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Eine IDE im Browser ist in den meisten Fällen immer eine recht durchwachsene Idee. Bei der IDE ASM80 kann sich das ganze, beschränkt auf ihren Einsatzbereich, allerdings sehen lassen. Die IDE ist für 8-Bit Computer gedacht, wobei sie sich hauptsächlich auf die Prozessoren 8080, 8085, Z80 und 6502 fokussiert. Neben einem Editor besteht die IDE aus dem entsprechenden Assembler, einem Debugger und passenden Emulatoren.

Die IDE mit einem geöffneten Programm

Entwickelt wurde die IDE von Martin Malý, welcher ASM80 unter der MIT-Lizenz lizenziert hat. Die von ihm genutzen Bibliotheken stehen teilweise unter anderen, ebenfalls freien, Lizenzen. Genutzt und ausprobiert werden kann ASM80 unter asm80.com.

Wer auf der Suche nach einer grafischen Entwicklungsumgebung für den Arduino ist, der solle sich einmal Minibloq anschauen. Das ganze ist dabei für Einsteiger geeignet da die „Programmierung“ sehr grafisch abläuft. Das kann man sich auch an den Beispielen anschauen. Die Software selbst ist im Moment für Windows und Linux verfügbar und steht unter der RobotGroup-Multiplo Pacifist License (RMPL), welche unter http://multiplo.com.ar/soft/Mbq/Minibloq.Lic.v1.0.en.pdf eingesehen werden kann. Minibloq selbst findet man auf der offiziellen Seite unter http://blog.minibloq.org/.

Manchmal möchte man im Visual Studio Exceptions fangen obwohl sie z.B. in einem „try catch“ Block liegen. Dies ist relativ einfach möglich sobald man weiß an welcher Stelle man suchen muss. Im Menü „Debug“ gibt es den passenden Menüpunkt:

Wenn man dort den Punkt „Exceptions…“ aufruft bekommt man folgendes Dialogfenster zu sehen:

In diesem kann man dann alle Exceptions angeben welche zwangsweise gefangen werden sollen.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Visual_Studio

MonoDevelop an sich ist eine schöne Entwicklungsumgebung für das Schreiben von Mono Anwendungen. Allerdings sind mir im Laufe der letzten Tage einige unschöne Dinge an MonoDevelop aufgefallen, welche dem Entwickler doch ziemlich nerven:

  • Mono startet augenscheinlich nie maximiert
  • die Optionen können nicht importiert und exportiert werden
  • der letzte View wird sich nicht gemerkt, beim Start wird immer der Default View benutzt
  • die Codeformatierung aktiviert sich nicht nach dem schließen einer geschweiften Klammer
  • Dateien können von Projekt zur Projekt verschoben werden, aber nicht in andere Ordner
  • es gibt kein Symbol zum Aus– und Einkommentieren in der Toolbar
  • keine Blockeditierfunktion (vertikales Editieren)
  • keine Option vorhanden um alle #region Objekte auf einmal zu schließen
  • anscheinend merkt sich MonoDevelop nicht ob eine Region geschlossen oder geöffnet war

An sich sind es viele Kleinigkeiten, die einen allerdings mit der Zeit doch ziemlich behindern und nerven. Dort sollte nachgebessert werden, damit die Entwicklung mit MonoDevelop mehr Spaß macht und produktiver wird :)

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/MonoDevelop
http://wiki.ubuntuusers.de/entwicklungsumgebungen

Wenn man unter Windows die neuste Version von Netbeans startet so bekommt man dort gleich nach dem Start eine kurze und knappe Fehlermeldung:

JVM creation failed

Diese tritt wohl nur bei 64 Bit Systemen mit mehr als 4 GiB Speicher im System auf. Allerdings scheint es auch bei Rechnern aufzutreten welche genau 4 GiB Arbeitsspeicher im System haben. Abhilfe schafft es hier die Datei netbeans.conf zu bearbeiten, welche sich bei einer normalen Installation im Verzeichnis

C:\Program Files (x86)\NetBeans 7.0.1\etc

befinden sollte. In dieser Datei sucht man die Option

netbeans_default_options

und hängt dort noch ein (die zuzuweisende Speichergröße kann frei gewählt werden)

–J-Xmx512m

heran. Dies setzt den zu benutzenden Speicher fest und somit kann Netbeans dann wieder ganz normal gestartet werden.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/NetBeans
http://solariz.de/3573/netbeans-ide-fehler-jvm-creation-failed.htm

Nach dem Update auf Oneiric Ocelot (in meinem Fall die Kubuntuversion) war auf einmal Netbeans verschwunden. Natürlich stellt sich die Frage warum es plötzlich entfernt wurde. Aufschluss darüber gibt der Ubuntu Bug 822753 welcher unter https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/netbeans/+bug/822753 zu finden ist:

Could you please remove both source netbeans package and all binary packages from Ubuntu Oneiric universe repository.
The current version of NetBeans IDE in the packages is out of date and there is no enough resources to support and update the packages. So it makes using NetBeans IDE buggy and unreliable. The users are strongly recommended to download latest NetBeans versions from netbeans.org.

Sprich die Netbeansversion welche in Universe vorhanden ist, war zu fehlerbehaftet und da niemand die Zeit hatte sie upzudaten, sollte sie rausfliegen, was ja nun auch geschehen ist. Nun gut, nun muss man sich Netbeans halt unter http://netbeans.org/ direkt herunterladen.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/Netbeans

Wenn man unter Eclipse Android Anwendungen debuggen möchte hat man es gar nicht so ein einfach. Jeder der das ausprobieren möchte sollte folgende Zeile in die onCreate Methode einer Activity hinzufügen (nach setContentView):

int error=7/0;

Diese Zeile führt zu einer Division durch Null Exception. Würde man sowas nun in C# machen und im Debugmodus ausführen so wird eine Exception ausgelöst und der Debugger zeigt genau die Stelle im Originalcode an an der der Fehler auftritt. So weiß man gleich wo der Fehler zu finden ist.

Wenn wir nun besagtes Beispiel in Eclipse im Debugmodus starten passiert jedoch etwas anderes. Der Debugger hält irgendwo in der Datei ActivityThread Datei an mit der Meldung das er den Source nicht finden kann. Also welche Möglichkeiten bleiben?

Das Debugfenster ist in diesem Moment auch nicht wirklich hilfreich. Ein wenig mehr hilft der LogCat View (wenn er nicht vorhanden ist, einfach über Window -> Show View -> Other hinzufügen) in die Exception angezeigt wird.

Bei unserer Exception müsste dort dann stehen:

Caused by: java.lang.ArithmeticException: divide by Zero

Darunter steht dann der Callstack inklusive Zeilennummer. Damit ist die Sache dann schon ein wenig angenehmer :)

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.anddev.org/a_solution_for_source_not_found_in_eclipse-t3151.html

Möchte man unter Eclipse den Workspace ändern so klickt man auf File -> Switch Workspace und ändert den Pfad. Sobald man das ganze bestätigt hat startet Eclipse neu. Möchte man das die Fenstereinstellungen etc. mit in den neuen Workspace übernommen werden, sollte man bei Copy Settings beide Checkboxen markieren. Allerdings gehen einige Einstellungen trotzdem verloren (z.B. der Pfad des Android SDK’s). Diese Einstellungen müssen dann abermals vorgenommen werden.