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Am Frei­tag Abend erschien end­lich Baldur’s Gate in der Ench­an­ged Ver­sion für das iPad. Preis­lich kos­tet das ganze im deut­schen App Store 8,99 €. Aller­dings unter­schei­det sich die iPad Ver­sion etwas von der Win­dows und Mac Ver­sion, da man hier per In-App Kauf noch einige Dinge erste­hen kann, so das man auch hier im End­ef­fekt auf einen Preis von knapp 18 € kommt.

Baldur’s Gate auf dem iPad

Die aktu­elle Ver­sion ist dabei knapp 1,7 GiB groß und ist im Moment nur in Eng­lisch ver­füg­bar. Die ent­spre­chende Sprach­un­ter­stüt­zung wird aller­dings in einem der nächs­ten Updates nachgeliefert.

Eigent­lich sollte Bal­durs Gate für das iPad noch im Novem­ber erschei­nen. Heute ist der erste Dezem­ber und im Moment ist lei­der nur die Ver­sion für Win­dows erhält­lich. Aller­dings haben die Ent­wick­ler der Enhan­ced Edi­tion von Bal­durs Gate den Ter­min nicht aus Bös­ar­tig­keit ver­schla­fen. Viel­mehr gab es noch einige tech­ni­sche Pro­bleme, so das mit der iPad Ver­sion in der nächs­ten Woche zu rech­nen ist. In der Zwi­schen­zeit, kann man sich den Test auf Golem anschauen und die Vor­freude genießen.

Für das iPad gibt es ja eine ganze Reihe von Apps zum Anzei­gen von Noten. So gibt es z.B. von MuseS­core eine sol­che App, wel­che aller­dings in der Dar­stel­lung zu lang­sam ist. Ein wei­te­res Pro­blem ist das sich das Umblät­tern meist schwie­rig gestaltet.

Eine App die es anders macht ist pia­S­core. Bei die­ser App kann man die Noten per Drop­box kopie­ren, sie aus der IMSLP (Inter­na­tio­nal Music Score Library Pro­ject) her­un­ter­la­den, oder im ange­schlos­se­nen Shop kaufen.

Zum Umblät­tern gibt es ver­schie­dene Mög­lich­kei­ten. So kann man mit einer Wisch­geste umblät­tern, eine spe­zi­elle iPhone App dafür ver­wen­den, oder ein­fach den Kopf etwas dre­hen um zu blät­tern. Die offi­zi­elle Seite ist unter http://piascore.com/ zu finden.

Bei video2brain han­delt es sich um einen öster­rei­chi­schen Anbie­ter von Video­trai­nings. Mir per­sön­lich waren die Trai­ning immer zu teuer, die Preise für diese lie­gen bei 30 — 70 €. Seit kur­zem bie­tet video2brain aller­dings auch ein Abo an. Die­ses kos­tet monat­li­che 19,95 € und ent­hält Zugriff auf alle Video­trai­nings. So kann man sich in Ruhe nur die Sachen anschauen, die einem selbst wirk­lich inter­es­sant erscheinen.

Zugriff auf die Tuto­ri­als bekommt man über die Web­seite oder die Android bzw. die iOS App. Die iOS App gibt es momen­tan nur für das iPad, aller­dings soll es bis frühs­tens Ende des Jah­res auch eine App für das iPhone geben. Das Abon­ne­ment sind dabei monat­lich künd­bar, was ich als recht kun­den­freund­lich empfinde.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Video2brain

Baldur’s Gate, sei­ner Zeit das erste Spiel von Bio­ware, hat mitt­ler­weile seine 14 Jahre auf dem Buckel. Schon seit eini­ger Zeit wird an einer Neu­auf­lage des Spie­les gear­bei­tet. Diese soll den Namen „Baldur’s Gate: Enhan­ced Edi­tion“ tra­gen und am 30. Novem­ber 2012 erschei­nen. Ursprüng­lich war der 18. Sep­tem­ber 2012 als Start­ter­min ange­dacht, aller­dings war man mit der Qua­li­tät nicht zufrie­den, so das hier nach­ge­bes­sert wird.

Neben Win­dows wird das Spiel für Mac OS X, Android (wird spä­ter ver­öf­fent­licht) und auch das iPad (iOS) erschei­nen. Die mobi­len Ver­sio­nen kos­ten dabei $9.99, die Vari­an­ten für Mac OS X und Win­dows schla­gen mit $19,99 zu Buche. Im Gegen­satz zum Ori­gi­nal­spiel, setzt die Neu­auf­lage auf eine neue ver­bes­serte Ver­sion der Infi­nity Engine und bie­tet auch neue Inhalte. Die offi­zi­elle Seite des Spie­les ist unter http://www.baldursgate.com/ zu finden.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Baldurs_Gate#Neuauflage

Auf iOS Gerä­ten ver­schiebt sich die Web­seite wenn man über ihr Ende hin­aus scrollt. Die­ses „Pan­ning“ ist aller­dings manch­mal uner­wünscht und soll des­we­gen abge­schal­tet wer­den. Dies geschieht mittels:

document.ontouchmove = function(e){
             e.preventDefault();
}

Danach kann man nicht mehr über die Web­seite hin­aus scrollen.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://stackoverflow.com/questions/3548014/how-to-disable-enable-then-disable-again-scrolling-in-ipad-iphone-with-e-preve

Unter Android ist das erstel­len eines Screen­shots ein Aben­teuer für sich (in den neue­ren Ver­sio­nen soll es auch so gehen). Meist benö­tigt man dafür ein geroo­te­tes Gerät. Unter iOS ist es ein­fa­cher. Hier drückt man ganz ein­fach die An/Aus Taste wel­che sich rechts oben befin­det und danach dann auf den Home­but­ton und schon wird der ent­spre­chende Screen­shot erstellt und lan­det im Foto Ver­zeich­nis, aus wel­chem er dann z.B. wei­ter ver­schickt wer­den kann.

Das neue iPad ist mein ers­tens iOS Gerät nach einer Reihe von Andro­id­ge­rä­ten. Der Grund für den Kauf des neuen iPads war wohl der Bio­gra­phie von Steve Jobs geschul­det, die mich ver­an­lasste es mal aus­zu­pro­bie­ren. Dabei ist mir bewusst das es sich bei dem iPad um ein ziem­lich geschlos­se­nes Sys­tem han­delt, aber der Mensch als sol­ches ist ziem­lich bequem, also wurde der Ver­such gewagt.

Die Apps auf dem iPad haben ihren Charme so sind mir schon einige Schmuck­stü­cke begeg­net wel­che unheim­lich Spaß machen. Im Gegen­satz zu man­chen Android Tablet Apps wird der Platz den das Dis­play bie­tet aus­ge­nutzt, ohne das man grö­ßere weiße Frei­raume hat. Was mir auf­fiel ist das die Apps unter iOS doch teil­weise ein gutes Stuck teu­rer sind als ihre Andro­id­äqui­va­lente. Das Dis­play an sich ist Augen­schmaus. Län­gere Texte lesen sich damit wirk­lich sehr bequem, bis zu dem Moment an wel­chem das Tablett beim hal­ten zu schwer wird.

Natür­lich hat jedes Sys­tem bzw. Gerät auch seine Nach­teile. So bekomme ich unter Linux meine Inhalte nicht auf das Tablet es sein denn es gelingt mir mit Hän­gen und Wür­gen iTu­nes unter WINE zum lau­fen zu bekom­men. Bis­her ist dies nicht der Fall. Auch die Fotos bekommt man anschei­nend nur per Pho­to­stream vom Gerät her­un­ter. Als Linux Nut­zer schaut man da wie­der in die Röhre.

Gedruckt oder nicht?

Pas­send zum iPad gab es auch noch ein Smart­co­ver als ein­zige Hülle und ich muss sagen das ganze hat doch eine gewisse Ele­ganz. Cover auf und schon ist das Tablet an, danach kann man das Tablett dann z.B. auf­stel­len und somit bequem schrei­ben. Das Gerät an sich wird wie aus einem Guss und liegt gut in der Hand wobei das Gewicht nach einer Weile doch ziem­lich auf die Arme geht. Es hat bei mir auch kei­nen Gelbstich und auch die Hit­ze­ent­wick­lung ist so gering, das ich mei­nen Herd wohl doch behal­ten werde.

Ein Foto mit dem iPad

An einige Eigen­ar­ten muss man sich trotz­dem gewöh­nen wie z.b. die Inte­gra­tion von Rea­dIt­La­ter in Safari und Twit­ter, da dau­erte es doch etwas bis ich raus hatte wie dies funk­tio­niert. Auch ist es ner­vig das jede Anwen­dung z.B. für Drop­box noch­mal die Zugangs­da­ten haben möchte. Bei Andro­id­ge­rä­ten instal­liere ich Drop­box ein­mal und kann dann anschlie­ßend es von jeder App aus nut­zen wel­che die „Share“ Funk­tio­na­li­tät nutzt. Auch das Pro­blem das Safari in der Stan­dard­ein­stel­lung keine Pass­wör­ter spei­chert musste erst ein­mal ange­gan­gen und gelöst werden.

Noch ein Foto mit dem iPad

Der Akku wurde in den ers­ten Tagen rela­tiv schnell leer was aber auch andere gan­zen Spie­le­rei lag. Im nor­ma­len Betrieb reicht eine Akku­la­dung etwa 2 — 3 Tage.

Rich­tig schön wird es dann mit Diens­ten wie iTu­nes Match so das man seine Musik­samm­lung immer dabei hat, wobei ich finde das 25000 Titel nicht rei­chen. Ich denke da gibt es einige Leute die ihre Samm­lung in die­sem Fall nicht mit­ge­nom­men bekom­men. Hier darf Apple ruhig noch eine Null an die Anzahl dranhängen.

Auch das hin­zu­fü­gen von Video­da­teien unter iTu­nes ist doch recht grau­sam, AVI Dateien mit bestimm­ten (nicht exo­ti­schen) Codecs nimmt iTu­nes ein­fach nicht an, was doch sehr ärger­lich ist. Auch die Syn­chro­ni­sa­tion der Bücher zwi­schen iTu­nes und dem iPad geht nicht so leicht von der Hand wie man es gerne hätte.

Dateien wel­che man z.B. über den iA Wri­ter in der iCloud spei­chert sind unter Win­dows (von Linux fan­gen wir erst gar nicht an) nicht erreich­bar (es sei denn ich habe eine wich­tige Ein­stel­lung über­se­hen). Eine schöne Funk­tio­na­li­tät ist das man sein iPad über die Seite http://icloud.com orten kann und es so schnell wie­der­fin­det wenn man es mal ver­lo­ren hat. Über die glei­che Seite kann man es auch sper­ren und fern löschen.

Zusam­men­fas­send kann man sagen das es an der Hard­ware nicht wirk­lich etwas zu meckern gibt, aber die Inte­gra­tion in die Betriebs­sys­teme einige Macken hat und vor allem unter Linux sich end­lich etwas tun sollte.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/IPad