seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Wer auf der Suche nach einer gra­fi­schen Ent­wick­lungs­um­ge­bung für den Arduino ist, der solle sich ein­mal Mini­bloq anschauen. Das ganze ist dabei für Ein­stei­ger geeig­net da die „Pro­gram­mie­rung“ sehr gra­fisch abläuft. Das kann man sich auch an den Bei­spie­len anschauen. Die Soft­ware selbst ist im Moment für Win­dows und Linux ver­füg­bar und steht unter der RobotGroup-Multiplo Paci­fist License (RMPL), wel­che unter http://multiplo.com.ar/soft/Mbq/Minibloq.Lic.v1.0.en.pdf ein­ge­se­hen wer­den kann. Mini­bloq selbst fin­det man auf der offi­zi­el­len Seite unter http://blog.minibloq.org/.

Manch­mal möchte man im Visual Stu­dio Excep­ti­ons fan­gen obwohl sie z.B. in einem „try catch“ Block lie­gen. Dies ist rela­tiv ein­fach mög­lich sobald man weiß an wel­cher Stelle man suchen muss. Im Menü „Debug“ gibt es den pas­sen­den Menüpunkt:

Wenn man dort den Punkt „Excep­ti­ons…“ auf­ruft bekommt man fol­gen­des Dia­log­fens­ter zu sehen:

In die­sem kann man dann alle Excep­ti­ons ange­ben wel­che zwangs­weise gefan­gen wer­den sollen.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Visual_Studio

Mono­De­ve­lop an sich ist eine schöne Ent­wick­lungs­um­ge­bung für das Schrei­ben von Mono Anwen­dun­gen. Aller­dings sind mir im Laufe der letz­ten Tage einige unschöne Dinge an Mono­De­ve­lop auf­ge­fal­len, wel­che dem Ent­wick­ler doch ziem­lich nerven:

  • Mono star­tet augen­schein­lich nie maximiert
  • die Optio­nen kön­nen nicht impor­tiert und expor­tiert werden
  • der letzte View wird sich nicht gemerkt, beim Start wird immer der Default View benutzt
  • die Code­for­ma­tie­rung akti­viert sich nicht nach dem schlie­ßen einer geschweif­ten Klammer
  • Dateien kön­nen von Pro­jekt zur Pro­jekt ver­scho­ben wer­den, aber nicht in andere Ordner
  • es gibt kein Sym­bol zum Aus– und Ein­kom­men­tie­ren in der Toolbar
  • keine Blo­cke­di­tier­funk­tion (ver­ti­ka­les Editieren)
  • keine Option vor­han­den um alle #region Objekte auf ein­mal zu schließen
  • anschei­nend merkt sich Mono­De­ve­lop nicht ob eine Region geschlos­sen oder geöff­net war

An sich sind es viele Klei­nig­kei­ten, die einen aller­dings mit der Zeit doch ziem­lich behin­dern und ner­ven. Dort sollte nach­ge­bes­sert wer­den, damit die Ent­wick­lung mit Mono­De­ve­lop mehr Spaß macht und pro­duk­ti­ver wird :)

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/MonoDevelop
http://wiki.ubuntuusers.de/entwicklungsumgebungen

Wenn man unter Win­dows die neuste Ver­sion von Net­be­ans star­tet so bekommt man dort gleich nach dem Start eine kurze und knappe Fehlermeldung:

JVM crea­tion failed

Diese tritt wohl nur bei 64 Bit Sys­te­men mit mehr als 4 GiB Spei­cher im Sys­tem auf. Aller­dings scheint es auch bei Rech­nern auf­zu­tre­ten wel­che genau 4 GiB Arbeits­spei­cher im Sys­tem haben. Abhilfe schafft es hier die Datei netbeans.conf zu bear­bei­ten, wel­che sich bei einer nor­ma­len Instal­la­tion im Verzeichnis

C:\Program Files (x86)\NetBeans 7.0.1\etc

befin­den sollte. In die­ser Datei sucht man die Option

netbeans_default_options

und hängt dort noch ein (die zuzu­wei­sende Spei­cher­größe kann frei gewählt werden)

–J-Xmx512m

heran. Dies setzt den zu benut­zen­den Spei­cher fest und somit kann Net­be­ans dann wie­der ganz nor­mal gestar­tet werden.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/NetBeans
http://solariz.de/3573/netbeans-ide-fehler-jvm-creation-failed.htm

Nach dem Update auf Onei­ric Oce­lot (in mei­nem Fall die Kubun­tu­ver­sion) war auf ein­mal Net­be­ans ver­schwun­den. Natür­lich stellt sich die Frage warum es plötz­lich ent­fernt wurde. Auf­schluss dar­über gibt der Ubuntu Bug 822753 wel­cher unter https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/netbeans/+bug/822753 zu fin­den ist:

Could you please remove both source net­be­ans package and all binary packa­ges from Ubuntu Onei­ric uni­verse repo­sitory.
The cur­rent ver­sion of Net­Be­ans IDE in the packa­ges is out of date and there is no enough resour­ces to sup­port and update the packa­ges. So it makes using Net­Be­ans IDE buggy and unre­lia­ble. The users are stron­gly recom­men­ded to down­load latest Net­Be­ans ver­si­ons from netbeans.org.

Sprich die Net­be­ans­ver­sion wel­che in Uni­verse vor­han­den ist, war zu feh­ler­be­haf­tet und da nie­mand die Zeit hatte sie upzu­da­ten, sollte sie raus­flie­gen, was ja nun auch gesche­hen ist. Nun gut, nun muss man sich Net­be­ans halt unter http://netbeans.org/ direkt herunterladen.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/Netbeans

Wenn man unter Eclipse Android Anwen­dun­gen debug­gen möchte hat man es gar nicht so ein ein­fach. Jeder der das aus­pro­bie­ren möchte sollte fol­gende Zeile in die onCreate Methode einer Activity hin­zu­fü­gen (nach set­Con­tent­View):

int error=7/0;

Diese Zeile führt zu einer Divi­sion durch Null Excep­tion. Würde man sowas nun in C# machen und im Debug­mo­dus aus­füh­ren so wird eine Excep­tion aus­ge­löst und der Debug­ger zeigt genau die Stelle im Ori­gi­nal­code an an der der Feh­ler auf­tritt. So weiß man gleich wo der Feh­ler zu fin­den ist.

Wenn wir nun besag­tes Bei­spiel in Eclipse im Debug­mo­dus star­ten pas­siert jedoch etwas ande­res. Der Debug­ger hält irgendwo in der Datei Activi­ty­Th­read Datei an mit der Mel­dung das er den Source nicht fin­den kann. Also wel­che Mög­lich­kei­ten bleiben?

Das Debug­fens­ter ist in die­sem Moment auch nicht wirk­lich hilf­reich. Ein wenig mehr hilft der Log­Cat View (wenn er nicht vor­han­den ist, ein­fach über Win­dow -> Show View -> Other hin­zu­fü­gen) in die Excep­tion ange­zeigt wird.

Bei unse­rer Excep­tion müsste dort dann ste­hen:

Cau­sed by: java.lang.ArithmeticException: divide by Zero

Dar­un­ter steht dann der Call­stack inklu­sive Zei­len­num­mer. Damit ist die Sache dann schon ein wenig ange­neh­mer :)

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://www.anddev.org/a_solution_for_source_not_found_in_eclipse-t3151.html

Möchte man unter Eclipse den Works­pace ändern so klickt man auf File -> Switch Works­pace und ändert den Pfad. Sobald man das ganze bestä­tigt hat star­tet Eclipse neu. Möchte man das die Fens­ter­ein­stel­lun­gen etc. mit in den neuen Works­pace über­nom­men wer­den, sollte man bei Copy Set­tings beide Check­bo­xen mar­kie­ren. Aller­dings gehen einige Ein­stel­lun­gen trotz­dem ver­lo­ren (z.B. der Pfad des Android SDK’s). Diese Ein­stel­lun­gen müs­sen dann aber­mals vor­ge­nom­men werden.