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Rad­fah­ren in Neu­bran­den­burg ist so eine Sache. Stän­dig trifft man auf Hin­der­nisse, unfreund­li­che Ampel­schal­tun­gen und Geis­ter­fah­rer in Form von Rad­fah­rern auf der fal­schen Stra­ßen­seite. Grund genug das zum Anlass zu neh­men und eine kleine Serie über die Rad­fahr­hin­der­nisse in Neu­bran­den­burg zu schreiben.

Es wird Früh­ling, zumin­dest fühlt es sich an man­chen Tagen so an. Das merkt man auch beim Rad­fah­ren. Nicht nur das es mehr Falsch­fah­rer auf dem Rad­weg gibt, auch die Natur lässt sich auf dem Rad­weg blicken.

Pflan­zen auf dem Radweg

So wach­sen zum Bei­spiel auf dem Ring die Pflan­zen immer wei­ter auf den Rad­weg, was mitt­ler­weile dazu führt das man wei­ter nach links aus­wei­chen muss. Da kann man nur hof­fen das die Stadt bald wie­der mit der Pflan­zen­pflege anfängt und das ganze zurechtstutzt.

Rad­fah­ren in Neu­bran­den­burg ist so eine Sache. Stän­dig trifft man auf Hin­der­nisse, unfreund­li­che Ampel­schal­tun­gen und Geis­ter­fah­rer in Form von Rad­fah­rern auf der fal­schen Stra­ßen­seite. Grund genug das zum Anlass zu neh­men und eine kleine Serie über die Rad­fahr­hin­der­nisse in Neu­bran­den­burg zu schreiben.

Es ist Mon­tag, die Sonne scheint, es sind ange­nehme minus sechs Grad Cel­sius. Über­all in Mecklenburg-Vorpommern herr­schen ideale Bedin­gun­gen um mit dem Rad zur Arbeit zu fah­ren. In ganz Mecklenburg-Vorpommern? Nein! Ein von unbeug­sa­men Räum­fahr­zeu­gen bevöl­ker­tes Städt­chen namens Neu­bran­den­burg macht den Rad­fah­rern zu schaffen.

Schan­zen für die Radfahrer

Als ob es nicht schon schlimm genug wäre das die Rad­wege nicht zu räu­men, nein in Neu­bran­den­burg wer­den auch noch Hin­der­nisse auf­ge­baut. Das kommt dadurch das der Schnee grund­sätz­lich auf die Rad­wege geräumt wird.

Wenn die Stadt nicht möchte das Rad­fah­rer in ihr ver­keh­ren, sollte sie viel­leicht ein­fach Ver­bots­schil­der für Rad­fah­rer aufstellen…

Rad­fah­ren in Neu­bran­den­burg ist so eine Sache. Stän­dig trifft man auf Hin­der­nisse, unfreund­li­che Ampel­schal­tun­gen und Geis­ter­fah­rer in Form von Rad­fah­rern auf der fal­schen Stra­ßen­seite. Grund genug das zum Anlass zu neh­men und eine kleine Serie über die Rad­fahr­hin­der­nisse in Neu­bran­den­burg zu schreiben.

Zur Zeit gibt es drau­ßen wun­der­ba­ren Schnee­matsch. Da die Rad­wege in Neu­bran­den­burg nicht geräumt wer­den, führt das dazu das es im Moment kei­nen ein­fa­che­ren Weg gibt sich den Kopf auf­zu­schla­gen, ein­fach auf dem Rad­weg fah­ren. Das schöne daran ist, das man den Rad­weg in einem sol­chen Fall nicht benut­zen muss, und es somit kein Pro­blem dar­stellt auf der Straße (auch der Bun­destraße) zu fahren.

Eine Straße, nicht nur für moto­ri­sierte Verkehrsteilnehmer

Doch genau dort trifft man auch seine gelieb­ten Rad­fahr­hin­der­nisse. Auto und LKW-Fahrer, wel­che der Mei­nung sind, wie wild hupen zu müs­sen und dann mit einem „Sicher­heits­ab­stand“ an einem vor­bei fah­ren, der die­sen Namen nicht ver­dient. Auch wenn es unglaub­lich klin­gen mag, die Straße ist nicht nur für Autos, LKWs und ähn­li­ches, auch Rad­fah­rer haben das Recht sie zu benut­zen, denn auch sie sind Ver­kehrs­teil­neh­mer. Also lasst das nicht kon­forme und lebens­ge­fähr­dende und igno­rante Ver­hal­ten und fahrt ordent­lich. Para­graph 1 der StVo lässt grüßen.

Rad­fah­ren in Neu­bran­den­burg ist so eine Sache. Stän­dig trifft man auf Hin­der­nisse, unfreund­li­che Ampel­schal­tun­gen und Geis­ter­fah­rer in Form von Rad­fah­rern auf der fal­schen Stra­ßen­seite. Grund genug das zum Anlass zu neh­men und eine kleine Serie über die Rad­fahr­hin­der­nisse in Neu­bran­den­burg zu schreiben.

Im zwei­ten Teil geht es um ein um diese Jah­res­zeit sehr belieb­tes Pro­blem, nicht befahr­bare Rad­wege. Das liegt aller­dings nicht nur am Wet­ter, son­dern auch an der Tat­sa­che das Rad­wege in Neu­bran­den­burg nicht geräumt wer­den. Dies ergibt sich aus der Stra­ßen­rei­ni­gungs­sat­zung § 3 Absatz 1 Nr. 2, vier­ter Anstrich der Stadt Neubrandenburg:

Auf Rad­we­gen erfolgt grund­sätz­lich kein Win­ter­dienst. Aus­ge­nom­men hier­von sind die Fest­le­gun­gen des § 4 Absatz 3 Num­mer 1 Punkt a.

Dies führt aber noch zu einem ande­ren Pro­blem. Da die Fuß­gän­ger­wege geräumt wer­den müs­sen, sind die Rad­wege plötz­lich mit einer Unmenge an Schnee bedeckt, da der zu räu­mende Schnee ein­fach auf diese gescho­ben wird.

Die unge­räumte und zuge­schüt­tete Radweg

Der Aus­weg aus die­sem Dilema ist ein­fach. Das Fahr­rad neh­men und auf der Straße fah­ren, da die Rad­wege nicht mehr benut­zungs­pflich­tig sind. Im kon­kre­ten Fall Schnee ist das auch noch ein­mal durch den BGH veri­fi­ziert wor­den. Dabei sollte man sich auch nicht von reni­ten­ten Auto­fah­rern (wel­che glück­li­cher­weise nur ein paar Pro­zent aus­ma­chen) abhal­ten las­sen, wel­che der Mei­nung sind, die Straße gehöre nur ihnen.

Rad­fah­ren in Neu­bran­den­burg ist so eine Sache. Stän­dig trifft man auf Hin­der­nisse, unfreund­li­che Ampel­schal­tun­gen und Geis­ter­fah­rer in Form von Rad­fah­rern auf der fal­schen Stra­ßen­seite. Grund genug das zum Anlass zu neh­men und eine kleine Serie über die Rad­fahr­hin­der­nisse in Neu­bran­den­burg zu schrei­ben. Den Anfang macht dabei die Bau­stelle an der Neu­stre­lit­zer Straße, in der Höhe der Schwimmhalle.

Dort gibt es auf der rech­ten Seite eine Bau­stelle, wel­che den Fuß– und Rad­weg kom­plett ver­sperrt. Die Umlei­tungs­emp­feh­lung ist es eine Ampel vor­her (100 Meter von der Sper­rung ent­fernt) auf die andere Stra­ßen­seite zu wechseln.

Besagte Voll­sper­rung an der Neu­stre­lit­zer Straße

Wenn man sich nun StVO-konform ver­hal­ten will, so wech­selt man die Stra­ßen­seite und darf sein Rad dann schie­ben bis die Bau­stelle pas­siert wurde und wech­selt dann bei der nächs­ten Ampel wie­der auf die rich­tige Stra­ßen­seite. Erst dann kann man die Fahrt auf dem Rad wie­der fortsetzen.

Blö­der­weise führt es zu einem ganz ande­ren Effekt. Das Resul­tat die­ser Voll­sper­rung sind noch mehr Rad­fah­rer wel­che sich als Geis­ter­fah­rer betä­ti­gen und es augen­schein­lich nicht mal mit­be­kom­men. Lösung die­ser blöd­sin­ni­gen Umlei­tung? Bis zum Alten­heim fah­ren, nach links schauen und anschlie­ßend die Bun­des­straße nehmen.