seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Bei der Soft­ware hat es die Open Source Bewe­gung schon weit gebracht, für so ziem­lich jeden Anwen­dungs­fall gibt es auch eine freie Appli­ka­tion. Anders sieht das bei der Hard­ware aus. Hier ist vie­les noch pro­prie­tär. Damit das nicht auf ewig so bleibt gibt es Pro­jekte wie Open­Cores wel­ches unter http://opencores.org/ zu fin­den ist.

Die Pro­jekt­über­sicht von OpenCores

Gegrün­det im Okto­ber 1999 von Dam­jan Lam­pret, gibt es auf den Web­sei­ten des Pro­jek­tes eine Reihe von offe­nen Rechen­wer­ken bis hin zu gan­zen Pro­zes­so­ren. Geschrie­ben ist das ganze meist in einer Hard­ware­be­schrei­bungs­spra­che wie VHDL, Veri­log oder Sys­tem­Ve­ri­log. Die Lizen­zen vari­ie­ren je nach Pro­jekt meist zwi­schen der LGPL oder einer BSD Lizenz.

Heute mor­gen blät­terte ich so durch das Inter­net und lass einen Arti­kel von Golem über ein klei­nes unschein­ba­res Käst­chen namens „Leap Motion“. Prak­tisch han­delt es sich dabei um einen Kas­ten der an den Rech­ner der Wahl ange­schlos­sen wird und dann kann man sich mit einer Genau­ig­keit von 1/100 Mil­li­me­ter (laut Her­stel­ler) vor dem Kas­ten bewe­gen und das ganze wird dann auf den Rech­ner übertragen.

http://www.youtube.com/watch?v=1RIh6GdRYjY#!

Über­rascht hat mich an dem Gerät nur eines. Der Preis. Sobald es zu kau­fen ist soll es gerade mal 70 $ kos­ten. Da stellt sich nur noch die Frage, wo kann man bestel­len? Zu fin­den ist die Firma unter http://www.leapmotion.com/.

Update:
Mitt­ler­weile sind auch inter­na­tio­nale Vor­be­stel­lun­gen möglich.

Wecker gibt es viele, teils auch mit aus­ge­fal­len­dem Design, aber die Defu­se­able Clock ist mal was neues:

Der Wecker scheint dabei auf einem Arduino auf­zu­bauen. Natür­lich kann man ihn mor­gens stil­echt ent­schär­fen muss dann aller­dings die Kabel aus­tau­schen. Der Nach­teil an die­sem Wecker ist aller­dings die Tat­sa­che das er sich für Flug­rei­sen nicht eig­net ;)

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://nootropicdesign.com/projectlab/2011/09/05/defusable-clock/

Auf der Suche nach ein paar bestimm­ten Infor­ma­tio­nen über den Arduino bin ich über die Web­seite http://www.ladyada.net gestol­pert. Dort gibt es eine Menge Infor­ma­tio­nen über den Arduino, bestimmte Shields und eine ganze Menge andere Hard­ware. Die Shields wel­che auf der Seite vor­ge­stellt wer­den kön­nen dabei auf http://www.adafruit.com auch käuf­lich erwor­ben wer­den. Sehr inter­es­sant das ganze :)

Beim Arduino han­delt es sich um ein Ent­wick­ler­board mit wel­chem man schnell mal irgend­wel­che Schal­tun­gen zusam­men­bauen und aus­pro­bie­ren kann. Das schöne an die­sem Sys­tem ist das es sehr ein­stei­ger­freund­lich ist. Zu dem Thema gibt es auch eine ganze Reihe von inter­es­san­ten Seiten:

Und so sieht er aus der Arduino:

Gekauft wer­den kann er in Deutsch­land unter ande­rem bei bau­s­teln (http://bausteln.de) und Thin­ker­Soup (http://www.tinkersoup.de/). Ein Arduino UNO kos­tet dort in etwa 26 €.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Arduino-Plattform

Pri­me­Sense die Firma wel­che die Kinect Hard­ware ent­wi­ckelt hat gab nun die offi­zi­el­len Trei­ber für Kinect inklu­sive einer wei­te­ren API frei. Eine schöne Sache das dies nun offi­zi­ell frei­ge­ge­ben wurde. Da scheint Micro­soft ein­ge­se­hen zu haben, das man den Leu­ten ruhig ihre Krea­ti­vi­tät las­sen sollte. Wer weiß was für span­nende Kinect Anwen­dun­gen uns noch erwar­ten. Eini­ges kann man ja mitt­ler­weile auf Youtube bewun­dern :)

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Offizielle-Open-Source-Treiber-fuer-Kinect-1152510.html

Ein NAS mit einem RAID 5, einem Samba Ser­ver und Ver­schlüs­se­lung auf Basis von Ubuntu wäre doch eine schöne Sache. Um das zu bewerk­stel­li­gen lädt man sich den Ubuntu Ser­ver unter http://www.ubuntu.com/server her­un­ter, brennt ihn auf eine CD uns star­tet diese auf dem ent­spre­chen­den Rechner.

Dort wählt man dann Deutsch als Spra­che aus und geht im Menü auf Ubuntu Ser­ver instal­lie­ren. Nach eini­gen Fra­gen bezüg­lich der Tas­ta­tur– und Län­der­ein­stel­lun­gen geht es dann wei­ter mit den Par­ti­ons­ein­stel­lun­gen. An die­ser Stelle erzeu­gen wir ein neues RAID 5. Dazu wäh­len wir als Par­ti­ons­me­thode manu­ell aus und gehen anschlie­ßend auf den Menü­punkt Software-RAID kon­fi­gu­rie­ren. Sollte es bereits Par­tio­nen geben so soll­ten diese vor­her gelöscht wer­den. Sollte hier­bei noch ein Soft­ware RAID ein­ge­rich­tet sein, so muss die­ses zuerst unter Software-RAID kon­fi­gu­rie­ren gelöscht wer­den (MD Gerät löschen).

Nach­dem wir Software-RAID kon­fi­gu­rie­ren aus­ge­wählt haben gehen wir auf MD Gerät erstel­len und wäh­len dort RAID5 aus. Danach wird man nach der Anzahl der akti­ven Geräte (sprich Fest­plat­ten) gefragt. Hier gibt man die Anzahl der Fest­plat­ten an wel­che man für das RAID ver­wen­den will. Die Fest­plat­ten soll­ten dabei die glei­che Größe auf­wei­sen (sonst wird die kleinste Fest­platte als kleins­ter Nen­ner ange­se­hen). Nach den akti­ven Gerä­ten kann man die Reser­ve­ge­räte (Hot Spare) defi­nie­ren und anschlie­ßend ange­ben wel­che Fest­plat­ten in das RAID genom­men wer­den sollen.

Nach­dem man das ganze bestä­tigt hat und die RAID Kon­fi­gu­ra­ti­ons­seite mit­tels Fer­tig­stel­len ver­las­sen hat, defi­niert man noch den Ein­hän­ge­punkt des RAID5 Gerä­tes (/) sowie das Datei­sys­tem (ext4) und been­det die Par­ti­tio­nie­rung. Zusätz­lich kann man noch eine Swap Par­tion anle­gen, muss dies aber nicht tun (je nach­dem wie viel Arbeits­spei­cher in dem Gerät steckt).

Wäh­rend der Instal­la­tion wird man dann noch gefragt ob man Mail kon­fi­gu­rie­ren möchte. Dort wählt man nur lokal aus und fährt mit der Instal­la­tion fort bis man sei­nen Nut­zer­na­men und sein Pass­wort ver­ge­ben muss. Auf die Frage ob der per­sön­li­che Ord­ner ver­schlüs­selt wer­den soll ant­wor­tet man mit Ja. Dann fährt man mit der Instal­la­tion fort bis man gefragt wird ob man bestimmte Pakete vor­in­stal­lie­ren möchte. Hier wählt man OpenSSH ser­ver und bestä­tigt das ganze.

Nach der Instal­la­tion erstel­len wir mit­tels mkdir /home/seeseekey/share den Ord­ner in dem spä­ter unse­rer Daten lie­gen und instal­lie­ren mit­tels:

sudo apt-get install mc htop samba swat

den Samba Ser­ver (sowie das Web­in­ter­face), htop und den Mid­night Com­man­der (letz­tere nur der Bequem­lich­keit hal­ber). Mit­tels

sudo smbpasswd –a seeseekey

erzeu­gen wir einen neuen Sam­ba­be­nut­zer. Dabei ist zu beach­ten das der betref­fende Sam­ba­nut­zer im Sys­tem schon als Benut­zer exis­tie­ren muss. Am bes­ten legt man sol­che Nut­zer mit­tels

sudo addu­ser –no-create-home –disabled-login –shell /bin/false seeseekey

an. Diese Nut­zer haben dann kein Home­ver­zeich­nis und kön­nen sich auch nicht auf dem Sys­tem ein­log­gen. Nun müs­sen wir noch einige Dinge an den Datei­rech­ten ändern damit Swat die Samba Con­fig schrei­ben kann. Dies geschieht auf der Kon­sole mit­tels

sudo chown root:admin /etc/samba/smb.conf
sudo chmod 664 /etc/samba/smb.conf

Anschlie­ßend star­ten wir Swat mit­tels sudo /etc/init.d/openbsd-inetd restart neu. Danach kön­nen wir uns mit einem Web­brow­ser anmel­den (http://„IP Adresse“:901 z.B. 192.168.1.15:901). Als Nut­zer­name und Pass­wort dient dabei der bei der Instal­la­tion ange­legte Benutzer.

Nach­dem wir uns ver­bun­den haben kön­nen wir unter Glo­bals einige Dinge ein­stel­len z.B. den Namen der Arbeits­gruppe (work­group). Unter Sha­res legen wir eine Frei­gabe an. In die­sem Bei­spiel nen­nen wir die Frei­gabe Daten und kli­cken auf erstel­len. In dem sich öff­nen­den Optio­nen set­zen wir fol­gende Para­me­ter:

path -> /home/seeseekey/share/
admin users -> see­see­key
rea­dyonly -> No
avail­able -> Yes

und kli­cken anschlie­ßend auf Ände­run­gen spei­chern.

Nun haben wir ein Sys­tem wel­ches ein RAID 5 kom­bi­niert mit einem Sam­ba­ser­ver und einer Ver­schlüs­se­lung bereit­stellt. Wenn man den Ser­ver star­tet muss man den Nut­zer­na­men und das Pass­wort ein­ge­ben, damit das ent­spre­chende Nut­zer­ver­zeich­nis in wel­chem die Frei­gabe liegt ent­schlüs­selt wird. Das kann man natür­lich auch per SSH machen, aller­dings ist die Sit­zung (und somit die SMB Frei­gabe) nur so lange ver­füg­bar wie die SSH Ver­bin­dung steht. Eine Anmel­dung direkt am NAS (es reicht ja wenn eine Tas­ta­tur ange­schlos­sen ist) ist also vorzuziehen.

Ein klei­ner Hin­weis noch am Rande: Mit­tels cat /proc/mdstat kann man nach der Anmel­dung Infor­ma­tio­nen über das RAID abfragen.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Network_Attached_Storage
http://wiki.ubuntuusers.de/Software-RAID
http://wiki.ubuntuusers.de/ecryptfs-utils
http://wiki.ubuntuusers.de/SAMBA
http://wiki.ubuntuusers.de/samba_server
http://wiki.ubuntuusers.de/Samba_Server_Swat

Fest­plat­ten sicher löschen ist ja immer so eine Sache. Ein­fach mal so schnell die Datei ins Nir­wana beför­dern ohne das man sie ein­fach wie­der her­stel­len kann sollte geübt sein ;) Für alle ande­ren gibt es Darik’s Boot And Nuke kurz DBAN wel­ches unter http://www.dban.org zu fin­den ist. Dabei han­delt es sich um eine selbst­boot­bare CD/DVD wel­che beim Start des Rech­ners ein­fach ein­ge­legt wer­den muss und schon kann man dann im Menü wäh­len wel­che Fest­platte man berei­ni­gen möchte. Die Soft­ware setzt dabei auf dem Linux Ker­nel auf.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://www.golem.de/1007/76231.html

Unter http://www.sculpteo.com gibt es jetzt einen Rapid Pro­to­typ­ing Dienst­leis­ter bei wel­chem man seine eige­nen 3D Modelle dru­cken las­sen kann. Wie man bei Golem nach­le­sen kann sind die Preise aber gesal­zen. Eine Bud­dha­fi­gur kos­tet so mal leicht um die 370 €. Für das Geld kann man sich sel­ber schon einen RepRap kau­fen (und zusam­men­bauen) und damit sel­ber dru­cken :) Da sollte Sculp­teo an ihrer Preis­po­li­tik arbeiten.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://reprap.org

Im Moment herrscht ja der Tablet­wahn vor. Man denke nur an das iPad, das WePad und so ist nun auch das Joo­Joo Tablet in Europa vor­be­stell­bar. Vor­be­stel­len kann man das Tablet auf der offi­zi­el­len Seite https://thejoojoo.com/. Das Joo­joo (frü­her Crunch­pad) soll dabei für 360 € in Europa zu haben sein. Mehr Infor­ma­tio­nen zum Pad gibt es auf Golem. Auch Heise berich­tet über das Joojoo.