seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Um Piwik in die Media­Wiki zu inte­grie­ren gibt es eine Exten­sion die auf den „Piwik Inte­gra­tion“ hört. Das Pro­blem die­ser Exten­sion ist das sie seit 2009 nicht mehr wei­ter­ent­wi­ckelt wurde. Bedingt dadurch funk­tio­niert das ganze nicht mehr mit der aktu­el­len Media Wiki Version.

Abhilfe schafft hier die Exten­sion „PCR GUI Ins­erts“ wel­che unter http://www.mediawiki.org/wiki/Extension:PCR_GUI_Inserts zu fin­den ist. Mit die­ser Exten­sion ist es mög­lich Code auf der Media­Wiki ein­zu­bin­den. Im Gegen­satz zu ande­ren Ver­fah­ren, wie z.B. dem direk­ten edi­tie­ren der Tem­pla­te­da­teien funk­tio­niert diese Lösung auch nach einem Update der Media­Wiki Ver­sion weiter.

Für die Instal­la­tion muss man dabei fol­gende Schritte befolgen:

  • Exten­sion her­un­ter­la­den
  • den ent­pack­ten Ord­ner in den „exten­si­ons“ Ord­ner der Media­Wiki hochladen
  • die „LocalSettings.php“ bearbeiten

Bei der Bear­bei­tung der „LocalSettings.php“ muss nur die Zeile:

require_once( "$IP/extensions/PCRGUIInserts/pcr_guii.php" );

an das Ende der Datei ange­fügt wer­den. Danach ist die „PCR GUI Ins­erts“ Erwei­te­rung aktiv. Nun muss nur noch der Piwik Tracking Code ein­ge­baut wer­den. Dazu gibt es in der ent­spre­chen­den Wiki ein schö­nes Bei­spiel:

$wgPCRguii_Inserts['SkinAfterBottomScripts']['on'] = true;
$wgPCRguii_Inserts['SkinAfterBottomScripts']['content'] = '<script type="text/javascript">
var pkBaseURL = (("https:" == document.location.protocol) ? "https://piwik.example.com/" : "http://piwik.example.com/");
document.write(unescape("%3Cscript src=\'" + pkBaseURL + "piwik.js\' type=\'text/javascript\'%3E%3C/script%3E"));
</script><script type="text/javascript">
try {
var piwikTracker = Piwik.getTracker(pkBaseURL + "piwik.php", 2);
piwikTracker.trackPageView();
piwikTracker.enableLinkTracking();
} catch( err ) {}
</script><noscript><p><img src="http://piwik.example.com/piwik.php?idsite=2" style="border:0" alt="" /></p></noscript>';

Diese Zei­len wer­den dabei auch in die „LocalSettings.php“ geschrie­ben. Natür­lich müs­sen die ent­spre­chen­den Domain­na­men ange­passt wer­den, sowie die pas­sende Num­mer für die zu tra­ckende Web­seite benutzt werden.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Piwik
http://de.wikipedia.org/wiki/MediaWiki

Mac­Ports kann man instal­lie­ren und natür­lich auch wie­der dein­stal­lie­ren. Zur Dein­stal­la­tion öff­net man ein Ter­mi­nal und gibt dort:

sudo port -fp uninstall installed

ein. Damit sind im ers­ten Schritt sämt­li­che Ports dein­stal­liert. Nun müs­sen nur noch die rest­li­chen Spu­ren auf der Fest­platte getilgt wer­den. Dies geschieht mittels:

sudo rm -rf \
/opt/local \
/Applications/DarwinPorts \
/Applications/MacPorts \
/Library/LaunchDaemons/org.macports.* \
/Library/Receipts/DarwinPorts*.pkg \
/Library/Receipts/MacPorts*.pkg \
/Library/StartupItems/DarwinPortsStartup \
/Library/Tcl/darwinports1.0 \
/Library/Tcl/macports1.0 \
~/.macports

im Ter­mi­nal. Danach ist Mac­Ports deinstalliert.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://guide.macports.org/chunked/installing.macports.uninstalling.html

Vor eini­ger Zeit hatte ich beschrie­ben wie man den „twitter-eraser“ unter Ubuntu instal­liert. Heute gibt es das ganze für Mac OS X. Dazu öff­nen wir das Ter­mi­nal und geben dort fol­gen­des ein:

git clone https://github.com/ilf/twitter-eraser
git clone git://github.com/tweepy/tweepy.git
cd tweepy
sudo python setup.py install
cd ..
sudo rm -r tweepy/

Die wei­tere Ein­rich­tung ist im Arti­kel der Instal­la­tion für Ubuntu aus­rei­chend beschrie­ben. Nun müs­sen wir nur noch einen Cron­job ein­tra­gen, damit das Skript regel­mä­ßig aus­ge­führt wird. Dafür geben wir im Terminal:

EDITOR=nano crontab -e

ein und fül­len die Datei mit fol­gen­dem Inhalt:

*/45 *    * * *   python /Users/seeseekey/radiergummi.py

Danach muss das ganze nur noch gespei­chert wer­den (Strg + O) und anschlie­ßend kann „nano“ wie­der been­det (Strg + X) wer­den. Damit ist das Skript eingerichtet.

In der IT Welt gibt es ja Gra­ben­kämpfe was das beste Sys­tem ist und so fin­det man Anhän­ger aller Frak­tio­nen die sich gegen­sei­tig die Köpfe ein­schla­gen. Wobei „die Wahr­heit“ doch sicher­lich ein Stück tri­via­ler ist, so das jeder sich das Sys­tem suchen sollte mit dem er glück­lich ist.

Bei mir sollte das ein Mac­book Air wer­den. Im ers­ten Moment nicht wegen dem OS X, son­dern wegen der Hard­ware die mir doch sehr zusagte. Nach­dem das ganze bestellt und gelie­fert wurde, ging es ans erste Aus­pro­bie­ren. Linux und Win­dows sind mir bekannt so das doch gewisse Abläufe fest ver­drah­tet waren/sind.

Ein Mac­book Air

Die erste Sache die mir auf­fiel war der Boot­vor­gang. Im Gegen­satz zu einem PC war die­ser ange­nehm text­los, so das mich nur ein Apple Logo anschaute bis das Sys­tem gebo­tet war. Bei ande­ren Rech­ner darf man in die­ser Zeit ja schöne BIOS-Meldungen lesen und/oder sich an wech­seln­den Logos erfreuen.

Der ganze Start dau­ert etwa 10 - 15 Sekun­den, auch sonst ist die gefühlte Schwub­di­zi­tät auf einem hohen Level, keine stö­ren­den Kaf­fee­pau­sen mehr in Aus­sicht. FileV­ault wurde gleich mit­ak­ti­viert und wirkt sich auch nicht fühl­bar auf die Per­for­mance aus. Nach­dem man ein biss­chen mit dem Sys­tem her­um­ge­spielt hat, kom­men die ers­ten Sachen bei denen man sich als „Other OS“ Nut­zer wundert:

  • Wo ist mein Backslash?
  • Warum zur Hölle kann ich das Ter­mi­nal nicht zwei Mal starten?
  • Gibt es kei­nen ver­nünf­ti­gen Nor­ton Com­man­der Clone?
  • Wo sind die Einfüge- und Entfernentaste?
  • Wie instal­liert man eigent­lich Soft­ware ohne den Apps­tore und wie dein­stal­liert man sie wieder?

Zu der „Back­slash“ Pro­ble­ma­tik und diver­sen ande­ren Son­der­zei­chen werde ich sicher­lich noch einen extra Arti­kel schrie­ben. Eine wei­tere Sache bei der man etwas ver­wirrt ist, ist wohl die Tat­sa­che das man eine Anwen­dung nicht mehr als ein­mal auf bekommt. Beson­ders ner­vig ist das beim Ter­mi­nal, zu min­des­tens bis zu dem Moment in wel­chem man fest­stelt das man mit­telt „Cmd + T“ einen neuen Tab öff­nen kann.

Eine andere Sache die recht stö­rend war, ist das es augen­schein­lich kei­nen ver­nünf­ti­gen „2-Panel“ Datei­ma­na­ger für OS X gibt. Zwar gibt es Soft­ware wie „Path Fin­der“ und „For­k­lift“ aber das „Nor­ton Com­man­der“ Fee­ling will da nicht auf­kom­men. Schuld daran ist haupt­säch­lich die unzu­rei­chende Tas­ta­tur­be­die­nung. Ich bin am Ende beim „muCom­man­der“ gelan­det wel­cher unter http://www.mucommander.com/ zu fin­den ist. Dabei han­delt es sich um eine freie Java Anwendung.

Eine wei­tere Sache die man nach einer Weile drauf hat, sind die Mac­Ports. So kann man sich z.B. Gimp über Mac­Ports mittels:

sudo port install gimp

instal­lie­ren. Die Soft­ware­instal­la­tion kann prin­zi­pi­ell über vier Arten erfolgen:

  • App Store
  • Mac­ports
  • dmg Datei her­un­ter­la­den und in Pro­gramme Ord­ner schieben
  • Instal­ler (*.pkg et cetera) her­un­ter­la­den und ausführen

Das Dein­stal­lie­ren unter­schei­det sich dann auch je nach Intal­la­ti­ons­art. Über den Apps­tore instal­lierte Pro­gramme kön­nen direkt im Laun­cher dein­stal­liert wer­den, indem man mit der Maus etwas län­ger auf ein Sym­bol drü­cken. Bei den Mac­ports sieht das ganze so aus:

sudo port uninstall gimp

Bei den Appli­ka­tio­nen wel­che ein­fach nur in das Pro­gramm­ver­zeich­nis gescho­ben wur­den, reicht es diese ein­fach aus die­sem zu löschen. Aller­dings kann es durch­aus sein, das danach noch Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­teien und ähn­li­ches auf der Fest­platte vor­han­den sind.

Inter­es­sant wurde es dann wie­der, als ich ver­sucht einige Bash Skripte wel­che ich unter Linux in Benut­zung habe, auch auf dem Mac aus­zu­füh­ren. Glück­li­cher­weise ist das kein Pro­blem, da es sich bei der Shell um eine Bash han­delt. Die Skripte kann man im ers­ten Moment aller­dings nur im Ter­mi­nal aus­füh­ren, es sei denn man hängt ein „.com­mand“ an den Datei­na­men heran, dann geht das ganze auch von der gra­fi­schen Oberfläche.

Als Jab­ber Cli­ent musste „iChat“ her­hal­ten und für IRC tut es erst ein­mal „Lime­Chat“. Die Instal­la­tion von „Kru­sa­der“ und „Kden­live“ über Mac­ports schlug lei­der fehl, hier muss dann doch noch etwas geforscht wer­den. Alles in allem ein schö­nes Betriebsys­tem, wobei ich am meis­ten von der beleuch­te­ten Tas­ta­tur begeis­tert bin ;)

Bei „twitter-eraser“ han­delt es sich um ein Werk­zeug (in Form eines Pythonskrip­tes) zum löschen von alten Tweets. Möchte man das Skript unter Ubuntu ausführen/einrichten sind fol­gende Schritte im Ter­mi­nal nötig:

git clone https://github.com/ilf/twitter-eraser
apt-get install python-tweepy

Anschlie­ßend sollte man die Datei „radiergummi.py“ bear­bei­ten und dort die ent­spre­chen­den Limits ein­stel­len. Für den „Con­su­mer key“, das „Con­su­mer secret“, den „Access token“ und das „Access token secret“ besucht man dann die Web­seite https://dev.twitter.com/apps und gene­riert diese dort, indem man eine neue Appli­ka­tion anlegt. Wich­tig ist dabei das man in den Ein­stel­lun­gen den „App­li­ca­tion type“ auf „Read, Write and Access direct mes­sa­ges“ stellt.

Nun muss nur noch der ent­spre­chende Cron­job ein­ge­rich­tet wer­den. Dazu wird mit­tels „crontab -e“ die ent­spre­chende Datei geöff­net fol­gende Zeile hinzugefügt:

*/45 *    * * *   python /home/seeseekey/radiergummi.py

Damit wird das Skript alle 45 Minu­ten aus­ge­führt. Aller­dings sollte man es vor­her noch manu­ell aus­pro­bie­ren und die Funk­ti­ons­fä­hig­keit zu über­prü­fen. Kür­zer sollte man die Cron Zeit im übri­gen nicht ein­stel­len, da per OAuth nur 350 Updates pro Stunde getä­tigt wer­den dürfen.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://seeseekey.net/blog/8209
http://seeseekey.net/blog/8132
http://wiki.ubuntuusers.de/Cron

Bei dem Update von Libre­Of­fice 3.4 auf 3.5 kam es unter Win­dows 7 wäh­rend der Instal­la­tion immer zu fol­gen­der Meldung:

Bitte been­den Sie Libre­Of­fice 3.4 und den Libre­Of­fice 3.4 Schnell­star­ter, bevor Sie fort­fah­ren.
Falls Sie ein Mehr­platz­sys­tem benut­zen, stel­len Sie sicher, dass kein ande­rer Nut­zer Libre­Of­fice 3.4 geöff­net hat.

Das Pro­blem war, das kein Schnell­star­ter instal­liert war, geschweige denn lief. Die Lösung des gerings­ten Wider­stan­des ist es hier die alte Libre­Of­fice Instal­la­tion zu dein­stal­lie­ren und anschlie­ßend Libre­Of­fice 3.5 zu installieren.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/LibreOffice

Bei Air­time han­delt es sich um eine freie (GPLv3) Soft­ware für Radio­au­to­ma­ti­sa­tion wel­che von der tsche­chi­schen Non-Profit-Organisation Source­fa­bric ent­wi­ckelt wird. Hier soll es um die Instal­la­tion der Soft­ware auf einem Ubuntu Ser­ver gehen.

Die instal­lierte Air­time Oberfläche

Zuerst sollte (falls dies nicht schon der Fall ist) „gdebi“ instal­liert werden:

apt-get install gdebi

Nach der Instal­la­tion von „gdebi“ kann es dann weitergehen.

wget http://apt.sourcefabric.org/misc/airtime-easy-setup.deb
apt-get update
gdebi airtime-easy-setup.deb
apt-get update 
apt-get install airtime

Zwi­schen­zeit­lich fragt die Instal­la­tion nach dem Pass­wort für Air­time. Die­ses Pass­wort kann aller­dings spä­ter auch noch geän­dert wer­den. Nach­dem der Pro­zess abge­schlos­sen ist, kann auf die Soft­ware zuge­grif­fen wer­den. Dazu öff­net man den Brow­ser und gibt die ent­spre­chende URL z.B. „http://127.0.0.1″ ein. In der Ober­flä­che kann Air­time dann kon­fi­gu­riert wer­den und der Sen­de­be­trieb geplant werden.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
https://github.com/sourcefabric/Airtime
http://sourceforge.net/projects/airtime/
http://en.flossmanuals.net/airtime-en-2-0/easy-setup/

Im Zuge der Über­ar­bei­tung der Inver­tika Web­seite würde das alte Sim­ple Machi­nes Forum in Simple:Press impor­tiert. Hier­bei wurde die Ver­sion 5 benutzt, wel­che sich im Moment noch in der Beta­phase befin­det. Der Grund hier­für war die sau­bere Unter­stüt­zung von Themes.

Um das ganze unter Word­Press zu instal­lie­ren, lädt man erst die Beta Ver­sion unter http://simple-press.com/simplepress-version-5-beta-download/ herunter.

Dane­ben sollte auch der „SP 5.0 Data Impor­ter“ her­un­ter­ge­la­den wer­den, wenn man Daten aus einem beste­hen­den Forum impor­tie­ren möchte. Die pas­sen­den Über­set­zungs­da­teien für die 5er Ver­sion des Forums fin­det man unter http://glotpress.simple-press.com/projects. Für einen Export, muss man sich aller­dings anmelden.

Dort soll­ten dann die „mo“ Dateien expor­tiert wer­den, die dann „sp-de.mo“ und „spa-de.mo“ hei­ßen soll­ten. Für die deut­sche Ver­sion muss man diese aller­dings in „sp-de_DE.mo“ und „spa-de_DE.mo“ umbe­nen­nen, da das Sprach­kür­zel für diese Ver­sion „de_DE“ lau­tet. Anschlie­ßend werde diese Dateien in den Ordner :

wp-content/sp-resources/forum-language/simple-press

hoch­ge­la­den. Ein­zi­ges Pro­blem an den Über­set­zun­gen scheint im Moment zu sein, das sie nicht wirk­lich voll­stän­dig bzw. aktu­ell sind. Neben den Über­set­zun­gen für den Kern, emp­fiehlt es sich noch die Über­set­zun­gen für das Theme zu instal­lie­ren. Nach dem Down­load der Dateien geht man in Word­Press unter „Plugins“ -> „Instal­lie­ren“ auf den Tab hoch­la­den und instal­liert dort „Simple:Press“ und den Impor­ter. Sollte es bei der Instal­la­tion bzw. beim Akti­vie­ren des Plugins den Fehler:

Das Plu­gin hat kei­nen vali­den Header.

geben so hilft es den ent­pack­ten „simple-press“ Ord­ner direkt in das Ver­zeich­nis „wp-content/plugins“ zu legen und danach zu akti­vie­ren. Nach­dem Simple:Press akti­viert wor­den ist, kann man es mit­tels „Install“ in der Plu­gin­über­sicht instal­lie­ren. Dabei wer­den einige zusätz­li­che Tabel­len sowie einige andere Sachen angelegt.

Bevor man nun irgend­et­was macht (wie z.B. Grup­pen anzu­le­gen), ist es wich­tig das beste­hende Forum mit dem Impor­ter zu impor­tie­ren. Dazu geht man auf „Forums“ und dann auf „Impor­ter“ und wählt den ent­spre­chen­den Impor­ter aus. Nach dem Import kann dann mit der Kon­fi­gu­ra­tion begon­nen werden.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Simple_Machines_Forum

Bei Ger­rit han­delt es sich um ein Reviewsys­tem auf Git Basis. Die Soft­ware wird unter ande­rem vom Android Pro­jekt benutzt. Ger­rit selbst ist dabei in Java geschrie­ben. Des­halb sollte die­ses natür­lich instal­liert werden:

apt-get install openjdk-6-jre-headless

Nach der Instal­la­tion von Java legen wir für Ger­rit einen extra Benut­zer an und wech­seln in sei­nen Kontext:

adduser gerrit
su gerrit
cd ~gerrit

Im Home­ver­zeich­nis des Nut­zers ange­kom­men laden wir das Kom­pi­lat von Ger­rit her­un­ter und star­ten den Initialisierungsvorgang:

wget http://gerrit.googlecode.com/files/gerrit-2.2.1.war
chmod 744 gerrit-2.2.1.war
java -jar gerrit-2.2.1.war init -d review

Das „review“ bezeich­net hier­bei das Ver­zeich­nis in wel­chem Ger­rit die ent­spre­chen­den Dateien anlegt, wel­che für den Betrieb der Soft­ware benö­tigt werden.

Im ers­ten Schritt fragt Ger­rit ob der Ord­ner ange­legt und initia­li­siert wer­den soll, was wir mit Yes beant­wor­ten. Alle ande­ren Mel­dun­gen bestä­ti­gen wir mit der Enter­taste bis wir zum Punkt „Email Deli­very“ kom­men. Hier geben wir die Daten für einen SMTP Ser­ver ein über wel­chen Ger­rit die Mails ver­schickt. Bei der Frage nach der „Cano­ni­cal URL“ sollte die URL ein­ge­ge­ben wer­den unter der das Sys­tem spä­ter erreich­bar sein soll z.B. „http://review.invertika.org“.

Nach der Kon­fi­gu­ra­tion star­tet Ger­rit und ist dann per Brow­ser erreich­bar. Nach­dem man sich einen Account regis­triert hat ist man auto­ma­tisch in der Gruppe „Admi­nis­tra­tors“. Nun sollte man unter Set­tings -> SSH Public Keys den ent­spre­chen­den Schlüs­sel hin­ter­le­gen. Mittels

ssh -p 29418 nutzername@host

z.B.

ssh -p 29418 seeseekey@review.invertika.org

kann man nun über­prü­fen ob der Ser­ver den Schlüs­sel akzep­tiert. Das ganze sollte dann so aussehen:

  ****    Wel­come to Ger­rit Code Review    ****

Hi see­see­key, you have suc­cess­fully con­nec­ted over SSH.

Unfor­t­u­na­tely, inter­ac­tive shells are disa­bled.
To clone a hos­ted Git repo­sitory, use:

git clone ssh://seeseekey@review.invertika.org:29418/REPOSITORY_NAME.git

Nach­dem die grund­le­gende Kon­fi­gu­ra­tion ange­legt ist, kann damit begon­nen wer­den, ein Pro­jekt anzu­le­gen. Dies geschieht aller­dings nicht über die Webober­flä­che, son­dern per SSH:

ssh -p 29418 nutzername@host gerrit create-project -n projektname

z.B.

ssh -p 29418 seeseekey@review.invertika.org gerrit create-project -n sandbox

Damit ist das Pro­jekt dann ange­legt. Nun muss noch das beste­hende Repo­sitory in das Ger­rit Sys­tem über­führt wer­den. Dazu wird zuerst das bereits beste­hende Repo­sitory geclont:

git clone git@github.com:Invertika/sandbox.git

Dann pus­hen wir das Repo­sitory in das neue Ger­rit Projekt:

cd sandbox
git remote rm origin
git remote add origin ssh://seeseekey@review.invertika.org:29418/sandbox.git
git push ssh://seeseekey@review.invertika.org:29418/sandbox.git HEAD:refs/heads/master

Kommt es beim Push zu der Meldung:

Permission denied (publickey).

muss der ent­spre­chende SSH Schlüs­sel zu dem Nut­zer in Ger­rit ange­tra­gen wer­den. Ist die Mail­adresse eines Com­miters nicht bekannt kann es zu fol­gen­dem Feh­ler kommen:

remote: ERROR:  In commit 9228f67aa9113fa73c80f36e81cb5a62bf930c6c
remote: ERROR:  committer email address manaserv@herse.(none)
remote: ERROR:  does not match your user account.
remote: ERROR:
remote: ERROR:  The following addresses are currently registered:
remote: ERROR:    seeseekey@example.com
remote: ERROR:
remote: ERROR:  To register an email address, please visit:
remote: ERROR:  http://review.invertika.org/#settings,contact

Hier hilft es dem Pro­jekt die ent­spre­chen­den Rechte zu geben damit die Iden­ti­tät „gefälscht“ wer­den darf. Ansons­ten kann noch der Fehler:

! [remote rejected] HEAD -> master (prohibited by Gerrit)

auf­tre­ten. Auch hier hilft die tem­po­räre Anhe­bung der Rechte für das jewei­lige Pro­jekt, da man nor­ma­ler­weise nicht in den Mas­ter Branch schrei­ben darf (was aber beim ers­ten Anle­gen des Pro­jek­tes gewollt ist).

Nach­dem das Pro­jekt ange­legt ist kann man es sich mittels:

git clone ssh://seeseekey@review.invertika.org:29418/sandbox.git

auf die Fest­platte holen. Möchte man Ger­rit neu­star­ten, stop­pen oder star­ten so sieht das wie folgt aus:

review/bin/gerrit.sh restart
review/bin/gerrit.sh stop
review/bin/gerrit.sh start

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://code.google.com/p/gerrit/
http://www.rockbox.org/wiki/GerritDemoGuide
http://de.wikipedia.org/wiki/Gerrit_%28Software%29
http://gerrit.googlecode.com/svn/documentation/2.1.5/config-replication.html
http://unethicalblogger.com/2009/12/07/code-review-with-gerrit-a-mostly-visual-guide.html
http://gerrit.googlecode.com/svn-history/r6114/documentation/2.1.7/error-you-are-not-committer.html

Bei Map­ben­der (zu fin­den unter http://www.mapbender.org) han­delt es sich um ein Web-Framework für GIS Belange. Das ganze Frame­work kann man auch unter Ubuntu instal­lie­ren. Im ers­ten Schritt müs­sen dazu einige Pakete instal­liert wer­den. Dies geschieht mittels:

sudo apt-get install apache2 php5 post­gresql php5-pgsql 

Nach­dem alle Pakete instal­liert sind, sollte die aktu­elle Ver­sion von Map­ben­der her­un­ter­ge­la­den und ent­packt wer­den. Anschlie­ßend sollte für Map­ben­der ein eige­ner Nut­zer (mit­tels addu­ser map­ben­der) namens map­ben­der ange­legt wer­den. Bevor wir dann mit­tels su map­ben­der uns in den Kon­text des Nut­zers bege­ben, kopie­ren wir die ent­pack­ten Dateien in sein Homeverzeichnis.

Dem Nut­zer postgre muss nun noch ein Pass­wort zuge­wie­sen wer­den. Dies geschieht mittels:

sudo sudo -u post­gres psql 

Dar­auf­hin öff­net sich die Post­gres Kon­sole in wel­cher man mit­tels \pass­word post­gres das Pass­wort set­zen kann. Nun sollte die Daten im Home­ord­ner des Map­ben­der Ord­ners die pas­se­nen Rechte bekommen:

find /home/mapbender/ -type d -exec chmod 777 {} +
find /home/mapbender/ -type f -exec chmod 777 {} + 

Nun wird die Daten­bank instal­liert. Dazu wird das Skript install2.6.sh wel­ches unter /home/mapbender/resources/db/ zu fin­den ist aus­ge­führt. Das Skript stellt dabei einige Fra­gen wie zum Bei­spiel nach dem Namen der Daten­bank, Web­ser­ver­nenut­zer (www-data) etc.

Im nächs­ten Schritt wird die Datei /etc/apache2/httpd.conf mit einem Edi­tor geöff­net. Dort kommt dann fol­gen­des in die Datei:

Alias /mapbender /home/mapbender/http

 <Directory /home/mapbender/http>
 Options MultiViews
 DirectoryIndex index.php
 Order allow,deny
 Allow from all
 </Directory>

Nach­dem das geschafft ist muss die Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei von Map­ben­der ange­passt wer­den. Diese befin­det sich im Ord­ner /home/mapbender/conf und trägt den Namen mapbender.conf. Dort trägt man die Daten­bank­kon­fi­gu­ra­tion sowie die Login URL ein. Nun star­tet man noch den Apa­che mit­tels /etc/init.d/apache2 restart neu. Danach sollte Map­ben­der funk­tio­nie­ren. Wenn nicht hilft es das Error Log­ging in der php.ini zu akti­vie­ren um so den Feh­lern auf die Spur zu kommen.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mapbender
http://www.mapbender.org/Installation