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Wer einen Dru­cker ohne Netz­werk­an­schluss besitzt, kann ihn mit Hilfe eines Raspberry Pi zu einem Netz­werk­drü­cker umrüs­ten. Dazu wer­den im ers­ten Schritt die not­wen­di­gen Pakete installiert:

sudo apt-get install avahi-daemon cups cups-pdf

Nach der Instal­la­tion geht es an die Kon­fi­gu­ra­tion. Dazu wird die „cupsd.conf“ bearbeitet:

sudo nano /etc/cups/cupsd.conf

Den Sek­tio­nen „<Loca­tion />“, „<Loca­tion /admin>“ und „<Loca­tion /admin/conf>“ wird dabei die Zeile:

Allow @Local

hin­zu­ge­fügt. Dane­ben sollte noch die Zeile:

Listen <IP Adresse>:631

hin­zu­ge­fügt wer­den. Das sorgt dafür das auf dem pas­sen­den Inter­face gehorcht wird. Danach geben wir in der Kon­sole fol­gen­des ein:

sudo adduser pi lpadmin
sudo service cups restart

Damit wird der Nut­zer „pi“ der Gruppe der Nut­zer hin­zu­ge­fügt wel­che Ein­stel­lun­gen vor­neh­men dür­fen. Außer­dem wird der CUPS Ser­vice neu­ge­star­tet, so das die Ände­run­gen in der Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei wirk­sam wer­den. Nun kann sich über die URL:

https://<IP Adresse>:631

mit dem Web­in­ter­face von CUPS ver­bun­den werden.

Das CUPS Webinterface

Das CUPS Webinterface

Im Web­in­ter­face wird nun unter dem Tab „Ver­wal­tung“ der Punkt „Frei­ge­ben von Dru­ckern wel­che mit die­sem Sys­tem ver­bun­den sind“ akti­viert. Bestä­tigt wird das ganze mit den Zugangs­da­ten des Nut­zers „pi“. Abschlie­ßend klickt man auf den But­ton „Ver­füg­bare Dru­cker auf­lis­ten“ und fügt die ange­schlos­se­nen Dru­cker hinzu und gibt ihn frei. Dazu muss das pas­sende Modell aus­ge­sucht und bestä­tigt werden.

Anschlie­ßend kann man den Dru­cker in sei­nem Betriebs­sys­tem hin­zu­fü­gen und über den Raspberry Pi dru­cken. Sollte wie­der erwar­ten kein Druck statt­fin­den, so liegt das meist am falsch gewähl­ten Dru­cker­typ. Mit der beschrie­be­nen Kon­fi­gu­ra­tion lässt sich auch von iOS Gerä­ten mit­tels Air­Print druchen.

Manch­mal möchte man eine iOS oder eine Android App vor­stel­len. Seit eini­ger Zeit gibt es dafür ein kos­ten­lo­ses Word­Press Plu­gin wel­ches auf den Namen „WP-Appbox“ hört und über das Word­Press Plu­gin­ver­zeich­nis her­un­ter­ge­la­den wer­den kann. Damit sieht eine App dann im Blog wie folgt aus:

Micro Miners
Micro Miners
Down­load @
App Store
Micro Miners
Ent­wick­ler: BonusLevel.org
Preis: 1,79 €

Alter­na­tiv ist auch die Vari­ante mit eini­gen Screen­shots möglich:

Micro Miners
Micro Miners
Down­load @
App Store
Micro Miners
Ent­wick­ler: BonusLevel.org
Preis: 1,79 €

Neben dem Apps­tore von Apple, wer­den auch Google Play, Android Pit, Win­dows Store (auch die Win­dows Phone Vari­ante), der Fire­fox Mar­ket­place und der Chrome Web Store unter­stützt. Die Anlei­tung für das Plu­gin ist dabei unter http://www.blogtogo.de/wp-appbox-app-badge-fuer-google-play-mac-app-store-windows-store-windows-phone-store-co/ zu finden.

Wenn man in Xcode eine iOS oder Mac OS X App schreibt, so ist manch­mal auf bestimmte Con­trols ange­wie­sen, wel­che nicht in den Stan­dard BIblio­the­ken zu fin­den sind. Abhilfe schaf­fen hier soge­nannte „Custom Con­trols“, wel­che über­all im Netz zu fin­den sind.

cocoacontrols.com

cocoacontrols.com

Eine zen­trale Anlauf­stelle für sol­che Con­trols bie­tet dabei die Seite cocoacontrols.com. Dort sind die Con­trols nach Lizen­zen, Betriebsys­tem und eini­gen ande­ren Kate­go­rie­ren sor­tiert, so das man meist rela­tiv schnell das pas­sende Con­trol findet.

Wenn man ein fri­sches iOS benutzt und dort mit dem Mobile Safari Web­sei­ten besucht, wel­che Pass­wör­ter benö­ti­gen, so hat man das Pro­blem das der Brow­ser keine bereits ein­ge­ge­be­nen Pass­wör­ter ergänzt. Ändern kann man die­ses Ver­hal­ten rela­tiv schnell in den Ein­stel­lun­gen unter „Safari“.

Das Einstellungspanel der Mobile Safari

Das Ein­stel­lungs­pa­nel der Mobile Safari

Dort gibt es den Punkt „Autom. aus­fül­len“ wel­chen man auf „Namen und Kenn­wör­ter“ set­zen muss. Anschlie­ßend wer­den die Kenn­wör­ter in Zukunft auto­ma­tisch eingetragen.

Vor eini­gen Tagen kam die Ver­sion 2.0 der Anwen­dung Out­bank her­aus. Dabei han­delt es sich um eine Ban­king Soft­ware für Mac OS X und iOS. Aller­dings hatte sich in die Ver­sion ein schwe­rer Feh­ler ein­ge­schli­chen. So wurde das Pass­wort wel­ches zu loka­len Ver­schlüs­se­lung der Daten benutzt wird, im Klar­text in die „system.log“ geschrie­ben, was dann im Bei­spiel so aussieht:

Jan 17 09:17:03 delphi.localdomain OutBank[537]: Open Store:Core Data key:123456->abcdefghijklmnopqrstuvwxyzABCDEF

Neben die­sem Pro­ble­men hatte die erste Ver­sion dank iCloud Syn­chro­ni­sie­rung auch mit Pro­ble­men wie dop­pel­ten Umsät­zen und ähn­li­chem zu kämp­fen. Pro­ble­ma­tisch an dem Feh­ler im Log ist auch das Mac OS X von Zeit zu Zeit das ganze archi­viert und es so dazu kom­men kann, das die­ses Pass­wort an meh­re­ren Stel­len zu fin­den ist. Das glei­che trifft auch auf die Kom­bi­na­tion mit Back­u­p­sys­te­men wie Time Machine zu. Um nach dem Update auf Out­bank die ent­spre­chen­den Log­ein­träge zu ent­fer­nen wird von „sto­e­ger it“ fol­gende Zeile emp­foh­len wel­che man im Ter­mi­nal aus­füh­ren sollte:

sudo -i -- 'cd /var/log && grep -vE "OutBank\[" system.log > system.log.clean && mv system.log.clean system.log && if [[ -f system.log.0.bz2 ]]; then for a in system.log.*.bz2; do bunzip2 $a && grep -vE "OutBank\[" ${a%.*} > ${a%.*}.clean && mv ${a%.*}.clean ${a%.*} && bzip2 ${a%.*} ; done; fi; rm -f /var/log/asl/*.asl'

Wit­zig sind in die­sem Zusam­men­hang Aus­sa­gen von Tobias Stö­ger aus der Zeit­schrift SFT (Spiele | Filme | Tech­nik) wo er auf die Frage ob Out­bank sicher ist unter ande­rem wie folgt ant­wor­tet:

Der Arti­kel bezog sich mal wie­der auf das unsi­chere Android-OS. […] Hinzu kom­men noch unsere Sicher­heits­maß­nah­men, wie auto­ma­ti­sche Pass­wort­sperre oder ver­schlüs­selte Datenbank.

Das war dann wohl ein Fall von pau­scha­ler Aus­sage zum fal­schen Zeit­punkt. Natür­lich stellt sich die Frage warum (wenn auch nur für Debug­zwe­cke) Pass­wör­ter über­haupt im Klar­text gespei­chert wer­den. Auch war keine Aus­kunft zu erhal­ten ob die neue Ver­sion von Out­bank die Berei­ni­gung der Dateien sel­ber vor­nimmt. Zur Sicher­heit sollte man dies also auf alle Fälle manu­ell nach­ho­len und anschlie­ßend das ent­spre­chende Pass­wort ändern.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://www.outbank.de/outbank-os-x-mac-sicherheitshinweis-zu-version-2-0-0/
http://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Outbank-2-mit-Passwort-Leck-1786837.html

Wer mal wie­der auf der Suche nach einer net­ten Abwechs­lung für iOS ist, der sollte sich das Spiel „Micro Miners“ anschauen. Bei die­sem gräbt man sich auf der Suche nach Schät­zen und Roh­stof­fen einen Weg durch das Gestein. Die Her­aus­for­de­rung steigt dabei von Level zu Level so das kurz­wei­lige Ablen­kung garan­tiert ist.

Das Spiel ist dabei für 1,79 € im Apps­tore zu haben. Die offi­zi­elle Seite ist dabei unter http://microminers.com/ zu finden.

Bei Syn­the­sia han­delt es sich um ein Pro­gramm wel­ches Stü­cke für das Kla­vier ähn­lich „Gui­tar Hero“ anzeigt und einige Fea­tures wie das spie­len mit nur einer Hand bie­tet. Damit eig­net sich es für jeden, der Kla­vier spie­len möchte, aber keine Noten lesen kann. Die­ses gibt es schon eine ganze Weile für Win­dows und Mac OS X. Seit eini­gen Tagen gibt es nun auch eine iOS App im App Store.

Synthesia auf dem iPad

Syn­the­sia auf dem iPad

Die App selbst ist dabei gra­tis, nur das „Learning Pack“ wel­ches neue Stü­cke frei­schal­tet, sowie es erlaubt eigene Stü­cke in Form von Midi Dateien zu impor­tie­ren kos­tet knapp 6 Euro. Besitzt man ein MIDI fähi­ges Tas­ten­in­stru­ment, so kann man die­ses mit dem iPad ver­bin­den. Dazu benö­tigt man das „Camera Con­nec­tion Kit“ und ein MIDI zu USB Kabel. Alter­na­tiv gibt es auch Kabel wel­che sich direkt mit dem iPad ver­bin­den ohne das das „Camera Con­nec­tion Kit“ benö­tigt wird.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://en.wikipedia.org/wiki/Synthesia

Man­che Sachen sind rela­tiv ein­fach, wenn man weiß wo man suchen muss. Eine die­ser Sachen ist das umbe­nen­nen von iOS Apps unter Xcode. Um dies zu bewerk­stel­li­gen sollte man zuerst auf das ent­spre­chende „Tar­get“ in den Pro­jekt­ein­stel­lun­gen kli­cken. Dort sucht man in den „Build Set­tings“ nach dem „Pro­duct Name“ (wel­cher sich in der Sek­tion „Packa­ging“ versteckt):

Die ent­spre­chende Pro­jekt­ein­stel­lung in Xcode

Dort ändert man den Namen ent­spre­chend sei­nen Wün­schen. Anschlie­ßend trägt das Kom­pi­lat den neuen Namen. Eine alter­na­tive Vari­ante (bei einem an vor­he­ri­ger Stelle unver­än­der­tem Pro­jekt) ist die Umbe­nen­nung des ent­spre­chen­den „Tar­gets“ durch einen Dop­pel­klick auf selbiges.

Cana­balt ist ein inter­es­san­tes Jump & Run für iOS. Vor allem die Musik, passt ein­fach zum Setting.

Cana­balt auf dem iPad

Das Spiel gibt es mitt­ler­weile auch als Quell­text, wel­cher unter https://github.com/ericjohnson/canabalt-ios zu fin­den ist. Aller­dings ist das Spiel als sol­ches, sowie der dazu gehö­rige Con­tent zwar ver­füg­bar, aller­dings nicht unter einer freien Lizenz. Nur die Engine wurde unter der MIT Lizenz gestellt. So kann man Cana­balt als Demo der ent­spre­chen­den Engine betrach­ten ;)

Bei XMPP wel­ches auch unter den Namen Jab­ber bekannt ist, han­delt es sich um freies und stan­dar­di­sier­tes Pro­to­koll für Instant Mes­sa­ging. Auf der Suche nach einer ent­spre­chen­den Biblio­thek für XMPP wel­che unter iOS und Mac OS X läuft bin ich auf das „XMPP­Frame­work“ gesto­ßen. Die Selbst­be­schrei­bung des Autors sieht dabei viel­ver­spre­chend aus:

XMPP­Frame­work pro­vi­des a core imple­men­ta­tion of RFC-3920 (the xmpp stan­dard), along with the tools nee­ded to read & write XML. It comes with mul­ti­ple popu­lar exten­si­ons (XEP’s), all built atop a modu­lar archi­tec­ture, allo­wing you to plug-in any code nee­ded for the job. Addi­tio­nally the frame­work is mas­si­vely par­al­lel and thread-safe. Struc­tu­red using GCD, this frame­work per­forms well regard­less of whe­ther it’s being run on an old iPhone, or on a 12-core Mac Pro. (And it won’t block the main thread… at all)

Das Frame­work ist dabei unter https://github.com/robbiehanson/XMPPFramework zu fin­den und wird unter einer BSD Lizenz zur Ver­fü­gung gestellt. Neben der Doku­men­ta­tion im Wiki gibt es auch eine Google Group wel­che unter https://groups.google.com/forum/?fromgroups#!forum/xmppframework zu fin­den ist.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Xmpp