seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

In den letzten Wochen habe ich öfter ein Spiel gespielt als es mir lieb war. Das Spiel mit dem fast meditativen Charakter trägt hört auf den Namen Desert Golfing. Das Spielprinzip ist dabei simpel. Es wird eine prozedurale 2D-Welt generiert — in dieser Welt kann man nun Golf spielen. Die Welt besteht dabei nur aus Sand und einem Golfball. Den Ball kann man über den Touchscreen mit einem Impuls versehen. Ziel ist es ein den Ball von einem Loch zum nächsten zu befördern.

Kleinigkeiten wie ein Stein überraschen ab und an

Die Welt besteht dabei stets nur aus Sand und noch mehr Sand. Ab und an wird die Welt allerdings aufgefrischt durch Wasserbecken oder einen Stein — Kleinigkeiten, welche die Welt spannender machen.

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Bezogen werden kann Desert Golfing über den Appstore bzw. die Android-Version über die Play Store.

Die Terminal–Applikation unter Mac OS X kommt schlicht und funktional daher. Wer hier den Wind der vergangenden Jahrzehnte in das Terminal bringen möchte sollte sich die App Cathode anschauen. Dabei handelt es sich um einen Vintage-Terminal-Emulator.

Cathode unter Mac OS X im Fenstermodus

Mit diesem können unterschiedliche Monitor– und Console-Typen emuliert werden, was einen gewissen Retrocharme versprüht. Neben der Mac OS X Version, gibt es eine iOS Version, welche mit dem iPhone und dem iPad kompatibel ist.

Preis: 4,99 €
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Weitere Informationen zu den Apps des Herstellers gibt es auf der offiziellen Seite unter secretgeometry.com.

Wer sich mit Apples neuer Programmiersprache Swift vertraut machen möchte, kann sich natürlich durch die Apple Dokumentation kämpfen. Einfacher wird es mit den Tutorials von Hacking with Swift.

hackingwithswift.com

Auf der Webseite gibt es eine Reihe von praktischen Lektionen, in welchen kleinere und größere Apps gebaut werden, so das man einen schnellen Einstieg in die Entwicklung mit Swift bekommt. Alle Beispiele sind dabei auf GitHub zu finden — freigeben unter Public Domain und damit für jeden Zweck nutzbar.

Für iOS gibt es ein App namens Audiobus. Mit Hilfe dieser App ist es möglich Audio von einer App zu einer anderen App zu routen. Dabei wird zwischen Input, Effect und Output unterschieden. Auch GarageBand, das Apple eigene Musikstudio für iOS unterstützt AudioBus.

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Unter GarageBand gibt es allerdings noch eine andere Möglichkeit Audio zu übertragen. Gemeint sind Inter-App-Audio-Apps — im ersten Moment scheint es sich dabei um ein und die selbe Sache zu handelt. Leider sind AudioBus und Inter-App-Audio-Apps keine Synonyme, sondern zwei unterschiedliche Systeme.

Die Inter-App-Audio-Verbindung in Garageband

Bei den Inter-App-Audio-Apps handelt es sich um ein iOS 7 integriertes System während es sich bei AudioBus um eine externe App handelt. Der Vorteil gegenüber Audiobus ist die einfachere, da integrierte Bedienung. Mittlerweile sind viele Apps dazu übergegangen neben AudioBus auch Inter-App-Audio zu unterstützen. AudioBus wird mit Inter-App-Audio allerdings nicht zwangsläufig nutzlos, denn es bietet ein konsistentes Interface für die Verbindung der unterschiedlichen Instrumente und ist auch aus der Sicht eines Entwicklers einfacher zu nutzen. Außerdem verfügt IAA über keinerlei Möglichkeiten Parameter der Instrumente zu speichern, während dies mit AudioBus möglich ist. Zusammenfassend kann man sagen, das es mit Inter-App-Audio und AudioBus zwei Technologien gibt, welche das gleiche bewirken, wenn auch auf unterschiedlichen Wegen.

Wenn man ein iOS-Gerät besitzt, bei welchem der Power– oder der Homebutton nicht richtig funktioniert hat man ein Problem. So wird es z.B. schwierig das iPhone auszuschalten. Abhilfe schaffen hier die in iOS eingebauten Bedienhilfen.

In den Einstellungen kann Assistive Touch aktiviert werden

In den Einstellungen gibt es unter Allgemein den Punkt Bedienungshilfen. Unter diesen Bedienungshilfen findet sich der Punkt AssistiveTouch. Ist Assistive Touch aktiviert erscheint auf dem Display ein etwa daumengroßer weißer Punkt, welcher ein Menü öffnet. In diesem Menü gibt es neben einer Home-Button-Simulation auch die Option Bildschirm sperren. Wird diese Option länger gedrückt, kann das iOS-Gerät ausgeschaltet werden.

Die Symbole auf dem Home-Bildschirm werden unter iOS in der Reihenfolge ihrer Installation angelegt. Anschließend kann man diese von Hand sortieren. Wünscht man eine alphabetische Sortierung gibt es einen einfacheren Weg dies zu bewerkstelligen.

Die Einstellungen zum Zurücksetzen unter iOS

Dazu müssen die Einstellungen unter iOS geöffnet werden. Dort wird im Punkt Allgemein der Untermenüpunkt Zurücksetzen ausgewählt. In diesem Menü kann nun der Home-Bildschirm zurückgesetzt werden — dabei werden die Symbole alphabetisch angeordnet, was vor allem bei vielen installierten Apps eine Menge Zeit spart.

Viele Menschen tun sich mit dem Programmieren schwer. Damit das nicht so bleibt kann man sich mit Lightbot spielerisch dem Thema nähern. Bei dem Spiel geht es darum die Figur auf bestimmte Felder zu dirigieren und dort das Licht anzustellen.

Ein Lightbot-Level

Von Level zu Level werden dem Spieler dabei immer komplexere Aufgaben gestellt, so das er unterschwellig an unterschiedliche Programmiertechniken herangeführt wird. Zu finden ist Lightbot unter lightbot.com. Daneben gibt es dort auch Apps für iOS und Android.

Gamification ist der Prozess Elemente aus Spielen in die reale Welt zu übertragen um einen zusätzlichen Anreiz zu schaffen. Mit HabitRPG kann man Gamification in sein eigenes Leben integrieren. Es handelt sich dabei um ein gewohnheitsbildendes System, welches viele Anleihen aus Rollenspielen in das reale Leben übernimmt.

HabitRPG auf den unterschiedlichen Geräten

Neben der Webseite gibt es auch entsprechende Apps für Android und iOS, welche HabitRPG vom Smartphone aus nutzbar machen.

Preis: Kostenlos
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HabitRPG ist freie Software. Der Quelltext kann über GitHub bezogen werden. Lizenziert ist der Quelltext unter der GPL3, die Inhalte hingegen unter der Creative Commons Lizenz CC-BY-SA 3.0 und CC-BY-NC-SA 3.0. Die offizielle Seite des Projektes ist unter habitrpg.com zu finden.

Vor einigen Jahren brachte Microsoft das Framework XNA heraus, dessen Abkürzung für XNA’s Not Acronymed steht. Dabei handelt es sich um ein Framework welches die Spieleentwicklung vereinfacht. Mittlerweile wurde die Entwicklung seitens Microsoft allerdings eingestellt. Dazu trug sicherlich auch die Weigerung bei, das ursprüngliche XNA nicht für andere Systeme wie Android, iOS, Linux und Mac OS X anzubieten.

monogame.net

Da das Framework unter eine freien Lizenz veröffentlicht wurde, gibt es mittlerweile einige Forks, welche XNA weiterentwickeln. Einer dieser Forks ist dabei MonoGame. Neben der Unterstützung für weitere Plattformen, neben denen aus der Windows-Welt bekannten, wurden viele Verbesserungen des Frameworks im Lauf der Versionen eingepflegt. Lizenziert ist MonoGame unter der Microsoft Public License (Ms-PL) und damit freie Software. Die offizielle Projektwebseite ist unter monogame.net zu finden.