seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Was ich auf meinem OS X Gerät im Gegensatz zu KDE vermisst habe, ist ein xkcd Widget, welches einem den aktuellen Comicstrip von http://xkcd.com/ anzeigt. Zum Glück muss man nicht lange suchen, suchen bis man ein solches für Mac OS X findet. Unter http://www.midwinter-dg.com/downloads.html#mac-dashboard-widgets gibt es das entsprechende Widget. Im Gegensatz zu anderen xkcd Widgets zeigt es leider nicht die Texte an, welche erscheinen wenn man den Mauszeiger ein paar Sekunden über dem Comic lässt. Diese geben dem Comic meist einen interessanten Subkontext, welcher hier natürlich weg fällt.

Nach dem Beitrag von Golem über UniOS kam anhand eines Screenshots schnell die Vermutung auf das im Hintergrund AndLinux arbeitet:

Bei AndLinux handelt es sich um ein Ubuntu (Maik Mixdorf sagt ja selber das das System auf Ubuntu 10.10 aufbaut) welches sich nahtlos in Windows 2000 und höher integriert. So langsam sollten die UniOS Leute einfach mal reinen Tisch machen, denn mittlerweile artet das doch in einer Hexenjagd aus, wenn man sich die Kommentare bei Facebook so anschaut.

AndLinux würde auch erklären warum im Moment nur eine 32 Bit Version von UniOS angeboten wird, es gibt nur eine dementsprechende Version von AndLinux. Alles in allem denke ich ist UniOS in etwa so aufgebaut:

  • Windows XP mit ein paar veränderten Designs und Bootanimationen
  • AndLinux für die Ausführung von Linux Anwendungen
  • ein paar Anwendungen die nicht nach Windows aussehen (Explorerersatz et cetera)

Gerade gab es bei Golem ein Update:

Nachtrag vom 23. August 2011, 17:40 Uhr:

Am Dienstag hatte Maik Mixdorf einigen seiner Kritiker das System vorgeführt. Dabei hat sich bestätigt, was einige Anhand unseres Artikels bereits vermutet hatten: Es handelt sich bei UniOS um ein angepasstes Windows XP, auf dem andLinux läuft. Bei dem verwendeten Theme könnte es sich um GSM VS handeln, wie uns ein Leser per E-Mail mitgeteilt hatte.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://andlinux.org
http://seeseekey.net/blog/3976
https://www.facebook.com/bs.uni.os

Nach einem unsanften Shutdown spielte mein KDE 4 doch leicht verrückt. Es machte Sachen die es im Normalfall nicht tun sollte, wie z.B. fehlende Symbole und unregelmäßige aber häufige Abstürze. Da ich keine Lust auf eine lange Fehlersuche hatte, wählte ich die brachiale Methode und löschte den ~/.kde Ordner. Daraufhin musste ich zwar einige Dinge neu einstellen, das System lief aber wieder prima :)

Bei der Anmeldung an meinem Netbook gab es mit Kubuntu und KDM ein Problem. Nach der EIngabe des richtigen Passwortes verschwand der Dialog um knapp zwei Sekunden später wieder aufzutauchen. Bei mir half es die Rechte für /dev/null/ ordentlich mittels:

sudo chmod uga+rw /dev/null

zu setzen. Danach funktionierte die Anmeldung wieder tadellos.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://forum.ubuntuusers.de/topic/kdm:-grafischer-login-nicht-mehr-moeglich/

Der Out of Memory Manager ist ein Stück Software im Linux Kernel welches Tasks beendet wenn kein Speicher mehr verfügbar ist. Eigentlich dachte ich das ich mit dem OOM nie etwas zu tun bekomme, aber da lag ich falsch. Nach dem Login (KDE) fror der Desktop nach knapp 30 Sekunden ein. Die Prozessorauslastung ging auf 100% hoch (bei einem Core i5) und belegte sämtlichen Speicher. Nach einigen Minuten beendete der OOM den entsprechenden Prozess und das System war wieder bedienbar. Im Systemlog wurde dann der Schuldige gefunden: Akonadi. Akonadi startete beim Start eine Menge Prozesse (zirka 10) und legte damit das gesamte System lahm. Ein Löschen der Konfigurationsdateien von Akonadi (welche unter ~/.config/akonadi/ zu finden sind) brachte dann nach einem Neustart den gewünschten Erfolg und machte das System wieder bedienbar.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Akonadi
http://vizzzion.org/blog/2010/08/demystifying-akonadi/

Unter Debian/Ubuntu/Kubuntu hat man bei Kdenlive das Problem das man kein H264 rendern kann. Eigentlich sollte man das können aber durch eine Eigenheit der in Debian/Ubuntu/Kubuntu mitgelieferten ffmpeg ist kein ACC als Audiocodec möglich. Das ist wohl auf einige Lizenzprobleme mit der Implementation zurückzuführen. Dies führt dazu das das Rendering nicht funktioniert. Als Workarround geht man auf sein gewünschtes H264 Profil und klickt auf Neues Profil erstellen. Dort wechselt man bei acodec das acc in libmp3lame. Aussehen könnte das ganze dann so:

f=mp4 hq=1 acodec=libmp3lame ab=128k ar=48000 pix_fmt=yuv420p vcodec=libx264 minrate=0 b=8000k b_strategy=1 subcmp=2 cmp=2 coder=1 flags=+loop flags2=dct8x8 qmax=51 subq=7 qmin=10 qcomp=0.6 qdiff=4 trellis=1 aspect=%dar pass=2

Damit funktioniert das Rendering dann auch unter Debian/Ubuntu/Kubuntu.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/kdenlive
http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=1280510

Ich hatte gestern das Problem das mit meinem Rechner die Vorschau in Kdenlive nicht mehr funktionierte. Es wurden nur Bilder angezeigt wenn ich das Video in der Vorschau stoppte. Des Rätsels Lösung war der eingestellte Videotreiber in Kdenlive. Diesen kann man unter Einstellungen -> Kdenlive einrichten… -> Wiedergabe umstellen. Ich stellte ihn auf X11 um, woraufhin alles wieder funktionierte.

Wer schon einmal versucht hat jDownloader unter KDE zu starten und plötzlich von einem einfrierenden KDE überrascht worden ist, der ist nicht alleine. Schuld daran ist das AddOn JDLightTray. Also wird sich eine kleine sh Datei geschrieben in der folgendes steht:

pkill kwin
pkill plasma-desktop
java –jar JDownloader.jar
kwin &
plasma-desktop &

Diese Datei wird im Hauptverzeichnis von JDownloader gespeichert und ausgeführt. Nach der Ausführung startet jDownloader und man kann unter Settings –> Addons das JDLightTray AddOn aktivieren. Danach kann der JDownloader beendet werden und wieder normal gestartet werden.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/jDownloader
http://de.wikipedia.org/wiki/JDownloader

Mein Kubuntu läuft prima :) Doch gestern war es dann soweit. Plötzlich waren alle Fensterleisten von KDE nur noch Matsch. Das ist natürlich unschön, also habe ich mal schnell nachgeschaut was man da machen kann. Die Lösung war die Tastenkombination Alt + Druck + K. Diese Tastenkombination wird dabei vom Kernel abgefangen und beendet alle Prozesse welche auf der aktuellen Konsole laufen. Danach startet der X Server wieder neu. Schöner wäre natürlich eine Lösung welche die aktuellen Anwendungen belässt und nur KDE mal „auffrischt“ :) Trotzdem ist diese Tastenkombination für weitere Notfälle vorgemerkt :) Bei dieser Tastenkombination handelt es sich im übrigen um einen sogenannten „SysRequest key“.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/Notfall
http://wiki.ubuntuusers.de/Magic_SysRQ
http://de.wikipedia.org/wiki/Magische_S-Abf-Taste

Viele Benutzer nervt es das Kdewallet bei der ersten Benutzung immer nach einem Passwort fragt. Schließlich hat man sich doch gerade eingeloggt. Wie löst man das Problem nun? Ganz einfach, das Kdewallet Dienstprogramm aufrufen und ein neues Passwort vergeben, nämlich gar keines. Und schon fragt Kdewallet nicht mehr nach dem Passwort. Natürlich wird dadurch das Sicherheitskonzept von Kdewallet ausgehebelt…

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/KDE_Brieftasche