seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Der Weltraum – unendliche Weiten. So fing es an und viele packte damals der Wunsch einmal Captian auf einem Raumschiff zu sein. Mit Artemis von Incandescent Workshop LLC kann man sich diesen Traum nun erfüllen. Bei diesem Spiel handelt es sich um die Simulation einer Schiffsbrücke. Daraus resultiert auch eine Besonderheit des Spieles — es kann nur mit mehreren Spielern gespielt werden. Ein Single Player Modus ist nicht vorgesehen.

Verfügbar ist Artemis für Windows, iOS und Android. Im Moment gibt es das ganze auch im Humble Bundle vergünstigt. Die offizielle Seite kann unter artemis.eochu.com besucht werden.

Wer kennt das nicht — der Tag ist noch lang und man sucht dringend nach einer Möglichkeit möglichst sinnlos Zeit zu verplempern, um so mit maximaler Effizienz der Prokrastination zu frönen. Genau aus diesem Grund wurde aller Wahrscheinlichkeit nach This is sand erfunden.

This is sand

In diesem Spiel ohne Ziel, was damit wohl eher ein Spielzeug ist, kann man mit dem Mauscursor Sand auf den Boden rieseln lassen. Die Farbe des Sandes kann dabei durch Druck auf die Taste C farblich angepasst werden. Wenn man diese grundlegenden Aktionen begriffen hat, kann man anfangen und seine eigenen Sandbilder kreieren.

Thisissand
Preis: Kostenlos

Neben der offiziellen Webversion, welche unter thisissand.com zu finden ist, gibt es auch eine kostenlose App für iOS.

Gestern hatte ich mich René Hesse eine Unterhaltung über die unterschiedlichen KeePass-Versionen/Ports. Da die Erklärungen über Twitter etwas mühsam sein können, gibt es das ganze hier nochmal in der Langform. Viele Leute nutzen Passwortmanager wie 1Password — allerdings sehe ich solche Manager zwiespältig, da es sich um proprietäre Software handelt. Der Quellcode ist nicht einsehbar, so das man seine sicherheitsrelevanten Daten einer Blackbox anvertraut. Hier spielt freie Software wie KeyPass ihre Stärken aus.

KeePass in der 2er-Version

Die erste KeePass-Variante ist KeePass, bei welcher es sich um das Original handelt. Keepass liegt dabei aktuell in einer Version 1.27 und in einer Version 2.27 vor. Die 1er Version ist die sogenannte Classic Version, welche wir in dieser Aufstellung gepflegt ignoriert wird, da sie nur noch historischen Wert hat.

Die 2er Version ist in C# geschrieben und plattformunabhägig. Das Problem ist die Behandlung von Windows Forms unter Mono. Dies führt dazu das KeePass unter Linux und Mac OS X sehr bescheiden aussieht, und sich wie ein Fremdkörper anfühlt. Alles in allem muss man aber sagen das die offizielle Variante, sehr benutzerfreundlich ist und Kleinigkeiten wie der Passwort-Generator gefallen. Zu finden ist die offizielle Variante auf keepass.info.

Daneben gibt es auch KeePassX, welcher mittlerweile in der Version 2.0 Alpha 6 vorliegt. Hier sollte man sich von der Versionsnummer nicht verwirren lassen, da das ganze „rock-solid“ läuft. Im Gegensatz zum Original, sieht KeePassX auch unter Linux und Mac OS X gut aus und lässt sich sauber bedienen.

KeyPassX unter Windows

Die gute Integration der Oberfläche ist dem verwendeten Qt-Framework zu verdanken. Von der Funktionalität her, kann KeePassX noch nicht mit dem Original mithalten, allerdings sind die wichtigsten Funktionen für die tägliche Arbeit in KeePassX vorhanden, so das man hier selten etwas vermisst. Zu finden ist KeePassX auf keepassx.org.

Für die Mobilgeräte gibt es auch entsprechende Varianten. So existieren unter anderem Apps für Android, iOS und Windows Phone.

KeePassDroid
Preis: Kostenlos

Gemeinsam haben alle KeePass Varianten, das die Passwort-Datenbanken untereinander kompatibel sind. Eine Ausnahme bildet hier KeePass in der 1er Version (die Classic Version) — diese kann keine Datenbanken im 2er Format lesen. Der Unterschied zwischen den Versionen begrenzt sich meist auf das unterstützte Betriebssystem und die Anzahl der zusätzlichen Features. Eine Auflistung aller KeePass Ports ist dabei auf der offiziellen Seite zu finden.

Wenn wir ein Produkt kaufen, machen wir uns meistens keine Gedanken darüber was der Hersteller sonst noch so treibt. Abhilfe schafft hier die App Buycott. Buycott liefert Informationen über das Produkt und seine Verflechtungen in einer komplexen Welt.

So kann man sich z.B. entschließen das man Firmen welche sich gegen gleichgeschlechtliche Ehen einsetzen, ignorieren möchte. Wenn man dann das Produkt beim nächsten Mal scannt sieht man ob es für sich selbst moralisch vertretbar ist.

Ein Produkt wird auf persönliche Eignung getestet

Die App kann dabei kostenlos bezogen werden. Neben der iOS-Version gibt es auch eine Android-Version. Die offizielle Seite ist unter buycott.com zu finden.

Es gibt Spiele die machen Spaß und es gibt Spiele welche zum Nachdenken anregen. Eines dieser Spiele ist „Sometimes You Die“.

I AM PLAYINGGAME

In diesem „Spiel“ geht es um das Wesen von Spielen und der Spieler in ihm. Auch der Tod wird thematisiert, denn es ist nicht möglich ohne zu sterben zu gewinnen — vielleicht aber doch. Diese und weitere Gedanken sind in diesem wunderbaren Spiel zu finden.

Sometimes You Die
Preis: 1,79 €

Es kann für 1,79 € im Appstore bezogen werden und fällt definitiv in die Kategorie „must have“.

Neben der Apple eignenden Podcast App, gibt es auch einige andere Apps für diesen Zweck wie Instacast und Co. Da Instacast mir nicht zusagte bin ich bei der App Downcast gelandet. Nach meinem Empfinden ist Downcast dabei die Podcast App schlechthin.

Downcast
Preis: 0,89 €

Downcast ist eine Universal-App läuft also sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad. Wenn man Downcast auf unterschiedlichen Geräten betreibt, kann man seine Podcasts über iCloud synchron halten. Die App beherrscht dabei Hintergrundsynchronisation, so das die Podcasts immer auf dem aktuellsten Stand sind.

Alles in allem ist Downcast eine runde App für einen angenehmen Preis, welche einfach funktioniert. Sie kann im Appstore bezogen werden.

Vor ein paar Tagen tauschte ich die Kamera bei meinem iPhone gegen ein entsprechendes Ersatzteil aus. Neben den hilfreichen Anleitungen von iFixit stieß ich dabei auch auf „The iPhone Wiki“. Das Ziel der Wiki ist dabei einfach — es sollen Informationen zu allen iOS Geräten gesammelt und dokumentiert werden.

theiphonewiki.com

Neben Informationen über die Hardware wie die einzelnen Prozessoren, die WLAN– und Baseband-Chips der iOS-Geräte erfährt man auch viel über die Innereien des Betriebssystemes wie z.B. über die unterschiedlichen Verschlüsselungsebenen der Geräte. Zu finden ist die Wiki unter theiphonewiki.com.

Einen reinen Jabber-Client für iOS zu finden ist schwierig. Noch schwieriger ist es wenn dieser auch noch OTR enthalten soll. ChatSecure bietet leider nur kurze Pushzeiten an, so das man nach 10-Minuten Inaktivität keine Nachrichten mehr bekommt. Mit IM+ sind auch längere Inaktivitäten möglich. Dabei handelt es sich allerdings um einen MultiMessenger für die unterschiedlichsten Systeme.

IM+ Instant Messenger
Preis: Kostenlos

Neben der Anbindung der Messenger untersützt IM+ auch das sogenannte Off-the-Record-Messaging kurz OTR. Damit können sich zwei Teilnehmer verschlüsselt austauschen. Es ist das digitale Äquivalent zum 4-Augen Gespräch.

Wenn man IM+ für XMPP-Verbindungen nutzt, sollte man sich bewusst sein, das nicht das Gerät eine Verbindung mit dem Jabberserver aufbaut, sondern hier noch eine Station hinzukommt. Der IM+ Client verbindet sich mit einem Server in Kanada und dieser verbindet sich mit dem Jabberserver. Aus Sicht des Jabberservers sieht der Client so aus:

IM+ (tls://184.107.68.165:23474#ejabberd@service)

Wahrscheinlich wird das ganze für die Abwicklung der unterschiedlichen Protokolle sowie für die Pushbenachrichtigungen benötigt. Wer hier also ohne OTR chattet, sollte sich nicht wundern.

Die Firma RSA Security erwirtschaftete 2005 einen Umsatz 83,2 Millionen US-Dollar. Mittlerweile gehört sie zur EMC Corporation. Außerdem ist sie für das Sicherheitssystem SecureID zuständig, welches nicht immer durch seine Sicherheit glänzte. Für die Erzeugung der PINs gibt es neben den Hardwarelösung wie z.B. dem RSA SecurID SID800-Token die Möglichkeit diese PINs über die App RSA SecurID auf einem iOS-Gerät zu erzeugen.

Die App RSA SecurID

Öffnet man diese App auf einem Gerät wie dem iPhone 5 oder dem iPhone 5s wird man erstaunt sein was man sieht — schwarze Balken. Das iPhone 5 gibt es mittlerweile seit September 2012 und eine Firma mit über 1000 Mitarbeitern hat es immer noch nicht geschafft eine seiner wichtigsten Apps an die Auflösung eines neuen Gerätes anzupassen. Nun glänzt Apple nicht durch seine überbordende Produktvielfalt, es gibt nur eine Handvoll Modelle welche bei einer solchen Anpassung zu berücksichtigen sind. Der Vorgang selbst dauert auf einem Mac mit installiertem XCode keine 15 Minuten. Selbst wenn man die neue App dann auch noch drei Monate testen muss, ist dies kein Argument, schließlich schreiben wir mittlerweile das Jahr 2014. Die Funktionalität der App ist dadurch nicht beeinträchtigt, aber trotzdem fragt man sich doch, warum eine Firma wie RSA Security nicht in der Lage ist etwas benutzerfreundlicher zu sein.

Ab iOS 7 gibt es die sogenannte Aktivierungssperre. Damit kann ein Gerät sollte es gestohlen werden oder verloren gehen, nicht einfach neu initialisiert werden. Dadurch werden Diebstähle solcher Geräte unattraktiver. Schwierig wird das ganze wenn man ein solches Gerät verkaufen möchte. In diesem Fall muss die Sperre wieder deaktiviert werden.

Die iOS 7 Einstellungen

Dazu deaktiviert man in den Einstellungen unter „iCloud“ -> „Mein iPhone/iPad suchen“ den Schiebeschalter. Damit die Operation abgeschlossen werden kann, muss das Accountpasswort eingegeben werden. Anschließend sollte das iOS Gerät ebenfalls über die Einstellungen zurückgesetzt werden. Danach ist das iOS Gerät verkaufsfähig.