während die Backupdaten unter iOS direkt auf dem Gerät gespeichert werden, war mir der Speicherort bei der Mac OS X Version nicht wirklich klar.

Die Backup-Einstellungen unter Mac OS X

Glücklicherweise wird das Thema in der Ulysses-FAQ umfangreich behandelt. Dort ist dann auch der genaue Pfad angegeben:

~/Library/Containers/com.soulmen.ulysses3/Data/Library/Application Support/Ulysses/Backups/

In dem Verzeichnis werden die unterschiedlichen Versionen des Backups in einer Ordnerstruktur gespeichert, so das man das Backup auch bei einem manuellen Umzug des Rechners problemlos mitnehmen kann.