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Unter den freien Videoschnittprogrammen ist Kdenlive eine Lösung mit einem hohen Reifegrad. Ursprüngliche wurde Kdenlive dabei für Linux entwickelt, aber es ist dank MacPorts auch unter Mac OS X lauffähig. Nach der Installation von MacPorts gibt man zur Installation im Terminal:

sudo port install kdenlive

ein. Damit werden die Quelltexte heruntergeladen und anschließend kompiliert. Dies kann je nach System einige Stunden dauern. Im Gegensatz zu früher, kann Kdenlive nun nach der Installation direkt gestartet. Früher mussten noch einige Dinge beachtet werden.

Die neuste MacPorts Version der freien Videoschnittlösung Kdenlive hat ein Problem: sie startet nicht. Das Icon taucht kurz auf und verschwindet daraufhin wieder. Mittlerweile gibt es auch den entsprechenden Bugreport im Trac von MacPorts. Dort ist auch ein Workarround beschrieben, welcher das Problem behebt. Dazu öffnet man das Terminal und gibt dort:

sudo port uninstall -f gavl

ein. Dies deinstalliert das Paket welches das Problem verursacht. Anschließend startet Kdenlive unter Mac OS X wieder ohne Probleme.

Wenn man Kdenlive unter Mac OS X benutzt, so funktionieren einige Dinge anders als man es gewohnt ist. So z.B. das Löschen von Clips aus der Timeline. Wenn man hier auf die „Backspace“-Taste drückt, passiert leider nichts.

Die Timeline mit einem selektierten Clip

Auch im Menü findet sich kein passender Eintrag um den Clip zu entfernen. Die Lösung ist auch hier einfacher, als man es zunächst vermutet. So muss man unter Mac OS X den Clip wie gewohnt markieren, aber dann „Fn“ + „Backspace“ drücken. Damit wird der Clip erfolgreich aus der Timeline entfernt.

Die freie Videoschnittsoftware Kdenlive läuft auch unter Mac OS X. Allerdings hat sie dort ein Problem welches in der Linux Version nicht auftritt. Möchte man z.B. die Farbe eines Titels ändern, so klickt man einfach auf den entsprechenden Button und danach sollte sich ein Fenster öffnen in welchem die Farbe geändert werden kann.

Der Titelgenerator von Kdenlive

Unter Mac OS X öffnet sich allerdings im ersten Moment kein Fenster. Nach dem Druck auf den Button passiert erst einmal nichts. Die Lösung für dieses Problem ist allerdings ziemlich simpel. Wenn man das Titlerfenster verschiebt, sieht man den entsprechenden Farbdialog und kann damit auch unter Mac OS X die Farbe ändern.

Wie ich in einem früheren Artikel bereits schrieb, hat iMovie Probleme damit reine MTS Dateien zu öffnen. Das gleiche trifft auch auf Final Cut Pro zu, was ich persönlich als Armutszeugnis empfinde. Schließlich geht es besser wie z.B. das freie Kdenlive zeigt.

Wer es dennoch nicht lassen kann bzw. darauf angewiesen ist der sollte sich das Tool „AVCCAM Restorer“ von Panasonic anschauen welches auf der Panasonic Seite bezogen werden kann. Dort gibt es jeweils eine Version für Windows, sowie eine Version für Mac OS X. Das Tool stellt dabei die Kameraverzeichnisse wieder her, so das auch die entsprechenden Apple Produkte die MTS Dateien anschließend wieder importieren können.

Nachdem Update auf Kubuntu 11.10 hat Kdenlive ein kleines Problem. Es funktioniert nicht mehr. Nach dem Start bekommt man dort folgendes zu sehen:

Der Grund dafür, ist eine Inkompatibilität zwischen MLT und der Kdenlive Version, welche in den Repositories zu finden ist. Abhilfe schafft es hier das PPA ppa:sunab/kdenlive-svn zu benutzen und in der Konsole ein:

sudo apt-get install --reinstall kdenlive

einzugeben. Anschließend funktioniert Kdenlive wieder ohne Probleme.

Weitere Informationen gibt es unter:
https://launchpad.net/~sunab/+archive/kdenlive-svn
http://www.kdenlive.org/mantis/view.php?id=2288
http://www.kdenlive.org/forum/mlts-sdl-module-not-found-0
http://www.kdenlive.org/forum/kdenlive-not-starting-after-installation

Unter Debian/Ubuntu/Kubuntu hat man bei Kdenlive das Problem das man kein H264 rendern kann. Eigentlich sollte man das können aber durch eine Eigenheit der in Debian/Ubuntu/Kubuntu mitgelieferten ffmpeg ist kein ACC als Audiocodec möglich. Das ist wohl auf einige Lizenzprobleme mit der Implementation zurückzuführen. Dies führt dazu das das Rendering nicht funktioniert. Als Workarround geht man auf sein gewünschtes H264 Profil und klickt auf Neues Profil erstellen. Dort wechselt man bei acodec das acc in libmp3lame. Aussehen könnte das ganze dann so:

f=mp4 hq=1 acodec=libmp3lame ab=128k ar=48000 pix_fmt=yuv420p vcodec=libx264 minrate=0 b=8000k b_strategy=1 subcmp=2 cmp=2 coder=1 flags=+loop flags2=dct8x8 qmax=51 subq=7 qmin=10 qcomp=0.6 qdiff=4 trellis=1 aspect=%dar pass=2

Damit funktioniert das Rendering dann auch unter Debian/Ubuntu/Kubuntu.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/kdenlive
http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=1280510

Ich hatte gestern das Problem das mit meinem Rechner die Vorschau in Kdenlive nicht mehr funktionierte. Es wurden nur Bilder angezeigt wenn ich das Video in der Vorschau stoppte. Des Rätsels Lösung war der eingestellte Videotreiber in Kdenlive. Diesen kann man unter Einstellungen -> Kdenlive einrichten… -> Wiedergabe umstellen. Ich stellte ihn auf X11 um, woraufhin alles wieder funktionierte.

Eine Weißblende wird gerne benutzt um dem Zuschauer zu zeigen das Zeit vergangen ist. Dabei wird erst in ein weißes Bild abgeblendet und dann von diesem Bild auf das Videobild aufgeblendet.

Möchte man eine solche Weißblende mit Kdenlive erzeugen so benötigt man zuerst einen weißen Farbclip mit einer Länge von sechs Frames. Die ersten drei Frames sind dabei die Abblende, die letzten drei Frames die Aufblende. Dieser Clip wird nun unter die entsprechende Videospur gelegt und auf den Clip ab– und vom Clip wieder aufgeblendet. In der Timeline sieht das ganze dann so aus:

Weitere Informationen gibt es unter:
http://kdenlive.org/
http://de.wikipedia.org/wiki/Kdenlive
http://de.wikipedia.org/wiki/Auf-_und_Abblenden

Bei Kdenlive handelt es sich um eine freie Videoschnittsoftware für Linux welche unter http://www.kdenlive.org zu finden ist. Möchte man in dieser Software ein Composite über mehrere Spuren anlegen um z.B. ein Logo in die rechte obere Ecke einzublenden, so legt man das Logo als transparentes PNG auf die Timeline. Nun wird das ganze mit dem Übergang Composite belegt. In den Einstellungen für den Effekt steht dann der Typ der Überganges (Composite) sowie bis zu welcher Spur Kdenlive das ganze einbinden soll. Hier trägt man die letzte Spur ein welche Videomaterial enthält welches überblendet werden soll und schon ist das Logo überall zu sehen.