seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Wer bis vor kur­zem eine freie Soft­ware für Schnitt­mus­ter suchte, wird bei die­ser Suche nicht son­der­lich erfolg­reich gewe­sen sein. Wenn über­haupt fand man ein­ge­schla­fene Pro­jekte wie Clo­thes. Mitt­ler­weile hat sich dies geän­dert. Seit knapp einem Jahr gibt es die freie Soft­ware Valen­tina. Mit die­ser Soft­ware kön­nen eigene Schnitt­mus­ter ent­wor­fen wer­den. Die ers­ten Schritte wer­den dabei in ver­schie­de­nen Tuto­ri­als erklärt.

Valen­tina unter Windows

Lizen­ziert ist Valen­tina unter der GPL3. Die aktu­elle Ver­sion ist die Ver­sion 0.2.2. Ver­füg­bar ist Valen­tina für Linux, Mac OS X und Win­dows. Die offi­zi­elle Web­seite ist unter valentina-project.org zu fin­den. Neben dem offi­zi­el­len Quell­code auf Bit­bu­cket gibt es auch eine Spie­ge­lung auf Git­Hub.

Ges­tern hatte ich mich René Hesse eine Unter­hal­tung über die unter­schied­li­chen KeePass-Versionen/Ports. Da die Erklä­run­gen über Twit­ter etwas müh­sam sein kön­nen, gibt es das ganze hier noch­mal in der Lang­form. Viele Leute nut­zen Pass­wort­ma­na­ger wie 1Password — aller­dings sehe ich sol­che Mana­ger zwie­späl­tig, da es sich um pro­prie­täre Soft­ware han­delt. Der Quell­code ist nicht ein­seh­bar, so das man seine sicher­heits­re­le­van­ten Daten einer Black­box anver­traut. Hier spielt freie Soft­ware wie Key­Pass ihre Stär­ken aus.

Kee­Pass in der 2er-Version

Die erste KeePass-Variante ist Kee­Pass, bei wel­cher es sich um das Ori­gi­nal han­delt. Kee­pass liegt dabei aktu­ell in einer Ver­sion 1.27 und in einer Ver­sion 2.27 vor. Die 1er Ver­sion ist die soge­nannte Clas­sic Ver­sion, wel­che wir in die­ser Auf­stel­lung gepflegt igno­riert wird, da sie nur noch his­to­ri­schen Wert hat.

Die 2er Ver­sion ist in C# geschrie­ben und platt­for­mu­n­ab­hä­gig. Das Pro­blem ist die Behand­lung von Win­dows Forms unter Mono. Dies führt dazu das Kee­Pass unter Linux und Mac OS X sehr beschei­den aus­sieht, und sich wie ein Fremd­kör­per anfühlt. Alles in allem muss man aber sagen das die offi­zi­elle Vari­ante, sehr benut­zer­freund­lich ist und Klei­nig­kei­ten wie der Passwort-Generator gefal­len. Zu fin­den ist die offi­zi­elle Vari­ante auf keepass.info.

Dane­ben gibt es auch Kee­PassX, wel­cher mitt­ler­weile in der Ver­sion 2.0 Alpha 6 vor­liegt. Hier sollte man sich von der Ver­si­ons­num­mer nicht ver­wir­ren las­sen, da das ganze „rock-solid“ läuft. Im Gegen­satz zum Ori­gi­nal, sieht Kee­PassX auch unter Linux und Mac OS X gut aus und lässt sich sau­ber bedienen.

Key­PassX unter Windows

Die gute Inte­gra­tion der Ober­flä­che ist dem ver­wen­de­ten Qt-Framework zu ver­dan­ken. Von der Funk­tio­na­li­tät her, kann Kee­PassX noch nicht mit dem Ori­gi­nal mit­hal­ten, aller­dings sind die wich­tigs­ten Funk­tio­nen für die täg­li­che Arbeit in Kee­PassX vor­han­den, so das man hier sel­ten etwas ver­misst. Zu fin­den ist Kee­PassX auf keepassx.org.

Für die Mobil­ge­räte gibt es auch ent­spre­chende Vari­an­ten. So exis­tie­ren unter ande­rem Apps für Android, iOS und Win­dows Phone.

KeePassDroid
Preis: Kos­ten­los

Gemein­sam haben alle Kee­Pass Vari­an­ten, das die Passwort-Datenbanken unter­ein­an­der kom­pa­ti­bel sind. Eine Aus­nahme bil­det hier Kee­Pass in der 1er Ver­sion (die Clas­sic Ver­sion) — diese kann keine Daten­ban­ken im 2er For­mat lesen. Der Unter­schied zwi­schen den Ver­sio­nen begrenzt sich meist auf das unter­stützte Betriebs­sys­tem und die Anzahl der zusätz­li­chen Fea­tures. Eine Auf­lis­tung aller Kee­Pass Ports ist dabei auf der offi­zi­el­len Seite zu fin­den.

Bei Pen­cil han­delt es sich um eine freie 2D-Animationsoftware. Wäh­rend die Soft­ware frü­her nur unter Linux lief, sind mitt­ler­weile auch Ver­sio­nen für Mac OS X und Win­dows erhältlich.

Pen­cil unter Mac OS X

Pen­cil bie­tet dabei Funk­tio­nen für die Ani­ma­tion, das Zeich­nen und den Export. Es ist nicht so mäch­tig wie das eben­falls freie Syn­fig, lässt sich dafür aber wesent­lich ein­fa­cher bedie­nen. Der unter der GPL2 lizen­zierte Quell­text kann auf Git­Hub bezo­gen wer­den. Zu fin­den ist Pen­cil unter pencil-animation.org.

Manch­mal möchte die Aus­gabe eines Cron­jobs in eine Datei umlei­ten. Dazu sollte man im ers­ten Schritt die Crontab-Datei mittels:

crontab -e

öff­nen. Die ent­spre­chende Datei sieht dabei in etwa so aus:

# Edit this file to introduce tasks to be run by cron.
#
# Each task to run has to be defined through a single line
# indicating with different fields when the task will be run
# and what command to run for the task
#
# To define the time you can provide concrete values for
# minute (m), hour (h), day of month (dom), month (mon),
# and day of week (dow) or use '*' in these fields (for 'any').#
# Notice that tasks will be started based on the cron's system
# daemon's notion of time and timezones.
#
# Output of the crontab jobs (including errors) is sent through
# email to the user the crontab file belongs to (unless redirected).
#
# For example, you can run a backup of all your user accounts
# at 5 a.m every week with:
# 0 5 * * 1 tar -zcf /var/backups/home.tgz /home/
#
# For more information see the manual pages of crontab(5) and cron(8)
#
# m h  dom mon dow   command
00 14    * * *   /home/test/test.sh

Möchte man nun die Aus­gabe umlei­ten, so geschieht das indem man den Cron­job wie folgt ändert:

00 14    * * *   /home/test/test.sh > /home/test/test.log 2>&1

Das 2>&1 am Ende sorgt dafür das nicht nur die Stan­dard­aus­gabe in der Datei lan­det, son­dern auch die Aus­ga­ben wel­che sonst in der Feh­ler­kon­sole lan­den würde.

Wenn man sich für sei­nen SSH Zugang nur noch mit einem ent­spre­chen­den Schlüs­sel­paar anmel­det, kann man die Authen­ti­fi­ka­tion per Pass­wort deak­ti­vie­ren. Dazu wird die „/etc/ssh/sshd_config“-Datei in einem Edi­tor geöffnet:

nano /etc/ssh/sshd_config

Dort wird die Option:

# Change to no to disable tunnelled clear text passwords
#PasswordAuthentication yes

gesucht und in:

# Change to no to disable tunnelled clear text passwords
PasswordAuthentication no

geän­dert. Anschlie­ßend muss der SSH Ser­ver mittels:

service ssh restart

neu­ge­star­tet wer­den. Damit ist die Anmel­dung per Pass­wort nicht mehr mög­lich und der Ser­ver ein Stück sicherer.

Um die Ver­si­ons­num­mer eines instal­lier­ten Post­fix zu ermit­teln, reicht es im Ter­mi­nal fol­gen­des einzugeben:

postconf -d mail_version

Anschlie­ßend erhält man eine Aus­gabe nach dem Schema:

mail_version = 2.11.0

Da die Para­me­ter aus der main.cf aus­ge­le­sen wer­den, ist es wich­tig den Para­me­ter –d anzu­ge­ben. So wer­den nicht die über­schrie­be­nen Werte zurück­ge­ge­ben, son­dern die Stan­dard­werte, in die­sem Fall die kor­rekte Versionsnummer.

Wenn man eine AVI Datei unter C# schrei­ben möchte, wird man fest­stel­len das es zwar viele Wege gibt, aber kei­ner die­ser Wege führt nach Rom. Jede vor­ge­schla­gende Vari­ante hat meist Abhän­gig­kei­ten, wel­che man nicht haben möchte. So wird bei vie­len Vari­an­ten FFMPEG als DLL genutzt, bei ande­ren wer­den Win­dows DLLs genutzt, was dazu führt das der Quell­code nicht unab­hän­gig von der Platt­form ist. Abhilfe schafft hier die freie unter der MIT-Lizenz lizen­zierte Biblio­thek Shar­pAvi. Um eine AVI-Datei zu schrei­ben sind mit Hilfe der Biblio­thek nur einige Zei­len Quell­text nötig:

//AviWriter anlegen
AviWriter writer=new AviWriter("test.avi");
writer.FramesPerSecond=25;

//Videostream anlegen
IAviVideoStream stream=writer.AddVideoStream();
stream.Width=1920;
stream.Height=1080;
stream.Codec=KnownFourCCs.Codecs.Uncompressed;
stream.BitsPerPixel=BitsPerPixel.Bpp24;

//Encode für Kompression anlegen
//Ohne Encoder wird die Datei unkomprimiert gepsiechert (stream.WriteFrame)
var encoder=new MotionJpegVideoEncoderWpf(stream.Width, stream.Height, 100);
var encodingStream=new EncodingVideoStreamWrapper(stream, encoder);

//Schwarzen Frame anlegen
byte[] frameData=new byte[stream.Width*stream.Height*3];

//Frames schreiben
for(int i=0;i<25; i++)
{
    encodingStream.WriteFrame(frameData, 0);
}

//Writer schließen
writer.Close();

In diesem Beispiel wird eine AVI Datei mit 25 schwarzen Frames erzeugt, was bei der angegebenen Framerate exakt einer Sekunde entspricht. Zu finden ist SharpAvi auf der offiziellen Webseite. Alternativ kann der Spiegel auf GitHub genutzt werden.

Wer eine Rest-API tes­ten möchte, der kann dies natür­lich im Brow­ser tun. Ein­fa­cher funk­tio­niert das ganze mit­tels REST­Cli­ent. Dabei han­delt es sich eine freie Anwen­dung um die REST-API auf­zu­ru­fen und anschlie­ßend das Ergeb­nis auszuwerten.

RESTClient

Dabei hat man volle Kon­trolle über die gesen­de­ten Para­me­ter, die HTTP Methode, den Hea­der und einige andere Ein­stel­lun­gen. Nach einem aus­ge­führ­ten Request kön­nen die Ergeb­nisse der Anfrage ein­ge­se­hen wer­den. REST­Cli­ent ist unter der Apa­che Lizenz lizen­ziert. Neben der offi­zi­el­len Seite, gibt es den Down­load auf Foss Hub. Der Quell­text (sowie der Bug­tra­cker) ist auf Git­Hub zu fin­den. Da REST­Cli­ent in Java ent­wi­ckelt wurde ist es unter Linux, Mac OS X und Win­dows lauffähig.

Open Source sei Danke, gibt es seit 2012 einen Fork von Cube 2: Sau­er­bra­ten wel­cher auf den Namen Tes­ser­act hört und dem Genre der Shoo­ter zuord­nen lässt. Ziel der Abspal­tung ist es dabei moder­nere Ren­der­tech­ni­ken wie dyna­mi­sches Licht und andere Dinge zu nut­zen. Das wirkt sich sehr posi­tiv auf das Aus­se­hen der Level aus. Das Spiel als sol­ches ist sehr schnell, so das man durch­aus ein paar brauch­bare Reflexe mit­brin­gen sollte. Eine wei­tere Beson­der­heit von Tes­ser­act ist der inte­grierte Edi­tor­mo­dus, mit wel­chem man in der First Per­son Ansicht alleine oder koope­ra­tiv die Level bauen kann.

Eine Tesseract-Map

Bezo­gen wer­den kann Tes­ser­act auf der offi­zi­el­len Web­seite. Das Spiel ist für Mac OS X, Linux und Win­dows ver­füg­bar. Der Quell­text ist in einer Subversion-Instanz zu fin­den. Lizen­ziert ist das ganze dabei unter der zlib-Lizenz.

Stan­dard­mä­ßig hört der Mail Trans­fer Agent Post­fix auf dem Port 25. Möchte man nun das Post­fix auch auf einem zusätz­li­chen Port hört, so muss man die „/etc/postfix/master.cf“-Datei bear­bei­ten. Dort sucht man die Zeile:

smtp      inet  n       -       -       -       -       smtpd

Unter der Zeile fügt man die Zeile:

587      inet  n       -       -       -       -       smtpd

hinzu. Anschlie­ßend muss der Dienst noch neu­ge­star­tet werden:

service postfix restart

Damit hört Post­fix neben Port 25 nun auch auf Port 587, dem bevor­zug­ten Port für die Mai­l­ein­lie­fe­rung von Clients.