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Wer auf der Suche nach einem freien GIS-System ist, sollte sich einmal QGIS (früher unter dem Namen Quantum GIS bekannt) anschauen. Technisch basiert QGIS auf dem Qt-Framework. Das GIS-System verfügt unter anderem über Informationen zur Visualisierung, Abfrage und Analyse von Daten.

QGIS mit einem DGM

Lizenziert ist QGIS unter der GPL und damit freie Software. Bezogen werden kann es auf der offiziellen Seite unter qgis.org. Dort stehen im Moment Versionen für Linux, Mac OS X und Windows zur Verfügung. Daneben existiert auch eine Version für Android.

In meinem gestrigen Artikel ging es um eine Command & Conquer Version für den Browser. Neben dem Original gibt es eine Reihe von Projekte welche sich mehr oder weniger mit Command & Conquer beschäftigen. Eines dieser Projekte ist OpenRA. Dabei handelt es sich um eine Engine welche das Feeling und die Spielmechanik von Command & Conquer nachbaut. So kann die Engine unter anderem die Spieldaten der alten Command & Conquer Teile nutzen. Angeboten werden dabei aber im Moment nur einzelne Missionen und keine zusammenhängende Kampagne. Neben dem Singleplayermodus gibt es auch einen Multiplayermodus.

Der Titelschirm von OpenRA

OpenRA ist unter der GPLv3 lizenziert und damit freie Software. Der Quelltext ist auf GitHub zu finden. Geschrieben ist das ganze in C#. Damit ist ist OpenRA unter Linux, Mac OS X und Windows lauffähig. Die offizielle Seite des Projektes ist unter openra.net zu finden.

Vor ein paar Tagen ist eine neue Version des freien Emulatorpaketes OpenEmu erschienen. Neben neuen Lokalisationen für Deutsch, Spanisch und Portugiesisch, wurde auch die Unterstützung für das Atari 2600 System hinzugefügt. Daneben wurden einige neue Shader hinzugefügt, viele Fehler beseitigt und das Sparkle Framework auf eine Version mit Mac OS X 10.10 Support aktualisiert.

Die Nutzeroberfläche von OpenEmu

OpenEmu ist freie Software und unter der GPL2 lizenziert. Bezogen werden kann OpenEmu auf der offiziellen Webseite. Der Quelltext für OpenEmu, das SDK und die entsprechenden Cores sind auf GitHub zu finden.

Wer auf der Suche nach einem leichtgewichtigen Bildbetrachter für Mac OS X ist, sollte sich Xee in der Version 2 anschauen. Es gibt auch eine Version 3 — allerdings handelt es sich bei dieser mittlerweile um proprietäre Software — so das man mit der Version 2 vorlieb nehmen muss, dessen Entwicklung 2011 eingestellt wurde.

Xee mit einem geöffneten Bild

Trotzdem funktioniert die Anwendung unter anderem unter Mac OS X 10.10 (Yosemite) und so kann man ohne Probleme ganze Ordner anschauen. Die eingebaute Vorschau unter Mac OS X ist bei diesem Anwendungsfall etwas umständlich zu bedienen, so das man hier Xee den Vortritt lassen sollte. Zu finden ist das Projekt auf Google Code. Der Quellcode ist unter der New BSD Licence lizenziert — damit ist Xee in der Version 2 freie Software.

Wer sich gerne ab und an die Sterne anschaut und der Astronomie nicht abgeneigt ist, sollte sich die freie Software Celestia anschauen. Bei dieser Software handelt um eine 3D-Simulation des bekannten Universums. Im Gegensatz zu vielen anderen Astronomieprogrammen kann man sich bei Celestia frei im Raum bewegen. Über hunderttausend Sterne sind in der Datenbank von Celestia zu finden.

Celestia unter Windows.

Celestia kann auf der offiziellen Seite für Linux, Mac OS X und Windows bezogen werden. Lizenziert ist Celestia unter der GPL. Der Quelltext ist auf SourceForge zu finden.

Bei Fotografieren drückt man meist mehrmals ab wenn ein Motiv geschossen wird. In vielen Fällen führt dies dazu das man mehrere Fotos vom exakt gleichen Motiv hat. Möchte man diese später aussortieren wird dies ohne passende Software mühselig.

Der PhotoSweeper beim Start

Mittels der Mac OS X App PhotoSweeper kann man solche Duplikate finden und entfernen. Die Parameter nach denen die Applikation arbeitet, lassen sich dabei detailliert einstellen. Auch die Ähnlichkeit welche die Bilder erreichen müssen kann über einen Schieberegler eingestellt werden.

PhotoSweeper
Preis: 8,99 €

Nach der Analyse der Bilder, werden die vermeintlichen Dubletten angezeigt. Anschließend kann der Nutzer auswählen, welche Fotos gelöscht werden sollen. Die App kann für 8,99 € im Appstore bezogen werden.

Microsoft kauft Mojang und damit Minecraft. Wenn man sich andere Akquisitionen von Microsoft im Spielebereich anschaut, bekommt man bei dieser Vorstellung ein mulmiges Gefühl. Entweder Sie fahren das Spiel gegen die Wand, oder es läuft demnächst nur noch auf Microsoft-Betriebssystemen. Natürlich kann auch alles funktionierten und unsere Befürchtungen erweisen sich als gegenstandslos. Allerdings zeigt der Aufkauf von Mojang eine Abhängigkeit auf. So haben viele Menschen riesige Bauwerke geschaffen, welche unter Umständen bald nicht mehr verfügbar sind. Minecraft ist nicht nur ein Spiel, es ist ein Kreativbetriebssystem. In einem solchem Fall spielt freie Software ihre Vorteile aus. Bei einer solchen Software, kann man das ganze einfach forken und in seinem Sinne weiterentwickeln. Bei proprietärer Software wird dies schwierig.

Eine von vielen Minecraft-Welten

Mit Minetest gibt es einen durch Minecraft inspirierten Clone, welcher für Mac OS X, Linux und Windows verfügbar ist. Das Spiel ist im Gegensatz zur aktuellen Minecraft-Version etwas rudimentär, was Dinge wie verfügbare Blöcke und ähnliches angeht. Allerdings relativiert sich das ganze wenn man sich die API-Schnittstelle anschaut. Mit Hilfe der API, kann man alle möglichen Erweiterungen wie Loren, TNT, Mobs oder Pyramiden ins Spiel holen. Die maximale Weltgröße ist auf −30912 zu 30927 in allen Dimensionen (auch Z) beschränkt. Etwas seltsam erscheint mir allerdings die Speicherung der Map in einer SQLite-Datenbank — dort muss sich zeigen ob dies bei großen Welten wirklich performant ist. Auch für Server-Backups ist dieses Verfahren nicht wirklich gut geeignet. Minetest ist in C++ entwickelt, was sich positiv auf die allgemeine Performance auswirkt, so das es auch auf schwächeren Rechnern genutzt werden kann — so gibt es schon Versuche das ganze auch auf dem Raspberry Pi zum laufen zu bringen.

Minetest in Aktion

Die Entwicklung von Minetest sieht dabei vielversprechend aus, so das man in Zukunft viele Verbesserungen und neue Features erwarten darf. Neben dem Client ist auch ein Server für den Mehrspieler-Betrieb verfügbar. Der unter der LGPL lizenzierte Quellcode kann über GitHub bezogen werden. Die offizielle Seite von Minetest ist unter minetest.net zu finden.

Möchte man MacPorts auf einer höheren Betriebssystemversion installieren, so wird im Normalfall der Installer für die passende Version heruntergeladen und ausgeführt. Leider gibt es noch keinen fertigen Installer für Mac OS X 10.10 alias Yosemite. In diesem Fall wird MacPorts manuell kompiliert werden. Dazu muss das Terminal geöffnet werden und folgendes eingegeben werden:

curl -O https://distfiles.macports.org/MacPorts/MacPorts-2.3.1.tar.bz2
tar xf MacPorts-2.3.1.tar.bz2
cd MacPorts-2.3.1/
./configure
make
sudo make install

Anschließend können die Ports mittels:

sudo port -v selfupdate
sudo port upgrade outdated
sudo port uninstall inactive

auf den aktuellen Stand gebracht werden. Zu beachten ist, das es durch den Beta-Status der Mac OS X Version natürlich zu Problemen kommen kann.

Unter Windows legt man Applikationen, welche beim Start des Systems gestartet werden sollen, in den Autostart-Ordner. Möchte man unter Mac OS X eine Anwendung starten, hat man dazu mehrere Möglichkeiten. Bei Applikationen welche im Dock enthalten sind, kann mittels des Kontextmenüs die Funktion Bei der Anmeldung öffnen aktiviert werden.

Die Anmeldeobjekte unter Mac OS X

Die andere Möglichkeit zum Autostart sind Anmeldeobjekte. Diese findet man in den Einstellungen in der Kategorie Benutzer & Gruppen. Dort können neue Anmeldeobjekte angelegt werden. Alle aktiven Anmeldeobjekte werden beim Login des Nutzers aktiviert und ausgeführt.

Unter der neuen Version Mac OS X 10.10 (Yosemite), funktioniert der Zoom-Button in der linken Ecke etwas anders als gewohnt. Statt den die Größe des Fenster auf die Größe des Inhaltes zu skalieren, wird die Anwendung in den Vollbild-Modus gebracht.

Die Applikationsleiste unter Mac OS X 10.10

Das ganze ist wohl der Intention zu verdanken, die Nutzeroberfläche zu verschlanken. Allerdings ist die alte Funktionalität nicht ganz verloren. Drückt man die Alt-Taste während man auf den grünen Button drückt, wird das alte Verhalten aktiviert. Da es sich um eine Beta handelt, kann es durchaus passieren, das sich diese Funktionalität bis zur endgültigen Version nochmals verändert.