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Es gibt sicher­lich ein paar Situa­tio­nen in wel­chen man sich den Boot­loa­der (Grub2 in die­sem Fall) zer­schießt. Eine die­ser Situa­tio­nen ist nach der Instal­la­tion von Win­dows gege­ben, da Win­dows einen vor­han­de­nen Boot­loa­der ein­fach ohne Nach­frage über­schreibt. Um den Boot­loa­der wie­der her­zu­stel­len sollte man den Rech­ner von einer Linux Live CD star­ten. Nach­dem man von der Live CD gestar­tet hat, öff­net man ein Ter­mi­nal. Mittels:

sudo fdisk -l

ver­schafft man sich erst ein­mal einen Über­blick über die vor­han­de­nen Par­tio­nen. Nun moun­tet man die Par­tion auf wel­cher sich das „boot“-Verzeichnis befindet:

sudo mount /dev/sda1 /mnt

Anschlie­ßend muss man nur noch Grub auf der ent­spre­chen­den Platte installieren:

sudo grub-install --root-directory=/mnt /dev/sda

Danach ist ein beste­hen­der Boot­loa­der durch Grub über­schrie­ben. Nach­dem das Linux gestar­tet wurde sollte man dort im Ter­mi­nal noch:

sudo update-grub

ein­ge­ben damit die Liste der Betriebs­sys­teme aktua­li­siert wird (und von die­sen dann auch geboo­tet wer­den kann).

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB
http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2

Nach­dem ich auf mei­nem Net­book Lub­untu auf­ge­setzt hatte und dabei das Datei­sys­tem btrfs nutze, gab grub2 beim Start fol­gende Feh­ler­mel­dung von sich:

sparse file not allowed

Abhilfe schafft es wenn man in der Datei /etc/grub.d/00_header die Zeile:

if [ -n "\${have_grubenv}" ]; then if [ -z "\${boot_once}" ]; then save_env recordfail; fi; fi

aus­kom­men­tiert. Das ganze sieht dann so aus:

function recordfail {
  set recordfail=1
  #if [ -n "\${have_grubenv}" ]; then if [ -z "\${boot_once}" ]; then save_env recordfail; fi; fi
}

Anschlie­ßend muss noch

update-grub

aus­ge­führt wer­den. Danach ist der Feh­ler verschwunden.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://mirkolofio.wordpress.com/2011/05/20/error-sparse-file-not-allowed/
https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/grub2/+bug/464743

Pünkt­lich ist vor eini­gen Tagen Ubuntu 9.10 erschie­nen. Es ist damit die letzte Ver­sion vor dem nächs­ten Long Term Sup­port (LTS). Als Neue­run­gen gibt es nun Ext4 als Stan­dard­da­tei­sys­tem, den Ein­zug der Ker­nel Mode Set­tings, sowie Grub2 als Stan­dard­boot­ma­na­ger. Auch die Start­ge­schwin­dig­keit wurde spür­bar erhöht, und die HAL wird nun gegen Device­kit und udev aus­ge­tauscht. Ubuntu kann unter http://www.ubuntu.com bezo­gen werden.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://www.golem.de/0910/70790.html