seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Im Film TRON Legacy gab es eine Szene in welcher ein Terminal gezeigt wurde. Colin Devroe hat sich basierend auf diesem Terminal den Spaß erlaubt und einen Terminal Style für Mac OS X entwickelt, welcher das ganze nachahmt.

Der Terminal Style in Aktion

Zu finden ist der Style im entsprechenden GitHub Repository. Er kann über die Einstellungen des Mac OS X Terminals installiert werden.

Gestern war ich auf der Suche nach einem Editor, mit welchem sich ePub-Dateien direkt bearbeiten lassen. Seit 2009 gibt es als Lösung für dieses Problem den freien Editor Sigil, dessen Projektseite auf sigil-ebook.com zu finden ist.

Sigil mit einer geöffneten ePub-Datei

Mit dem Editor ist es möglich ePub-Dateien grafisch oder direkt im Quelltext zu bearbeiten. Sigil ist für Mac OS X und Windows verfügbar. Unter Linux ist der Editor theoretisch lauffähig, wird aber nicht offiziell vom Entwickler unterstützt. Bezogen werden können die aktuellen Releases über GitHub. Lizenziert ist Sigil unter der GPL in der Version 3 — der Quelltext ist ebenfalls auf GitHub zu finden.

Wenn man unter Linux die Zeilenumbrüche einer Datei von DOS zu UNIX ändern möchte, kann man das Kommando dos2unix benutzen. Um das gleiche (ohne Zuhilfenahme von MacPorts) unter Mac OS X zu bewerkstelligen, muss man sich bei dem eingebauten Perl bedienen. Mittels der Kommandozeile:

perl -pe 's/\r\n|\n|\r/\n/g'   input > output

kann man eine Datei in das Unix-Format (LF bzw. \n) umwandeln.

Unter GNU grep gibt es den Parameter –r um rekursiv nach einer Zeichenkette im Verzeichnisbaum zu suchen. Da Mac OS X allerdings eine andere Variante von grep nutzt, funktioniert das ganze leider nicht so einfach. Stattdessen muss man folgende Befehlskette nutzen:

find . -name '*.txt' -print0 | xargs -0 grep -s -l 'Test'

Damit werden in diesem Fall alle Unterverzeichnisse nach Dateien mit der Endung .txt durchsucht. Alle gefundenen Dateien werden anschließend auf den Begriff Test durchsucht. Jede Datei in welcher der Suchbegriff vorkommt wird mit ihrem Pfad ausgeben.

Vor einigen Jahren brachte Microsoft das Framework XNA heraus, dessen Abkürzung für XNA’s Not Acronymed steht. Dabei handelt es sich um ein Framework welches die Spieleentwicklung vereinfacht. Mittlerweile wurde die Entwicklung seitens Microsoft allerdings eingestellt. Dazu trug sicherlich auch die Weigerung bei, das ursprüngliche XNA nicht für andere Systeme wie Android, iOS, Linux und Mac OS X anzubieten.

monogame.net

Da das Framework unter eine freien Lizenz veröffentlicht wurde, gibt es mittlerweile einige Forks, welche XNA weiterentwickeln. Einer dieser Forks ist dabei MonoGame. Neben der Unterstützung für weitere Plattformen, neben denen aus der Windows-Welt bekannten, wurden viele Verbesserungen des Frameworks im Lauf der Versionen eingepflegt. Lizenziert ist MonoGame unter der Microsoft Public License (Ms-PL) und damit freie Software. Die offizielle Projektwebseite ist unter monogame.net zu finden.

Beginnend mit dem Jahre 2003 wurde an der Universität Lausanne in der Schweiz eine Software für interaktive Whiteboards entwickelt und eingesetzt. Diese Software trug dabei den Namen Uniboard. Auf Betreiben der gemeinnützigen Interessenvereinigung für Digitale Bildung in Afrika wurden alle Rechte dieser Software von der französischen Regierung gekauft.

open-sankore.org

Seitdem wird die Software unter dem Namen Open-Sankoré weiterentwickelt. Es handelt sich dabei um die erste freie Software für interaktive Whiteboards. Technisch basiert die Software dabei auf C++, QT und HTML5 und ist unter der GPL in der Version 3 lizenziert. Open-Sankoré ist für Linux, Mac OS X und Windows verfügbar. Bezogen werden kann die Software auf der offiziellen Seite unter open-sankore.org.

Manche Anwender haben auf ihrem Mac immer mehr Fenster auf als ihnen lieb ist. Mit der kostenlosen App Hocus Focus können solche Anwender etwas Ordnung in das Chaos bringen. Die App befindet sich nach dem Start in der Status-Leiste von Mac OS X und sorgt dafür das Apps, welche einige Sekunden nicht benutzt werden, ausgeblendet werden.

Der Einstellungsdialog von Hocus Focus

Daneben gibt es noch einen sogenannten Focus Mode, welche alle inaktiven Apps sofort ausblendet, so das man nur die aktive App auf dem Bildschirm sieht. Bezogen werden kann Hocus Focus über die offizielle Webseite welche unter hocusfoc.us zu finden ist.

Unter Mac OS X lässt sich vieles mit den vorhandenen Standardanwendungen lösen, wo man z.B. bei Windows zusätzliche Tools benötigt. So auch bei der Aufgabe PDF-Dateien in ihrer Dateigröße zu optimieren.

Die Optionen im Speichern-Dialog

Dazu muss die entsprechende PDF in der Vorschau geöffnet werden. Anschließend wird die Datei über Ablage -> Exportieren exportiert. Bevor dort der Sichern–Button betätigt wird, muss der Quartz-Filter Reduce File Size aktiviert werden. Damit landet die PDF anschließend in reduzierter Dateigröße auf der Festplatte.

Musik per Algorithmus zu erzeugen klingt im ersten Moment abwegig, allerdings gibt es einige Personen und Projekte welche sich genau damit beschäftigen. Eines dieser Projekte ist dabei SoundHelix. Bei dieser in Java geschriebenen Anwendung handelt es sich um ein System mit welchem Musik algorithmisch erzeugt werden kann. Die erzeugte Musikstücke klingen dabei durchaus angenehm. Konfiguriert wird das System und deren Musik über eine XML-Datei.

soundhelix.com

Lizenziert ist SoundHelix unter der GPL und damit freie Software. Der Quelltext kann auf SourceForge bezogen werden. Zu finden ist das Projekt auf der offiziellen Seite unter soundhelix.com. Es ist dabei unter Linux, Mac OS X und Windows lauffähig.