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Für Micro­soft Office gibt es so etwas schon eine ganze Weile, die Rede ist von einer Gram­ma­tik­prü­fung. Auch für Libre­Of­fice gibt es eine Gram­ma­tik­prü­fung, auch wenn diese erst instal­liert wer­den muss. Das pas­sende AddOn hört dabei auf den Namen „Lan­gua­ge­Tool“ und ist unter http://www.languagetool.org zu finden.

Die Gram­ma­tik­prü­fung in Aktion

Dabei wer­den im deut­schen über 1400 poten­ti­elle Feh­ler erkannt. Wel­che dies genau sind kann man in der ent­spre­chen­den Liste unter http://community.languagetool.org/rule/list?lang=de sehen. „Lan­gua­ge­Tool“ steht dabei unter der LGPL und ist somit freie Software.

Der Titel des Bei­tra­ges sagt eigent­lich schon alles. Doch warum komme ich zu die­ser Schluss­fol­ge­rung? Seit dem Open­Of­fice bei der Apa­che Foun­da­tion liegt (etwa ein Jahr) wurde eini­ges an Open­Of­fice getan. Aus­kunft dar­über gibt eine Gra­fik unter https://blogs.apache.org/OOo/entry/an_apache_openoffice_timeline. Wenn man sich diese Gra­fik anschaut, merkt man das eini­ges daran getan wurde, aber effek­tiv lässt sich das kurz zusam­men­fas­sen: Verwaltung.

Das Pro­blem an ver­wal­tungs­tech­ni­schen Auf­ga­ben ist, das sie das Pro­jekt bzw. die Soft­ware nicht vor­an­brin­gen. Und Libre­Of­fice legt doch ordent­lich vor. So hat sich dort eini­ges getan in den letz­ten Mona­ten und der Nut­zer sieht es auch. Es gab es schon einige Ver­sio­nen mit neuer Optik, neuen Fea­tures und einer Menge Bug­fi­xes. Auch an dem Aus­bau der Javateile wird gear­bei­tet. Alles in allem ist die „Docu­ment Foun­da­tion“ nutzer­zen­triert und rich­tet sich auch nach den Wün­schen der­sel­ben. Mein per­sön­li­ches Lieb­lings­ar­gu­ment ist aller­dings das „Libre­Of­fice“ um Län­gen bes­ser klingt als „Open­Of­fice“ bzw. „OpenOffice.org“.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://www.heise.de/open/meldung/OpenOffice-Was-seit-dem-Wechsel-zu-Apache-passiert-ist-1472321.html

Bei dem Update von Libre­Of­fice 3.4 auf 3.5 kam es unter Win­dows 7 wäh­rend der Instal­la­tion immer zu fol­gen­der Meldung:

Bitte been­den Sie Libre­Of­fice 3.4 und den Libre­Of­fice 3.4 Schnell­star­ter, bevor Sie fort­fah­ren.
Falls Sie ein Mehr­platz­sys­tem benut­zen, stel­len Sie sicher, dass kein ande­rer Nut­zer Libre­Of­fice 3.4 geöff­net hat.

Das Pro­blem war, das kein Schnell­star­ter instal­liert war, geschweige denn lief. Die Lösung des gerings­ten Wider­stan­des ist es hier die alte Libre­Of­fice Instal­la­tion zu dein­stal­lie­ren und anschlie­ßend Libre­Of­fice 3.5 zu installieren.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/LibreOffice

Aus der Über­schrift kann man schon meine Prä­fe­renz able­sen, sie ist stark Libre­Of­fice las­tig. Ora­cle hat ja in den letz­ten Tagen ange­kün­digt, das Open­Of­fice Paket an die Apa­che Foun­da­tion zu über­ge­ben. Das mag an sich schön und gut sein, ver­wirrt aber nur den Anwender.

Libre­Of­fice ist für mich das bes­sere Office Paket. Das fängt schon beim Namen an: Libre­Of­fice. Ein wun­der­schö­ner und klang­vol­ler Name. Open­Of­fice hin­ge­gen, heißt ja eigent­lich OpenOffice.org da in der Schweiz Mar­ken­rechte für den Begriff Open­Of­fice exis­tie­ren, wel­che nichts mit Open­Of­fice zu tun haben. Es mag sein das der Name Open­Of­fice im Moment noch bekann­ter ist aber das wird sich legen.

Die Docu­ment Foun­da­tion sollte sich ganz auf ihr Kind Libre­Of­fice kon­zen­trie­ren und es so offen und pro­duk­tiv wie bis­her wei­ter entwickeln.

Ich saß ges­tern wie­der an einem etwas grö­ße­ren Open­Do­cu­ment Doku­ment in wel­chem einige Ver­zeich­nisse (Abbil­dungs­ver­zeich­nis, Stich­wort­ver­zeich­nis, et cetera) ent­hal­ten waren. Diese Ver­zeich­nisse wollte ich alle auf ein­mal aktua­li­sie­ren, da dies von Hand etwas müh­se­lig ist. Dazu bie­tet Libre­Of­fice im Menü unter Extras -> Aktua­li­sie­ren -> Alles aktua­li­sie­ren genau den rich­ti­gen Menü­punkt. Manch­mal ist es so ein­fach ;)

Manch­mal hat man das Pro­blem das man eine Über­schrift auf- oder abstu­fen möchte (z.B. aus einer Über­schrift 2 eine Über­schrift 3 machen möchte) und dies sich auch auf alle Sub­über­schrif­ten aus­wir­ken soll. Nun kann man natür­lich alle Über­schrif­ten manu­ell ändern aber es geht auch ein­fa­cher. Dazu wählt man die ent­spre­chende Über­schrift aus und drückt zum Abstu­fen die Tab Taste bzw. zum Auf­stu­fen die Umschalt + Tab Taste und schon wer­den alle Sub­über­schrif­ten mitprozessiert.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://wiki.services.openoffice.org/wiki/DE/Dokumentation/OOo_2.x/Handb%C3%BCcher/Writer-Handbuch/Tastenkombinationen_f%C3%BCr_Writer

Wie Golem berich­tet wen­den sich immer mehr frei­wil­lige Mit­glie­der vom OpenOffice.org Pro­jekt ab und der Docu­ment Foun­da­tion zu. Bei Ora­cle gibt es wohl doch einige Rei­bungs­ver­luste. Man darf gespannt sein ob Ora­cle sich da nicht ins Knie geschos­sen hat. Meine Emp­feh­lung: Libre­Of­fice instal­lie­ren, zu fin­den unter http://www.documentfoundation.org/download/ und glück­lich wer­den :)

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/LibreOffice
http://de.wikipedia.org/wiki/OpenOffice.org
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Massenrueckzug-aus-OpenOffice-Projekt-1128420.html
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,726587,00.html

Gerade laß ich einen Arti­kel auf Golem in dem es darum geht das alle Mit­glie­der des Community-Council wel­che sich nicht von der Docu­ment Foun­da­tion dis­tan­zie­ren aus die­sem aus­tre­ten sol­len. So macht man sich nun aber keine Freunde. Aber wahr­schein­lich ist Ora­cle nicht wirk­lich an der Open Source Com­mu­nity interessiert…

Ich wün­sche der Docu­ment Foun­da­tion und Libre­Of­fice auf alle Fälle viel Erfolg. Wer es sich her­un­ter­la­den möchte fin­det es unter http://www.documentfoundation.org/download/. Außer­dem klingt der Name Libre­Of­fice ein­fach super :)

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/LibreOffice-Macher-sollen-OpenOffice-Rat-verlassen-1110101.html

Manch­mal hat man den Fall das man eine Tabelle hat aus der dop­pelte Ein­träge her­aus­ge­fil­tert wer­den sol­len. Dazu mar­kiert man in der ent­spre­chen­den Tabelle den Bereich wel­cher dar­auf geprüft wer­den soll und geht im Menü auf Data -> Fil­ter -> Stan­dard Fil­ter.

Dort wählt man für das erste Feld unter Value den Wert not empty und klickt anschlie­ßend auf More Opti­ons und wählt No dup­li­ca­tion aus und drückt dann auf Okay. Schon sind alle Dupli­kate ent­fernt. Die Resul­tate kön­nen auch auf eine andere Posi­tion kopiert wer­den, in dem man Copy results to auswählt.

Libre­Of­fice. Das klingt nach Frei­heit. Doch noch­mal von Vorne. Sun wurde vor eini­ger Zeit von Ora­cle auf­ge­kauft. Mit Sun ver­leibte sich Ora­cle so einige Open Source Pro­jekte (Vir­tual­Box, Java, Sola­ris, etc.) ein. Unter die­sen Pro­jek­ten war auch OpenOffice.org ent­hal­ten. Und da Ora­cle keine ver­bind­li­chen Aus­sa­gen zur Zukunft des freien Office­pa­ket machte, wurde doch eini­gen Insti­tu­tio­nen mul­mig. Auch ist das OpenOffice.org Team bei Ora­cle im Moment mit ande­ren Din­gen beschäftigt.

So wurde end­lich die Idee umge­setzt OpenOffice.org unter der Agide einer Stif­tung zu betrei­ben in die Tat umge­setzt. Diese Stif­tung hört dabei auf den Namen Docu­ment Foun­da­tion und ist unter http://www.documentfoundation.org/ zu fin­den. Unter­stützt wird die Docu­ment Foun­da­tion unter ande­rem von Google, Red Hat und eini­gen ande­ren Instutitionen.

Da sich Ora­cle ent­schie­den hat sich nicht an der Arbeit der Foun­da­tion zu betei­li­gen (wel­che gerne die Namens­rechte bekom­men hätte), heißt der Fork nun Libre­Of­fice, mei­ner Mei­nung nach ein wun­der­schö­ner Name. Libre­Of­fice kann dabei unter http://www.documentfoundation.org/download/ bezo­gen wer­den. Mitt­ler­weile haben sich über 80000 Anwen­der die Beta­ver­sion von Libre­Offce gedown­loa­det. Auch Ubuntu möchte ab 11.04 Libre­Of­fice mitliefern.

Auf Twit­ter ist die Foun­da­tion unter http://twitter.com/docufoundation zu fin­den und im IRC ist Libre­Of­fice unter #libre­of­fice (im Freenode Netz­werk) zu fin­den. Einen deut­schen Chan­nel gibt es unter #libreoffice-de.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://www.heise.de/open/artikel/Die-Woche-K-eine-Chance-fuer-OpenOffice-1099535.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/OpenOffice-wird-zu-LibreOffice-Die-OpenOffice-Community-loest-sich-von-Oracle-1097356.html
http://www.heise.de/open/meldung/Oracle-macht-bei-LibreOffice-nicht-mit-1102282.html
http://www.golem.de/1009/78259.html
http://www.golem.de/1010/78448.html
http://www.golem.de/1010/78468.html